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Lasst Euch canceln!


„Wind Of Change“ (Scorpions) – für passende Hintergrundmusik

Steht für Werte – Lasst Euch canceln!

… ist eine Initiative aus Chemnitz, die den aktuellen Missstand der „Cancel Culture“ so lange adressieren wird, bis diese fatale gesellschaftliche Negativentwicklung „out“ ist und die daraus entstandenen Schäden weitgehend behoben sind. Das wird zeitgemäß „verbal offensiv“ erfolgen, um ein gewisses Gleichgewicht zu aktuellen diesbezüglichen Fehlentwicklungen anzustreben. Danach löst sich die Initiative auf. Es soll daraus keine neue Partei entstehen, sondern bestehende Parteien sollen die Position übernehmen, dass „Cancel Culture“ in Zukunft abgelehnt, betroffene Personen rehabilitiert, und  Täterinnen für den angerichteten Schaden zur Rechenschaft gezogen werden.
Leider wurde der positiv besetzte Begriff „Werte“ vor allem durch „woke“ links-grüne Interessensgruppen gekapert und zum Kampfbegriff umfunktioniert, um jede andere Meinung und Position außerhalb ihrer eigenen „Blase“ zu bekämpfen, zu diskreditieren und zu verleumden. Diese Spaltungs-Strategie „woker Kreise“ trägt stark diktatorische Züge und hat nichts mehr mit „Werten“, sondern mit Ausgrenzung, Zensur und Diskriminierung zu tun. Dagegen wenden wir uns mit dieser Initiative und würden uns freuen, wenn Ihr mit dabei seid und Euch für Eure Werte canceln lasst.

cancel culture - Diskriminierung, Ausgrenzung, Erniedrigung (pixabay 3096216)
cancel culture – Diskriminierung, Ausgrenzung, Erniedrigung (pixabay 3096216)

Was ist „Cancel Culture“ für uns

Cancel Culture“ ist für uns die Einschränkung der Handlungs- und Meinungsfreiheit mittels einer Ausgrenzungs-, Absage-, Lösch-, Zensur- und Verbotskultur, sowie mittels Bashing- und Diffamierungskampagnen, Klagewellen (Missbrauch des Rechtsstaats zur Erpressung), Suspendierungs- und Berufsverbotsaktionen oder andere Maßnahmen, die auf die Zerstörung von Personen mit abweichender Meinung zum aktuellen „woken“ links-grünen Meinungskorridor abzielen.
Die aktuelle „Cancel Culture“ führt für uns nicht nur in eine „Links-Grüne“ Diktatur (die durch besondere selbstherrliche Menschenverachtung gekennzeichnet ist), sondern teilt die Welt wieder in „Untermenschen“ und „Herrenmenschen“, wobei der Begriff „Gutmenschen“ die „Selbstherrlichkeit“ der neuen „Herrenmenschen“ eigentlich verharmlost, zudem der historische Begriff nicht mehr „genderkonform“ ist und deshalb zeitgemäß eher „Übermenschen“ heißen sollte. Die aktuell gelebte „Cancel Culture“ ist das Gegenteil einer Demokratie und führt vor allem zu einem immer größeren Risiko der Vernichtung nicht nur der Menschheit, sondern des Lebens auf der Erde insgesamt, vom direkten Leid der Menschen in aktuellen, daraus hervorgegangenen, Konflikten mal ganz abgesehen.

Ergebnisse von "woker" cancel culture (pixabay 6231616)
Ergebnisse von „woker“ cancel culture (pixabay 6231616)

Zudem vernichtet „Cancel Culture“ riesige Potentiale und Resourcen, an Kreativität, Engagement, Vielfalt, Wissen, Erfahrung und positivem produktiven Potential. Sie trägt damit wesentlich zu einem beschleunigten Abstieg der Gesellschaft, Wirtschaft und damit vor allem auch der mittel- und langfristigen Nachhaltigkeit in allen Bereichen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO bei. Die Einstellung (z.B. auch von Sarah Wagenknecht), dass, aufgrund ihrer „Cancel Culture“ und der gemäßigten Intelligenz ihrer politischen Akteure, „Die Grünen“ heute mit Abstand die gefährlichste Partei in Deutschland sind, können wir gut verstehen. „Wertebasierte“ Kriegstreiberei  und folgerichtige kriegerische Auseinandersetzungen sind bereits EIN offensichtliches „Cancel Culture“ Ergebnis grüner werteorientierter Politik.

Unsere Aktion – Lasst Euch canceln!

Jede, die das Gefühl hat, nicht mehr alles sagen und vertreten zu dürfen, was sie für richtig hält, sollte sich an unserer Aktion beteiligen. Macht mit, setzt Euch für „Eure Werte“ ein – lasst Euch canceln!

Lasst Euch canceln (pixabay 1315071)
Lasst Euch canceln (pixabay 1315071)

„Butter bei die Fische“ – konkrete Bereiche und Beispiele…

zu aktuellen Cancel-Culture Themen, teilweise mit konkreten persönlichen Beispielen (diese werden in den kommenden Monaten durch ausführlichere Einzelbeiträge begründet und belegt):

1. Alter weißer Cis-Mann, aus Ostdeutschland, Sachsen und Chemnitz

Diese Glücklichen müssen in unserer Aktion eigentlich nichts weiter tun.  So ein Monster zu sein, reicht im heutigen „woken“ links-grünen Deutschland völlig aus, um als  „sexistischer Nazi“ sicher erkannt und gleich aus zahlreichen Gründen gecancelt zu werden. Diskriminierung ist dieser privilegierten Minderheit sicher, ohne weiter etwas tun zu müssen. Nur noch „Lebenslange Buße“ und „Selbstgeiselung“ sind bei diesem Misstand aus „woker“ Perspektive akzeptabel.  Selbst dann wird noch angeprangert, dass sie keine Verantwortung für dieses inakzeptable Vergehen (dieser Gruppe anzugehören) übernehmen und sich nicht durch „Harakiri“ selbst richten. Meine Sozialisierung zeigt, das ich hier als typischer Vertreter dieser Gruppe aus persönlicher Erfahrung schreibe. Dass ich für „Rot-Grüne Gutmenschen“, also typische Vertreterinnen der „woken Blase“ und für die öffentlich-rechtlichen Medien sowie für viele andere deutsche Leitmedien Abschaum bin, daran gewöhnt man sich.  Mit „realistischem Optimismus“ kann man Kraft aus der Lebensweisheit schöpfen: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert.“ Ich finde jedoch die inflationären „Nazi“-Vergleiche falsch, vor allem da sie das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und die Verbrechen der „wirklichen“ Nazis verharmlosen und relativieren! Trotzdem trage ich die Bezeichnung „sexistischer Nazi“, durch Rot-Grüne-Gutmenschen in ihrer „woken Cancel-Culture Blase“ inzwischen mit Würde. Es bedeutet in unserer heutigen Gesellschaft: „Ich stehe für meine Werte“ und ich bin stolz „alter weißer Cis-Mann, aus Ostdeutschland, Sachsen und Chemnitz“ zu sein!

Alter weißer Cis-Mann aus Ostdeutschland, Sachsen und Chemnitz
Dirk Liesch – 2023, Alter weißer Cis-Mann aus Ostdeutschland, Sachsen und Chemnitz

Für alle, die nicht die aktuell zugelassene Sprache der „woken“ rot-grünen Blase beherrschen, weil sie „wirklich“ arbeiten müssen: „Cis-Mann“ ist ein Mann, der sich in seinem Körper als Mann fühlt und sich sexuell NUR zu Frauen hingezogen fühlt, also ein verachtenswerter Hetero-Mann (ein absolutes Negativbeispiel für die heutige Jugend in Deutschland und schon deshab bereits ein „Cancel-Kandidat“).

2. Ostdeutsche Sozialisierung

Ja, eine „ostdeutsche Sozialisierung“ (wie meine Eigene) liefert gleich mehere zwingende „cancel culture“ Gründe. Das ist ein großer Vorteil, wenn man bei dieser Aktion mitmacht. Man hat Wissen, Erfahrungen und Werte, die den heutigen rot-grünen Gutmenschen aus dem woken Spektrum völlig fremd und deshalb für diese verabscheuungswürdig sind.

Mit ostdeutscher Sozialisierung ist Freiheit besonders wertvoll, entsprechend: „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ (Rosa Luxemburg). Mit diesem absoluten „No go“ hat man es bei woken Links-Grünen sofort zum „Cancel“-Status geschafft.  Wer es z.B. wagt, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) als „Zensurgesetz“ zu betrachten, weil er der altertümlichen Ansicht anhängt, „Strafverfolgung müsse Sache des Staates bleiben“ und es falsch findet, Unternehmen zur vorauseilenden Zensur im Sinne genehmigter „woker“ Meinungen zu verpflichten, wird selbstverständlich sofort als „Elon Musk“-Versteher gecancelt.
Wer aufgrund seiner ostdeutschen Sozialisierung (ostdeutschen Verirrung) Ähnlichkeiten zwischen der Verfolgung von Alexej Nawalny, Edward Snowden und Julian Assange zu erkennen glaubt, ist „Antiamerikanisch„, ein „Putin Versteher“ oder einfach nur ein „bekloppter Ossi“ der selbstverständlich gecancelt wird.
Wer sich aufgrund „ostdeutscher Sozialisierung“ an den „Kalten Krieg“, die „Kuba Krise“, die Zusagen an Gorbatschow zur Nichterweiterung der NATO nach Osten, an die Massaker in Vietnam oder auch nur an die Zerbombung Serbiens und andere völkerrechtswidrige Angriffskriege (Irak, Libyen, Afghanistan usw.) unter Beteiligung von NATO-Staaten erinnert und deshalb Verständnis hatte, dass Russland für eine Neutralität der Ukraine war und keine NATO-Atomraketen direkt an seiner Grenze haben wollte und deshalb den Ukraine-Krieg für vermeidbar hielt, ist neben „Putin-Versteher“ natürlich ein „menschenverachtendes Schwein“. Für solche Kreaturen ist NUR „Canceln“ aus Sicht der werteorientierten Rot-Grünen „woken“ Community noch viel zu wenig. Das „Zertrammpeln“ aller russischen Vorschläge zur Neutralität der Ukraine durch Annalena Baerbock (Deutsche, grüne, werteorientierte Außenministerin) vor Lawrows Füßen (Russlands Außenminister) im Dezember 2021 war alternativlos. Das muss doch selbst ein „blöder Ossi“ mit seinem hohlen Kopf verstehen, genauso dass Annalena Baerbook am liebsten gleich noch einen Krieg mit China begonnen hätte. Wer an diesen „woken“ rot-grünen Werten Zweifel hat, muss selbstverständlich gecancelt werden.
Wenn jemand mit „ostdeutscher Sozialisierung“ denkt (Kann der überhaupt denken?), wir hätten als Deutschland auch eine besondere Verantwortung gegenüber Russland, weil die 13 Mio. getötete russiche Soldaten und 14 Mio. getöteten russichen Zivilisten (insgesamt 27 Mio. Menschen) zumindest vergleichbar mit 6 Mio. getöteten Juden sind, ist total irre und muss als „Putin Versteher“, „Antisemitist“ und „Holocaust – Leugner“ nicht nur  gecancelt, sondern auch wegen Volksverhetzung sofort angezeigt und verurteilt werden. Wohl auch deshalb sind Anzeigen wegen Volksverhetzung seitens „woker“ rot-grüner Gutmenschen in den letzten Jahren expotentiell angestiegen, parallel zur „Cancel-Quote“.
„Ostdeutsche Sozialisierung“ tendiert dazu, die Vertreibung von 700.000 Palästinensern (Nakba), das jahrzehntelange Apartheid-System Israels gegen die Palästinenser im Westjordanland und Gaza und den aktuellen mutmaßlichen Völkermord Israels an den Palästinensern in Gaza, kritisch zu sehen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht im Fall Israels kritisch zu sehen, ist verabscheuungswürdiger Antisemitismus aus „woker“ rot-grüner Gutmenschen-Sicht und ein sicherer Grund gecancelt zu werden. „Bedingungslose Unterstützung“ zu ALLEM was Israel tut ist unsere unverhandelbare selbstverständliche Pflicht und Verantwortung gegenüber Israel und den Juden. Genauso ist es unsere unverhandelbare Pflicht möglichst schreckliche, weitreichende Waffen gegen Russland zu liefern und umfassende Sanktionen zu verhängen die möglichst die russiche Bevölkerung aushungern, um das Land, das die deutsche Wiedervereinigung ermöglichte und in dem wir bisher nur 27 Mio. Menschen getötet hatten, nun endgültig zu vernichten. Dieses Verhältnis zu Russland und Israel aus „ostdeutscher Sozialisierung“ als unausgewogen zu betrachten, beweist die Blödheit von Ostdeutschen aus „woker“ rot-grüner Gutmenschen-Sicht. Selbstverständlich müssen solche geistig behinderten „Ossis“ gecancelt werden.
„Ostdeutsche Sozialisierung“ führt auch zur „cancel-würdigen“ Verirrung, anzunehmen, dass vor allem Planwirtschaft zum Zusammenbruch des Sozialismus geführt hat und nicht optimal für eine Gesellschaft ist. Symptome für diese „Ossi-Krankheit“ sind „Ossis-Zweifel“, dass umfassende zentrale staatliche Einmischung, Vorschriften, Auflagen, Abgaben, Umlagen, überbordende Bürokratie, sowie das Besserwissen und restriktives, selektives Eingreifen von Politikern ohne Schul- oder Berufsabschluss bei Zukunftstechnologien und Innovationen der „Stein der Weisen“ ist. Für die woke rot-grüne Gutmenschen-Community ist diese planende Einflussnahme, von Politikerinnen mit gemäßigter Intelligenz in die Wirtschaft, alternativlos. Zweifler daran sind zu „canceln“.
„Rechte Dumpfbacken“, also Menschen mit „ostdeutscher Sozialisierung“, sind oft der irrigen Meinung, dass das Bildungssystem und Gesundheitssystem viel besser, sozialer und kosteneffizienter möglich ist, weil sie „irrglauben“, ein solches schon vor der Wiedervereinigung erlebt zu haben. Diese „Verblendung“ zu „irrglauben“, dass in der DDR irgendetwas besser gewesen wäre, ist aus woker rot-grüner Gutmenschen-Perspektive unbedingt zu canceln, alternativlos.

