Archiv der Kategorie: Kritisches

Corona Chaos in Chemnitz: Die Übersicht

Inzwischen sind (leider) einige kritische Beiträge zum Thema „Corona in Chemnitz“ entstanden. Dieser Beitrag fasst diese Themen strukturiert zusammen.

  1. Notizen bis zum Corona-Ende in Chemnitz“ (letzte Ergänzung 7.05.2021), Notizen und Beispiele, was bis zum Erreichen des „Lichts“ (Corona-Ende) noch erwähnens- und erinnerungswert bleibt.
  2. CS³ – „Das Leben der Anderen“ Teil2“ (19.3.2021): Wie die Polizei und „Gerd Wiesler 4.0“ den Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze vor einer Plakataktion beschützen.  (nur ein wenig satirisch)
  3. Corona: Wahrheiten und Diffamierung“ (17.3.2021): Wie Corona-Wahrheiten zur Diffamierung Anderer (hier konkret Brasilien) genutzt werden. Enthält eine Zusammenfassung von Grundschulwissen zu Infektionskrankheiten.
  4. Vietnam als Maßstab für Deutschland“ (13.3.2021), 1:2000, der Vergleich zu Vietnam zeigt, wie groß das Versagen in Chemnitz, Sachsen , Deutschland und Europa in der Corona-Pandemie war und ist.
  5. Corona: Licht am Ende des Tunnels“ (23.1.2021), ein positiver Ausblick hinsichtlich der aktuellen Lockdown-Entwicklung, der Verfügbarkeit von Corona-Impfungen, ein „Sputnik V“ Überblick und „Was wir alle gelernt haben“.
  6. Tod durch Verzweiflung„, zeigt die Unmöglichkeit für über 80-Jährige (die selbständig und nicht im Pflegeheim leben) bis zum heutigen Tag (18.1.2021) einen Corona-Impftermin zu bekommen, und welche Falschaussagen und welcher Irrsinn (das Wort ist wirklich angebracht) diesen vergeblichen „Weg der Verzweiflung“ bisher in Chemnitz gesäumt haben.
  7. Corona: AfD Bashing, statt Lösungen„, ist ein Beitrag (19.12.2020) zum Thema, der auch basierend auf den vorherigen Beiträgen  herausarbeitet, was die wirklichen Ursachen und Verantwortlichen für das Corona Chaos in Chemnitz sind, wie ein sinnvoller Weg aus dem Chaos aussehen könnte und warum wir endlich anfangen sollten, von Asien zu lernen.
  8. Corona Überforderung im Chemnitzer Gesundheitsamt und Testzentrum“ zeigt am konkreten Beispiel, wie Barbara Ludwig bewusst falsche Positivinformationen verbreitete und die Corona – Infektionsausbreitung in Chemnitz förderte, während das Chemnitzer Gesundheitsamt und das Chemnitzer Corona-Testzentrum bereits mit 30 Infektionen/ 100.000 Einwohner (innehrhalb von 7 Tagen) vollständig überfordert und überlastet waren (14.10.2020). Desweiteren fasst der Meinungsbeitrag die seit Jahren bekannten Gründe und Ursachen der Überforderung und Überlastung des Chemnitzer Gesundheitsamtes zusammen.
  9. Corona in Chemnitz – Chaos geht mit Sven Schulze weiter“ („mit Augenmaß„-Beitrag), beschäftigt sich mit dem scheinheiligen „dramatischen Apell“ vom neuen Oberbürgermeister Sven Schulze, am 7.12.2020, nachdem er am 1.12.2020 zum Start des Lockdowns mit seinen „Augenmerk“ Ausführungen, die Chemnitzerinnen explizit ermutigt hat, den Lockdown nicht so ernst zu nehmen.
  10. Corona + Generation Y“ erschien als erster kritischer Beitrag zu COVID-10 am 19.3.2020 zu Beginn der ersten Welle in Chemnitz. Auch wenn damals die „Generation Y“ im zentralen Fokus stand,  wurde bereits über die fehlende Konsequenz in Chemnitz unter Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eingegangen.

Ziel dieser Zusammenfassung ist auch, dass im Andenken an die unnötigen Corona-Toten in Chemnitz, nicht in Vergessenheit gerät, wer dafür verantwortlich war/ist und welche Fehler begangen wurden, um die Chance zu erhalten, daraus für die Zukunft zu lernen … falls die Chemnitzer Politik und Stadtverwaltung daran Interesse hat.

Die meisten kritischen Beiträge sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Die Selbstgerechten – ein Dank

„Die Selbstgerechten“

-Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt

von Sahra Wagenknecht ist für mich das beste deutsche Politik-Buch seit Jahren.

Ich danke ihr für das Buch, weil es nun nicht mehr geschrieben werden muss. Das spart Zeit, auch weil viele Themen darin gut und passen formuliert sind und deshalb direkt in der eigenen Argumentation (als Zitate) nutzbar sind. Eine gute Analyse zum Buch enthält der Spiegel online Artikel „Ein bisschen größenwahnsinnig“ von Tobias Becker.
Auch wenn Sarah Wagenknecht hauptsächlich linke Themen adressiert, passt vieles doch auch auf sehr viele Grüne und die „Lifestyle“-Mittelschicht in den anderen Parteien. Es ist ein Buch, was ein breiter Teil der heutigen deutschen Mittelschicht nicht gerne lesen wird. Deshalb ist es so gut und richtig.
Da es bisher nur in gebundener Version verfügbar und auch digital noch recht kostenintensiv ist, sollten die nicht so Privilegierten noch etwas warten, ehe sie das Buch lesen (oder Glück haben, es in der Bilbliothek zu bekommen ;-).

Um nicht vieles doppelt zu schreiben, lest die oben verlinkte Analyse. Aus dieser habe ich auch die beiden folgenden Zitate übernommen:

»Die meisten Wähler rechter Parteien sind keine Feinde der Demokratie. Viele haben eher den Glauben daran verloren, in einer zu leben.« (Sahra Wagenknecht)

»Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden.« (Sahra Wagenknecht)

In diesem Sinne: Denkt darüber nach, welche Initiativen in Chemnitz mit öffentlichen Geldern und durch unsere „?Freie? Presse“ unterstützt werden, und welche nicht.

In der oben zitierten Analyse auf Spiegel online schreibt Tobias Becker:

„Die Identitätspolitik, schreibt sie, »begräbt den Anspruch, eine rationale Debatte auch nur führen zu können, und überhöht diffuse Empfindungen und mimosenhaftes Beleidigtsein.« Mal angenommen, da ist etwas dran (und das ist es), mal weiter angenommen, man will stattdessen eine rationale Debatte anstoßen (und das behauptet Wagenknecht): Ist es dann klug, die Empfindungen »diffus« und das Beleidigtsein »mimosenhaft« zu nennen? Ist es klug, die identitätspolitischen Lifestylelinken, die man gerade als besonders kränkbar identifiziert hat, gleich darauf zu beleidigen?

Wenn frau der durch Lifestylelinke und Lifestylegrüne zwingend geforderten „Gewaltfreien Kommunikation“ (GFK. nach Rosenberg ), also einer wertschätzenden, verbindenden, emphatischen Kommunikation ohne Urteile und Bewertungen, folgt, müsste ich jeden meiner Beiträge über „S² den Großen“, die CS³ oder unsere „?Freie? Presse“ zwingend mit Sätzen beginnen, wie:
„Es ist so schön, dass es Euch gibt. Es ist großartig, das ihr atmet und jeden früh aufsteht, um zu essen. Es ist so toll, dass ihr es geschafft habt, Euch anzuziehen und es ist mutig, wie ihr zu Euch steht und Euch die Erholung des Schlafens angedeihen lasst …“ 

… ehe ich verständnisvoll nach Beendigung des „in den Arsch kriechens“ eine vorsichtige Bemerkung formulieren dürfte (kniehend auf dem Boden, mit dem Gesicht nach unten), dass ich das sinnlose opfern von Menschenleben durch Sven Schulze  und die CS³ (Chemnitzer Sven Schulze Stadtverwaltung) nich 100% großartig finde, sondern dass man vielleicht (irgendwann, wenn es etwas ruhiger geworden ist)  darüber nachdenken sollte (natürlich nur, wenn das nicht zu schwer fällt), evtl. das ein oder andere sinnlose Opfer zu vermeiden, wobei ich mir der Unannehmlichkeiten für S² und die CS² und der Maßlosigkeit dieser Anmerkung bewusst bin und mich auch jetzt gleich wieder dafür entschuldige und verspreche dafür zusätzlich und intensiver „weiterzulecken“.

Man kann das so machen, wie sich das S², unsere CS³, unsere „?Freie? Presse“ und viele unserer Chemnitzer Politiker wünschen. Ich finde diese Vorgehensweise persönlich aber nicht ganz 100% angemessen, für Personen in „Machtpositionen“ mit überdurchschnittlichen Einkommen. Deshalb kann ich mich mit der Formulierungsweise von Sahra Wagenknecht eher anfreunden … und vielleicht finde ich Ihr Buch auch deshalb so gut … weil es MICH bestätigt. So anders bin ich also auch nicht  ;-).


Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

CS³ – „Das Leben der Anderen“ Teil2

Sven Schulze und „Das Leben der Anderen“ Teil2


Der Artikel ist noch eine Baustelle (nicht die Einzige in Chemnitz), also noch nicht fertig, aber inzwischen schon recht weit 🙂

Es wäre falsch, in diesem Meinungsbeitrag zu schreiben „Das Leben der Anderen“ (Teil 2) mit Sven Schulze in der Hauptrolle, denn diese hatte im Teil 1 nicht die politische Führung, sondern der Abhöroffizier „Gerd Wiesler“. Allerdings passt der Titel „Das Leben der Anderen“ gleich in mehrfacher Hinsicht für die aktuelle Wirklichkeit der CS³ unter Sven Schulze.  (CS³ = Chemnitzer Sven Schulze Stadtverwaltung)

Aber der Reihe nach:

„CS³ rising – wie alles begann“

In den letzten Monaten  habe ich die Corona Politik in Chemnitz festgehalten und damit auch den Beginn der Amtszeit von Sven Schulze, nachzulesen unter „Corona Chaos in Chemnitz: Die Übersicht„. Darin wird inzwischen in einigen Beispielen dargestellt, wie Sven Schulze seine Beliebtheit und das „Pluspunkte sammeln“ (Marketing und Public Relations) der Rettung von Menschenleben  vorzieht und wie ihm, wie jedem Opportunisten, jeder Mut und Entschlossenheit fehlt, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen und noch weniger, solche Entscheidungen durchzusetzen, wenn sie denn von Bund oder Land angeordnet werden. Der „Notizen bis zum Corona-Ende in Chemnitz“ – Beitrag unter „Ergänzung 16.3.2021“ hält fest:   Sven Schulze hatte offensichtlich vor, weiterhin unnötig Menschenleben zu opfern, nur um mit weiterer Öffnungsrethorik (in Richtung „alles auf“) weitere „PR Pluspunkte“ für sich zu sammeln, in folgender konkreter Situation:

  • Inzidenz bei 131
  • AstraZeneca Impfungen sind gestoppt
  • keine Schnelltests für Schüler an den Schulen
  • keine kostenfreien Schnelltests für „normale“ Chemnitzer Bürger (quasi NICHT verfügbar)
  • die dritte Corona-Welle rollt, RKI und alle Experten fordern sofortige Rücknahme der Öffnungen
  • besonders Gefährdete, z.B. 79jährige mit Vorerkrankungen haben in Chemnitz immer noch keine Chance auf eine Impfung, trotz mehr als 1000 Versuchen über die online Impfvergabe!

