Corona + Generation Y

Die Generation Y und ihr Holocaust

Im Umgang mit der Corona-Infektion läuft in Deutschland und auch ganz speziell in Chemnitz einiges falsch. Dieser Beitrag soll aufrütteln und damit vielleicht noch etwas retten.

Im folgenden Video „Corona – Die Generation Y und andere rücksichtslose Egoisten“ ist meine Erfahrung seit ca. dem 7.3.2020 (aber insbesondere seit dem 12.3.) bis zum 17.3.2020  zur „Generation Y“ (Personen, die zwischen 1981-96 geboren sind) verarbeitet (Youtube, Dauer: 8:16 min):

Natürlich sind nicht ALLE so, aber wer sich nach dem 12.3. noch mit mehr als zwei Personen, die nicht seine direkte Familie waren, getroffen hat, geschweige denn mit Gruppen gefeiert hat, egal ob bei Partys, im Restaurant, zu Hause oder im Freien, darf sich getrost angesprochen und kritisiert fühlen.

Das Italien viele Corona-Kranke einfach sterben lassen muss, weil sie keine Intensivbetten, Beatmungsgeräte und Personal mehr für sie haben und dass uns das Gleiche droht, ist seid dem 11.3. allgemein bekannt. Auch wie eine funktionierende Lösung des Problems aussieht, kennt jeder, der Augen und Ohren nicht nur für Netflix hat, aus China. Das Deutschland einen Weg gesucht hat, der weniger strikt und entbehrungsreich ist, aber ZWINGEND das Mitmachen von JEDER und JEDEM erfordert, hätte eigentlich alle freuen müssen. Was passiert aber stattdessen:

Wir steuern auf den Holocaust in neuer Variante zu, diesmal hauptsächlich begangen von der „Generation Y“ und „Generation Z“ („Z“ = die ab 1997 Geborenen).

Für die, die noch ein Gehirn zum denken haben, eine ganz einfache Rechenaufgabe, die den Vergleich rechtfertigt:

25.000 Beatmungsgeräte gibt es in Deutschlands Krankenhäusern, wovon 80% durch schwere sonstige Erkrankungen belegt sind. Bleiben 5.000 für die Corona Erkrankten. Bis zum Jahresende kommen nach und nach 10.000 Geräte dazu (wenn alles klappt). Vielleicht sind davon 2.000 bis Ende Mai da. Aber selbst wenn durch verschobene OPs usw. Ende Mai 10.000 Geräte für die Corona-Patienten zur Verfügung stehen, spielt dies nur eine marginale Rolle, wie die „Bedarfsseite“ zeigt:

Der Chef vom RKI  schätzt für Ende Mai / Anfang Juni (wenn das Verhalten so weitergeht wie bisher) 10 Mio. Infizierte.
Seitens der Virologen und des Robert-Koch Instituts (RKI) ist bekannt: ca. 5% der Infizierten erkranken so schwer, dass sie ein Beatmungsgerät zum Überleben benötigen. Das wären dann zu dem Zeitpunkt 500.000 Menschen.

Daraus ergibt sich:

500.000 – 10.000 = 490.000

Anfang Juni 2020 könnten also unsere Ärzte und Pfleger entscheiden, welche 10.000 Patienten eine Chance zum Überleben bekommen und welche 490.000 ohne Beatmung einfach sterben müssen.

Das erklärt auch, warum in dem Szenario 2.000 mehr oder weniger Beatmungsgeräte das Grundproblem nicht lösen. Außerdem ist das nur ein Zeitpunkt. Zur „Durchseuchung“ der deutschen Bevölkerung müssen (und würden) sich ca. 70% infizieren. Das wären 58,8 Mio. (bei 84 Mio.) Menschen, z.B. bis zum Ende dieses Jahres. Das wiederum wären bei 5% Beatmungsbedarf, 2.95 Mio. Menschen, die ans Beatmungsgerät müssten.
Hätten wir die ganze Zeit von Anfang April bis zum 31.Dezember 10.000 Beatmungsgeräte, inklusive Personal und würden diese lückenlos zu 100% ausnutzen und die Patienten würden diese nur jeweils 5 Tage benötigen, hätten zumindest 540.000 Personen eine Chance auf Heilung (wobei selbst von diesen nach aktuellen Zahlen wahrscheinlich ca. 40-50% sterben, also ca. 220.000 Menschen), der Rest würde gleich sterben, also ersticken, langsam und qualvoll, nicht so schnell, wie beim Holocaust mit dem Gas.

Das ergäbe : 2.95 Mio. – 540T + 220T = 2.630.000 Tote. (2,63 Mio.)

holocaust denkmal berlin

Das sind etwa die Hälfte vom Holocaust. Und ob es nun Gas ist, oder ein Virus, was man diesen Menschen wissentlich überträgt, an dem sie dann qualvoll ersticken, ist nicht so extrem unterschiedlich. Die wissentlichen Täter sind bei diesem Holocaust eindeutig die Generation Y+Z die selbst keine Angst haben müssen.

Am Ende „mimimi“t die „Generation Y+Z“, sie hätten das nicht gewollt, oder nicht gewusst, oder nicht verhindern können … Es sind dann also auch die gleichen Ausreden der Schuldigen und Mit-Schuldigen danach, wie beim Holocaust.

Generation Y+Z PartyGY Party-Ende das wahre Gesicht der Generation Y

Wir wollten, dass so etwas von deutschem Boden nie wieder ausgeht! Nun sind unsere  Generation Y + Z und andere Egoisten gerade dabei, es wissentlich zu wiederholen, nur weil sie nicht auf ein wenig Spaß verzichten wollen!!!