Zweifel an objektiver Medienberichterstattung
Zweifel an objektiver Medienberichterstattung (pixabay 1015988)

„Ostdeutsche Sozialisierung“ führte auch dazu, dass diese Irren (Ostdeutsche) das Gefühl hatten, „beide Seiten hauen uns die Taschen voll“, wenn sie „Aktuelle Kamera“ und „Tagesschau“ täglich nacheinander schauten und die selben Ereignisse jeweils gegensätzlich „schwarz und weiß“ berichtet bekamen. Sie kamen zu dem irrigen Schluss, sie sollten selber denken, wenn ihnen eine Nachricht präsentiert wird. Das „alle Menschen mit ostdeutscher Sozialisierung auf Demonstrationen Nazis sind“, führte deshalb zur gemeinen, völlig abstrusen Beleidigung „Lügenpresse“ für unsere immer objektiv, ausgewogen und fair berichtenden Leitmedien, allen voran unsere Öffentlich-Rechtlichen, deren Unabhängigkeit gesondert bezahlt wird, extra besonders üppig, damit die Objektivität sicher ist. „Canceln“ für diese Zweifel an der aktuellen Medien-Berichterstattung ist für woke rot-grüne Cancel-Community Mitglieder:innen selbstverständlich.

Mark Twain Zitat zur Presse (pixabay 5616922)
Mark Twain Zitat zur Presse (pixabay 5616922)

Auch wenn viele folgende Themenbereiche ebenfalls eng mit „ostdeutscher Sozialisierung“ zusammenhängen, gliedere ich sie doch in die folgenden Abschnitte aus.

Dieser Beitrag wird kontinuierlich weiterentwickelt.


„Deutschland“ (Rammstein) – weitere passende Hintergrundmusik

3. Frieden schaffen, ohne Waffen

Frieden schaffen ohne Waffen (pixabay 529380)
Frieden schaffen ohne Waffen (pixabay 529380)

Rolle der Uno + Nichteinmischung

4. Nachhaltigkeit & Klimawandel

5. „Golden Rice“ & Müllverbrennung

6. Ungleichbehandlung: Deutsche sterben lassen<=> Islamisten pampern

7. Fachräftemangel <=> Arbeitskräftemangel

8. „Hetzjagden in Chemnitz“ (2018)

9. Migration & Remigration

10. Antisemitismus <=> Völkermord

11. Alle außer Heteros (#AAH)


„Poison“ (Alice Cooper) – verabscheuungswürdige „Hetero“-Musik

12. Gleichberechtigung & Gendern

13. Rammstein & #MeToo

14. Landwirtschaft & andere „wirklich“ Arbeitende

Dieser Beitrag wird kontinuierlich weiterentwickelt.


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Die meisten kritischen Beiträge sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Maker meets Industry (C2025)

Ergänzung für C2025 Flagship:
Makers, Business & Arts

Im Rahmen des Flagship-Projektes „Makers, Business & Arts“ gibt es mit der „Industry Meets Makers“ Challenge eine sehr sinnvolle Initiative, die auf dem „Open Innovation“ Grundkonzept beruht, was ähnlich dem Open Space oder dem Hackathon zu den offenen Methoden gehört, bei denen mit einer vielfältigen Gruppe von Teilnehmerinnen eine Lösung für ein vorgegebenes Problem gesucht/entwickelt wird. Es wird derzeit der Ansatz verfolgt:

  • Unternehmen haben eine Herausforderung und Tüftlerinnen und Kreative suchen/erarbeiten dazu eine Lösung bzw. möglichen Lösungsansatz

Unser Vorschlag ist nun die spiegelbildliche Ausgangslage:

Maker meets Industry

Auch Tüftler und Kreative wollen nicht immer unbedingt ein eigenes Start-Up oder Unternehmen gründen, haben aber teilweise tolle Lösungen entwickelt, entweder als „fertige“ Unikate (Einzelstücke) oder als Prototypen, für die sie entweder bereits aktiv Produzenten und/oder Vertriebspartnerinnen suchen, oder die sich als Serienprodukte eignen würden. Deshalb verfolgt „Maker meets Industry“ den Ansatz:

  • Tüftlerinnen und Kreative haben innovative Lösungen (bzw. Lösungsideeen) und suchen Produktionspartner dafür.

Für Lösungen/Produkte die bereits „fertig“ oder im Prototypen-Stadium sind, werden also „Produktionspartner“ gesucht, Unternehmen, die die Kompetenz mitbringen, wie die Lösung in Serie (oder überhaupt … auch als Einzelstück im „Werkzeugbau“) produziert werden könnte, bzw. diese Fertigung durchführen können.

Was gemeint ist, soll das folgende Beispiel des Multifunktionstisch „Flipper“ von Peter Mayer zeigen, einem Tüftler aus Halle, von dem ich im dem Video die „Handfertigung Nr.10“ dieses Tisches vorstelle, der seitdem nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist und der heute auch der „Green Screen“ für meine Hintergrundbilder bei Video-Konferenzen ist, eine Anwendung, die im Video noch nicht enthalten ist. Die Präsentation ist damals als Beispiel für sinnvolle Ausstattung von „Wissensarbeitsplätzen“ am Beispiel meiner eigenen Themen (für den Wissensmanagement-MOOC) entstanden  (Dauer: 7:09 min):

Damals hat Peter noch händeringend sowohl nach einem geeigneten Produzenten als auch nach „Büroausstattern“ gesucht, die diese Innovation mit in ihr Programm nehmen.

Da wirklich innovative Tüftler den „Vertrieb“ hassen, gehen sehr viele Innovationen auf dem Weg zwischen Innovation und Markt verloren, verschwinden also in der berühmten Schublade, da die „Tüftler“ lieber etwas Neues entwickeln, als jahrelang „Klinken zu putzen“.

„Maker meets Industry“ soll deshalb eine Plattform bilden, wo Tüftlerinnen Produzenten und Produzenten neue Produkte finden.

Eine zweite Anwendung betrifft z.B. nicht die direkte Herstellung einer Serie, sondern z.B. die Herstellung optimaler Werkzeuge für eine Serie, auch dazu ein konkretes eigenes Beispiel. Für die Mauerbienen-Aktion (Wildbienen-Aktion C2025) von „lebenswertes Chemnitz“ (gemeinsam mit dem Chemnitzer aracube e.V.)  werden die Nistblöcke in einer „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ hier in der Region (Chemnitz) hergestellt. Hier das Video zum Gesamt-Projekt aus dem „Bienen und Imkerei MOOC (Dauer 56:58 min):

Allerdings werden die 10 Nistgänge pro Brettchen zwar automatisch, aber einzeln, gefräst, was die Herstellungszeit (und damit die Kosten) pro Brettchen sehr erhöht. Ideal wäre nun ein Werkzeugbau aus der Region, der einen geeigneten Fräßer herstellt, mit dem alle 10 Gänge auf einmal gefräßt werden könnten. Da das die Kosten pro Nistblock (ja nach Stückzahl der Blöcke) mehr als halbieren könnte, könnten mehr Teilnehmerinnen aus Chemnitzer Kleingärten für das Projekt gewonnen werden, mit entsprechender positiver Auswirkung zum Wissen über Wildbienen (in der Bevölkerung) und zur Bestäubung in den Kleingarten-Anlagen, ergänzend zu Honigbienen.

Es könnte aber auch darum gehen, wie eine Innovation angepasst werden müsste, damit sie sich für eine kosteneffiziente Serienproduktion, oder besser für den Markt (Kunden) eignet.

Über eine Kombination von

  • Elevator Pitches,
  • 45 min – Worshop-Sessions,
  • Ausstellungstischen/Präsentationswänden und -flächen
  • Gesprächsräumen/Gesprächsecken

könnte das „Maker meets Industry“ Konzept umgesetzt werden. Ziel ist es die „industrielle“ Umsetzung von Tüftler-Ergebnissen zu erreichen.