Deshalb habe ich beschlossen, in einer Plakataktion am Rathaus oder mit bemaltem Oberkörper, also mit öffentlichen (angemessenen) Taten und Aktionen auf dieses meiner Meinung nach menschenverachtende Verhalten unseres Oberbürgermeisters S² (ich möchte nicht die wirkliche Initialen nehmen, weil das in die falsche Richtung führt und NICHT gemeint ist) hinzuweisen.

Also habe ich S², den Beteiligten der CS³ und lokalen Medienvertretern  per eMail am 16.3.2021 angekündigt, dass es diese angemessenen Taten und Aktionen geben wird, wenn nicht entweder die 65-79jährigen Chemnitzer/innen mit Vorerkrankungen (Risikogruppe), die sich für die Impfung registriert haben, einen Impftermin erhalten oder zumindest die weiteren Öffnungen gestoppt werden und die seit Montag erfolgten Öffnungen nicht rückgängig gemacht werden, da die Inzidenz am 16.3.2021 in Chemnitz bereits wieder bei 131 lag (was S² offensichtlich bei seiner Öffnungs-PR nicht interessierte).
Mit dieser eMail endet „CS³ rising“ und es beginnt:

„Das Leben der Anderen“ Teil2

Ein Opportunist, wie S² kann zwar seelenruhig das Leben anderer  Menschen aufs Spiel setzen, aber schon der kleinste Windhauch in seine Richtung lässt ihn reagieren, wie die Blätter einer Zitter-Pappel, im konkreten Fall wohl eher wie bei einer „Grobzähnigen Zitterpappel“.  Vielleicht hat er bei meiner eMail das Bild von „rot-grünen Aktivisten“ bei deren Protestaktionen vor Augen gehabt, als er „Das Leben der Anderen“ in Stellung gebracht hat. Vielleicht war es auch sein bisher gut verstecktes schlechtes Gewissen, dass er mit seiner Politik solche Proteste verdient hätte, wobei ich das mit dem schlechten Gewissen nicht glaube. Sicher ist nur, S²  „der Große Feigling“  (der Chaplin Filmvergleich nicht ganz gepasst) muss unheimliche Angst bekommen haben, denn:

  • heute am 19.3.2021 war die Polizei in meiner Wohnung, um das Leben von „S² dem Großen“ zu schützen.

Ich hab mir dabei vorgestellt, was „Rot-Grün“ inklusive der Medien schreiben und sagen würden, wenn das einem ihrer „Ahornschützer“ passiert wäre und musste lächeln. S² sorgt dafür, dass völlig unnötig Menschen sterben und die Polizei kommt zu mir ;-).

Was ich ergänzen möchte: Die beiden Polizisten waren nett und freundlich. Sie sind auch nicht einfach so in die Wohnung gekommen, sondern ich habe sie reingebeten, damit sie „S² den Großen“ nicht draußen im Schneeregen retten müssen. Sie konnten ja nicht dafür, dass sich „S² der Große“ vor Angst (fast) in die Hose macht.

Halten wir erst einmal den „Nebenstrang“ fest: „Das Leben der Anderen“ ist „S² dem Großen“ während Corona nicht so wichtig, bei seinem Eigenen hat er schon Angst, wenn seiner Hochglanz PR-Hülle auch nur im entferntesten ein Kratzer drohen könnte.

Jetzt aber zum Hauptstrang von „Das Leben der Anderen“ Teil2:

Ich arbeite sehr viel mit dem Internet. Seit gestern (18.3.2021) Nachmittag ist mir dreimal unvermittelt der Rechner abgestürzt (was in den letzten Monaten nur ein einziges Mal passiert ist). Im WLAN gab es heute mehrmals ebenso ungewöhnliche Störungen über einen Zeitraum von ca. 2h und der Rechner lief auch für Stunden danach nicht richtig rund.  Ich weiß zwar nicht, wer mein „Hauptmann Gerd Wiesler“ ist, aber ich bin mir sehr sicher, dass im Interesse und zum „Schutz“ von „S² dem Großen“ meine IT seit spätestens heute (19.3.2021) komplett überwacht wird.  Sicherlich, es ist inzwischen „Überwachung 4.0“. Mein „Gerd Wiesler“ wird wahrscheinlich nicht mehr permanent mit Kopfhörern und 3-D Brille selbst zuhören und zusehen müssen. Die Arbeitsbedingungen haben sich verbessert  :-).

Klar wird „S² der Große“ abstreiten, dass diese Überwachung erfolgt. Aber genauso wird er auch niemals eine eidesstaatliche Erklärung abgeben, dass es diese Überwachung nicht gibt. Warum wohl 😉 ? Ja, so waren die Großen immer, in der DDR-Zeit in Teil1 und heute eben S² im Teil2 der Gegenwart.

Überlegungen, die nachdenklich machen:

Überlegung 1:

Ich war mein ganzes Leben kritisch und konnte trotzdem den Schulklub in Klasse 9-10 leiten, auch wenn wir ein zu kritisches Wandgemälde auf Anweisung einiger SED-Funktionäre wieder überstreichen mussten. Ich habe mich immer geweigert in die SED einzutreten, mehr als den Grundwehrdienst zur NVA zu gehen und bis zu Wende alle Versuche erfolgreich abgewehrt mich als Reserve-Offizier verpflichten zu lassen. Ich habe mich immer sehr offen zu Missständen in der DDR geäußert und konnte trotzdem „Beruf mit Abi“ machen, was noch schwerer erreichbar war als nur Abi in der EOS (heutiges Gymnasium). Ich bin bei der NVA nur knapp an „Bautzen“ vorbeigeschrammt, weil mir die „Befehlsverweigerung“ nicht beweisbar war und trotzdem: Als ich nach der Wende meine Stasi-Akte einsehen wollte, existierte keine.
Das mit der nicht beweisbaren Befehlsverweigerung war ein eindeutiges Beispiel, dass es auch in der DDR einen „Rechtsstaat“ gab, denn jeder in er Runde wusste, dass es Befehlsverweigerung war. Es ließ sich nur nicht beweisen.

Wenn ich jetzt dank „S² dem Großen“ meinen „Gerd Wiesler“ und meine Überwachungsakte erhalten habe, weil ich mich gegen die Corona-Politik  und andere Missstände in Chemnitz einsetze (wohlgemerkt nur mittels Meinungsäußerung und zukünftig vielleicht Plakataktionen), zeigt das viel über das aktuelle Demokratieverständnis in Chemnitz. In der DDR, in der es keine freie Meinungsäußerung gab, ist mir das nicht gelungen. Ich danke „S² dem Großen“ für diese noch fehlende Erfahrung in meinem Leben.

Überlegung 2:

Als ich ganz „frisch“ von der Uni zu Bertelsmann kam, hatte ich nicht nur die Freude, zu erleben, dass das Buch „Erfolg durch Partnerschaft“ von Reinhard Mohn wirklich im Unternehmen gelebt wurde, sondern ich hatte auch das Vergnügen, mich zweimal länger persönlich mit ihm zu unterhalten. Einmal vielleicht 30 min und einmal über eine Stunde. Der Chef des zweitgrößten Medienkonzerns der Welt, Gründer der Bertelsmann-Stiftung, vielfacher Milliardär und einer der intelligentesten Manager Deutschlands nahm sich nicht nur für mich, sondern für viele „normale“ Menschen Zeit, unterhielt sich „auf Augehöhe“ mit ihnen und hörte aktiv zu. Dafür war er bekannt und ich konnte es selbst erleben.

Nicht nur bei „S² dem Großen“, sondern bei vielen CS³-Amtsleitern, CS³-Bürgermeistern und den Geschäftsführern der städtischen Unternehmen (hier allen voran der CVAG und der CWE) ist so etwas unmöglich. Ob alle davon unter Barbara Ludwig ins Amt kamen, weiß ich nicht genau. Seit Anfang an, habe ich (x-Mal) versucht, die „Gewährung einer Audienz“ bei S² zu erreichen. Es war bei Ihm genauso unmöglich, wie bei den meisten der restlichen gehobenen CS³-Prominenz. Evtl. wäre es möglich, in einer S²-Bürgersprechstunde, wie bei Barbara Ludwig in den Bürgerversammlungen etwas erzählen zu dürfen, aber wie bei Barbara Ludwig, ohne das zugehört wird .  Dass dies in Chemnitz so ist, ist vielleicht mehr der BL-Ära (Barbara Ludwig – Ära) anzulasten, in deren 14 Jahren neben Sven Schulze auch unsere Stadtverwaltung dieses erhabene über dem Bürger schwebende Teflon-Verhalten gelernt hat. Zu Anfang (noch in tiefer BL-Zeit) dachte ich noch, die Empfehlung des „Erfolg durch Partnerschaft“ Buches ist eine gute Idee um Positives zu bewirken. Es war so eine Art Apell an das Gewissen unserer Stadt-Elite in Politik und Verwaltung (CVAG und CWE eingeschlossen). Es hat nichts gebracht. Vielleicht konnte der Apell kein Gewissen finden. Aber das ist reine Spekulation. Vielleicht war dieser Misserfolg aber auch der Auslöser mit dem Kritikbereich auf „lebenswertes Chemnitz“ zu beginnen.  Es gibt wohl keinen Begriff, der unpassender in Zusammenhang mit (vielen) der CS³-Führungskräfte ist, wie „Augenhöhe“. S² ist dafür ein guter „Lehrkaiser“ in sehr guter BL-Tradition.

Überlegung 3:

Warum berichtet eine „Freie“ Presse nicht nur sehr unkritisch und gemäßigt über S², CS³ und früher über Barbara Ludwig, sondern begleitet(e) auch deren PR-Vorstellungen und Eigen-Marketing ohne objektive Reflektion mit offensichtlicher Begeisterung? Es wirkt, als arbeiten Chemnitzer Politik und ?Freie? Presse „Hand in Hand“, wie ein eingespieltes Team. Klar, Zeitungen werden nicht über den „Rundfunkbeitrag“ bezahlt und müssen  weder objektiv noch kritisch sein. Schade ist es trotzdem und vielleicht auch ein Grund für die CS³, wie sie heute ist.

Wie lässt sich diese Lücke füllen? Ehrenamtlich über Bürger, die keine Journalisten sind und deshalb keine Auskünfte von der CS³ erhalten? Das werden dann nur Meinungen. Aber wie sagte schon Platon: „Wissen ist wahre begründete Meinung.“

Insofern können kritische Meinungen, wie im Kritikbereich von „Lebenswertes Chemnitz“ Saatkörner sein, die Lage zu verbessern. In den meisten Gerüchten steckt mehr oder weniger Wahrheit und ohne Tranzparenz und ehrliche Information und Kommunikation bleiben Gerüchte ein sinnvoller Weg, zumindest eine teilweise Wahrheit zu verbreiten, aus der Menschen selbst „ihre Wahrheit“ extrahieren können.

Tranzparenz, ehrliche Kommunikation und Kommunikation bleiben natürlich der Traum. Aber von dem ist gerade Chemnitz unter S² noch Lichtjahre entfernt. Eine !Freie! Presse könnte die Geschwindigkeit erhöhen, hier eine Annäherung schneller zu erreichen.

Überlegung 4:

Warum grüße ich lieber meinen „Gerd“ und möchte, dass er schöne Grüße an „S² den Großen“ ausrichtet, obwohl eigentlich Siddhartha mein Lieblingsbuch ist? Klar, es gibt keine Fähre über die Chemnitz. Aber wahrscheinlich möchte ich, dass sich jede(r) von Euch selbst dazu eine Meinung bildet und dazu auch etwas spekulieren kann.