Das „nicht verhindern können“ oder auch das typische „alternativlos“ Argument hat diesen Egoisten leider China genommen, welches gezeigt hat, dass diese Verhinderung funktioniert und die auch genau gezeigt haben, wie das funktioniert. Es mag nicht der einzige mögliche Weg sein, diesen Holocaust zu verhindern, aber es ist einer!  Im folgenden Video ist sehr gut für Jedermann und jede Frau gezeigt, wie es geht: „The lockdown: One month in Wuhan“ (Dauer: 33:14 min):

Die Ergebnisse nach 6 Wochen für ganz China sind:

  • keine neuen Corona-Infektionen mehr innerhalb ganz Chinas, nur noch Einreisende nach China sind infiziert (und sofort isoliert)
  • das Leben in China kann sich wieder zu einem ganzen Teil normalisieren und das Land kann ohne weitere Toten auf den Impfstoff warten, mit dem das Problem dann „menschlich“ gelöst werden kann.
  • China kann jetzt mit seinen Kapazitäten und seiner wieder steigenden Produktion den Menschen der restlichen Welt helfen, wie z.B. heute (19.3.2020) Deutschland mit 10 Mio. FFP2-Schutzmasken, die endlich (bis heute nicht der Fall) zumindest unser medizinisches Personal etwas schützen können.

Und was macht Gneration Y+Z in Chemnitz derweil:

Party + Freiheit + Spaßprivat feiern, seid die clubs zu sindParty-Ende

Feiern, Freunde treffen, Spaß haben, bis das Ganze im „Holocaust 2“ für die Generation, die sie geboren hat, endet.

Und was macht die Chemnitzer Oberbürgermeisterin „Barbara Ludwig“ und die Chemnitzer Stadtverwaltung?

  • wie immer in der OB – Amtszeit von Frau Ludwig „NICHTS“, was der Stimmung und den Partys der „Generation Y+Z“ schaden könnte.
  • Seit Tagen ist beispielsweise bekannt, dass teils Dutzende Jugendliche und junge Erwachsen auf dem Spiel- und Sportplatz an der Augustusburger Str. (städtische, eingezäumte Anlage)  Fußball spielen, als hätte es dafür ein  Verbot nie gegeben: Was passiert – wie immer NICHTS
  • Ein anderes Beispiel: Seid fast zwei Jahren ist bekannt (auch dem OB Büro), dass in den meisten Chemnitzer Clubs zu Veranstaltungen wieder überall geraucht wird, nicht nur in den Raucherinseln und damit Nichtraucher dem Krebsrisiko ausgesetzt werden. Was passiert die ganze Zeit seitens der Oberbürgermeisterin Frau Ludwig und ihrer Stadtverwaltung – wie immer NICHTS (weder irgendwelche Kontrollen und schon gar keine Strafen) … na ja, Jetzt sind die Clubs wenigstens zu.
  • Bei allen Corona-Maßnahmen gehörte Chemnitz jeweils gefühlt mit zu den Letzten, die eine Einschränkung eingeführt haben und dann auch nur widerwillig, weil es eine Landesvorgabe war. NIE käme diese OB auch nur auf die Idee, wie Gemeinden in Bayern, einen notwendigen Schritt zuerst zu gehen. Ihr Motto scheint zu sein: „Nur nicht die Generation Y+Z“ unzufrieden zu stimmen, Holocaust hin oder her.

Schlusswort:

Wahrscheinlich wird es durch weitere Hilfen aus China nicht ganz so schlimm werden, wie oben berechnet. Selbst die Erkenntnisse zu Behandlungsmöglichkeiten und evtl. dem Impfstoff kommen daher. Woher aber selbst jetzt noch  die Überheblichkeit vieler Menschen in Deutschland gegenüber China kommt, ist mir unbegreiflich. Wieso gerade diejenigen, die immer am lautesten tönen, dass es nie wieder einen Holocaust von deutschem Boden aus geben dürfte, nun selber einen verursachen, ist mir noch unbegreiflicher.

Wer aus der „Generation Y+Z“ noch irgendwo Reste von Intelligenz und Menschlichkeit in sich findet, kann diese vielleicht nutzen, um noch einmal sein Verhalten in den letzten zwei Wochen zu reflektieren und ggf. ab jetzt so handeln, dass der „Holocaust 2“ verhindert wird … und wenn es keine „westlichere“ Lösung gibt, dann doch so wie in China!

Noch ein Schlusswort zur China-Kritik:

  • „China hätte bis zum „Lockdown“ mit den 40 Tagen viel zu lange gebraucht!“ – Sie wurden aus dem Kalten erwischt. Es war gar nichts über das Virus zuvor bekannt. Weder ob von Mensch-zu-Mensch „übertragbar noch zur Gefährlichkeit. In Deutschland vergingen (trotz alles bisher Bekannten) vom ersten Coronafall in Bayern (26.1.2020) bis zur Schließung zumindest der Ansteckungsschleuder meines Fitnessstudios in Chemnitz 52 Tage!
  • China hat eine quasi „aussichtslose Lage“ in 30 Tagen gedreht (siehe Wuhan-Video) und in 6 Wochen das Problem im ganzen Land komplett unter Kontrolle bekommen (ohne Neuinfektionen mit Ansteckung innerhalb Chinas)
  • China hilft schon jetzt anderen Ländern, wie Italien oder Serbien, Leben dort zu retten … und uns mit wichtiger Ausrüstung zum Kampf gegen die Pandemie (z.B. die 10 Mio. Masken heute).
  • China, als Werkbank der Welt läuft wieder, während hier alles mehr und mehr zum Stehen kommt.

Wenn man die Ergebnisse und Leistungen betrachtet, finde ich die Übergheblichkeit und Arroganz gegenüber China, wie sie noch heute aus dem Mündern und Medien strömt, fehl am Platz. Erst einmal sollte man zumindest annähernd Gleiches erreichen, was bisher nicht absehbar ist.  Zumindest schein die Bevölkerung in China nicht so egoistisch und rücksichtslos zu sein, wie unsere „Generation Y“ und „Generation Z“.

Ergänzung am 21.3.2020: Wer das gleiche Problem, nicht mit so konkreten Zahlen aber ähnlicher Härte formuliert lesen möchte, kann auch den Artikel im Spiegel-Online lesen: “ Lest das hier, ihr Leichtsinnigen!