Wie auch beim „Industry meets Makers“ gilt:  „Für die Verwertung der Ergebnisse gibt es im Rahmen der“ Maker meets Industry „Challenge keine allgemein gültigen Regeln. Dafür sind die im Prozess entstehenden Team-Konstellationen meist zu komplex. Eine Verständigung über die mögliche Verwertung der gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse sollte deshalb bereits beim Auftakttreffen thematisiert werden. “ („Industry meets Makers„, Stand 2.2.2024)

Pflanzaktionen in „Gelebte Nachbarschaft“ (C2025)

Gelebte Nachbarschaft: gemeinsam pflanzen, lernen und feiern

Feedback/Rückmeldung zur C2025-Pressemeldung vom 8.11.2023 zum C2025 Flagship-Projekt „gelebte Nachbarschaft“
(die Pressemeldung, auf die sich das Feedback bezieht, ist hier verlinkt), eine tagaktuelle „ähnliche“ Information ist hier online auf der C2025-Site zu finden.
Achtung: Der Beitrag ist nur Text. Auf „hübsche“ Bilder wurde verzichtet.

Wenn es das Nachfolgekonzept für „We PARAPOM!“ ist, ist das neue Konzept ein deutlicher Fortschritt. Wenn es das Einzige ist, was vom Flagship „Gelebte Nachbarschaft“ übrig bleibt, ist das schade. Im Verständnis und zur klaren Einordnung des neuen Konzeptes gibt es deshalb noch deutliche Unschärfen und offene Fragen, vor allem wenn sich eine „Nicht-Insiderin“ daran beteiligen möchte .

  1. Ist dieses „Pflanz-Projekt“ nun identisch zum Flagship-Projekt „Gelebte Nachbarschaft“, oder ist es nur EIN Projektbereich innerhalb des Gesamtrahmen „Gelebte Nachbarschaft“? Im Text der Presemeldung steht: In“Gelebte Nachbarschaft“ werden … nachbarschaftliche Initiativen entwickelt, die sich aktiv mit einer zukunftsweisenden Stadtraumgestaltung“ auseinandersetzen.
    Das schränkt „gelebte Nachbarschaft“ zwar schon ein, „Stadtraumgestaltung“ ist aber deutlich mehr als nur „Pflanzen“, weil es z.B. auch die gemeinsame Gestaltung von öffentlichen Sportflächen (um nur ein Beispiel zu nennen) enthalten würde, aber z.B. Nachbarschafts-Projekte, wie unsere „Hausbibliotheken„, die „freie Fotogalerie“ , die „Timur-Days„, das „Open Academy -Barcamp“ , den „Tag des Films„, die „PRO-Events“ und den „Selbstversorger-Marktnicht mehr mit umfasst, wohl aber noch den Yorckgebiets-Rundweg (lebenswerte Plattenbausiedlungen) , den „Walk of Art„,  das „BiBi-Projekt„, den OER-Lernpfad, die „LEA-Diskussionen“ und die „Offenen Gärten“ (nur die ausführlich veröffentlichten Vorschläge aus unseren „Gelebte Nachbarschafts-Vorschlägen“ = „Mitmachprojekten“).
    Sind tatsächlich unter „Gelebte Nachbarschaft“ in C2025 nur „Pflanzprojekte“ (mit zugehörigem Bildungs- und Kunst-Anteil) möglich, bleibt nur noch der kleine Teil der reinen Pflanzprojekte (evtl. ergänzt um die SOL-Bildung).
    Geht es also nur noch um „Pflanz-Projekte“ in „Gelebte Nachbarschaft“?
  2. Die meisten unserer vorgeschlagenen Mitmach-Pflanzprojekte verfolgen einen nachhaltigen, langjährigen und kontinuierlichen Prozess, der sich nach dem biologischen Lebenszyklus der jeweiligen Pflanzengruppen richtet und teilweise vom Wetter und dem Reifungs- und Entwicklungsprozess abhängt (z.B. Winterling-Aktion  und Wildkrokuss-Aktion) oder z.B. bei der „Frühblüher-Mitmach Aktion“ auch schon seit Jahren von Abverkaufszeiträumen in den Pflanzenmärkten. Sind die 4-Pflanzaktionen und die Themen die einzigen Termine in den zwei Jahren, an denen in „Gelebte Nachbarschaft“ zu dem jeweiligen Thema gepflanzt wird? (Das wäre ein „KO“-Kriterium für viele nachhaltige Projektansätze, die Kontinuität erfordern oder die einen „unpassenden biologischen Lebenszyklus“ für die festgesetzten Termine haben) Oder sind es nur ein paar ausgewählte besondere „Event-Zeiträume“ in denen jeweils ein Aspekt der Pflanzprojekte besondersn betont/fokussiert/thematisiert wird, während die eigentlichen Projekte kontinuierlich und unabhängig vom jeweiligen „Fokusthema“ laufen und unterstützt werden? Handelt es sich bei den 4 Terminen „nur“ um Schwerpunktthemen, um die sich der jeweilige „künstlerische Rahmen“ dreht und/oder deren „Bildungsthemen“ fokussiert werden und/oder auf dessen Pflanzungen die Kameras der Presse gerichtet werden sollen, während die eigentlichen nachhaltigen Projekte kontinuierlich über die beiden Jahre stattfinden, dann ist das Konzept gut. Aber das geht aus der derzeitigen Pressemeldung (und Website-Information) nicht klar hervor. Derzeit liest es sich so, als ob beispielsweise im Herbst 2025, sowohl die „essbare Stadt“ gepflanzt, als auch geerntet werden soll, was ziemlicher Unfug wäre. Eine Klarstellung ist hier sehr sinnvoll.

„Nur Pflanz -Themen“ ? 🙁

Wenn das wichtige Flagship-Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ nur noch auf „gemeinsam pflanzen im öffentlichen Bereich“ reduziert wird, ist das sehr schade, zudem es schon zahlreiche Vorschläge zu „Gelebte Nachbarschaft-Projekten“ (siehe oben und in der 42-Vorschläge Liste von „lebenswertes Chemnitz“) gibt und im C2025-Team bekannt sind, die andere mindestens ebenso wichtige Themen adressieren. Außerdem werden mit der „Pflanz-Einschränkung“ nur Chemnitzerinnen und C2025-Gäste angesprochen, die sich für „Pflanzaktionen“ interessieren.
Das eigentliche Potential, Angebote aus verschiedenen Themenbereichen für „Gelebte Nachbarschaft“ für alle Chemnitzerinnen (und Gäste) anzubieten, quasi als „Strauß“, aus dem sie entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten wählen können, wird hier „ohne jede Not“ extrem eingeschränkt. Konkrete Vorschläge, zudem mit sehr geringen Finanzbedarf, liegen in ausreichender Zahl bereits vor.
Selbst die  vorliegenden „Bienen, Wildbienen und Insekten-Projekte“, wie das „BiBi-Projekt“ oder die „Wildbienen-2025“ Aktion werden ausgeschlossen, wenn „Gelebte Nachbarschaft“ nur auf „Planzprojekte“ reduziert wird. Dann ist auch der Name „gelebte Nachbarschaft“ etwas anmaßend, weil es nur um „gemeinsames Pflanzen“ geht.

„Cancel Culture“ bezüglich der Mitmachenden an „Gelebte Nachbarschaft“ durch das C2025-Team

Es ist leider keineswegs so, dass alle kompetenten Partner mitwirken durften und zukünftig dürfen. In Wirklichkeit handelt es sich um „gelebte Cancel Culture“. Gerade und insbesondere das Flagship Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ des Kulturhauptstadt Jahres 2025 in Chemnitz ist ein ganz typisches zeitgemäßes „Cancel Culture Projekt“.

Wir (Initiative „lebenswertes Chemnitz“) können hier nur mit unseren eigenen konkreten Beispielen aufwarten, aber wahrscheinlich sind noch zahlreiche andere Initiatoren in Chemnitz von ähnlicher „Cancel Culture“ betroffen/oder durch diese abgeschreckt.
Das erste „essbare Stadt“-Pflanzprojekt für das Chemnitzer Schulmodell (CSM) ist im März 2014 für die Gestaltung des Außengeländes des CSM entstanden und seit 2020 auch für C2025 als erste Ausgangsbasis für die „Streufrucht-Parade“ veröffentlicht. In umfangreicher Kommunikation (seit Beginn der Kritik an „WE PARAPOM!“ und dem „Streufruchtparade“-Vorschlag) mit dem C2025-Team und dem Grünflächenamt wurde seitens „lebenswertes Chemnitz“ immer wieder betont, wie wichtig es ist, die Kleingartensparten und Wohnungsgenossenschaften mit ins Boot zu holen, damit langfristige nachhaltige Perspektiven für die Pflanzprojekte erreicht werden (Schulen hatte das C2025-Team schon vorher bei „WE PARAPOM!“ mit auf dem Plan). Auch die ersten „offiziellen“ Flächen für die Frühblüher Mitmach-Aktion wurden über die Abstimmungen mit den Wohnungsgenossenschaften und dem Grünflächenamt erreicht.
Schon in den Meetings mit Nino Micklich zur Planung der Nachfolge des „WE PARAPOM!“ hat er mitgeteilt, das seitens C2025 eine Mitarbeit von „lebenswertes Chemnitz“ an den inzwischen geplanten Abstimmungen mit den Kleingartenvereinen, Schulen und Kindergärten“ nicht stattfinden soll, weil das das C2025-Team allein tun möchte. Das ist nachvollziehbar, wenn darüber das Zeitbudget ehrenamtlich Engagierter geschont werden soll. Das kann auch ein Ausdruck von Respekt sein.
Nachdem Frau Prof. Dr. Arnold (Botschafterin der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen, Link zu Ihrer TUC Professur) Frau Barbara Einwag (Projektleitung, Flagship Projekte „Gelebte Nachbarschaft“) am 11.11.2023 im Rahmen des „Denk Weiter!“ Kongressfestival im Carlowitz Congresscenter zu mir (Dirk Liesch) auf den Stand holte, weil sie unsere Projekte und Kompetenz gut fand, machte Frau Einwag sofort klar (als sie erkannte, wer hinter den Projektvorschlägen steht), dass sie alle Projekte von „lebenswertes Chemnitz“ ablehnt (egal zu welchem Thema), weil wir auch Meinungen vertreten, die nicht mit denen von Ihr und ihrem Team übereinstimmen. Klarer und eindeutiger geht lehrbuchhafte „Cancel Culture“ nicht. Seitens des C2025-Team wird also jegliche Mitarbeit zum Thema „Gelebte Nachbarschaft“ blockiert, abgelehnt und „gecancelt“, wenn zu irgendeinem anderen Thema eine andere Meinung vertreten wird, die nicht der der „woken“- Blase des C2025-Team entspricht. Davon sind, nach Frau Einwags „Cancel – Bestätigung“, alle „Gelebte Nachbarschafts-Projekte“ aus der 42 Vorschläge-Liste von „lebenswertes Chemnitz“ betroffen. Auch wenn inzwischen einzelne Aspekte aus unseren Projekten vom C2025-Team „geklaut“ wurden, ist das „Canceln“ in diesem Fall besonders symbolhaft, für ein aktuelles gesamtgesellschaftliches Problem. Aber vor allem widerspricht es fast allem, wofür nach C2025-Bidbook die „Gelebte Nachbarschaft“ angeblich stehen soll.
Nur ein kleines Beispiel zum Thema „Werte“ im C2025-Team: Neben dem „Streufrucht-Konzept“ für das Chemnitzer Schulmodell sind auch meine beiden Kinder ins CSM gegangen, ich war jahrelang im Elternbeirat, hab die Wirkung des CSM-Bildungskonzept intensiv verfolgt (auch die Auswertungen der TU Dresen dazu), kenne aus mehr als 15 Jahren EduCamp zahlreiche andere innovative Schulkonzepte (aus dem „Deutschen Schulpreis“ Umfeld), weil sie Veranstaltungsorte des EduCamps waren und habe mich für eine Ausweitung des CSM Bildungskonzeptes in Chemnitz eingesetzt. Jetzt wird zwar mit der daraus entstandenen Partnerschaft mit dem CSM seitens des C2025-Teams geworben, aber die Quelle dafür aus der Initiative „lebenswertes Chemnitz“ wird gecancelt. Das ist für „Woke“ natürlich ganz normal, hat aber mit den kommunizierten Zielen und Werten von „Gelebte Nachbarschaft“ wenig zu tun.
Meine „Sozialisierung“ (Dirk Liesch) erklärt, warum ich solche Verhaltensweisen als persönliche Herausforderung ansehe, bis diese Missstände im C2025-Team in Chemnitz behoben sind.