Freuen würde ich mich, wenn noch viele weitere kritische Stimmen in Chemnitz hörbarer werden, bis sich die CS³ und der oder die Nachfolger/in von S²  aus der erhabenen Höhe in Richtung „Augenhöhe“ begeben. Für S² sehe ich schwarz, dass er den Abstieg aus der großen Höhe noch schafft. Also müssen wir vielleicht noch 6 Jahre leiden.
Zur Unterstützung wird es übrigens den „Speakers Corner“ Vorschlag als Kulturhautstadt Projekt seitens „lebenswertes Chemnitz“ geben, der sicherlich abgelehnt wird.
Aber: „Wir schaffen das.“ ;-). 

In der Zwischenzeit empfehle ich die Videos zum „intelligenten Umgang mit Wissen“ (die Grünen) aus dem „open-academy“ Kanal und für alle die, die ihr OM lieber summen, die zu Bienen und Umwelt (die Gelben).

Überlegung 5:

„Hast Du keine Angst“,  bin ich in den letzten Jahren bereits recht oft gefragt wurden. „Nein, gar nicht“ habe ich immer geantwortet und hatte dabei unser Freundesland Saudi Arabien im Kopf. Riad oder Medina währen doch tolle Partnerstädte, stimmst Sven? Geld stinkt bekanntlich nicht.  Auch bei Julian Assange, Edward Snowden und Nawalny hat mich total beruhigt, dass es immerhin 2:1 für unsere westliche Demokratie steht. Vor ein paar Wochen wurde ich durch objektive „Rundfunkbeitrag“-Medien aufgeklärt, dass sich dieses 2:1 gar nicht miteinander vergleichen lässt, denn Julian und Edward haben das große Glück eines rechtsstaatlichen Verfahren, was Nawalny nicht hat. Wenn ich mir den Umgang mit Julian und Edward ansehe, bin ich jetzt beruhigt. Führe ich mir die S² Corona-Politik in Chemnitz vor Augen, frage ich mich allerdings schon, ob wir wirklich so viele Nawalnys in der älteren Bevölkerung hatten? Und Russland hat diese leider nicht geheilt. Allerdings hatten die auch schon Edward. Es stand also schon 1:1 Unentschieden in diesem politischen Spiel.

Ja, ich habe Angst und werde natürlich im Gegensatz zu S² nicht beschützt. Aber solange sich Sven Schulze einsetzt, dass meine 79jährige Mutter mit Vorerkrankungen (Risikogruppe) statt eine Impfung zu erhalten, durch möglichst maximale Öffnungen in Lebensgefahr gebracht wird, muss ich diesen gewissenlosen Opportunisten kritisieren und werde es auch danach nicht vergessen, bis die unschuldigen sinnlosen Opfer eine angemessene Entschädigung erhalten haben, am sinnvollsten wäre, auch aus Sven Schulzes Privatvermögen. Aber das ist eine unerfüllbare Hoffnung. In der Zwischenzeit muss ich eben, wenn ich mich unwohl fühle, an Nawalny denken, obwohl ich mir sicher bin, dass ich dann nicht rechtzeitig in Russland behandelt werden darf ;-).

Überlegung 6:

Ich habe in meiner „Youtube-Urzeit“ mal das Video „Leben 5.0“ aufgenommen, zudem mich Bekannte gefragt haben, was ich davon ernst meine.  Auch damals war meine Antwort: Das ist der Unterschied zwischen Denkanstoß und blind einem Führers (oder seinen Medien) folgen. Denke selbst.
Wie alle Social Media Benutzer mit gutem Gewissen, habe auch ich „nichts zu verbergen“. Allerdings ist einer der Filme, der es in meine ewige „Top 100“ geschafft hat, „Das Netz“ mit Sandra Bullock, was seit 1995 erstaunlich aktuell geblieben ist. Mir ist also schon klar, das „Gerd“ mir zum Schutz des S²-Lebens alles Mögliche auf meinen Rechner spielen kann und in meinem Namen im Internet alles Möglich tun kann. So ist das Leben in einer Demokratie in Chemnitz im Jahr 2021 halt. Das ist wie alles „alternativlos“ und unser „Freie Presse“ wird objektiv darüber berichten ;-).
Herald und Maude“ und „Hair“ konnte ich hier in den Chemnitzer Theatern mit dem „Jahrestheaterticket“, einem Abrissblock für freigebliebene Plätze für 3,50 DDR-Mark (ca. 90  Cent heute), sehen. Das ging auch für Schüler, Jugendliche, Azubis oder Studenten problemlos ohne wohlhabende Eltern.
Zum Glück ist beides als Film auch ganz gut, als Ersatz für heutige Jugendliche, deren alleinerziehende Mutter als Medizinische Fachangestellte/Krankenschwester oder  Pflegekraft in einer der Chemnitzer Kliniken arbeitet. Für Harz IV – Empfänger (und andere Nichtarbeitende) gibt es notfalls das „Teilhabepaket“ um irgendwann nach Corona den „Ring des Nibelungen“ im Chemnitzer Opernhaus zu sehen. Für die alleinerziehende medizinische Fachkraft auf Chemnitzer Corona Stationen bleibt das ein unerfüllbarer Traum. Dort tummeln sich dann in den Pausen S² und unserer Führer der CS³ und der Unternehmen in städtischem Besitz, sowie deren Sprösslinge und vielleicht auch Du „Gerd“.
Die Medizinischen Fachangestellten der Corona-Stadtionen in Chemnitz müssen zukünftig stattdessen lhre Ausbildungsschulden abbezahlen, verursacht auch durch die neuen Parkgebühren in der Innenstadt, wo sich ihre Ausbildungsstätte befindet, nachdem sie vorher ihre Kinder in Schule und Kindergartenbringen mussten (S², die CS³, unser Stadträte und auch die ?Freie? Presse kennen diesen „Insider“ als konkretes Beispiel). Es ist ihnen egal! Diese MFAs und Pflegekräfte sind ihnen egal, außer es lassen sich PR-Pluspunkte für das eigene Image durch eine öffentlichkeitswirksame, von der ?Freien?Presse auf der Startseite unterstützte , „Danksagung“ für das eigene Imgae sammeln. Dann darf eine zufällig ausgewählte MFA (oder eine, die sich in drei Jahren bei #MeeTo dazu äußert) die Hand von „S² dem Großen“ schütteln.

Nein, 80 ist kein festes Alter. Aber der Baum (oder für was auch immer dieser noch stehen könnet) braucht Unterstützung. Wer das nicht versteht und sich das in einem Chemnitzer Theater nicht leisten kann, sollte sich den „Herald und Maude“ Film ansehen.
Also nochmals: „Ja, ich habe Angst, weil ich S², der CS³ und unseren Politikern alles zutraue. Aber ich habe schon viel Schönes erlebt, was es heute, auch dank S² & Co. nicht mehr gibt. Also nehme ich mir doch lieber Maude als Vorbild.“

Also „Gerd“, berichte es ruhig an S², denn persönlich werde ich es nicht in die Höhe schaffen, in der S² schwebt und seine Gesprächspartner empfängt und ob sich Gespräche mit Menschen ohne Gewissen lohnen, ist auch schwierig einzuschätzen. Also „Gerd“, Du kennst ihn besser.

@ meine Besucher von gestern: Ihr habt Euren Job gut gemacht und ihr müsst tun, was Euch die Führer befehlen. Aber ohne Euch funktioniert ein Staat nicht, egal mit welchen Führern. Ihr seid also wirklich wichtig und danke, dass ihr die manchmal blöden Jobs auch machen müsst und das tut. Also Danke dafür. (Nur für den Fall, das „Gerd“ Euch das nicht selbst sagen kann 😉

@S² + CS³-Amstleiter/Bürgermeister + GFs der städtischen Unternehmen (speziell bei CVAG und CWE): Wenn man nicht miteinander redet, redet man übereinander. Noch mehr Angebote, als in der Vergangenheit produziert ohne Erfolg zuviel Umweltbelastung und passt auch nicht mehr ins Regal. Deshalb habe ich begonnen über Euch zu schreiben und zu reden, auch wenn ich weiß, dass Ihr alles versucht, mich zum Schweigen zu bringen. Alles? Ja, wirklich ALLES. Auch wenn „Gerd“ mithört oder mir in Eurem Auftrag etwas „unterschieben“ muss, geht es weiter. Zumindest bis ihr das erfolgreich geschafft habt. Seid glücklich damit ;-).  Trotzdem: Das Angebot zum persönlichen Gespräch im Wissengarten besteht für Euch immer (was Ihr ja seit Jahren wisst und ignoriert ;-). Vielleicht wird doch noch jemand von Euch vom Gewissen getroffen. Deshalb diese Erinnerung. Viel Erfolg bei Euren weiteren PR-Auftritten und PR-Nachrichten. (PR = Public Relation = Selbstmarketing = darstellen, was man nicht ist)
Ist der Chemnitzer GAL (Gesundheitsamtsleiter) übrigens inzwischen aus Kuba zurück und sorgt mit dafür, dass meine Mutter ihre Impfung immer noch nicht hat?

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Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung (ein wenig mit Satire und Sarkasmus aufgehübscht), mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz

Wissen zu Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz – Live-Sessions des Chemnitzer Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

Der Chemnitzer „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC), eine kostenfreie Online Weiterbildung zu Bienen (Honigbienen und Wildbienen), Imkerei, Blühflächen und Umwelt- und Naturschutzthemen hat (Stand 18.3.2021) mehr als 1.100 angemeldete Teilnehmer aus 18 Ländern (obwohl er in Deutsch stattfindet). Dieses von Dirk Liesch ehrenamtlich aufgebaute Bildungsprojekt mit freien Lerninhalten (OER) bietet auch zahlreiche kostenfreie sogenannte „Live Session“ an, in denen unterschiedliche Experten der jeweiligen Themenbereiche Vorträge halten und dann für Fragen und Ratschläge zur Verfügung stehen. Daran kann auch jede interessierte Chemnitzerin teilnehmen, wenn sie sich im kostenfreien biMOOC anmeldet (oder Imkerin im Imkerverein Chemnitz 1874 e.V. ist). Dort gibt es jeweils die Einwahldaten für diese Live-Sessions.

Hier folgt die Liste der Themen und Zeiten der biMOOC Live-Sessions bis zum 23.April 2021:

Dienstag, 23. März, 19:00 Uhr
„Wie ich imkere und warum ich es so tue“
 mit Dr. Michael Hardt, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Imker e.V., Mitglied im Präsidiums des Deutschen Imkerbundes (Themenschwerpunkte: Bienengesundheit, Jugendarbeit).
In dieser Live Session stellt Michael Hardt als langjähriger Imker vor, wie er selbst imkert und erklärt, warum er es so tut und beantwortet Eure Fragen. Gerade als Jungimker und Anfänger ist eine der entscheidenden Fragen, wie möchte man imkern (Betriebsweise). Erfahrenen Imkern „über die Schulter“ zu sehen und an deren Erfahrungsweg und Überlegungen teilzuhaben, ist eine Entscheidungshilfe, den eigenen Weg zu finden, oder zu verbessern auch wenn man nicht alles 1:1 nachmacht oder seinen eigenen Weg geht.