21.3.2020 Nordpark Chemnitz
21.3.2020, drei Freundinnen – „Generation Z“ im Nordpark Chemnitz ca. 17:15 Uhr

Trotz Kälte (nur noch ca. 2°C) und regelmäßigen Polizeistreifen im Park haben diese drei Freundinnen (eine verdeckt, nur Füße im Bild) der „Generation Z “ es immer noch nicht begriffen.

Einladung zum biMOOC

Alle, die sich für Blühflächen, Bienen und Imkerei interessieren, sind herzlich eingeladen, am ersten Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC) teilzunehmen.

Für die Meisten von Euch ist sicherlich „nur“ der Blühflächen-Komplex im zweiten Modul interessant. Wer jedoch selbst mit dem Gedanken spielt, Bienen zu halten, oder bereits welche hat, sollte auf jeden Fall über die meiste Zeit bei diesem „Chemnitzer Projekt“ dabei sein.

Mehr Informationen zum Zeitplan, den Modulen und Inhalten findet Ihr hier auf der „Kursseite“ des biMOOC, über die auch die Anmeldung möglich ist. Der Kurs und alle Lernmaterialien sind kostenlos.

Zeitraum des biMOOCs:  22.2.2020 –  9.8.2020

Die detaillierten Informationen zum biMOOC-Projekt findet Ihr hier. Im Beitrag  „im biMOOC lernen“ ist überblicksmäßig in zwei Videos erklärt, „wer, was, wann“ im biMOOC mitmachen sollte und wie ein konkreter Lernablauf aussehen könnte.

Wie jeder MOOC, lebt auch der biMOOC von seinen Mitmachern. Ideen und Vorschläge, wie Ihr mitmachen könnt, findet Ihr im Beitrag „Mitmachen – aber wie?“ Aber schon, wenn Ihr Euch in den Foren und Themen beim Erfahrungsaustausch während des biMOOC einbringt, helft Ihr mit, den Nutzen für alle zu erhöhen.

Habt Ihr Freunde oder Bekannte, die sich dafür interessieren, wie man Insekten über nachhaltige Blühflächen, Trachtfolgen und Bienenweidepflanzen unterstützen kann? Dann könnt Ihr sie auch nur für das zweite Modul (Ende März – Mitte April) einladen, mitzumachen. Diese Themen werden konzentriert im Modul 2 behandelt.

Zu Anfang von innovativen Veränderungen gibt es immer viele Bedenken, wenig Zeit, ganz viel Arbeit und wenig Unterstützung. Mit dem Beitrag „Unterstützer(in) werden“ zeigen wir Unterstützungsmöglichkeiten auch für Dich oder evtl. eine Organisation die Du kennst.

Ich würde mich freuen, wenn viele von Euch und Euren Bekannten beim biMOOC 2020 mit dabei sind. Meldet Euch gleich an, bevor es wieder in Vergessenheit gerät: Link zur Kursinformation und zur Anmeldung.

Herzliche Grüße
Dirk Liesch

Gute Taten / Timur-Hilfe

dieses Projekt der „guten Taten“ sammelt Vorschläge und Anregungen, aus denen jede Chemnitzerin eine

Gute Tat  oder „Timur-Hilfe“

für jeden Tag außwählen und diese Tat begehen kann.

Es geht um kleine Dinge, die, wenn es viele mitmachen, das Leben in Chemnitz noch lebenswerter machen.
Es ist eine Sammlung von Vorschlägen:

  • die wenig Zeit in Anspruch nehmen
  • die möglichst kein oder nur sehr wenig Geld kosten
  • die jede(r) einzeln und unabhängig von Anderen tun kann
  • die positiv für das Zusammenleben und die Gemeinschaft sind
  • für „Timur-Hilfe“, nicht nur durch Schüler

Die erste Sammlung von Vorschlägen für solche guten Taten ist mit dem Adventskalender der „24 guten Taten bis Weihnachten“ entstanden. Viele dieser Taten lassen sich an jedem Tag des Jahres begehen. Hier geht es zur „Video-Playlist“ dieser 24 guten Taten, da jeder der Vorschläge in einem kurzen Video (meist weniger als 1 Minute) erklärt und begründet wird.

Macht mit! Sucht Euch ein paar der Taten aus und begeht sie, möglichst als Wiederholungstäter.

Wem „Timur-Hilfe“ nichts mehr sagt, dem sei „Der kleine Prinz“ des Ostens als Leseempfehlung ans Herz gelegt: „Timur und sein Trupp“ Die Verfilmung ist in der russischen Sprachversion (mit deutschen Untertiteln) auch als ganzer Film auf Youtube zu sehen.

24 gute Taten bis Weihnachten


Mit 24 guten Taten möchten wir Euch anregen, unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Hier wird bis Weihnachten (2019) jeden Tag ein Vorschlag für eine kleine „Gute Tat“ veröffentlicht, die hilft, dieses Ziel zu erreichen und nebenbei selbst noch einiges zu lernen. Danach kann Jede(r) jeden Tag der kommenden Jahre evtl. eine dieser Taten begehen. Das wäre unser Traum.

24. Dezember
(Video-Dauer: 0:53 min) … ist ab 24. Dezember sichtbar

23. Dezember
(Video-Dauer: 4:08 min)

22. Dezember
(Video-Dauer: 0:41 min)

21. Dezember
(Video-Dauer: 0:54 min)

20. Dezember
(Video-Dauer: 0:35 min)

19. Dezember
(Video-Dauer: 0:47 min)

18. Dezember
(Video-Dauer: 0:53 min)

Link zur Karte (Map) des Rundwegs im Yorck-Gebiet in Chemnitz.

17. Dezember
(Video-Dauer: 0:49 min)

16. Dezember
(Video-Dauer: 1:09 min) … ist ab 16. Dezember sichtbar

15. Dezember
(Video-Dauer: 1:45 min) … ist ab 15. Dezember sichtbar

Damit ist „MEHR Ehrlichkeit“ und nicht das Trendthema „Radikale Ehrlichkeit“ gemeint.  Dazu gibt es vom BR – PULS und von Galileo (ProSieben) zwei ganz ordentliche Beiträge zum eigene Meinung bilden.