Die vier Event-Leitthemen: Hinweise zur Verbesserung

Auch wenn bei „Gelebter Nachbarschaft“ nur das „Planzprojekt-Thema“ übrig geblieben ist, grenzen die beiden geplanten Events im Frühjahr 2024 und im Frühjahr 2025 unnötig viele Chemnitzerinnen aus und sollten in der Beschreibung der Zielrichtung/Fokus angepasst werden.

zu „Frühjahr 2024: Wege und Flächen“
Ja, unsere Wege verbinden unsere Flächen. Aber die Wege sind nicht nur „Rad- und Wanderwege“ und Wege und Flächen machen unsere Stadt nicht nur zum „Erlebnis- und Erholungsraum“, sondern zu unserem täglichen „Lebensraum“.  Chemnitzerinnen bewegen sich auch zur Arbeit, manche bewegen sich bei der Arbeit in der Stadt, andere gehen/fahren Einkaufen, zur Schule, zur Arbeit, zum Sport, zum Arzt, zu Besuchen. Es ist das „tägliche Leben“ was unsere Wege und Flächen möglichst lebenswert machen sollten, auch wenn man nur einkaufen geht. Ein anderer Ansatz für Wege zwischen „Pflanzflächen“ könnte z.B. auch der „Ausbreitungskorridore“ Ansatz sein (siehe: „Ausbreitungskorridore für Insekten, Wildbienen und Schmetterlinge„, biMOOC), übrigens die Grundidee hinter dem Blühflächen-Verbundprojekt“ (Nr.27) der 42-Vorschläge Liste.
Die Begriffe „Rad“ und „Radwege“ sind zudem bei großen Teilen der wirklich arbeitenden Bevölkerung in Chemnitz in den letzten Jahren zu einer „Red Flag“ geworden, also „abschreckende Triggerworte“. Das hat sogar weniger mit den horrenden sinnlosen Mittelverschwendungen des NUMIC und INTERLACE Projektes zu tun (das ist den wenigsten Chemnitzerinnen bekannt), sondern mit der „Ominpräsenz“  dieses „woken“ Lieblingsthemas in Chemnitz in den letzten Jahren, sowie den damit in Verbindung gebrachten Zumutungen, die „wirklich Arbeitende“ in Chemnitz in den letzten 10 Jahren im Verkehr ertragen mussten. Das „Yorckgebiets-Parklet“ ist dafür ein Mahnmal: siehe Abschnitt „Parklet – Mahnmal für Fehlentwicklungen“ in der Projektbeschreibung des Yorckgebiets-Rundweg (lebenswerte Plattenbau-Siedlungen). „Grüne Wellen“ wurden durch den Verkehrs-Umbau immer weiter zerstört und „Verkehrs-Beruhigungen“ so ausgeführt, dass Umleitungen bei Baustellen darüber nicht mehr möglich sind. Unmengen chaotisch geplanter Baustellen schikanieren „wirklich Arbeitende“ in Chemnitz, die auf das Auto angewiesen sind, und kosteten diese hunderttausende Stunden (evtl. Millionen), völlig sinnlos, gefühlt teilweise mit Absicht, nur aus Auto Hass. Parallel konzentrierte sich die öffentliche Diskussion der dominierenden „Blase“ nur auf Fahrräder. Wer 5min mit dem Bus zu seiner steuerfinanzierten Arbeit fährt, sich dort nicht vom Schreibtisch bewegen muss, oder es egal ist, ob man mit dem ÖPNV oder Fahrrad 1 oder 5 Themen am Tag abgearbeitet bekommt, kann natürlich Menschen schikanieren, die auf das Auto angewiesen sind. Baustellen sind für Fortschritt natürlich notwendig, ÖPNV und Fahrrad natürlich sehr sinnvoll, aber die bösartige Schikane von Autofahrern in Chemnitz seit inzwischen ca. 10 Jahren, hat „Fahrrad“ zu einer „Red-Flag“ in der „wirklich arbeitenden Chemnitzer Bevölkerung“ werden lassen. Es steht inzwischen für mutwillige Schikane und Bevormundung.
Da es beim „Pflanzprojekt“ die Betonung auf „Radwege“ unerheblich ist, sollte die Red-Flag „Rad“ oder „Fahrrad“ gestrichen werden, wenn man alle Chemnitzerinnen wirklich integrieren möchte.

Frühjahr 2025: Aufbruch
Vorschlag – Textänderung in: „…unter den neuen Erkenntnissen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft“.
Natürlich spiel der Aspekt „Klimawandel“ oder „Klimaveränderung“ eine Rolle. Aber aufgrund der „Klimakleber“, Zumutungen für Landwirte, explodierende Lebensmittel- und Enegriepreise und Kapern des Themas durch woke „cancel culture“ Kreise ist es ebenfalls für viele Menschen ein rotes Tuch geworden. Möchte das C2025-Team, dass sich die meisten Chemnitzer dadurch genauso unwohl fühlen, wie sie selbst, wenn sie als wokes „cancel culture“ Team bezeichnet werden? Im Sinne eines integrierenden Herangehens an „gelebte Nachbarschaft“ und Offenheit, ist der Vorschlag, auf den „Klimawandel“-Begriff zu verzichten.

Fazit

Das „Planzprojekt“-Konzept ist ziemlich gut, wenn es ohne „Cancel Culture“ auskommen könnte und auch kontinuierliche, langfristige und nachhaltige Teilprojekte ermöglicht.
Es ist sehr schade, wenn trotz ausreichend vorliegender „gelebter Nachbarschafts“ -Projektvorschläge das Flagship-Projekt „gelebte Nachbarschaft“ nur auf „Pflanzprojekte“ reduziert wird. Damit wird sehr viel Potential unnötig verschenkt.

Ich würde mich freuen, wenn Chemnitzer Pressevertreterinnen schon von sich aus intensiver recherchieren würden, wenn bedeutendere Änderungen zu C2025 Flagship-Projekten vorgestellt werden.

Freie Bildung – auch nicht für C2025?

Freie Bildung mit OER und OSS – in Chemnitz gecancelt! – auch weiterhin?

Seit 2008 setzt sich der Chemnitzer aracube e.V.  für freie Bildung auf Basis von OER und OSS ein (OER- Open Educational Resources, OSS – Open Source Software). Seine Mitglieder sind der Überzeugung, dass gute Bildung (und offene möglichst freie Software – OSS) ein Schlüssel für eine bessere Welt ist. Die praktische Umsetzung einiger der Ansätze zu  innovativer, sozial gerechter Bildung wurden zum OER-Award 2017 ausgezeichnet, ganz konkret die Innovation des „abstract-Modells“ mit „OER-Lernpfaden“ im „Massive Open Online Course“ (MOOC) zum Fachbereich „Wissensmanagement“ (WMOOC).

WMOOC Auszeichnungen beim OER-Award 2017
WMOOC Auszeichnungen beim OER-Award 2017

Die zugrunde liegende Konzeption wurde ins 1. Kuratierte Dossier „Gestaltung der Arbeit in der Zukunft“ (Okt. 2019) der „Zukunftsallianz Arbeit & Gesellschaft e.V.“ und der „Gesellschaft für Wissensmenagement e.V.“  aufgenommen ,

1. Kuratiertes Dossier „Gestaltung der Arbeit in der Zukunft“ der GfWM & Zukunftsallianz Arbeit & Gesellschaft
1. Kuratiertes Dossier „Gestaltung der Arbeit in der Zukunft“ der GfWM & Zukunftsallianz Arbeit & Gesellschaft

und unter dem Titel „Digitale Transformation in der Bildung mit freien Lernmaterialien“ (S.62-S.78, Link zum PDF-Download der Gesamtpublikation, ISSN (Print) 2940-1372 – ISSN (Online) 2940-1380) veröffentlicht.

Veröfftlichung: digitale Transformation in der Bildung mit freien Lernmaterialien, Dirk Liesch
Veröfftlichung: digitale Transformation in der Bildung mit freien Lernmaterialien, Dirk Liesch

Die Einbindung der „digitalen Komponente“ in ein ganzheitliches innovatives, und trotzdem auf Erfahrungen basierendes, Bildungskonzept („Bildung 4.0„) erfolgte 2019, auch um zu betonen, dass „Digitalisierung“ nur ein „Baustein“ in einem ganzheitlichen und vielfältigem Bildungskonzept ist.

Bildung 4.0 Übersicht (aracube e.V.)
Bildung 4.0 Übersicht (aracube e.V.)

Neben der praxisrelevanten Umsetzung freier Bildung mit OER über MOOCs (online Kurse), was den „Kurs-Ansatz“ im lebenslangen Lernen verfolgt, ist ein weiterer zentraler Bildungsansatz die „Objektbasierte / Objektorientierte Bildung“, bei der das Modewort „Augmented Reality“ darüber realisiert wird, dass reale Objekte mit digitalem Wissen angereichert werden. Das „Smart Object Learning“ (SOL, Link zu ausführlicherer Vorstellung) ist die Umsetzung dieses Konzeptes mit freien Lernmaterialien. Die ersten Ursprünge dieses Konzeptes reichen sogar bis ins Jahr 2001 zurück.

Gesamtprozess des "Smart Object Learning" (SOL)
Gesamtprozess des „Smart Object Learning“ (SOL), aracube e.V.

Der heutige SOL-Gesamtprozess führt beide Ansätze (kursbasiert & objektbasiert) weitgehend zusammen, so das OER-Bausteine (Wissensbausteine) in beiden Szenarien wiederverwendet werden können.

Negative Erfahrungen mit diesen freien Bildungsansätzen (OER+OSS) in Chemnitz

Seit 2008 gab es diesbezüglich zahlreiche Projekt- und Themen-Vorschläge seitens des aracube e.V. und seit 2015 auch der Initiative „Lebenswertes Chemnitz“ an die Chemnitzer Verwaltung unter den OBs Barbara Ludwig und später Sven Schulze (die oft auch persönlich informiert waren). Alle Vorschläge wurden entweder gar nicht beantwortet, oder abgelehnt. Zur vermuteten Ursache später mehr.