Dienstag, 30. März, 17:00 Uhr
„Die Bienenentwicklung unter der Lupe: Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk “ 
mit Dr. Paul Siefert, Institut für Bienenkunde, Polytechnische Gesellschaft Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Biowissenschaften
Dr. Paul Siefert hat in den letzten Jahren eine Videobeobachtungsmethode entwickelt, um damit das Verhalten von Arbeiterinnen und Brut zu erforschen. Seine hochauflösenden Videos der Bienenentwicklung in der Zelle sollte jeder gesehen haben, der sich mich Bienen befasst – Varroa und Wachsmotten tragen ihren Teil zu einem wahren „Bienenthriller“ bei. Ein toller Vortrag erwartet Euch zur Verhaltensanalyse im Bienenvolk, mit beeindruckenden Videos aus dem Volk und interessanten und nützlichen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Thema sowohl für Anfängerinnen als auch für langjährige Imker.

Donnerstag, 8. April 2021, 18:00 Uhr
„Mauerbienen-Aktion: Ein Wildbienen-Projekt zum Lernen und Nachmachen“ 
mit Dirk Liesch, Initiator des Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC), stellv. Vorsitzender Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., Initiator der „Mauerbienen-Mitmach-Aktion
Dies ist ein konkretes Praxisbeispiel eines Mauerbienen-Mitmach-Projektes in Chemnitz, was sich nicht nur für Euch als Wildbienen-Interessierte selbst eignet, sondern Menschen aus Eurer Region mitnimmt. Es eignet sich sehr gut als praktisches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche zum Thema Wildbienen- und Insektenschutz, auch als Angebot durch Imkervereine.

Donnerstag, 15. April 2021, 18:00 Uhr
„Frühjahrsentwicklung der geschiedeten Völker, Arbeiten am Bienenvolk und Antworten auf Fragen“ 
mit Rolf Schülbe, Landesverband Sächsischer Buckfastimker, 50 Jahre persönliche Imkererfahrung
Auf vielfachen Wunsch ist dies ein Folgevortrag auf „Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum“ (Link zur Youtube Aufzeichnung). Ihr habt auch hier noch einmal die Möglichkeit ihn persönlich auszufragen, wie er imkert und warum er es so macht. Der Vorgängervortrag war bisher der von erfahrenen Imkern meistgesehene und auch meistkommentierte Vortrag. Deshalb haben wir Rolf noch einmal dazu gewonnen.


Montag, 19. April, 19:00 Uhr
„Droplegverfahren – ein Beitrag zur Risikominderung“
mit Anke Hoppe, Sächsisches Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

„Spritzen“ in der Landwirtschaft und im Obstanbau führt regelmäßig zu Spannungen zwischen Naturschützern, Imkerinnen und Landwirten. Die „Dropleg“-Technik wird als eine Lösung gesehen, die beiden Seiten besser gerecht wird.

Kann das Verfahren einen Beitrag zur Risikominderung bei der Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen leisten? Ist es praxistauglich und bekämpft es ertragsrelevante Krankheiten genauso effektiv wie konventionelle Verfahren?
Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens sowie einem Strategieversuch wurde das Dropleg-Verfahren hauptsächlich im Winterraps geprüft. Auch zur Abdrift im Winterweizen wurde die Technik getestet.


Freitag, 23. April, 19:00 Uhr
„Projekte und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche“ 
mit Sven Hoffmann, Imkerverein Cottbus e.V., Jugendobmann
Aus den Erfahrungen in der der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Imkerverein Cottbus berichten wir über Projekte, die bisher an unserem zentralen Lehrbienenstand im städtischen Schulgarten stattfinden und über den Aufbau und Betrieb einer Schulimkerei. Neben Anregungen zur Planung und zur Durchführung dieser Bildungsangebote sollen auch Hinweise zu gut nutzbaren Informationsmaterialien und für die Verknüpfung mit relevanten, schulischen Themen gegeben werden. Wir wollen Mut machen, Honigbienen und ihre wilden Schwestern als Sympathieträger in der Umweltbildung zu nutzen und damit auch auf andere Umweltthemen aufmerksam zu machen. Wenn Bildungsthemen für Kinder und Jugendliche für Euch ein Thema sind, solltet Ihr diese Live-Session nicht verpassen.

Es sind noch weitere Themen und Referenten angefragt, teilweise schon mit Zusagen, aber noch ohne festgelegten Termin (evtl. auch noch im Zeitraum) bis 23.4.2021. Außerdem gibt es noch bis zum Ende des biMOOC 2021, am 8.8.2021, noch aller 14 Tage jeweils mindestens eine Live-Session.

Wenn Euch Themen aus dieser Liste interessieren, holt Euch die Zugangsdaten aus dem biMOOC, oder vom Imkerverein Chemnitz 1874 e.V.  und seid kostenfrei und live dabei.

Corona: Wahrheiten und Diffamierung

Politische Diffamierung in Wahrheiten verpackt

Der Artikel „Brasilien ist eine Gefahr für die Weltgesundheit“ (Spiegel Online, 15.3.2021) ist ein sehr anschauliches Beispiel für „Desinformationen“ die teilweise weitaus gefährlicher und schlimmer als „Fake News“ sind: Hier werden Wahrheiten, die weltweit gelten, zur politischen Diffamierung anderer Länder genutzt und dabei zusätzlich noch vom eigenen Versagen abgelenkt.

Der Artikel kurz zusammengefasst: „Brasilien unter Bolsonaro ist daran schuld, wenn es Corona-Mutanten gibt, die gegen Impfungen resistent sind.“ Das wird an einem möglichst emotionalen Beispiel erläutert.

Wir kennen diese Fremdzuweisung von Schuld auch aus dem Beginn der Corona-Krise: „China ist Schuld, weil es zu spät und falsch auf das Corona-Virus reagiert hat.

Die Wahrheiten, die auch in der Brasilien-Diffamierung angesprochen werden, gehen allerdings dabei unter.

Was sind die einfachen Wahrheiten, deren Anwendung unter anderem dazu geführt haben, dass Asien die Corona-Pandemie ganz gut gemeistert hat:

  • Wo es sehr viele Individuen gleicher Art gibt, steigt das Risiko, dass Viren und andere Krankheiten sich diese Art als neuen „Wirt“ suchen. (Wenn zu viele Fische in einem Aquarium sind, werden sie über kurz oder lang an einer Seuche/Krankheit sterben.) „Überbevölkerung“ ist also ein wichtiger Auslöser für eine neue Seuche.
  • Dort wo der Kontakt mit der Natur am nächsten ist, es also viele potentielle Kontakte zu Tieren gibt, von denen Krankheiten auf den Menschen übergehen können, wird dies eher erfolgen, als dort, wo sich der Mensch von der Natur gelöst hat und in „sterilen Städten“ lebt. „Naturnähere Lebensweise“ verbunden mit großen Menschenmengen (Überbevölkerung) erhöht deshalb die Chance, dass an dieser Schnittstelle eine neue Krankheit/Seuche, wie Corona beginnt. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn neue „Pandemie-Kandidaten“ derzeit in Asien, Afrika oder Südamerika entstehen.
  • Viren mutieren, immer und überall. Diese Mutationen sind Zufall. Ist allerdings eine Mutation zufällig überlebensfähiger, als andere, verbreitet sich diese. Der „Übergang nur von Tier zum Mensch“ ist für ein Virus eine Sackgasse (bezogen auf den Menschen als Wirt). Eine Mutation, die es von Mensch zu Mensch schafft, ist einen natürlichen Evolutionsschritt weiter. Je besser sich neue Mutationen auf den Menschen anpassen, desto weiter ist ihre natürliche Evolution fortgeschritten, in Bezug auf den Mensch als neuen Wirt, den es weltweit im Überfluss = „Überbevölkerung“ gibt. Es handelt sich also um eine ganz natürliche evolutionäre Entwicklung.
  • Je mehr Infizierte es gibt, desto mehr Mutationen können ganz natürlich entstehen. Werden in einem Land z.B. nur 2.500 Menschen infiziert (wie in Vietnam, Stand: 17.3.2021), ist die Chance auf eine gefährliche Mutation ca. 1000fach (Tausendfach) geringer, als in einem Land, in dem 2.6 Millionen Menschen infiziert wurden (wie in Deutschland, Stand: 17.3.2021, Quelle jeweis COVID-19 Dashboard Johns Hopkins University).  Die Chance, dass in Deutschland die erste impfresistente Corona-Mutation (oder auch eine mit viel höherer Todes- oder Ansteckungsrate) entsteht, ist also in Deutschland ca. 1000 Mal höher, als in Vietnam. (Vietnam könnte also zu Recht sehr sauer auf Deutschland und seine verantwortungslosen Politiker sein!)

USA, Brasilien, Indien, Russland, Großbritanien, Frankreich, Italien  haben selbstverständlich aufgrund ihrer Infektionszahlen eine noch größere Chance, eine neue gefährliche Mutation zu schaffen, als Deutschland, wobei aufgrund der absoluten Infektionszahlen daraus noch nicht abzulesen ist, wie hoch „die Schuld“ der jeweiligen Regierung ist. Sondern dazu ist relevant, wieviele Personen, z.B. auf 1 Mio. Einwohner, infiziert wurden und welche wirtschaftlichen Möglichkeiten das jeweilige Land hat, dies zu verhindern. Es ist also überhaupt nicht verwunderlich, dass gefährliche Mutationen in Großbritanien und Brasilien entstanden sind. Die USA und Indien sind für die Zukunft genauso wahrscheinlich. Es ist also „Diffamierung“ und „Desinformation“ mit dem Beitrag „Brasilien ist eine Gefahr für die Weltgesundheit“ Hetze gegen Brasilien zu betreiben, während die USA, Großbritanien, Frankreich und auch Deutschland „verschont“ bleiben.

Auch in Deutschland gab es genug Experten, die Monate vor der ersten, vor der zweiten und jetzt vor der dritten Welle gewarnt haben und die ignoriert wurden, obwohl es gute bekannte Lösungen gab (siehe: „Corona – Vietnam als Maßstab für Deutschland„). Im Spiegel-Artikel wird nun angeprangert, dass Bolsonaro nicht auf einen Biologen im Amazonas gehört hat und dass dieser in der Bevölkerung nun angefeindet wird. Diese Beispiele finden sich auch in Deutschland.  Deshalb meine Fragen:

  • Warum gegen andere Länder hetzen und mit dem Finger auf sie zeigen, wenn es bei uns in Deutschland nicht besser ist?
  • Was haben deutsche Politiker dafür getan, dass sich möglichst wenige Menschen infizieren, um damit die Chance auf gefährliche Mutationen aus Deutschland zu reduzieren? Spielt Deutschland nicht auch mit dem Leben der Weltgemeinschaft, weil es diese Mutationen über die großen Infektionszahlen in Deutschland herausfordert?
  • Hat Deutschland nicht eine ganz andere ökonomische Stärke, um zumindest so gut zu sein wie Vietnam? Ist das bei Brasilien nicht etwas anders? Haben wir es nicht eigentlich noch viel mehr „verkackt“ als Brasilien? Sind also unsere Politiker bei Corona nicht mindestens genauso schlimm, wie Bolsonaro?
  • Hätte China nicht das gute Recht (und sogar recht damit), die ganze westliche Welt anzuprangern, dass über die unterlassenen bekannten und wirksamen Lösungsmaßnahmen diese gefährlichen Mutationen überhaupt entstehen konnten? Macht China das in dem Maß, wie „der Westen“ gegen China zu Anfang der Pandemie gehetzt hat?