14. Dezember
(Video-Dauer: 2:56 min)

13. Dezember
(Video-Dauer: 1:19 min) … ist ab 13. Dezember sichtbar

Zwei interessante Links zum Thema Zeitklau-Maschine (Sueddeutsche) und Mediennutzung (derstandard.at).

12. Dezember
(Video-Dauer: 1:25 min)

Links zu: Klubkino Siegmar, Metropol, Weltecho

11. Dezember
(Video-Dauer: 0:59 min)

10. Dezember
(Video-Dauer: 1:28 min)

Link zu einem Beitrag auf „Zeit-Online“ zu Bonobo vs. Schimpanse.
Link zu einem Video (youtube, 6:44min) zu Bonobo vs. Schimpanse.

9. Dezember
(Video-Dauer: 0:51 min) … ist ab 9. Dezember sichtbar

Link zu „Honig-Quellen“ in Chemnitz, wenn Du keine Imkerin kennst.

8. Dezember
(Video-Dauer: 0:49 min)

Motivationsvideo für Frühsport (Dauer: 2:30 min):

7. Dezember
(Video-Dauer: 2:01 min) … ist ab 7. Dezember sichtbar

Link zu einem guten Video Tutorial zum Hochladen von Bildern in die Wikimedia Commons (Dauer 3:17 min).

6. Dezember
(Video-Dauer: 0:43 min)

Lasse Dich z.B. von unseren „Winter in Chemnitz“ Fotos inspirieren. Hier findest Du die Ideen und Ziele des Foto-Projekts.

5. Dezember
(Video-Dauer: 0:59 min)

Warum „Timur-Hilfe“ etwas ist, was man schon vor 30 Jahres aus der DDR hätte übernehmen können.

4. Dezember
(Video-Dauer: 1:04 min)

Link zum Gedicht „Der Panther“ lernen bitte „MEHR ANSEHEN“ unter dem Video anklicken. (A great different version in English, just to see and listen)

3. Dezember
(Video-Dauer: 1:39 min)

Link zum „Hausbibliothek“-Projekt.

2. Dezember
(Video-Dauer: 1:23 min)


Link zum Adventskalender mit den Chemnitzer-Weihnachtskarten Motiven.

1. Dezember
(Video-Dauer: 1:00 min)
Link zur „Frühblüher – Mitmach – Aktion“ für mehr Details & Tipps.

Wir hoffen, bei diesen kurzen Anregungen sind für viele Chemnitzerinnen einige gutet Taten dabei, die sie umsetzen. Natürlich müssen es nicht alle 24 sein und natürlch lassen sich die meisten Vorschläge auch in anderen Städten, Gemeinden und auf dem Land umsetzen. Wir wollen damit zwar nicht die Welt retten. Trotzdem hoffen wir, dass das Mitmachen bei diesen Taten unser Leben etwas positiver gestaltet, für uns selbst und für unsere Mitmenschen.

Außerdem sind auch einige Vorschläge dabei, die zum Nachdenken anregen oder auch etwas Wissen vermitteln, ob es nun tatsächlich das eigenen Hochladen freier Bilder auf Pixabay oder die Wikimedia Commons ist, oder nur das Wissen, wo man freie Bilder für seine eigene Arbeit, die Schule oder private Themen findet, die man guten Gewissens frei nutzen kann.

Schön wäre es z.B. auch wenn die Bücherliste aus dem Hausbibliotheks-Thema weiter wächst usw.

Achtet im Frühjahr mal auf die Frühblüher auf öffentlichen Flächen oder auch in Vorgärten. Einige Fotos in diesem Jahr stammen bereits von „neuen“ Blühflächen, die im Rahmen der ersten Frühblüheraktion im Herbst 2018 entstanden sind.

Gerne könnt Ihr uns auch ein Feedback geben, oder eigene Themen für unsere Aktionen beisteuern und dann ggf. auch selbst betreuen.

Adventskalender 2019 – lebenswertes Chemnitz

Adventskalender 2019

Postkartenbilder mit Lebensweisheiten, findet Ihr hinter jeder „Tür“ sowohl des Kalenders mit Fotomotiven aus Chemnitz, als auch im Kalender mit Motiven aus aller Welt. (auf die Zahl klicken und Ihr landet beim Postkartenmotiv des Tages) Das Beitragsbild zeigt einen „anfassbaren“ Postkarten-Weihnachts-Kalender aus einem Motivmix dieser beiden Kalender hier.

Weihnacht-Chemnitz Lebensweisheiten – Welt

Frohe Weihnachten wünscht Dirk für „lebenswertes Chemnitz“.

Wir denken, eine der Lebensweisheiten täglich, die auch nur eine winzige Spur im Gedächtnis und Verhalten hinterlässt,  kann das Leben in Chemnitz (und nicht nur hier) noch ein  wenig besser machen. Viel Freude damit.

(Auch diese Bilder stehen frei unter „CC-BY“ (Dirk Liesch)  und können von Euch für Eure Lieben als Foto- oder Postkartenkalender auch in die anfassbare Welt übertragen werden)

Die Chemnitzer Bilder für diese Adventskalender-Postkarten sind vor allem im Chemnitzer – Stadtpark und seiner näheren Umgebung entstanden. Es sind Bilder zur Winter- und Weihnanchtszeit in Chemnitz. Natürlich gibt es auch andere tolle Motive, z.B. den Chemnitzer Weihnachtsmarkt … aber es kommen ja noch weitere Jahre.

Sollte sich jemand für die Orginalbilder der Postkartenmotive diese Kalenders interessieren, dann bitte an uns wenden, falls es sie (noch) nicht auf Pixabay geben sollte. Die Motive aller Bilder stammen dieses Jahr noch von Dirk. Vielleicht machen für nächstes Jahr noch andere Chemnitzer mit ihren Motiven mit. Nehmt einfach Kontakt mit uns auf. Vielleicht gelingt es mal einen Jahreskalender mit 365 unterschiedlichen Motiv-Karten gemeinsam zusammenzustellen.