„Cancel Culture“ durch das C2025 -Team

Mit Blick auf das „Kulturhauptstadtjahr 2025“ (C2025) wurden seit 2020 durch den aracube e.V. und „lebenswertes Chemnitz“ folgende konkrete Projekte zu OER, freier Bildung, MOOCs und SOL vorgeschlagen (hier NUR die Themen, aus den Vorschlägen, die öffentlich einsehbar und damit einfach online nachvollziehbar sind):

Wobei die letzten zwei Projekte zwar auf freie Bildung fokussieren, nicht aber auf „Digitalisierung“. Dafür gibt es aber noch einige Projektvorschläge, die freie Bildung nach dem SOL-Konzept mit „realen Themen“ zusammenführen, vor allem in den Bereichen Stadtgrün, Umwelt und Natur (und als Mitmach-Projekte):

Wie bereits im offenen Brief „Projektvorschläge für C2025“ etwas ausführlicher dargestellt, ist die „Cancel Culture“ im C2025-Team unserer Meinung nach die Ursache, dass diese innovativen, sozial gerechten und pragmatischen Bildungskonzepte auch weiterhin in Chemnitz keine Chance haben, oder vielleicht maximal in „geklauter“ Variante.

Eine Ursache der „Cancel Culture“ in Chemnitz

Sowohl der aracube e.V. als auch die Initiative „lebenswertes Chemnitz“ sehen sich den Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, wie sie durch die UN (UNO) in den 17 globalen Nachhaltigkeits-Zielen (17 SDGs, Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen) verabschiedet wurden. Dazu kommt, dass die Reihenfolge dieser Ziele auch der abgestimmten Priorität seitens der UN entspricht.

17 SDG der UNO
17 SDG der UNO

Unserer Ansicht nach wird Nachhaltigkeit in Deutschland oft aus eingeengter Perspektive betrachtet, oft nur aus Klima-, Umwelt- und Naturschutz-Sicht. Dadurch geht die ganzheitliche Perspektive der „Nachhaltigkeit“ entsprechend der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO verloren.“ (Quelle: aracube e.V. „Denk Weiter! 2023 – Glas zur Nachhaltigkeit“, Stand 25.1.2024)

Neben der sehr eingeengten Perspektive auf „Nachhaltigkeit“, auch in Chemnitz, kommt noch die „wir haben den einzig richtigen Weg“ – Überzeugung.  Diese unangemessene (woke) Arroganz dominiert auch das C2025-Team und die (woken) Teile der Chemnitzer Verwaltung. Wenn man die Effizienzlosigkeit und Wirkungsfreiheit (Kosten-Nutzen-Verhältnis) z.B. des NUMIC-Projektes und INTERLACE-Projektes in Chemnitz analysiert (oder die „WE PARAPOM!“-Odyssee), wird deutlich, zu welcher Mittelverschwendung und Chancenzerstörung diese Arroganz führt (auch bei deren jeweiligen „Bildungs“überlegungen“).

"Nachhaltigkeits-Glas" des aracube e.V. zum "Denk Weiter!" 2023
„Nachhaltigkeits-Glas“ des aracube e.V. zum „Denk Weiter!“ 2023

Zur „Denk Weiter!“ – Nachhaltigkeitskonferenz 2023 im Carlowitz Congresscenter Chemnitz, gab es als „Ausstellerverzeichnis“ eine Sammlung von Gläsern, die durch die teilnehmenden Organisationen gestaltet werden sollten.

Entsprechend des „Smart Objekt Learning“ (SOL) Konzeptes, ist das „Nachhaltigkeits-Glas“ des aracube e.V. mit einem Lernpfad versehen, über den die Bedeutung der  Elemente des Glases erläutert sind. Dabei werden nicht nur alle 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UNO) repräsentiert, sondern auch einige typische „woke“ Ansichten angerissen. Dieses SOL-Beispiel zeigt auch, wieviel mehr hinter einem „Objekt“ steckt, wenn man es im Sinn von „Augmented Reality“ mit zusätzlichem Wissen verbindet. Probieren Sie es aus, mit dem Wissen hinter dem QR-Code des SOL-Infoschildes, welches auf dem Glas befestigt ist.

Infoschilder SOL-Lernpfad
Infoschilder SOL-Lernpfad

Wenn Sie im Lernpfad bis zum Thema „X“ gekommen sind, ist Ihnen sicherlich klar, dass es eine wohlbegründete Perspektive ist, dass auch weiterhin alle Themen unserer Initiative „lebenswertes Chemnitz“ und die innovativen freien Bildungsthemen des aracube e.V.  durch das C2025-Team gecancelt werden und dass für das Kulturhauptstadt-Jahr nur „woke“ Themen und Projekte eine Chance erhalten werden und andere Vorschläge ausgegrenzt bleiben. Das ist schade für Chemnitz und schade für die Nachhaltigkeit, sowohl der C2025-Projekte, als auch der Nachhaltigkeit im Sinne der UNO.

Wenn Sie nun wissen, warum eine Bienenwachs-Kerze eher das Gegenteil von „nachhaltig“ ist, haben sie aus dem Lernpfad des „Nachhaltigkeits-Glases“ etwas gelernt.

Das „Nachhaltigkeits-Glas“ des aracube e.V. wurde dem „Denk Weiter!“ Projektteam, auf dessen Bitte, überlassen, da es dieses gemeinsam mit anderen Gläsern repräsentativ im Carlowitz Congresscenter Chemnitz ausstellen wollte. Das Original-Glas sollte deshalb im CCC besichtigt werden können.

„EduCamp 2024“ (15-17.März in Minden):  für Ausnahme-Persönlichkeiten

Wie das „Handtuch werfen“ (vor allem das „wie“) von Nino Micklich aus dem C2025-Team vermuten lässt (siehe „offener Brief“), ist vielleicht noch nicht bei allen C2025-Teammitgliedern „Hopfen und Malz verloren“, selbst wenn jemand mit der „letzten Generation“ sympathisiert. Wie im Beitrag „Projektvorschläge für C2025“ (offener Brief) betont, ist der zeitlich kritischste Bildungsprojekt-Vorschlag für C2025 das „Open-Academy“ BarCamp, welches bis spätestens März 2024 positiv entschieden sein sollte. Gerade in Bezug auf innovative Bildung und hinsichtlich der Idee, dieses ins „Open-Academy“ BarCamp  (mit dem „Chemnitzer Schulmodell“ ,CSM, als Veranstaltungsort) einzubinden, würde es zeitlich noch passen, wenn an innovativen Bildungskonzepten -Interessierte und C2025-Teammitglieder:innen am EduCamp in Minden teilnehmen. Die Anmeldung ist seit einigen Tagen „geöffnet“:
https://educamps.org/2024/01/educamp-minden-2024-die-anmeldung-ist-gestartet/

Insbesondere, wenn man zu BarCamps bisher noch keine persönliche Erfahrung hat, ist es eine Möglichkeit dieses tolle Format im Zusammenhang mit Bildungsthemen kennenzulerenen und damit den Vorschlag des C2025-Projektes „Open-Academy“ BarCamp “ wirklich zu verstehen.
Natürlich besteht auch für das EduCamp in Minden, wie damals zur Friedensdemo, die Möglichkeit für bis zu sechs Personen, bei mir als „Mitfahrgelegenheit“ mitzufahren (einfach bei mir melden). Auch wenn an der Friedensdemo  im C2025-Team kein Interesse bestand, sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, auch wenn das durch „realistischen Optimismus“ vielleicht nicht gedeckt ist ;-).

Grundlegendes zur „Cancel Culture“ in Chemnitz

Dass ich die „Cancel Culture“, nicht nur des C2025-Teams,  als besonders schädlich für unsere Gesellschaft ansehe, ist vielleicht aus meiner Sozialisierung erklärbar. Diese „Cancel Culture„, mit dem Ergebnis vieler falscher und einseitiger Entscheidungen zum Schaden von Chemnitz, wird deshalb bis zur deutlichen Abschwächung dieser Fehlentwicklung im Fokus von „lebenswertes Chemnitz“ bleiben. Diese leider trendige, neue Version der Vetternwirtschaft muss gestoppt werden, wenn es in Chemnitz (und Deutschland) wieder bergauf gehen soll. Vor kurzem gab es noch Tickets zu „Die Selbstgerechten. Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt“ (1. 2. 2024) in Limbach-Oberfrohna, wo dieses Thema ebenfalls eine Rolle spielt. Sehen wir uns dort (@ C2025-Team, Chemnitzer Bürgermeisterinnen & Amtsleiter)?

C2025: SOL, MOOCs & Open-Academy Barcamp?

Mit „realistischem Optimismus“ ist Skepsis angesagt, dass nach aller Blockierung freier, OER-basierter Bildung in Chemnitz seit 2008 und unter der aktuellen „Cancel Culture“ eine Änderung möglich ist. Aber als grenzenloser Optimist, sollte man zumindest die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht bringt C2025 doch noch etwas für nachhaltige innovative Bildung.
Nur überteuerte separate Apps für jedes Einzelthema, die letztendlich, außer den Projektteilnehmerinnen, niemand nuzt (siehe z.B. INTERLACE-Konzepte), haben mit Fortschritt, Effizienz und positiven Bildungskonzepten leider nichts zu tun, sondern sind reine Mittelverschwendung und das Gegenteil von Nachhaltigkeit (gleich für mehrere SDGs).


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Die meisten kritischen Beiträge sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.


Foto: Beitragsbild (oben), OER-Award Preisträger, Andreas Domma, Lizenz CC-BY 4.0

Projektvorschläge für C2025 (offener Brief)

Offener Brief,
Chemnitz, 8. Januar 2024

24 aus 42 Projektvorschlägen für C2025


Sehr geehrte Damen und Herren des C2025-Teams
, der Stadtverwaltung, der Stadträte, Politikerinnen, Medienmitarbeitenden und Interessierte/Betroffene

Weil erst ab heute die meisten Verantwortlichen des C2025-Team aus dem Urlaub zurück sind, erhalten Sie diese Information erst heute.
Die 24 Projektbeschreibungen des 24 Projektvorschläge für C2025 Adventskalenders sind vollständig veröffentlicht:

https://lebenswertes-chemnitz.actchange.com/adventskalender-2023/

Damit sind jetzt 24 von den 42 Projektvorschlägen veröffentlicht (https://lebenswertes-chemnitz.actchange.com/lc2025-projektideen/), die dem C2025-Team seit 2021 bekannt sind (auch dem „aktuellen Team“ seit es existiert). Auch mit Grüßen an alle „42“-Fans.

Konkret sind das folgende Projekte hinter den Türchen

  1. Frühblüher-Mitmach-Aktion
  2. Winterling – Aktion
  3. Hausbibliothek
  4. Zinkblech-Garten
  5. SOL – digitale Lernpfade in Chemnitz
  6. Fotogalerie – freie Bilder zu Chemnitz
  7. Streufruchtparade als „Streufrucht – Mitmach-Aktion“
  8. Mauerbienen-Aktion (Wildbienen 2025)
  9. BiBi – Bienenbildung (Schau- und Lehrbienenstand im botanischen Garten Chemnitz)
  10. Bewahrung der Sonnenberg-Galerie
  11. Wildkrokus-Aktion
  12. Vorlesen/Erzählen – the unheard
  13. Offene Gärten – Chemnitz
  14. LEA-Diskussionen
  15. Walk of Art – Straßengalerie
  16. Graffiti – Tour
  17. Tag des Films
  18. Yorckgebiets-Rundweg / lebenswerte Plattenbausiedlungen
  19. Secure Hitchhiking Places
  20. Freie Bilder veröffentlichen
  21. Selbstversorger-Markt / Taschengeld-Markt
  22. Timur-Days
  23. OER Lernpfad Aktion
  24. Open Academy – Barcamp

Eines haben die meisten bisherigen Vorschläge gemeinsam. Es sind Mitmachprojekte, in denen sich ganz normale Chemnitzerinnen (und C2025-Gäste) mit eigener Kreativität, Wissen und Expertise einbringen können. Ziel ist es, dass für viele Chemnitzer und auch die Gäste ein paar Themen dabei sind, wo sie sich selbst wiederfinden, mitmachen und verwirklichen können. Aufgrund der Ermutigung des Nachmachens in anderen Kommunen und der langfristigen Nachhaltigkeit vieler der Themen, hat das Meiste auch eine eindeutige europäische Bedeutung.