Übrigens ist es auch eine Wahrheit, dass „teilimmunisierte“ Gesellschaften mit geringer Impfquote bei gleichzeitig hohen Infektionszahlen die optimalen Voraussetzungen schaffen, dass das Virus so mutieren kann, dass die aktuellen Impfungen ihm nichts mehr anhaben können. Die Deutsche Politik (Öffnungen mit hoher Infektionszahl bei gleichzeitig überschaubarem Anteil geimpfter Personen) ist also ein sehr guter Nährboden die Mutation in Deutschlan zu schaffen, die gegen die Impfungen immun ist. „Wir schaffen das.“

Deshalb finde ich den Spiegel-Artikel so gut: Er zeigt wie „Diffamierung und Desinformation“ genutzt werden, um mit dem Finger auf Andere zu zeigen und von den eigenen Fehlern in Deutschland abzulenken.

Hier geht es zur Übersicht zum „Corona Chaos in Chemnitz“.

Aber jeder sollte sich eine eigenen Meinung bilden, deshalb:

Die meisten kritischen Beiträge hier im Blog sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

 

Winterlinge „abgemäht“

Winterlinge 2021 im Park der Opfer des Faschismus „abgemäht“

Im Projektvorschlag „Winterling-Aktion für Kulturhauptstadt 2025“ wurde schon erwähnt, dass der „Park der Opfer des Faschismus“ (Park der OdF) die einzige Fläche der „Winterling Mitmach-Aktion“ war, die „offiziell“ vom Chef des Grünflächenamts, Peter Börner, vorgeschlagen wurde. Deshalb wurden dort zwischen 1000-2000 Winterling Knollen aus den Spenden der Chemnitzerinnen in 2020 gesteckt und Winterling Samen ausgesät.

Wie im C2025 Projektvorschlag angekündigt, war ich am 2.März 2021 dort, um das Ergebnis anzusehen. Zu erwarten war, dass auf den Pflanzflächen einzelne Winterlinge (jetzt im ersten Jahr noch schwach) blühen, oder auch nur die typischen Blätter zeigen, weil sie noch zu schwach zum blühen sind. Das Ergebnis war jedoch, dass ca. 90-95% der Winterlinge „abgemäht“ oder „abgeharkt“ wurden. Abgeschnittene/abgerissenen Blüten und Blätter, wie auf den folgenden Bildern, waren an vielen Stellen des „sauberen“ Rasens noch zu sehen:

Abgeschnittene oder abgerissene Winterlingblüten und Blätter im Park der OdF

Mit Klick auf die Bilder ist eine größere Ansicht möglich.

Nur an ganz wenigen Stellen und ganz niedrig (direkt über dem Boden) gab es an vereinzelten Stellen noch blühende Winterlinge. Entweder dies waren besondere „Schwächlinge“, die es nicht bis auf „Mähhöhe“ gebracht haben, oder die beim „Abharken“  verschont blieben, weil sie so klein waren. Das folgende Bild zeigt eine der „überlebenden Ausnahmen“, die klein waren und an geschützterer Stelle standen:

„überlebende“ Winterlinge im Chemnitzer „Park der OdF“

Die Vernichtung der Winterling-Anpflanzung ist wahrscheinlich ganz gut gelungen, da diese im ersten Jahr sowiso noch schwach sind und deshalb dieses „Abmähen“ wahrscheinlich nicht überleben. Der überwiegende Teil dieser hier verpflanzten Spenden ist also verloren, ausgerechnet auf der einzigen Fläche, die vom Grünflächenamt dafür konkret benannt wurde! Die Aussat ist sicherlich noch nicht geschädigt, aber davon blühen die ersten Winterlinge frühestens in zwei Jahren und auch nur, wenn das Abmähen oder Abharken zwischen Ende Dezember und Ende Mai- Mitte Juni (je nach Wetter) auf diesen Flächen zukünftig unterbleibt.

Diese Zerstörung der Pflanzung kostet natürlich extrem Vertrauen, da sich nach allen negativen Vorerfahrungen mit der Chemnitzer Stadtverwaltung in den letzten Jahren und insbesondere auch mit dem Grünflächenamt die Frage stellt: War das Absicht?

Andere Pflanzflächen, die im Rahmen der „Guerilla Aktion“ an anderen Stellen der Stadt gepflanzt wurden und die mir bekannt waren, wurden nicht betroffen, sondern ausgerechnet das einzige Gebiet, welches mit dem Grünflächenamt abgestimmt war.

Bis zu einer Klärung und eindeutigen Stellungnahme des Grünflächenamts zur Entwicklung der Winterling-Flächen im Park der OdF, entsprechend des Kulturhauptstadt-Vorschlags (und des darin enthaltenen Lageplans), sollten dort keine gespendeten Knollen und Samen aus den kommenden Winterling-Aktionen mehr ausgebracht werden.  Aus schmerzlicher Erfahrung scheint es in Chemnitz doch besser zu sein, selbst Flächen zu wählen und die Winterling-Aktion als „Guerilla -Aktion“ oder in Abstimmung mit Wohnungsgenossenschaften (die vielleicht verlässlicher sind) fortzusetzen.

Wie bereits im Projektvorschlag „Winterling-Aktion für Kulturhauptstadt 2025“ beschrieben, war es auch bis heute (14.3.2021) unmöglich, ein persönliches Gespräch oder einen persönllichen Kontakt mit Peter Börner zu erhalten. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass ers sich „für etwas Besseres“ hält und deshalb auch weiterhin nur indirekt über Dritte kommuniziert. So wirkt er wie ein typisches Ergebnis der BLS (Barbara Ludwig Stadtverwaltung), also der Chemnitzer Stadtverwaltung die seit 14 Jahren kontinuierlich ein Eigenleben in einer geschützten „Filterblase“ entwickelt und sich immer weiter von „störenden Bürgern“ entfernt und die Zeit dafür nutzt, sich immer weiter darin zu perfektionieren, ehrenamtlichen Initiativen „Stöcke zwischen die Beine zu werfen“, statt diese mit ihrer Kompetenz zu unterstützen. Leider ist bisher meiner Meinung nach eine nahtlose Fortführung dieser Fehlentwicklung unter Sven Schulze zu erkennen, so dass wir bald von der CS³ (Chemnitzer „Sven Schulze Stadtverwaltung“) sprechen können.

Nur wenn wir (Chemnitzerinnen) dagegen gemeinsam aktiv werden, können wir die CS³ evtl. etwas verbessern.

Die meisten kritischen Beiträge hier im Blog sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu nützliches Wissen.

C2025 Apfelbaumprojekt – Kritik

„Apfelbaumparade – das europäische Apfelbaumprojekt“


… ist eine tolle erste Idee, aber so wie sie am 13.11.2020 im Chemnitzer Amtsblatt als „Flagship“-Projekt (Leuchtturmprojekt) präsentiert wurde, ist es noch nicht einmal „halbgewalkt“:

Chemnitzer Amtsblatt, 13.11. 2020, Seite 1

„Ziel dieses Projekts ist es, 4.000 Apfelbäume in Chemnitz und der Region zu pflanzen, die zu neuen Treffpunkten in der Nachbarschaft werden. Gesucht werden dafür Paten vor Ort oder aus ganz Europa, die sich dort einbringen, indem sie kleine Events unterm Apfelbaum organisieren oder zum Austausch einladen.“ (Zitat, Chemnitzer Amtsblatt, 13.11.2020, Seite 1)

Das klingt auf den ersten Eindruck toll, ist es so aber bei weitem noch nicht und bisher war auch kein persönliches Gespräch mit dem C2025 Team dazu möglich (trotz zahlreicher Versuche). Deshalb das „kritische Feedback“ hier:

Gezielte Desinformation

Wie überall in der Chemnitzer Politik wird auch hier mit „Desinformationen“ (siehe „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“) gearbeitet. Dazu nur kurz:

  • Die Äpfel des Fotos sind sicherlich mehr als 10x chemisch behandelt(konventioneller Obstbau).  Das Projekt wird jedoch wahrscheinlich „Streuobstbäume“, zumindest „chemisch unbehandeltes“ Wachstum im Sinn haben.  Deshalb ist das Foto bewusst irreführend. Ehrlich wären Äpfel, wie auf dem folgenden Bild, die auch im November so aussehen und für ein ehrliches Bild zur Verfügung gestanden hätten:
natürlicher Apfel im Herbst
  • Der Text (siehe „Zitat“) erzeugt den Eindruck, das Events des Kulturhauptstadtjahres im Schatten dieser gepflanzten Apfelbäume stattfinden sollen, also z.B. im Schatten eines Apfelbaumes wie im folgenden Bild:
im Schatten unter dem Apfelbaum
  • Das wäre wahrscheinlich nicht einmal die Realität in 2075. Das folgende Bild kommt der Realität in 2025 (wenn die Bäume in 2021 gepflanzt werden) wohl deutlich näher und zeigt, dass es unwahrscheinlich ist, dass darunter selbst „kleine Events unter dem Apfelbaum“ stattfinden können.
Apfelbaum unter dem in 2025 „kleine Events“ real stattfinden könnten
  • Fazit: Text und Bild zum „Flagship“-Projekt sind irreführend (Desinformation für „positives Image“)

Positives und Negatives zur Grundidee

Ein Baum-Projekt im Sinne der Apfelbaumparade für C2025 durchzuführen ist toll, auch die Idee zu „Events unter den Baumkronen“ ist Klasse. Das „Mitmachen“ über „Baumpaten“ zu organisieren, ist derzeit etwas in Mode, vielleicht „ok“ aber wahrscheinlich noch optimierbar.

Warum aber ein „Mono-Projekt“ ausschließlich mit 4.000 Apfelbäumen? Das wirkt doch sofort wie „Monokultur“ und wird so ein „Streuapfel“-Projekt und kein „Streuobst“-Projekt. Deshalb sollte es zumindest auf „Steuobst“ erweitert werden, also auch mit Birnen, Quitten, Kirschen, Plaumen, Mirabellen evtl. erweitert um Walnuss und Esskastanien (Maronen) oder auch typischen „Heckenpflanzen“, wie Kornelkirsche und Felsenbirne. Das wäre Vielfalt und kann trotzdem dem gleichen Gesamtkonzept folgen, nur variantenreicher und wirksamer nutzbar für die Bildung.

Im gleichen Zeitraum (beginnend ab 2021) gibt es in Chemnitz, das tolle Projekt INTERLACE, in dem es um die „Renaturierung von Brachflächen“ bzw. darum geht „urbane Ökosysteme effektiv (wieder)herzustellen, um lebenswertere, widerstandsfähigere und integrativere Städte zu schaffen„, was Chemnitz direkt mit der „Umweltbildung“ verbinden möchte. Das ist eigentlich eine optimale „Steilvorlage“, beide Themen „intelligent“ miteinander zu verbinden, aber nicht mit „Apfel – Monokulturen“.

Ob es dann „Events unter Baumkronen“ werden, was auch Linden zur Zeit der Lindenblüte, Eichen oder „unter Hängeweiden“ einschließen würde, oder nur „Events unter Obstbäumen“ ist dann weniger entscheident.