PS: Natürlich gab es die Überlegung eine technische Sperre einzubauen, damit sich jeden Tag nur eine Tür öffen lässt. Aber wir halten uns nicht für so bedeutend, dass jede Chemnitzerin für uns jeden Tag der Adventszeit Zeit aufbringt. Eventuell möchte auch der Ein oder die Andere eine Motiv der letzten Tage noch als gedruckte Weihnachtskarte versenden, was uns freuen würde.

Chemnitzer Nahverkehr und CVAG

Dem Gesamtproblem CVAG werde ich mich einmal ausführlich im neuen Jahr (2020) widmen, da hier schon wieder (zusätzlich zu den Videos, die schon im actchange-Kanal sind), enige Dinge aufgelaufen sind, welche einfach nur sprachlos machen … und zu denen die Chemnitzer Oberbügermeisterin Frau Barbara Ludwig als Aufsichtsratsvorsitzende vollständig informiert ist, die Probleme jedoch trotz dieses Wissens weiterhin ignoriert.

Da das Thema etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt und bei der CVAG die Rechtsabteilung die forderste Front gegenüber Kunden bildet (meiner Meinung nach), brauche ich dazu ein wenig Zeit … und Ihr noch ein wenig Geduld, wenn Euch das Thema interessiert

Models für Lebenswertes Chemnitz

Lebenswertes Chemnitz ist für die Menschen

Bitte werde Model für unser Fotogalerie-Projekt

Sende uns dazu eine Nachricht (Kontakt).

Warum?

Unsere Fotogalerie zum Lebenswerten Chemnitz ohne Menschen auf den Bildern ist ein Widerspruch. Lebenswert wird eine Stadt zum wichtigsten Teil durch die Menschen, die in ihr leben.

Bilder, die für eine freie Nutzung zur Verfügung gestellt werden, haben eine besondere Herausforderung. Gerade weil die „Nachnutzer“ der freigegebenen Bilder darauf vertrauen müssen, dass sie die Bilder auch wirklich frei nutzen können, müssen die Bild- und Nutzungsrechte 100% geklärt sein.

Jede Fotografin kann ihre Bilder unter einer der freien Lizenzen (CC-BY, CC0, Pixabay-Lizenz) freigeben. Sind allerdings Personen „deutlich erkennbar und maßgeblich“ mit auf den Bildern, müssen diese der Bildverwendung (Freigabe der Bilder für die Allgemeinheit) zustimmen.

Wenn Fotografen für „Lebenswertes Chemnitz“  Personen deutlich erkennbar und maßgeblich mit auf ihren Bildern haben (z.B. bei weniger als 5 Personen, aber da sind die Auslegungen weich, mit vielen Besonderheiten), brauchen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit deren Einwilligung (am besten schriftlich) zur Freigabe der Fotos für unser Projekt, z.B. so :

Z.B. am Schlossteich auf den Zufall zu hoffen, zufällig Personen zu treffen, denen das Projekt zu erklären und von ihnen eine schriftliche Einwilligung für die Fotoverwendung als „freie Bilder“ zu erhalten, ehe man sie fotografiert, ist kompliziert und oft unmöglich. Deshalb brauchen wir Dich.

Wenn Du unser Projekt gut findest und bereit bist, ein paar Stunden Deiner kostbaren Zeit dafür zu spendieren, um als Person  (Model) mit auf den Fotos zu sein, sende uns eine Nachricht (Kontakt).

Wie läuft es ab?

Wir (bzw. der/die Fotograf/in mit der Du zusammenarbeiten möchtest) melden uns dann bei Dir um abzustimmen, ob eine geplante Fotoaktion für Dich passt (Termin und Thema).
Wenn Du möchtest, kannst Du die Bilder vor der „Freigabe“ ansehen und mit entscheiden, welche Bilder freigegeben werden.

Was hast DU persönlich davon?

… außer etwas Gutes für Chemnitz zu tun?

  • Du bekommst tolle Bilder von Dir, die Du beliebig für Dich verwenden kannst (und die Du mit einem Smartphone nicht in der Qualität hinbekommst)
  • Evtl. entstehen dabei auch ein paar Bilder nach Deinem Wunsch, die nicht für dieses Projekt gedacht sind, die Du aber privat beliebig für Dich nutzen kannst.
  • Evtl. entstehen bei den „Kreativ-Foto“ Themen, Erinnerungen „fürs Leben“, zu denen Du sonst nie gekommen wärst.
  • Evtl. kannst Du eigene Ideen (Orte, Situationen, Events, Bildideen) mit Dir als Motiv mit einbringen.
  • Du hast den Spaß, die Freude, das Erlebnis, die Erfahrung einmal dabei gewesen zu sein.
  • Evtl. passt es so, das Du mit der Fotografin danach auch andere Projekte zusammen machst.

Urbane Bienenhaltung – Mythos und Realität

Link zur kostenlosen Veranstaltung „Urbane Bienenhaltung – Mythos und Realität“  (19.9.19,  17:30 Uhr, OpenSpace , Dresdner Straße 38B, 09130 Chemnitz)
Bitte melden Sie sich bei Interesse über den Link an, da nur 60 Plätze zur Verfügung stehen und nicht sicher ist, ob man abends ohne Anmeldung noch rein kommt.

Die Veranstaltung wird von mir (Dirk Liesch) mitorganisiert und ich würde mich über viele Teilnehmer freuen.

offizielle Veranstaltungsinformationen: 

Urbane Bienenhaltung – Mythos und Realität

Das Bewusstsein, wie wichtig Bienen für unser Ökosystem sind, ist in der Gesellschaft angekommen. Doch gut gemeinte Unterstützung kann bei unzureichenden Kenntnissen über die Bienen und die Imkerpraxis auch schnell ins Gegenteil umschlagen. Wieso beispielsweise das Bienenfüttern mit Honig aus dem Supermarkt fatale Folgen haben kann oder ob sich wirklich jede Haltungsform, wie z.B. die Bienenkiste für eine fachgerechte Bienenhaltung eignet, erklärt die Bienen-Expertin vom Chemnitzer Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Ute Wetzel in einem Vortrag zum Thema Bienengesundheit und Bienenhaltung.