Und natürlich zeichnen sich Vorschläge seitens „lebenswertes Chemnitz“ dadurch aus, dass sie mit vergleichsweise sehr geringen öffentlichen Mitteln (Steuergeldern) realisiert werden können. Das Verhältnis von „Aufwand-Nutzen/Nachhaltigkeit“ passt also. Aber beurteilen Sie selbst.

Alle Projektbeschreibungen zeigen z.B. die Bedeutung und den Nutzen von „freien Bildern“ für freie und sozial gerechte Bildung. Alle Projektbeschreibungen basieren ausschließlich auf solchen Bildern (siehe auch Projektvorschläge „Fotogalerie“ und „Freie Bilder veröffentlichen“).

Dann gibt es die Gruppe der nachhaltigen, ökologisch orientierten Mitmachprojekte, die als Pilotversuche teilweise seit 2018 (ohne einen „Steuer-Cent“ und teilweise trotz Verhinderungsversuche seitens der Stadt) laufen. Zu dieser Projekt-Gruppe gehören: Frühblüher-Mitmach-Aktion, Winterling – Aktion, Streufruchtparade als „Streufrucht – Mitmach-Aktion“, Mauerbienen-Aktion (Wildbienen 2025), BiBi – Bienenbildung (Schau- und Lehrbienenstand im botanischen Garten Chemnitz), Wildkrokus-Aktion, Selbstversorger-Markt / Taschengeld-Markt

Ein zweiter größerer Cluster sind die freien, innovativen, sozial gerechten Bildungsprojekte, als einem der zentralen langfristigen Pfeiler der globalen Nachhaltigkeit. Dazu gehören: SOL – digitale Lernpfade in Chemnitz, Open Academy – Barcamp, BiBi – Bienenbildung (Schau- und Lehrbienenstand im botanischen Garten Chemnitz), OER Lernpfad Aktion, Hausbibliothek, Fotogalerie – freie Bilder zu Chemnitz, Freie Bilder veröffentlichen

Eine dritte Projektgruppe fokussiert auf den sozialen Zusammenhalt, nachhaltiges Wohnen, Integration und Gemeinsinn. Dazu gehören: Timur-Days, Yorckgebiets-Rundweg / lebenswerte Plattenbausiedlungen, Offene Gärten – Chemnitz, Tag des Films, LEA-Diskussionen, Zinkblech-Garten

Nachhaltiger Transport, jenseits des Fahrrad- und ÖPNV-Fokus, wird mit dem Projekt „Secure Hitchhiking Places“ thematisiert.

Nicht zuletzt, sind es die Mitmach-Aktionen mit „künstlerischem“ Bezug, wie Vorlesen/Erzählen – the unheard, Walk of Art – Straßengalerie, Graffiti – Tour, Bewahrung der Sonnenberg-Galerie, Zinkblech-Garten.

Die Zuordnung der Projekte, ist wegen Überschneidungen natürlich nicht immer eindeutig. Aufgrund der zahlreichen Synergien, z.B. als „Mitmachprojekte“ für ALLE, lässt sich ein großer Teil der Projektvorschläge als „Angebotsstrauß“ gemeinsam (und dadurch mit geringem Verwaltungs-Overhead) managen, eine Vielfalt, aus der viele Chemnitzerinnen und Gäste ein Thema zum Mitmachen für sich selbst finden.

Zeitlich kritisch (wegen notwendigem Vorlauf) sind vor allem die Entscheidungen für folgende Projekte: Open Academy – Barcamp und BiBi – Bienenbildung (Schau- und Lehrbienenstand im botanischen Garten Chemnitz).

Warum Veröffentlichung:

Einige Vorfälle, die sicher einschätzen lassen, dass alle Vorschläge von „lebenswertes Chemnitz“ bewusst seitens des C2025-Teams und einiger Bürgermeister der Stadt „gecancelt“ werden, haben zur Entscheidung zur Veröffentlichung der 42 Vorschläge (Rest kommt noch in diesem Jahr) geführt, damit zumindest andere Kommunen etwas Positives daraus übernehmen können. Nachdem ich Stefan Schmidtke, nach meinen negativen Erfahrungen mit den jeweiligen C2025-Verantwortlichen seit 2019, im Frühjahr 2023 zugesagt hatte, dem „Neuen Team“ eine Chance zu geben, hat sowohl das „Handtuch werfen“ von Nino Micklich (Folgeprojekt von „WE PARAPOM“) aber vor allem ein persönliches Gespräch mit Frau Barbara Einwag (Projektleitung, Flagship Projekte „Gelebte Nachbarschaft“) am 11.11.2023 im Rahmen des „Denk Weiter!“ Kongressfestival im Carlowitz Congresscenter (wir waren Aussteller) eindeutig für mich geklärt, dass „cancel culture“ auch das aktuelle C2025-Team charakterisiert. Frau Einwag (als Chefin der C2025 – Mitmachprojekte) hat mir in dem Gespräch eindeutig mitgeteilt, dass sie alle Projekte von „lebenswertes Chemnitz“ ablehnt (egal zu welchem Thema), weil wir auch Meinungen vertreten, die nicht mit denen von Ihr und ihrem Team übereinstimmen. Warum das woke „Cancel Culture“ in Reinkultur ist, die dem C2025 Gedanken grundlegend schadet, wird noch in einem gesonderten Beitrag in den nächsten Wochen veröffentlicht und führt hier zu weit.

Warum ich evtl. besonders sensibel auf die „Cancel Culture“ des C2025-Teams reagiere, ist vielleicht aus meiner Sozialisierung erklärbar.

Es wäre schön, wenn Sie über die Projekte und „Guten Taten, die Sie gut finden, berichten, bzw. diese in Ihrem Netzwerk oder auf Ihren Social Media Kanälen verbreiten, oder in Ihren eigenen Kommunen anstoßen/initiieren.

Noch ein gutes Neues Jahr

Dirk Liesch


für die Initiative „lebenswertes Chemnitz“
https://lebenswertes-chemnitz.actchange.com

Neujahrsgrüße 2024

Hallo Freunde, Partnerinnen, Mitlesende und Kritisierte,

Ein fröhliches und gutes Neues Jahr für Dich/Sie und alle, die mit Dir/Ihnen auskommen möchten oder müssen.

Zwei „fremde Federn“ werden wahrscheinlich auch zukünftig mein Handeln prägen, weil ich sie bis heute noch für hilfreich halte:

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“
~Antoine de Saint-Exupéry

„Einfach machen – einfach Machen“ (gehört von Mark Wössner als BAG Häuptling, 1995)

Dirk Liesch

24. Dezember 2023 -Adventskalender

Adventskalender: 24.Dezember

Projekt: Open Academy – Barcamp (C2025)

Zusammenfassung:

Beim „Open Academy Camp“ (OACamp) oder auch „C2025 Camp“ finden an vier Tagen (Do-So) freie „Bildungs-Sessions“ im BarCamp-Format über ganz Chemnitz verteilt statt,  mit einer täglichen zentralen Einführungs- und Abendveranstaltung vor Nischl o. Stadthallenpark oder in Stadthalle bzw. Carlowitz Congress Center (bei schlechtem Wetter).  Die Session-Inhalte sind dabei thematisch nicht eingegrenzt. Jede Chemnitzerin oder Gast können Sessions zu Themen anbieten, zu denen sie gerne Wissen/Können weitergeben möchten, oder zu Fragen/Problemen zu denen sie gerne Antworten/Lösungen haben möchten.  Das können genauso Sessions zur Reparatur von Hausgeräten oder zur Gartengestaltung sein, wie zu neuen Ansätzen im Bildungswesen, Yoga-Kurse oder zur IT-Sicherheit. Hier sind der Kreativität der Teilnehmerinnen keine Grenzen gesetzt. Es sind 4 Tage des freien Wissensaustauschs und der Erfahrungsweitergabe im Format eines BarCamps, etwas angepasst an den größeren Umfang und die größere räumliche Verteilung.

KnowledgeCamp 2014 an der Fernuni Hagen,Collage
KnowledgeCamp 2014 an der Fernuni Hagen,Collage

Link zur detaillierten Projektbeschreibung:

Heutige „Gute Tat“

Unser heutiger Vorschlag für Eure gute Tat heute:
(Video-Dauer: 0:53 min)

heutiges Weihnachtskarten-Motiv

, Dirk Liesch [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)]
Weihnachtskarten-Motiv: Weihnachtsbaum im Wissensgarten (Klick auf Motiv für größeres Bild)

heutiges Postkarten -Motiv

, Dirk Liesch [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)]
Postkarten-Motiv mit Spruch (Klick auf Motiv für größeres Bild)

Wer kennt sich aus, welches Chemnitzer Weihnachtskarten-Motiv dargestellt ist? Wer ist das auf dem Postkarten-Motiv?

ZURÜCK zum Adventskalender 2023

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Alle Inhalte hier (Außer den extern eingebetteten mit eigener Lizenz – z.B. Youtube) stehen unter der freien Lizenz „CC-BY 4.0“ (Dirk Liesch), d.h. Ihr könnt z.B. die Postkarten entsprechend wiederverwenden, drucken und daraus auch einen Papier-Adventskalender für Eure Freunde, Kollegen oder Kunden „basteln“.

Open Academy – Barcamp (C2025)

C2025 – Camp / Open Academy Camp

Das „Open Academy Camp“ (OACamp) ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.

Zusammenfassung:

Beim „Open Academy Camp“ (OACamp) oder auch „C2025 Camp“ finden an vier Tagen (Do-So) freie „Bildungs-Sessions“ im BarCamp-Format über ganz Chemnitz verteilt statt,  mit einer täglichen zentralen Einführungs- und Abendveranstaltung vor Nischl o. Stadthallenpark oder in Stadthalle bzw. Carlowitz Congress Center (bei schlechtem Wetter).  Die Session-Inhalte sind dabei thematisch nicht eingegrenzt. Jede Chemnitzerin oder Gast können Sessions zu Themen anbieten, zu denen sie gerne Wissen/Können weitergeben möchten, oder zu Fragen/Problemen zu denen sie gerne Antworten/Lösungen haben möchten.  Das können genauso Sessions zur Reparatur von Hausgeräten oder zur Gartengestaltung sein, wie zu neuen Ansätzen im Bildungswesen, Yoga-Kurse oder zur IT-Sicherheit. Hier sind der Kreativität der Teilnehmerinnen keine Grenzen gesetzt. Es sind 4 Tage des freien Wissensaustauschs und der Erfahrungsweitergabe im Format eines BarCamps, etwas angepasst an den größeren Umfang und die größere räumliche Verteilung.