Baumkrone einer Linde (mit unvergleichlichem Duft während der Blüte)

Details zur Gesamt-Idee des „Obstbaum-Projektes“ seitens „lebenswertes Chemnitz“ auch in Verbindung mit INTERLACE führen hier zu weit. Die folgenden Bilder von Kirsche, Pflaume, Birne und Walnuss sollen nur andeuten, warum eine „Apfel-Monokultur“ nicht alles sein sollte:

blühender Kirschbaum
Pflaumenbaum in der Blüte
blühende Birne
Eichhörnchen im Walnuss-Baum

„Zweierlei – Maß“ Kritik

Dieser Kritik-Bereich richtet sich an die Chemnitzer Stadtverwaltung (Ämter), aber auch z.B. den NABU in Chemnitz und betrifft die Ungleichbehandlung von solchen „Flagschiff“-Projekten, die unter „Kulturhauptstadt“-Label segeln und von der Politik „gepusht“ werden, gegenüber sonstigen ehrenamtlichen Initiativen in Chemnitz, an konkreten Beispielen. Die folgenden Bilder von „Fallobst“-Bäumen sollen in das Thema einstimmen. Zuerst ein „Marketing Bild“ zur Fallobst-Idylle:

Apfelbaum mit Fallobst – unbekanntes Gemälde (Quelle pixabay: 1898305)

… und jetzt Bilder zur Realität:

Fallobst unter Apfelbaum
Fallobst näher betrachtet – mit Wespen (Klick auf Bild für Details)
Fallobst auf Wegen (Beispiel: Birne)

Zweierlei-Maß 1: Auf das Projektkonzept für den  Schau- und Lehrbienenstand im Botanischen Garten (Bienen Bildungs – Projekt, BiBi) kamen sowohl von der Stadtverwaltung als auch vom NABU (Chemnitz) Rückmeldungen der Art: Weil Honigbienen auch stechen können und es Allergiker gibt, für die dies lebensgefährlich sein könnte, wäre deshalb mit einem Schau- und Lehrbienenstand der Botanische Garten Chemnitz nicht mehr sinnvoll nutzbar, weil zu große Teile wegen der Stechgefahr abgesperrt werden müssten. Wohlgemerkt, es geht hier um von Imkern auf „Friedferigkeit“ selektierte Honigbienen-Völker. Das „Stechrisiko“ ist minimal und schon 2m vom Flugloch entfernt fast nicht mehr vorhanden. Wespen dagegen sind um ein Vielfaches aggressiver (stechen um ein Vielfaches schneller und häufiger) und Wespenstiche sind für Allergiker genauso gefährlich. Es scheint aber kein Problem zu sein 4.000 „Wespen Hotspots“ (siehe Detailfotos vom Fallobst)  in Chemnitz und Umgebung anzulegen. Dagegen wird aber ein einziger Schau- und Lehrbienenstand mit friedfertigen Honig-Bienen wegen der Stechgefahr als Problem gesehen und versucht, ihn zu verhindern, insbesondere auch vom NABU (Chemnitz).

Zweierlei Maß 2: Bei der „Winterling-Aktion“ kam die Rückmeldung (Grünflächenamt), dass Winterlinge nicht in der Nähe von Spielplätzen gepflanzt/gesäht werden dürfen, weil sie „giftig“ sind. Im konkreten Fall ging es um einen Abstand von mehr als 100 m vom Spielplatz, der nicht ausreichte. Dazu müssten die Kinder die Winterling Blüten, Blätter oder Samen nicht nur pflücken, sondern in größerer Menge verspeisen. Wie hoch ist dagegen das Risiko, dass Kinder sich das Fallobst holen, in dem zahlreiche Wespen sind, und in diese Äpfel beißen und dabei von den Wespen im Hals gestochen werden. Das ist dann nicht nur für Allergiker lebensgefährlich und auch nicht nur für Kinder. Das Risiko liegt also um ein Vielfaches höher, als bei Winterlingen mehr als 100m entfernt von Spielplätzen. Aber es wird zweierlei Maß angesetzt, weil es ein C2025 Projekt ist.

Zweierlei Maß 3: In Chemnitz werden Sportplätze wegen des Haftungsrisikos bei Verletzungen überall durch verschlossene Zäune vor dem freien Zugang durch Chemnitzer geschützt. (entsprechendes Schreiben vom Bürgermeister Ralph Burghart liegt zu einer entsprechenden Anfrage vor). Auf Spielplätzen wird in Chemnitz darauf geachtet, dass sich kein Kind dort irgendwo einen Kratzer oder eine Beule holen kann, weshalb die meisten „Klettergeräte“ von denen ein Fall höher als 1,50m theoretisch möglich wäre, abgeschafft sind und dort auch für den Fall des Falls ein optimaler Schutz durch den Untergrund gegeben sein muss. Das Ergebnis: Es gibt keine „Klettergerüste“ mehr, die diesen Namen noch wirklich verdienen und es gibt fast keine frei zugänglichen  öffentlichen Sportanlagen in Chemnitz mehr.
Damit das Apfelbaum-Projekt Sinn macht, sind mit Sicherheit „Hochstamm“, vielleicht noch „Halbstämme“ geplant. Siehe z.B. Bild mit  dem Fallobst auf dem Weg. Die Fallhöhen von den Bäumen betragen also leicht 3-7m. Das reife Obst lockt Kinder und Jugendliche auf die Bäume. Die schönsten Früchte sind außen, wo die Bruchgefahr der Äste am höchsten ist. Mir selbst sind in meiner Jugend bei solchen Aktionen zahlreiche Äste, auf denen ich stand unter den Füßen weggebrochen und zweimal bin ich auch „richtig“ mehrere Meter „abgestürzt“ (wenn auch nur mit Prellungen und Zerrungen).  Das Risiko, sich bei solchen Aktionen zu verletzen ist deutlich höher, als bei einem 5m Klettergerüst (gab es früher wirklich) auf einem Spielplatz. Wenn die Baumkronen der Apfelbäume dann noch über einen Weg oder andere gefähliche unebene und/oder harte Untergründe ragen, steigt das Risiko für ernsthafte Verletzungen deutlich an  … und inzwischen sind viele Kinder nicht mehr so geübt in solchen Situationen. Mit den „Fallapfel“-Bäumen entsteht also ein viel höheres Risiko für ernsthafte Verletzungen, als durch frei zugängliche Sportplätze und Spielplätze mit Klettermöglichkeiten, die den Namen verdienen. Was nach dem Kulturhauptstadtjahr mit den Fallapfel-Bäumen in Chemnitz passiert, wenn sich das erste Anwalts-Kind den Arm gebrochen hat, weil es vom Baum gefallen ist, kann ich mir gut vorstellen. Jetzt als C2025 Flagship-Projekt, gilt noch zweierlei Maß.

Zweierlei Maß 4: Das Bild „Fallobst auf Wegen“ kann man so ähnlich schon jetzt bei den wenigen existierenden Fallapfel-Bäumen in Chemnitz beobachten. Solch ein matschiger Fallapfel (ist neben der Stechgefahr durch die ansitzenden Wespen) auch sehr gut mit einer „Bananenschale“ vergleichbar. Wie auf dieser sind entsprechende Stürze auf diesen Wegen möglich und werden auftreten. Wennn eine private Grundstücksbesitzerin solche Risiken nicht beseitigt (dazu gehört auch räumen und streuen im Winter), ist sie für die Folgen haftbar. Wie ist da bei den „Falläpfeln“? Wohl genauso. Wie wird die Stadtverwaltung reagieren, wenn sich solche „Apfelschalen“-Unfälle häufen, sobald C2025 vorbei ist? Wie erginge es einem anderen Projektantrag einer ehrenamtlichen Initiative in Chemnitz, die nicht zum politisch gewollten C2025 gehört? Ich weiß es. Die hat keine Chance, von der Chemnitzer-Stadtverwaltung genhmigt zu werden.

Gleiches Maß auf „Lebensrisiko“-Niveau

Mein (im „Barbara Ludwig- Chemnitz“ wohl unerfüllbarer) Wunsch wäre, dass gleiches Maß an Projekte ehrenamtlicher Initiativen gelegt wird, wie an C2025 Projekte. Damit meine ich aber, dass Chemnitz (Politik und Stadtverwaltung) wieder einheitlich mehr zu einem „Lebensrisiko“-Niveau steht: Es soll also wieder freie öffentliche Sportstätten geben, Spielplätze mit Klettermöglichkeiten, die diesen Namen verdienen, Lehrbienenstände und Fall-Obst wo man auch mal gestochen werden kann, Fallobst-Bäume von denen man auch stürzen kann (z.B. wenn ein Ast bricht), das Risiko auf einer Eisfläche einzubrechen oder in einem unbewachten frei zugänglichen Gewässer zu ertrinken usw. Für mich gehört das zur „Freiheit“ dazu, nicht nur ausnahmsweise für C2025 Projekte!

Kritik am „C2025 – Geklüngel“

Nervig ist (schon in der C2025 -Bewerberphase) und bis heute, dass keine „fremden Meinungen“ außerhalb des „C2025 – Geklüngel“ erwünscht scheinen. Das führt letztendlich zu solch unausgegorenen Projekten, wie in diesem „Apfelbaum“ Beispiel. Nicht nur ich bin in den letzten Jahren daran gescheitert, an C2025 Themen mitzuwirken. Dadurch sonnt sich das C2025-Team immer im Eigenlob ihrer eigenen Ideen und verpasst die Chance, selbst gute erste Ideen zu einem wirklich tollen Projekt zu entwickeln.
Das Mikroprojekt – Antragsverfahren ist eine gute Idee, solange es nicht das Mittel wird, jeden „fremden Einfluss“ aus dem „C2025 – Geklüngel“ herauszuhalten. Derzeit wird jede Anfrage und Vorschlag auf das „Mikroprojekt-Förderprogramm“ von C2025 verwiesen. Es dient also in Chemnitz derzeit als Schutzschild, „fremde Initiative“ vom Kulturhauptstadt-Team fernzuhalten. Auf die Veröffentlichung entsprechender Mails der letzten Tage verzichte ich diesmal (noch). Trotzdem fehlt mir der Glaube, dass das mit der neuen GmbH besser wird.
Wenn das Kulturhauptstadt Jahr für Chemnitz nachhaltig werden soll, muss es die Möglichkeit geben, Flagship-Projekte von der „mittelmäßigen Idee“ zu einem nachhaltigen tollen Projekt zu entwickeln und sinnvolle neue Flagship-Projekte aus der Breite der Chemnitzerinnen zu entwickeln. So etwas ist beim derzeitigen Selbstverständnis des aktuellen C2025 – Projektteams offensichtlich nicht möglich. Nur „versenkte Autos“ und auf dem Theaterplatz zertrümmerte Boote werden nicht nachhaltig für Chemnitz sein. Zum Thema wenig nachhaltig und wenig zielführend  gehören übrigens auch „Schmetterlingswiesen“, die im Herbst komplett abgemäht werden und so angelegt sind, dass sie spätestens aller 3 Jahre komplett neu angelegt werden müssen (hohe laufende Kosten und „unnatürlich“).

zur Apfelbild-Kritik

Ich kritisiere nicht „Obst aus konventionellem Obstanbau“. Ich halte im Gegenteil den konventionellen Anbau für eine soziale und gerechte Gesellschaft derzeit in Deutschland und der Welt für unverzichtbar. Wobei für mich auch „integrative“ Landwirtschaft- und Obstbau dazu gehören, solange damit die sozial gerechte Ernährung der Weltbevölkerung erreicht werden kann. Je weniger Land gebraucht wird, um die Menschheit sinnvoll zu ernähren, desto mehr Land bleibt für „unberührte Natur“ und ist deshalb ein Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.  Die Kritik am Anfang bezog sich also ausschließlich auf das „unehrliche Bild“ im Amtsblatt zum Apfelbaum-Projekt.