Anschließend wird Dirk Liesch, Imker aus dem Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., ein paar Worte darüber verlieren, wie man zur Hobby-Imkerei kommt, weshalb umfangreiches Wissen und Erfahrungen hierbei wichtiger sind, als zuerst vermutet und wie Bienen-Patenschaften dies unterstützen. Zusätzlich zeigt er für interessierte Mitmenschen und Unternehmen Möglichkeiten, sich nachhaltig und ohne großen Aufwand für die Insekten- und Bienen-Vielfalt in Chemnitz einzusetzen.

Im Anschluss:

  • entspanntes Zusammensein mit Honigverkostung und -verkauf
  • Ausstellung und Erklärung von Imkereizubehör und Bienenbehausungen
  • Besichtigung des Paten-Bienenstandes der DMK E-BUSINESS GmbH

Agenda

  1. Vortrag zur Bienengesundheit und Bienenhaltung von Bienen-Expertin Heike Janthur
  2. Impulsvortrag Dirk Liesch (Imker in Chemnitz)
  3. Erfahrungsbericht DMK E-BUSINESS GmbH als Bienenpate
  4. Erfahrungsbericht Becker Umweltdienste GmbH als Unterstützer des freien Bildungsprojektes zu Bienen “BiMOOC”
  5. Fragen, Antworten und Erfahrungsaustausch

Link zur Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung „Urbane Bienenhaltung – Mythos und Realität“  (19.9.19,  17:30 Uhr, OpenSpace , Dresdner Straße 38B, 09130 Chemnitz)

Bienen-Patenschaften in Chemnitz

Seit April 2019 gibt es eine Bienenpatenschaft der DMK E-BUSINESS GmbH aus Chemnitz, die als Pilot gedacht ist, für möglichst viele Nachahmer in Chemnitz und darüber hinaus.

Bienen am Flugloch in der AbendsonneBei diesem Nachhaltigkeitsprojekt für Bienen-und Naturschutz geht es darum, dass Organisationen ein oder mehrere Bienenvölker unterstützen, indem sie zum Beispiel einen Bienenstand auf ihrem Gelände zur Verfügung stellen und die Bienenvölker auf diesem Stand von einem Imker bereitgestellt und betreut werden. Dafür erwerben die Organisationen den größten Teil des Honigs dieser Völker zu einem höheren vorher vereinbarten Preis, so dass der Mehraufwand des Imkers für die Betreuung damit zumindest teilweise abgedeckt ist. Außerdem können die Firmen so den Honig von ihrem eigenen Stand mit passendem Etikett verwenden und auch darüber auf ihr Engagement aufmerksam machen. (Link zur Sicht des Pilotpaten DMK E-BUSSINESS GmbH)

Jedoch die größeren Vorteile ergeben sich für den Natur-, Bienen- und Insektenschutz, weil:

  • die Mitarbeiterinnen, aber auch die Kunden und Besucher der Paten-Organisation, können live die Entwicklung „Ihres“ Bienenvolkes miterleben und damit selbst sehr viel über Bienen und angrenzende Themengebiete lernen. Im aktuellen Pilotprojekt kommen bei den Volks-Durchsichten regelmäßig einige Mitarbeiter in die Nähe, stellen Fragen, fotografieren und entwickeln so ein emotional unterstütztes Wissen zu Bienen. Jede Bienendurchsicht wird so zu einem kleinen „Bildungsimbiss“, nicht nur zu Honigbienen, sondern auch zu Wildbienen, anderen Insekten und Blühflächen.
  • Über die Blühflächen- und Wildbienen-Themen wird die Grundlage und Motivation für weitere nachhaltige „Insektenpflanzen“ (nicht nur Blühflächen), Überwinterungsplätze und Brutplätze/Behausungen (nicht nur Insektenhotels)  in unserer Stadt gelegt.
  • Wenn diesem Modell ab 2020 mehrere Chemnitzer-Organisationen und Chemnitzer-Imkerinnen folgen, entstehen über das Stadtgebiet verteilt neue Bienenstände und Bienenvölker. Es werden nicht nur in den Gärten und Parks der Stadt die Pflanzen besser bestäubt, sondern es erfolgt über die „Bildungsimbisse“ auch eine intensive Verbreitung des Wissens und der Sensibilisierung für Bienen und Natur.
  • Das Naturschutzthema wird somit direkt in die Unternehmen und Organisationen der Stadt getragen, belohnt mit dem eigenen süßen Honig der Organisation vom eigenen Stand.
  • Imker und Organisationen/Unternehmen der Stadt arbeiten gemeinsam Hand in Hand. Es entsteht ein positives Netzwerk zwischen Menschen unserer Stadt über ein Naturschutz-Thema als Ankerpunkt.
  • Für Hobby-Imker wird es mit Bienen-Patenschaften interessanter, mehr als nur 2-3 Völker zu halten, da der Verkauf des Honigs (der sonst oft bei mehr als 3 Völkern „nervig“ wird) über die Patenschaft gesichert ist. Mit mehr Völkern lohnt sich auch für Hobby-Imker eine bessere Ausrüstung und ein besseres Wissen/Ausbildung. Beides kommt den Bienen und der Gemeinschaft/Stadt zugute.

Somit haben sowohl der Bienenpate (Organisation), die Imkerin, die Bienen, die Umwelt und die Stadt etwas Positives von diesem Projekt.

Ziel der Bienen-Paten Pilotprojekte ist es, konkrete Erfahrungen zu sammeln, Prozesse zu entwickeln, aufkommende Fragen und Herausforderungen klären und Vorlagen zu schaffen, so dass andere Imker und Organisationen diese Wissen und diese Vorarbeiten ab 2020 nutzen können um möglichst barrierefrei ebenfalls Bienen-Patenschaften eingehen können.

Nutzbar gemacht wird das Wissen zu Bienen-Patenschaften als freie Lernmaterialien und freie Vorlagen im Chemnitzer – „biMOOC“ Projekt.