Die Sessionsplanungen/Sessionangebote und -abstimmungen finden sowohl online (im Vorfeld des BarCamps) oder dezentral in einigen „Clustern/Veranstaltungsorten“ (z.B. VHS, CSM, TUC) statt, so dass sich darüber auch thematische BarCamps, wie beispielsweise das EduCamp in das Gesamtkonzept integrieren können, weil es z.B. innerhalb dieses Zeitraums im CSM (Chemnitzer Schulmodell) stattfindet.

Für Neulinge: Was ist ein BarCamp?

Das wird sehr schön am Beispiel des EduCamps (Was ein typisches BarCamp ist) in folgendem Video erklärt: „Was ist eigentlich ein EduCamp“ (Dauer: 3:03 min, Ralf Appelt, Julia Methe, Jana Müller):

Dieses Erklärvideo ist übrigens vollständig (Konzept und Umsetzung) in einer „Doppelsession“ (90min) auf einem EduCamp entstanden.

Details und Begründung zum „C2025 Camp“

Lasst uns überall in der Stadt an vier Tagen „freie Bildung“ in „Barcamp-Sessions“ erleben, vielleicht zum „Schnitzen für Kinder“, „Gartenführungen“, „Mitmachen beim Honigschleudern“ oder zu „neuen Ansätzen in der Bildung“, „Diskussionen zur Gestaltung der Innenstadt“, „Erstellen von Kreuzworträtseln“, eine „Graffiti-Tour durch Chemnitz“, „Methoden zur Wissensweitergabe ausscheidenderMitarbeiter“, „Gestaltung von Blumengestecken“, „Kindererziehung“ … also unzähliche Themen, die der Kreativität, Expertise und Vielfalt der Teilnehmerinnen entsprechen.

Es ist sinnvoller den Namen „Open Academy Camp“ (OACamp) zu wählen, als „C2025 Camp“, damit es evtl. auch in den Folgejahren, nach C2025, unter gleichem Namen fortgeführt werden kann. „Open Academy“ drückt dabei die komplette Themenoffenheit aus. Chemnitzerinnen und Gäste bieten ihr individuelles Wissen und Können in den Sessions zur Weitergabe, zur Diskussion oder zur Weiterententwicklung an. Es ist also thematisch eine offene Akademie, aber auch hinsichtlich der Teilnahme, weil jeder daran kostenfrei teilnehmen kann.

Impressionen vom Knowledge-Camp (GKC14) - Fernuni Hagen
KnowledgeCamp 2014 Collage

Es werden weitestgehend die Regeln und der Ablauf/Organisation eines BarCamps eingehalten, nur angepasst an den großen Rahmen. Es gibt täglich eine  zentrale Einführungs- und Abendveranstaltung, z.B.  vor Nischl o. Stadthallenpark oder bei schlechterem Wetter in der Stadthalle bzw. im  Carlowitz Congress Center. Eine persönliche Vorstellungsrunde und Sessionplanung kann in diesen zentralen Veranstaltungen nicht erfolgen. Deshalb gibt es dazu eine „digitale Vorstellungsmöglichkeit“ und eine „digitale Sessionplanung“ (online), die vorab und parallel zu den Einführungsveranstaltungen stattfindet.
Parallel können auch dezentral an einigen Veranstaltungsorten (z.B. Volkshochschule, Chemnitzer Schulmodell, TU Chemnitz) „Sub-BarCamps“ stattfinden. Darüber lassen sich auch thematische BarCamps, wie beispielsweise das EduCamp in das Gesamtkonzept integrieren, indem dieses „wie gewohnt“ z.B. im CSM stattfindet, die Sessionplanung aber im zentralen Session-Angebot mit veröffentlicht wird, so das auch hier Teilnehmerinnen aus der ganzen Stadt mit dabei sein können. Gleichzeitig können auch Teilnehmer des EduCamps andere interessante Sessions in der Stadt mit nutzen.

Session-Plan und Beispielsessions beim GKC14
GfWM KnowledgeCamp 2014 – Sessions Samstag 20. September

Ähnliche lokale Cluster lassen sich z.B. in der Volkshochschule oder an der TUC organisieren,  während andere Sessions verteilt in der Stadt stattfinden, z.B. in Kleingartensparten oder im Konkordia-Park.
Auch bei den Abendveranstaltungen gibt es die Möglichkeit, dass neben der täglichen zentralen Veranstaltung auch lokale Abendveranstaltungen (z.B. zum EduCamp) stattfinden. Es besteht also kein MUSS, sich auf nur eine Abendveranstaltung festzulegen, so dass sich solche „mitmachenden BarCamps“ (z.B. EduCamp) mit ihrer gewohnten Organisation und Routinen gut integrieren können.

Die Teilnahme am „Open Academy Camp“ sollte kostenfrei sein, so wie es in Barcamps üblich ist. Die Finanzierung sollte über Sponsoren erfolgen. Da die Sessions über das ganze Stadtgebiet verteilt  stattfinden, sollte für Teilnehmer des des OACamps die CVAG-Nutzung während der 4 Tage kostenfrei sein (oder über eine geringe Pauschale, ein „OACamp-Ticket“, möglich sein).

KnowledgeCamp 2014 Collage
KnowledgeCamp 2014 an der Fernuniversitat Hagen, Collage

Umfang

Viele „Standard Barcamps“ finden 2-3 Tage statt und haben ca. 5 parallele Sessionräume, und ca. 6 Sessions (a. 45min+15min Pause) hintereinander (über den Tag verteilt, 2-3 vormittags und nachmittags), sowie oft 1h Mittagspause). Es stehen also an zwei Tagen max. 60 Sessions zur Verfügung. Daraus leitet sich die Umfangsschätzung ab:

  • ca. vier „Cluster“  scheinen realistisch, z.B. VHS, CSM, TUC, Industrieschule, Neue Rathhaus, André Gymnasium etc. Das wären bei 4 Tagen a 30 Sessions pro Tag und Cluster: 480 Sessions.
  • Jeden Tag finden noch ca. 30 Sessions an verteilten Plätzen der Stadt statt. Das sind bei 4 Tagen: 120 Sessions
  • Nach der Schätzung würden sich ca. 600 Sessions ergeben.
  • Typischerweise ergibt sich ein Teilnehmerdurchschnitt von ca. 5-15 Personen pro Session. Das würde bei ca. 4 Clustern, a. 5 parallelen Räumen und noch einmal „5 parallelen Plätzen in der Stadt verteilt“ ca. 25 parallele „Session-Räume“ ergeben. Nicht alle Teilnehmerinnen nehmen an allen Session-Möglichkeiten (6 pro Tag, 24 insgesamt) teil, was bei den verteilten Sessions in der Stadt auch schlicht unmöglich wäre. Gehen wir von einer 20% Quote aus, also durchschnittlich ca. 5 Sessions pro Teilnehmerin verteilt über das gesamte OACamp, würde das ca. 1.200 Teilnehmende verteilt über die 4 Tage bedeuten (wenn ca. 10 Teilnehmerinnen pro Session angenommen werden.) Da aber auch ein größerer oder kleinerer Teilnehmer-Durchschnitt pro Session funktioniert, würde diese OACamp Schätzung für eine Spanne von ca. 500-2.500 Teilnehmende passen.

Machbarkeit & Organisation

Mein erstes BarCamp habe ich 2008 besucht und seitdem Dutzende weitere, vor allem das KnowledgeCamp der GfWM (GKC) und das EduCamp. Außerdem habe ich die Orga der GKCs 2014 (Fernuni Hagen)  und 2015 (BSW, Dresden) verantwortet. Mein allererstes Bildungsvideo auf youtube (vor 10 Jahren), war zum ISARCamp (2013), was im Rahmen der Münchner Webwoche stattfand, und das Rainer Bartl organisierte, der Mitorganisator beim GKC14 + GKC15. Damals war schon klar, das wir zusammen das GKC in Hagen organisieren: (Video-Dauer 2:25min)


Auch aufgrund der engen Kontakte zu einigen Mitgliedern des EduCamp Vereins und der eigenen Organisationserfahrung kann ich sehr gut die Machbarkeit des OACamp-Vorschlages und den verbundenen Aufwand abschätzen.

Normalerweise benötigt ein BarCamp, wenn es schon etabliert ist,  einen Vorlauf von ca. 6 Monaten. Wenn es „neu“ ist, ca. 9-12 Monate. Bei diesem OACamp Konzept wäre ein Vorlauf von ca. 18 Monaten optimal, da z.B. das EduCamp und das KnowledgeCamp mit ca.12 Monaten Vorlauf die nächsten Veranstaltungsorte beschließen.

Außerdem braucht die Abstimmung mit den Locations und die Zusammenstellung der Orga-Teams (vor Ort) immer einige Zeit. Die Kosten sind auch gut abschätzbar und liegen bei BarCamps traditionell niedrig (es gibt keine bezahlten Referentinnen, keine Jury und als Location meist „Freiwillige“ (Schulen, Gymnasien, Universitäten, Bildungszentren, Schulungszentren von Unternehmen oder Verwaltung, Bibliotheken, VHS etc.). Verpflegung und Abendveranstaltung sind häufig die finanziell größten Posten, die meist über Sponsoren und/oder Spenden abgedeckt werden (was bei BarCamps ganz gut funktioniert).

musikalische Unterhaltung bei der Abendveranstaltung des GKC14 an der Fernuni Hagen
musikalische Unterhaltung bei der Abendveranstaltung des GKC14 an der Fernuni Hagen

Das OACamp wäre ein tolles Chemnitzer Mitmachprojekt („gelebte Nachbarschaft“), was das wichtige gesellschaftliche Nachhaltigkeits-Thema „Bildung“ adressiert, über den freien innovativen Bildungsansatz eines BarCamps.

Das Kulturhauptstadtjahr wäre der optimale Zeitpunkt für das erste Chemnitzer „OACamp“, was, bei entsprechendem Erfolg, in den Folgejahren fortgesetzt werden könnte undzu einem noch positiveren Image von Chemnitz beiträgt.


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23. Dezember 2023 -Adventskalender

Adventskalender: 23.Dezember

Projekt: OER Lernpfad Aktion(2025)

Zusammenfassung:

Im Projekt entsteht mindestens ein Mathematik-Lernpfad (OER) an verschiedenen Stellen im Konkordiapark und rund um den Chemnitzer Schlossteich, auf der Basis von ca. 15-20 „Wochenaufgaben“ des Chemnitzer Schulmodells (CSM), angereichert um Mathematik-Lehrplanthemen (Sachsen) aus Klasse 8-10 (Realschule + Gymnasium). Umgesetzt wird das nach dem „SOL- digitale Lernpfade in Chemnitz“ Projekt, mit den quadratischen 8x8cm Infoschildern.  Damit wird ein „grünes Klassenzimmer“ für Mathe in eine für Jugendliche attraktive Umgebung gebracht, „Skaten & Streetball“ wird mit kniffligen Mathe-Themen vermischt.
Ergänzend/optional können im Konkordiapark auch weitere SOL-Infoschilder genutzt werden, um alle dort vorhanden Betätigungsmöglichkeiten zu erklären (Skatertechniken und Tricks, Basketballtechniken, Regeln z.B. fürs 3×3 Basketball, Klettertechniken für den Kletterfelsen usw.)