Allgemeine Gedanken-Sammlung zum Apfelbaum-Projekt

Eines der größten Nachhaltigkeitspotentiale zu allen Umweltthemen in Chemnitz haben die Kleingartensparten (Kleingartenvereine). Diese sind quasi das mächtige Rückgrat für „grüne Nachhaltigkeit“ in Chemnitz. Wie werden diese in alle C2025 Projekte konstruktiv eingebunden, die das Thema Umwelt tangieren? (wirklich konstruktiv und nicht nur auf dem Papier)
10 Hektar große Blühflächen am Stück, sind etwa genauso, wie ein Speicher mit allem Getreide, das für Chemnitz in einem Jahr benötigt wird, in den man eine einzelne Maus steckt.  Wie werden die ca. 400 Tonnen Fallobst (geschätzt 100kg/Baum/Jahr) oder die 4.000 „Veranstaltungsorte unter dem Apfelbaum“ (in ca. 50 Jahren) am sinnvollsten benötigt? Wenn wir auf der einen Seite umfassende Aktionen starten, um das Wegwerfen von 200 Tonnen Lebensmitteln in Chemnitz zu verhindern, wie passen dann 300 Tonnen (überflüssiges) Fallobst dazu? Nutzen solche Igel-Futterplätze an Stellen, wo es auf der Insel zwischen den umgebenden Straßen keine „Übertagungs- und Überwinterungsplätze“ für Igel gibt? Fazit: Wos sollten warum diese OBSTbäume gepflanzt werden und machen auch zusätzlich Ideen zur Verwendung des überschüssigen Obstes Sinn. Das sind ja sonst „vergammelnde Lebensmittel“ in recht großem Umfang. Sind Events im faulenden Fallobst tatsächlich so sexy, oder wäre zu der Zeit ein Event unter der Farbenpracht eines „Zuckerahorns“ nicht passender?

Die vorhandenen Überlegungen zur Verbindung zur „Umweltbildung“ und zum Projekt INTERLACE führen hier zu weit.

Fallapfelbaum im Winter

Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Kooperationsschule Chemnitz, ein Lichtblick

Die 10-klassige Gemeinschaftsschule „Kooperationschule Chemnitz“

… nimmt im Sommer 2021 ihren Betrieb auf. Das ist eine sehr gute Nachricht:

Kooperationsschule Chemnitz, Start im Sommer 2021, Freie Presse, 30.1.2021, S.11

.. die dennoch mit einem lachenden und weinenden Auge, betrachtet werden kann. Wirklich gut ist (lachendes Auge):

  • Das Schulkonzept der „Kooperationsschule Chemnitz“ verbindet Positives des langjährig bewährten Konzeptes des „Chemnitzer Schulmodells“ (CSM, seit 1990) mit einer stärkeren Einbindung der Praxis (inkl-. Schulgarten), ähnlich dem Konzept einer 10-klassigen polytechnischen Oberschule (POS, DDR „Standardschule“)
  • Damit deckt das neue Schulkonzept die Punkte: 2. „10-klassige Regelschule“ und 3. „Verzahnung von Theorie und Praxis“ des Zukunftsmodells für „Bildung 4.0“ des Chemnitzer „aracube e.V.“  ab. (siehe auch Beitrag: „Bildung 4.0 für Chemnitz„)
  • Die bereits im „aracube Vorschlag“ (White Paper) genannten positiven Bildungsansätze des CSM („Lernentwicklungsberichte“ statt Noten bis Klasse 7, Teamarbeit/Gruppenarbeit, Projekte usw.) wurden übernommen.  Der Gedanke einer nach heutigem Wissensstand zur Bildung weiter entwickelten POS ist im Konzept der „Kooperationsschule Chemnitz“ deutlich zu erkennen. Das ist toll und richtig.
  • Die Kooperationsschule wurde durch den mehrjährigen Einsatz engagierter Chemnitzer/innen des Vereins „Gute Schule“ möglich.

Das weinende Auge ist, dass so ein fortschrittliches Schulkonzept weiterhin die Ausnahme und nicht die Regel ist. Trotz 30 jähriger ausgezeichneter Erfahrung mit dem Chemnitzer Schulmodell, mit wissenschaftlicher Begleitung (und belastbaren Zahlen-Daten-Fakten) und der mehr als 10-fachen Bewerberzahl an Schülern (also auch von den Eltern gewollt), ist dieses 10-klassige Schulkonzept bisher immer noch die Ausnahme und nicht die Regel. Im Gegenteil, solche Schulmodelle werden, so weit es irgend möglich ist, durch die Verwaltung und aktuelle Politik maximal verhindert.

  • 6 Jahre ehrenamtliche (unbezahlte) Arbeit von bis zu 20 Personen waren notwendig, um den Widerstand in Ämtern, Stadtverwaltung und Politik zu brechen,
  • … um eine einzige weitere Schule in Sachsen nach einem seit 30 Jahren in der CSM „Versuchschule“ nachgewiesen viel erfolgreicherem Schulkonzept zu gründen (verglichen mit dem deutlich schlechter funktionierenden „Standardvorgehen“ aus Grundschule,Realschule und Gymnasium (vor Klasse 11).
  • 30 Jahre wissenschaftliche Begleitung (durch die TU Dresden) mit seit 30 Jahren vorliegenden „Zahlen-Daten-Fakten“ bringen Stadtverwaltung, Politik und Ministerien NICHT dazu, umzudenken. Wozu macht man „Schulmodelle“, wenn man „lernresistent“ ist und positive Ergebnisse ignoriert, statt in die „Breite“ zu tragen.
  • Warum wird nicht JEDER Schulneubau (zumindest in Chemnitz) aufgrund dieser 30-jährigen Ergebnisse nicht bereits wieder als 10-klassige Schule geplant und gebaut? Warum plant und baut Chemnitz immer noch „Grundschulen“ und „Oberschulen“, die den derzeitigen falschen Weg im wahrsten Sinne des Wortes „zementieren“?

Da der Gedanke „weiterer CSMs“ als Standardschulen in Chemnitz nicht neu ist, schon um der 10-15fachen Bewerberzahl des CSM eine Chance zu geben, und Chemnitz unter Ralpf Burghart (Bürgermeister Dezernat 5, zu dem auch die Schulthemen gehören) plante, weitere neue Grund- und Oberschulen zu bauen,  erhielt ich auf Nachfrage letztendliche folgende schriftliche Antwort von Ralph Burghart (Frage am 25.1.2019, Antwort: 11.2.2019):

Die Frage selbst war etwas detaillierter, als im Schreiben angegeben. Es ging um die konkreten Pläne weitere „Grund- und Oberschulen“ zu bauen und die Frage war, warum man nach damals 29 Jahren und den entsprechen positiven Ergebnissen des 10-klassigen Ansatzes des Chemnitzer Schulmodells, jetzt plant, den offensichtlich schlechteren Bildungsansatz in Chemnitz in weitere NEUE Schulen zu „zementieren“? Warum man überhaupt eine Versuchsschule macht und wissenschaftlich begleiten lässt (das kostet ja auch eine Menge Geld in 30 Jahren) um belegbare Fakten zu haben , und dann die positiven Ergebnisse ignoriert? Warum ist es nicht möglich, schlechtere Bildungsansätze in Chemnitz zu überdenken, und die Neubauen nicht doch noch in 10-klassige Schulen umzukonzipieren, bevor Falsches für viel Geld „zementiert“ wird? Auf diesen Fragenkomplex erhielt ich die obige offizielle Antwort von Ralph Burghart.

Während dieser Einwohnerversammlung (25.1.2019)wurde auch in weiteren Fragen sehr deutlich, dass Ralph Burghart z.B. keine Ahnung hat, was eine „Berufsausbildung mit Abitur“ (BmA) war/ist. Für Ihn war das Abitur mit einem beruflichen Schwerpunkt, wie es das „BSZ für Technik II“ (Handwerkerschule) anbietet, genau das Gleiche und davon ließ er sich auch durch das Kopfschüttelns eines seiner Podiumsmitglieder nicht abbringen. Dass er kein BmA kennt, ist für einen „Wessi“ natürlich nicht verwunderlich. Dass er aber, wenn er keine Ahnung hat, was es war, behauptet BmA gibt es im BSZ und NICHT bereit ist, als Bürgermeister für „Bildung, Jugend, Soziales, Kultur und Sport“ solche Wissenslücken, die sein berufliches „Kernthema“ betreffen, zu schließen, ist schlecht für Chemnitz. Dass er es bis heute (Anfang 2021) noch nicht getan hat, zeigen Äußerungen zur „Berufsausbildung mit Abitur“ im BSZ, die in der Freien Presse abgedruckt waren. Diese offensichtliche „Lernresistenz“ zeigt für mich eine gewisse Ignoranz und Arroganz, wie sie für „siegreiche Wessis“ nach der Wende bis heute üblich ist. Dies Ignoranz verhindert meiner Meinung nach, dass positive Dinge aus der Ex-DDR, nur über unglaublichen „ehrenamtlichen“ Kampf der Bürger gegen „die Wessis in Führungspositionen“ eine Chance haben. „Berufsausbildung mit Abitur“ und „10-klassige polytechnische Oberschulen“ gehören bildungspolitisch eng zusammen, was im „Bildung 4.0“ White-Paper des aracube e.V. ausführlicher dargestellt wird. Solange sich allerdings „Wessis in Manager-Positionen/Machtpositionen“ in Chemnitz und Sachsen weigern, positive Dinge aus „DDR-Zeit“ überhaupt für möglich zu halten und diese weder verstehen noch überdenken wollen (oder können), werden wir unsere Bildung und einige weitere Themen in Chemnitz nur über riesigen ehrenamtlichen Aufwand engagierter Chemnitzer/innen in „Kaffebohnen-Tempo“ bewegt bekommen. Was für eine Ressourcen-Verschwendung, nur wegen „lernresistenter Führungskräfte“ in der Chemnitzer Stadtverwaltung (nicht nur da, aber das ist meine Heimatstadt).

Hintergrund (Transparenz) zur Ralph Burghart – Kritik:

Die Genehmigung des 5-wöchigen Kuba-Urlaubs des Chemnitzer Gesundheitsamtsleiters in der schlimmsten Überforderung des Gesundheitsamtes wähend der Corona-Krise (siehe hier „Tod durch Verzweiflung“) und während im harten Lockdown „alle normalen Chemnitzer Bürger/innen“ auf alle Reisen möglichst verzichten sollten und ihre Wohnung nicht mehr als 15 km weit verlassen sollten, erfolgte durch Ralph Burghart. Noch schlimmer war allerdings, wie er danach versuchte, sich nach typischer „Politiker-Manier“ aus der Schusslinie zu bringen (z.B. „Keine Ahnung von Kuba“) und nur zuzugeben, was sowieso bekannt war und sonst in meinen Augen typische Ausreden zu platzieren, welche ihn selbst in ein positives Licht rücken. Bei der Behinderung der Verbesserung der Bildung in Chemnitz verschanzt er sich hinter der bestehenden „Gesetzeslage“ (wie im Schreiben: „das Schulgesetz“). Dass es anders geht, zeigt das ehrenamtliche Engagement, was jetzt zur „Kooperationsschule Chemnitz“ geführt hat, trotz „versteinerter Positionen“ in der Chemnitzer  Stadtverwaltung, wie das obige Schreiben von Ralph Burghart zeigt.

Gerade eine „Führungskraft“ wie er, die  für „Jugend und Bildung“ und die Schulneubauten in Chemnitz zuständig ist, müsste sich intensiv dafür einsetzen, dass die Schulneubauten für fortschrittliche Bildungskonzepte wie dem des CSM und jetzt noch der Kooperationsschule, als neuem „Standard“ passen. Das tut er aber nicht (wie das obige Schreiben sehr deutlich zeigt), sondern er verschanzt sich hinter der aktuellen Gesetzeslage. Niemand in Chemnitz hat wohl sonst eine so geeignete Position, um das 30 jährige positive Beispiel des CSM in die „Breite der Chemnitzer Schulen“ zu tragen.