Winterling – Aktion

Winterlinge für Chemnitz, eine „Frühblüher + Bienenweide“ – Aktion

Winterlinge (Eranthis hyemalis) gehören zu den ersten Frühblühern im neuen Jahr. Ihre gelben Blüten sind nicht nur sehr schön, sondern sie sind außerdem eine erste sehr wichtige Bienen- und Insektenweide, denn zu der Zeit (Anfang/Mitte Februar) gibt es sonst nicht viel an Pollen und Nektar in der Natur zu holen. Bei entsprechendem Wetter ist überall zu sehen, dass die Winterlinge voll von Bienen und anderen Insekten sind und einen wichtigen Anteil am Start der Frühjahrsentwicklung (Pollen für Bienen, Pollen und Nektar für Hummeln) haben. Sogar ein paar Schmetterlinge sind manchmal bereits unterwegs.

Macht mit, die Winterlinge in öffentlichen Anlagen, Parks und Gärten in Chemnitz zu verbreiten und zu vermehren!
Wenn Du Fragen hast oder Dich dazu vernetzen möchtest, nimm einfach Kontakt zu uns auf.
Winterlinge mit bienen lebenswertes chemnitz

Nach einiger Zeit bilden sie tolle gelbe Flächen, die besonders schön in Kombination mit Schneeglöckchen aussehen.

Dies ist ein Teil unserer Frühblüheraktion (siehe hier). Die Winterlinge lassen sich am besten nach Ausreifung der Samen und dem vergilben der Blätter (ca. Ende April / Anfang Mai – Samen, Mai/Juni – Knollen) vermehren und umpflanzen.

Wenn Sie in Ihrem Garten oder Gelände Winterlinge (Wurzelknollen oder Samen) übrig haben, weil es zu viele geworden sind, Sie die Fläche anderweitig benötigen oder Sie die Samen selbst nicht benötigen, dann machen Sie doch bei unserer Winterling-Aktion mit, indem Sie:

  • die Knollen und Samen selbst im öffentlichen Bereich in Chemnitz pflanzen oder aussäen, oder
  • die Knollen und/oder Samen anderen Freiwilligen zur  Verfügung stellen, die sie dann im öffentlichen Bereich in Chemnitz aussäen oder pflanzen (stecken).

Organisieren sie die eigene Pflanzung oder den Austausch der Knollen und Samen selbst in Ihrer:

  • Gartensparte / Kleingartenanlage / Wohnsiedlung
  • Genossenschaft / Wohngebiet
  • auf öffentlichen Flächen in Chemnitz

Falls Sie Knollen oder Samen übrig haben (und es z.B. keinen Sammelplatz in ihrer Gartensparte, Wohnungsgenossenschaft oder beim Grünflächenamt gibt, den Sie kennen, dann legen Sie die Knollen oder Samen unter folgender Adresse in den abbgebildeten Korb:

Händelstraße 7a, 09120 Chemnitz

Sammelkorb Frühblüherzwiebeln – lebenswertes Chemnitz

Wir garantieren Ihnen, dass die hier abgegebenen Wurzelknollen und Samen innerhalb von drei Tagen im öffentlichen Bereich in Chemnitz an geeigneten Stellen gepflanzt und ausgesäht werden.

Wenn Sie in Grundstücken, oder in Gartensparten im Frühjahr viele Winterlinge sehen, dann können Sie das folgende Anschreiben (Vorlage) verwenden, um die Gartensparte oder den Grundstückeigentümer auf die Aktion aufmerksam zu machen (z.B. an Gartentor binden/kleben, wenn Adresse nicht bekannt ist:lebenswertes_chemnitz_winterling_aktion_mitmachen_vorlage_20190516 (Dokumentvorlage, Word => grüne Felder mit Ihren Daten ausfüllen). Sie können das Schreiben auch beliebig anpassen.

Winterlinge gedeihen in Chemnitz sehr gut, wie wir in unseren Gartensparten, aber auch z.B. am Wasserschloss in Klaffenbach, im Februar bewundern können. Die folgenden Fotos aus Chemnitz geben Ihnen einen Eindruck und Ideen, wo Winterlinge besonders gut wachsen und zur Geltung kommen. So fallen Ihnen bestimmt sehr schnell Stellen auf, unter Hecken und Bäumen, die im Frühjahr noch keine Blätter haben, an denen sich die Winterlinge sehr schön ausbreiten können. Nach den Bildern (für hohe Auflösung anklicken) kommen noch ein paar spezifische Tipps und Hinweise:

Winterlinge schneegloeckchen an hecke lebenswertes chemnitz
Hecke mit Schneeglöckchen und Winterlingen
Biene winterling lebenswertes chemnitz
Biene auf Winterling-Blüte
Winterlinge um baum lebenswertes chemnitz
Winterling-Ring um Baum
Winterlinge lebenswertes chemnitz
Winterlinge – Nahaufnahme
Winterlinge im wohngebiet lebenswertes chemnitz
Winterlinge im Wohngebiet
 

Winterlinge an garten teich lebenswertes chemnitz
Winterlinge am Garten-Teich
Winterlinge krokusse an baum lebenswertes chemnitz
Winterling une Krokusse um Baumscheibe
Winterlinge entlang einer hecke lebenswertes chemnitz
Winterlinge entlang einer Hecke
Winterlinge schneegloeckchen lebenswertes chemnitz
Winterlinge mit Schneeglöckchen
Winterlinge mit fliegender biene lebenswertes chemnitz
Winterlinge mit fliegender Biene
Winterlinge mit saemlingen lebenswertes chemnitz
Winterlinge mit Sämlingen und Schneeglöckchen
Winterlinge wiese lebenswertes chemnitz
Winterlinge im Moos
Winterlinge mit biene lebenswertes chemnitz
Biene Auf Winterling-Blüte
 

Samen und Wurzelknollen sammeln und sähen/stecken:

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Winterling – Samen, der richtige Sammelzeitpunkt
Wenn die Samen reif sind (siehe Bild), also sobald die Samenkapseln sich öffnen, sollten sie gesammelt werden. Die Wurzelknollen gräbt man aus, sobald die Blätter gelb geworden, aber noch sichtbar sind (so dass man die Knollen einfach findet). Es werden auch im Herbst im Handel „Winterlinge“ angeboten. Wenn Winterlings-Knollen jedoch länger außerhalb der Erde gelagert waren, soll jedoch das Risiko bestehen, dass sie sich nicht mehr zur Vermehrung teilen, was sehr ärgerlich wäre. Auch deshalb macht unsere Aktion am Ende des Frühjahrs Sinn.