Skatboarding in alter Fabrikanlage (pixabay 2845234)
Skatboarding in alter Fabrikanlage (pixabay 2845234)

Link zur detaillierten Projektbeschreibung:

Heutige „Gute Tat“

Unser heutiger Vorschlag für Eure gute Tat heute:
(Video-Dauer: 4:08 min)

Spare heute bewusst Ressourcen, z.B. auch mal gestreamte Daten. Lebe umweltbewusst durch Sparsamkeit in Deinem direkten und indirekten Verbrauch.

heutiges Weihnachtskarten-Motiv

, Dirk Liesch [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)]
Weihnachtskarten-Motiv: Adventskranz in Chemnitz (Klick auf Motiv für größeres Bild)

heutiges Postkarten -Motiv

, Dirk Liesch [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)]
Postkarten-Motiv mit Spruch (Klick auf Motiv für größeres Bild)

Wer kennt sich aus, welches Chemnitzer Weihnachtskarten-Motiv dargestellt ist? (das heutige Postkarten Motiv: Khajuraho-Tempel in Indien)

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OER Lernpfad Aktion (C2025)

SOL – Mathematik Lernpfad

Diese „Bildung 4.0 – Aktion“ auf der Basis der „SOL-Infoschilder“ ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.

Zusammenfassung

Im Projekt entsteht mindestens ein Mathematik-Lernpfad (OER) an verschiedenen Stellen im Konkordiapark und rund um den Chemnitzer Schlossteich, auf der Basis von ca. 15-20 „Wochenaufgaben“ des Chemnitzer Schulmodells (CSM), angereichert um Mathematik-Lehrplanthemen (Sachsen) aus Klasse 8-10 (Realschule + Gymnasium). Umgesetzt wird das nach dem „SOL- digitale Lernpfade in Chemnitz“ Projekt, mit den quadratischen 8x8cm Infoschildern.  Damit wird ein „grünes Klassenzimmer“ für Mathe in eine für Jugendliche attraktive Umgebung gebracht, „Skaten & Streetball“ wird mit kniffligen Mathe-Themen vermischt.
Ergänzend/optional können im Konkordiapark auch weitere SOL-Infoschilder genutzt werden, um alle dort vorhanden Betätigungsmöglichkeiten zu erklären (Skatertechniken und Tricks, Basketballtechniken, Regeln z.B. fürs 3×3 Basketball, Klettertechniken für den Kletterfelsen usw.)
Digitales Wissen zu den Sportarten wird damit direkt an den Stellen/Objekten zugänglich gemacht, wo es benötigt wird, bzw. direkt ausprobiert werden kann.

SOL-Infoschilder + Farbcode
SOL-Infoschilder, Infostele + Farbcode

Die „Infoschilder“ werden dafür entweder direkt an den Objekten (Streetball-Anlage, Skaterpool, Kletterfelsen) angebracht, oder daneben auf der Grünfläche über die Infostelen zur Verfügung gestellt. Alle „digitalen Lernpfade“ auf die die QR-Codes der „Infoschilder“ führen, werden als „freie Bildungsmaterialien“ (OER – Open Educational Resources) bereitgestellt.

Details & Begründung dieses OER Lernpfad -Vorschlags

Den alten, vertrauten, konventionellen, analogen Weg von Lehrpfaden zeigt das folgende Bild:

Branišovský les, educational trail (02a)
Lehrpfad Beispiel (Wikimedia Commons, Klick auf Bild => Original)

Nach dem „SOL- digitale Lernpfade in Chemnitz“ Vorgehen, wird solch eine Tafel durch ein 8x8cm (oder 6x6cm) Infoschild mit einem QR-Code ersetzt, was z.B. auf einer „Infostele“ bereitgestellt wird (wenn es nicht direkt an einem Objekt befestigt/aufgeklebt werden kann).

Infostele - Muster der "Werkstatt für Menschen mit Behinderung"
Infostele – Muster der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“

Der QR-Code führt auf einen „digitalen Lernpfad“ (Webseite), auf der das jeweilige Thema online digital vermittelt wird. Dabei ist natürlich auch der Einsatz von Videos, Animationen, Podcasts usw. möglich, es können unterschiedliche Varianten erklärt werden und direkt auf weiterführende/vertiefende Informationen (z.B. Tricks eines bekannten Skaters oder Youtubers) verlinkt werden. Diese digitalen Bildungsinhalte können jederzeit sehr einfach und unmittelbar angepasst, aktualisiert, verbessert,optimiert werden. Außerdem können diese digitalen Lerninhalte (OER) z.B. an jedem Streetball und Basketballplatz (oder Skater-Anlage) wiederverwendet werden, indem einfach das 8×8 cm Infoschild ausgedruckt und dort aufgeklebt wird. Selbst bei Vandalismus (Zerstörung des Aufklebers), lässt sich dieser mit minimalem Aufwand ersetzen.

Streetball Beispiel (pixabay 7260571)
Streetball Beispiel (pixabay 7260571)

Bei den Sportarten des Konkordiapark wird der Nutzen des „Objektbasierten Lernens“ (SOL – Smart Object Learning) besonders deutlich, z.B. wenn man sich das Erlernen verschiedener Skater-Techniken vor Augen hält. Außerdem ist hier sofort klar, dass die Zielgruppe am besten über Smartphones und „digital“ zu erreichen ist. Hatte ich schon erwähnt, dass die Infoschilder für die einzelnen Themen überall wiederverwendet werden können? 😉

Skatboarding in alter Fabrikanlage (pixabay 2845234)
Skatboarding in alter Fabrikanlage (pixabay 2845234)

Weil der Konkordiapark bereits ohne Kulturhauptstadtjahr viele Kinder und Jugendliche anzieht, bietet er sich als Startpunkt für diese „OER Lernpfad Aktion“ an. Auch im Kulturhauptstadt-Jahr wird das ein Platz sein, den auch viele der Gäste besuchen, weil er sehenswert ist. Die Nutzung als Treffpunkt von Jugendlichen wird sich auch durch die neue Basketball-Anlage weiter verstärken.

Skater-Park Beispiel (pixabay 821502)
Skater-Park Beispiel (pixabay 821502)

Warum aber nun der „Mathematik“-Lernpfad auf der Basis von ca. 15-20 „Wochenaufgaben“ des Chemnitzer Schulmodells (CSM), sowie Lehrplanthemen aus Mathe Klasse 8-10 als zentrale Komponente?

Die verbesserte Bildung in MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ist eine der schwersten Herausforderungen in unserem Bildungssystem. Die „Infoschilder“ nach dem SOL-Konzept eignen sich auch dazu, Schullehrpläne ins Freie, in Parks, in „grüne Klassenzimmer“ zu bringen, wo Jugendliche, oder auch Familien außerhalb der Schule (oder auch im Rahmen des Schulunterrichts) in diesen „grünen Klassenzimmern“ bestimmte Unterrichtsthemen erlernen/vertiefen können. Mathematik ist deshalb ein sehr gutes Beispiel.

Mathematik (pixabay 2339906)
Mathematik (pixabay 2339906)

„Coole Mathe-Herausforderungen“ mit „Coolem Sport“ zu verbinden, z.B. auch als passende Umgebung für ein „grünes Mathe-Klassenzimmer“ ist eine interessante Verbindung.

Als Basis 15-20 Wochenaufgaben des Chemnitzer Schulmodells (von „Thomas Jahre“) zu nutzen hat gleich mehrere Gründe. Das Chemnitzer Schulmodell (CSM) ist ein sehr erfolgreicher Schulversuch, der für einen richtigen Weg aus unserer aktuellen Bildungskriese steht (mit Konzepten, die auch dem „Bildung 4.0“ Herangehen entsprechen). Hier hat Chemnitz ein konkretes funktionierendes Beispiel zu bieten, wie im Schulbereich die aktuelle Bildungskrise überwunden werden kann. Dieses Beispiel sollte in C2025 auch über Deutschland hinaus bekannt gemacht werden.

Bildung 4.0 Übersicht (aracube e.V.)
Bildung 4.0 Übersicht (aracube e.V.)

Die Mathematik – Wochenaufgaben von Thomas Jahre  (von denen inzwischen über 700 existieren), sind berühmt, nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch international und sie existieren bereits in mehrere Sprachen. Herrausragend in dieser Hinsicht ist beispielsweise die „500. Aufgabe“. Mit diesen Mathematik-Wochenaufgaben hat Chemnitz ebenfalls etwas Einzigartiges, was es wert ist, international noch weiter zu verbreiten und die „Macher“-Thematik in Chemnitz zu verdeutlichen.

Satz des Pythagoras (pixabay 4710335)
Satz des Pythagoras (pixabay 4710335

Die „Mathe-Wochenaufgaben“ des CSM sind aber etwas zum Knobeln über mehrere Klassenstufen hinweg. Etwas für einen kleinen Wettstreit in einer Streetball- oder Skater-Pause. Der Mathe-Lernpfad soll aber auch helfen, die Themen des Mathe-Lehrplans zu erlernen. Damit die Schwierigkeit der Wochen-Aufgaben in etwa mit den „Lehrplan-Themen“ übereinstimmt, sind für diesen Mathematik-Lernpfad die Klassenstufen 8-10 (aus Realschule und Gymnasium) sinnvoll.

Damit es auch auch Lernpfad nicht nur auf einem Platz wird, sondern ein richtiger grüner „Mathe -Rundweg“, bietet es sich an diesen Rundweg am Konkordia-Park zu beginnen und durch den Schlossteichpark um den Schlossteich zu führen.  Auch C2025-Besucherinnen können hier einen sehr schönen „Inner-Chemnitzer“ Parkweg erleben, der zeigt, wie grün und erholsam Chemnitz sein kann, insbesondere an heißen Sommertagen.

Schlossteichpark (Chemnitz) Bild 53
Schlossteichpark Chemnitz (Wikimedia Commons, Klick auf Bild => Original)

Die „OER Lernpfad Aktion“ auf Basis des „SOL-Projektes“ mit dem vorgeschlagenen Mathematik-Lernpfad im Konkordia-Park und um den Schlossteich, verbindet also die Themen „Digitalisierung in der Bildung„, innovative „freie Bildung mit OER„, „grünes Klassenzimmer„, einzigartiger internationaler Chemnitzer Mathe-Wettbewerb (CSM-Wochenaufgabe), zukunftsweisendes Schulmodell (CSM, Bildung 4.0) , cooler Jugendpark (Konkordia-Park) mit „Smart Object Learning“ für Skater und Streetballerinnen und dem Schlossteich als „kühle Lunge“ an heißen Sommertagen. Außerdem ist es ein „Macher“-Beispiel aus Chemnitz, nicht nur wegen den Wochenaufgaben von Thomas Jahre, sondern auch wegen den Macherinnen, die die digitalen Inhalte zusammenstellen, die über die Infoschilder mit den QR-Codes aufgerufen werden.

Wenn die Stelen für die Infoschilder entsprechend des „SOL – digitale Lernpfade in Chemnitz“ Projektes über eine regionale Werkstatt für Menschen mit Behinderung gefertigt werden, kommt noch ein Integrations- und Nachhaltigkeits-Thema hinzu.

Wir hoffen, das die Gründe für die Auswahl dieses konkreten SOL-Beispiel Lernpfads nachvollziehbar sind und auch der nachhaltige Nutzen dieses Kulturhauptstadt Projektvorschlags.


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