Winterling nach bluete lebenswertes chemnitz
Winterlinge nach der Blüte mit Sämlingen
Stecken Sie die Wurzelknöllchen ca. 5 cm tief in die Erde. Die Knollen blühen bereits im nächsten Jahr.

Mit der Aussaat braucht man Geduld !!! Die ersten Blüten zeigen sich hier erst nach 3-5 Jahren. Deshalb ist es schön, wenn man neben dem Samen auch gleich zu Anfang ein paar Knollen mit setzen kann, um einen zeitnahen Erfolg zu sehen, und auch um die im ersten Jahr sehr kleinen Sämlinge an der typischen Blätterform zu erkennen. Winterlinge sind „Lichtkeimer“! Deshalb den Boden, auf dem ausgesät wird, nur auflockern und die Samen oben drauf streuen. Sie sollten möglichst NICHT mit Erde bedeckt sein. Gerade die Jungpflanzen und Sämlinge sollten in den ersten ca. 2 Jahren möglichst nicht gestört werden (müssen), also möglichst kein tieferes Harken, Hacken oder Jähten. Danach wird es einfacher, da sich dann die Wurzelknollen ca. 5cm tief im Boden befinden.

Damit sich größere gewachsene „Winterling-Flächen“ und „Winterling – Wiesen“ bilden, dauert es ca. 8-10 Jahre. Auch deshalb ist es schade, wenn Flächen mit Winterlingen im Garten „umgeackert“ werden, um sie anderweitig zu nutzen, ohne vorher die Winterlinge „herausgesammelt“ zu haben.

Der Boden sollte nicht stark sauer sein, also nicht zwischen Heidelbeeren und Rhododendren pflanzen/säen.

An Plätzen, die im Sommer durch Laub beschattet sind, aber im Winter/Frühjahr ohne Laub sonnig sind, fühlen sich die Winterlinge am wohlsten => günstige Standorte: an und unter laubabwerfenden Hecken, unter Laubbäumen und in durch Laubbäume schattigen Parks.

Unsere Aktion – wie mitmachen ?

Wir möchten, dass viele von Ihnen selbst aktiv werden und Winterlinge im öffentlichen Bereich in Chemnitz an geeigneten Stellen auspflanzen oder aussäen. Damit dies nicht alles an Chemnitzerinnen „hängen bleibt“, die schon viele Winterlinge in ihren Gärten und Grundstücken haben, können diese auch ihre Samen und Wurzelknollen für diese Aktion zur Verfügung stellen und andere Chemnitzerinnen pflanzen diese dann im öffentlichen Bereich. Natürlich wäre es sehr hilfreich, wenn die Besitzer öffentlicher Flächen, diese explizit dafür bereitstellen. Aber das kann es schon wieder viel zu bürokratisch machen. Deshalb folgende Vorschläge:

  • Kleingartenanlagen: bietet Euren Kleingärtnern einen Sammelbehälter für die Samen und Knollen, und gebt diese an Mitglieder Eurer Sparte oder Chemnitzer Bürger (auch Initiativen oder Wohnungsgenossenschaften) weiter, die die Pflanzung und Aussaat im öffentlichen Bereich dann übernehmen.
  • Wohnungsgenossenschaften, Grünflächenamt, GGG usw.: Beteiligt Euch mit Euren Flächen, Mitgliedern und Mietern an der Aktion. Nehmt Kontakt mit Gartensparten auf, oder bietet selbst Sammelbehälter für Samen und Knollen an, mit der Garantie, dass diese sehr zeitnah gepflanzt und gesät werden. Dann wisst Ihr auch, wo sich die Winterling-Flächen auf Euren Grundstücken befinden.
  • Grundstücks- und Kleingartenbesitzer: Wenn Ihr, aus welchen Gründen auch immer, Winterling-Knollen oder Winterling Samen entbehren könnt, stellt sie für diese Aktion zur Verfügung! Entweder Ihr pflanzt/sät sie selbst im öffentlichen Bereich, oder Ihr stellt die Samen und Knollen an einer der Sammelstellen dafür zur Verfügung. (mindestens die „erste Chemnitzer Sammelstelle“ auf der Händelstraße 7a, 09120 Chemnitz (siehe Bild mit dem grünen Korb weiter oben, steht dafür ab 2019 im Zeitraum Mai/Juni zur Verfügung).
  • Chemnitzer Medien und „Influencer“: Ihr könnt die Aktion bekannt und damit erfolgreich machen.

Die Aktion soll jährlich, zumindest in den nächsten 7-8 Jahren stattfinden, bis es „genügend“ Winterling-Blühflächen über ganz Chemnitz verteilt im öffentlichen Raum gibt. Gerne sendet uns (Initiative: „lebenswertes Chemnitz“) die Bilder Eurer Erfolge (oder die Links dahin) in den kommenden Jahren zu.

Wie bei allen Aktionen von „lebenswertes Chemnitz“, freuen wir uns auch hier über Nachahmer in anderen Städten und Gemeinden. Toll wäre es, wenn Sie uns eine Info zukommen lassen. Es motiviert uns, wenn wir mit unseren Aktionen etwas bewegen.

weitere Informationen im Netz zu Winterlingen:

Die erste Winterlingaktion in diesem Jahr (2019) fand trotz intensiven Bemühens leider noch ohne Unterstützung der Chemnitzer-Medien statt. Wir hoffen auf Besserung in den nächsten Jahren.