Schon vor der Einwohnerversammlung am 25.1.2019 und bis heute (Februar 2021), war es mir unmöglich, ein persönliches Gespräch mit dem „gottgleichen“ Ralph Burghart zu diesem und einigen anderen Themen (z.B. Sport) zu vereinbaren. Auch andere Schreiben von ihm, die ähnlich dem obigen ausgefallen sind, sind Grund, nun endlich nach zahlreichen negativen Erfahrungen zu hinterfragen, ob Ralph Burghart die richtige Person für Chemnitz als Bürgermeister für „Bildung, Jugend, Soziales, Kultur und Sport“ ist. Vieles davon sind Themen, bei denen es auch Positives aus der DDR-Vergangenheit zu lernen gibt. Als ehemaliger Soldat, der den „Osten“ als Feind hatte, scheint sich Ralph Burghart bis heute zu wehren, irgendetwas aus DDR-Zeiten (seinem Feind aus Armee-Zeiten) gut zu finden. Gerade in seinen Themengebieten ist dies reaktionär und schädlich.

Ich habe in meinem Leben mehrere persönliche Gespräche mit Reinhard Mohn und anderen „vielbeschäftigten“ Personen (mal von Carl Hahn abgesehen, was einen anderen Ursprung hatte) geführt. Deshalb finde ich auch die Arroganz „Chemnitzer Führungskräfte“ in Politik, Stadtverwaltung und städtischen Unternehmen bedenklich, die sich führ „zu wichtig“ halten, um wirkliche Gespräche mit „ordinären Chemnitzer/innen“ zu führen und wirklich zuzuhören und verstehen zu wollen. Diese „Abgehobenheit“, die sich in 14 Jahren Barbara Ludwig kontinuierlich verstärkt hat, findet sich meiner Meinung nach auch bei Ralph Burghart wieder. Dieses „sich selbst für etwas besseres zu halten“ verhindert bei vielen Chemnitzer Führungskräften einen Umgang auf „Augehöhe“ mit den Bürgern.

Ziel des Ralph Burghart Themas ist es also auch,  geeignete Führungskräfte in der Chemnitzer Verwaltung und Politik wieder in einen konstruktiven Austausch mit „ordinären Bürgern“ zu bringen.  Bürgergespräche, bei denen Bürger zwar ihren Frust loswerden können, aber niemand versucht zuzuhören, zu verstehen und evtl. Missstände zu verbessern, sind in der bisherigen Form nur „Feigenblätter“ zur Image-Entwicklung und Image-Pflege und nicht zur „Veränderung“. Vielleicht bin ich auch nur beleidigt, weil Ralph Burghart nicht mit mir reden möchte und die dargestellten Probleme sind nicht existent, sondern nur vorgeschoben. Die Einschätzung überlasse ich Euch/Ihnen.

Eine positive Eigenschaft von Ralph Burghart sei nicht unerwähnt: Er trifft Entscheidungen – mehr und auch mutiger als Andere! Wenn sich das mit einer Überwindung seiner Vorurteile, etwas mehr Ehrlichkeit und Lernbereitschaft, auch für Neues entwickeln ließe, muss er nicht unbedingt falsch auf seinem Posten sein. Derzeit ist seine Position aber aus meiner Sicht (noch) deutlich zu hinterfragen.

Eine Umkonzeption der aktuell geplanten Schulneubauten in ein 10klassiges – Schulkonzept (auch wenn das evtl. 1-2 Jahre Bauaufschub bedeutet), könnte zum Beispiel ein tolles „Kulturhauptstadt 2025“ Projekt sein, denn was gibt es wichtigeres als „Bildungskultur“ ;-).  Argumentativer Hintergrund dieses Projektes könnte eine Weiterentwicklung des Konzeptes zu „Bildung 4.0“ des Chemnitzer „aracube e.V.“ z. B. gemeinsam mit dem „Chemnitzer Schulmodell“ und dem Chemnitzer Verein „Gute Schule“ sein.  Aber wahrscheinlich ist dieses „Brett“ der Chemnitzer Stadtverwaltung und auch dem Kulturhauptstadt-Team zu dick.

Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Chemnitzer Nahverkehr und CVAG

Dem Gesamtproblem CVAG werde ich mich einmal ausführlich im neuen Jahr (2020) widmen, da hier schon wieder (zusätzlich zu den Videos, die schon im actchange-Kanal sind), enige Dinge aufgelaufen sind, welche einfach nur sprachlos machen … und zu denen die Chemnitzer Oberbügermeisterin Frau Barbara Ludwig als Aufsichtsratsvorsitzende vollständig informiert ist, die Probleme jedoch trotz dieses Wissens weiterhin ignoriert.

Da das Thema etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt und bei der CVAG die Rechtsabteilung die forderste Front gegenüber Kunden bildet (meiner Meinung nach), brauche ich dazu ein wenig Zeit … und Ihr noch ein wenig Geduld, wenn Euch das Thema interessiert

Stadtfest 2018 – vorhersehbare Unruhen in Chemnitz

Natürlich war heute (30.8.2018) zum „Sachsengespräch“ mit Michael Kretschmer (Ministerpräsident von Sachsen), einigen Landtagsabgeordneten  und Barbara Ludwig (OB von Chemnitz) kein reinkommen. Also bleibt nur abzuwarten, ob Fragen beantwortet werden, wie zukünftig in Chemnitz die Sicherheit und der Schutz der Menschen vor kriminellen islamischen Migranten wieder hergestellt werden soll, oder die Frage, ob die Hundertschaften von Polizei nicht besser gegen das eigentliche Problem, der Kriminalität islamischer Migranten, eingesetzt werden sollten.

Dieser Betrag kritisiert, dass es überhaupt zu diesen Vorfällen kommen konnte, zeigt einige Ursachen und liefert gegen Ende drei Beiträge ab dem Januar 2015, die zeigen, dass die jetztige Situation (Stimmung und Ablauf der Demos) absehbar war und folgerichtig eingetreten ist. Auch wie es bei einer unveränderten Politik und Medienberichterstattung wahrscheinlich weitergehen könnte, geht aus den Beiträgen aus 2015 hervor und begründet, warum die Option „deutsches Katalonien“ aufgrund sachlicher und realistischer Argumente mit auf den Tisch der Lösungsoptionen gehört.

Ich denke es ist endlich notwendig, den medialen und politischen Verzerrungen der letzten Jahre auch öffentlich eine oppositionelle Argumentation entgegen zu halten.

Zur Einführung ein Video zur persönlichen Einschätzung zu den Vorfällen um das Stadtfest 2018 und zur in den letzten Jahren entstandenen Situation in Chemnitz:

Ein zentrales Problem mit der Wahrheitsfindung ist die unangemessene Geheimhaltung bei Straftaten mit öffentlicher  Bedeutung, die offensichtlich mit islamischen Migraten zusammenhängen. Insofern haben Spekulationen im Internet zur Wahrheitsfindung inzwischen eine sehr wichtige Bedeutung erlangt:

  • Wird eine Spekulation von der Polizei eindeutig als falsch zurückgewiesen, ist sie falsch. Denn in diesen Fällen wird zeitnah, verbindlich und eindeutig dementiert.
  • Gibt es keine Reaktion, oder vage Reaktionen … wie „es wird noch ermittelt“, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Spekulation ganz oder zu großen Teilen der Wahrheit entspricht.

Auch Tatzeugenberichte (wie einer zum Chemnitzer-Geschehen hier verlinkt) von einigermaßen seriösen Quellen lassen, zusammen mit dem in diesem Fall  geleakten Haftbefehl, ein recht gutes Bild zum Tötungdelikt zu:

  • Es gibt einen Toten und zwei Schwerverletzte
  • Die Täter waren eine Gruppe von islamischen Migranten
  • Es wurde Dutzende-Male auf die Opfer eingestochen
  • Es begann mit einem Raubüberfall durch islamische Migranten, wie er leider in den letzten Jahren in Chemnitz alltäglich geworden ist, der dann eskalierte, weil die Opfer sich anfänglich nicht berauben lassen wollten.
  • Sollte der Augenzeugenbericht 100% stimmen, dann war das ein organisiertes Verbrechen einer größeren islamischen Migranten Gruppe und Mord, wobei dann von den Mördern noch 7-8 frei in Chemnitz rumlaufen (und evtl. am Rand der Demos ihre Mittelfinger zeigen konnten … das in Klammern ist jetzt eine sarkastische Spekulation)

Extrem verletzend ist das geheuchelte Beileid aus Politik und Medien, insbesondere aus Berlin und den Leitmedien:

  • In allen wichtigen Beiträgen, wurde nur widerwillig über die Migrantentat geschrieben.
  • Fast überall wurden die beiden Schwerverletzten NICHT erwähnt (weil dann ja die islamische Migrantentat noch schlimmer wirkt).
  • In den öffentlichen Anteilnahme – Bekundungen wurde auch nur der Tote, nicht aber die beiden Schwerverletzten erwähnt, geschweige denn Hilfe und Unterstützung für sie organisiert. Es sind ja NUR die Opfer. (Während sich Integrationshelfer sicher um die besten Anwälte für die Täter kümmern werden und koste es was es wolle – aus Steuergeldern – bis zum BGH ziehen, um die möglichst mildeste Strafe für sie zu erreichen. Das in Klammern ist ein „educated guess“ aus den Erfahrungen der letzten Jahre).
  • Aus dem Ablauf und der Entwicklung des Tons der Berichterstattung wurde deutlich, dass viele Journalisten richtig sauer schienen, dass der Tote keinen rechten Hintergrung, oder zumindest AfD, Pegida oder Pro Chemnitz-Kontakte hatte. So konnte leider nicht das Argument „selber schuld“ zur Entlastung der islamischen Migranten angeführt werden.
  • Eine echte Emphatie gegenüber den Opfern war und ist leider nicht zu erkennen.

Die Emphatie gilt vielmehr den islamischen Migranten, die nun unter Generalverdacht stehen, weil sie an dieser Tat nicht beteiligt waren.

Dass wahrscheinlich noch die Mehrheit der mutmaßlichen Mörder, wohl alle mit islamischem Migrationshintergrund, frei draußen herumläuft (inklusive ihrer Messer), wird durch die Leitmedien nicht thematisiert und hinterfragt.

Stattdessen zeigt man extensiv Bilder und Videos, die suggerieren, Tausende Demonstanten würden den Hitlergruß zeigen und Migranten durch die Straßen zu Tode hetzen. Dass das plumpeste Propaganda ist und ca. 95% der Demonstranten verleumdet, wird deutlich, wenn man die nackten Zahlen dazu sieht, und bereit und fähig ist, logisch zu denken:

  • kein einziger Migrant musste im Krankenhaus behandelt werden
  • die weitaus meisten Verletzten waren ProChemnitz Demonstranten, welche von linken Gegendemonstranten verletzt wurden.
  • Es gab zwei verletzte Polizisten, wobei bei der Verteilung des Agressionspotentials dies höchstwahrscheinlich auf das Konto der Gegendemonstranten geht (weiß vielleicht die Polizei, dürfte sie aber nicht sagen, weil das die Trauerfeier-Demo entlastet und die Gegendemo belastet, was nicht sein darf).

Die Zahlen sprechen also für eine überraschende Gewaltfreiheit der Demonstration, trotz der aufgeheizten Stimmung und der über die Medien besonders annimierten zugereisten Neonazis.

Ein Lob an die Polizei ist also sehr gerechtfertigt.

Der nackte Tatsachen – Vergleich zeigt:

  • ein Toter, zwei Schwerverletzte durch islamische Migranten
  • keine Verletzten durch die Demonstranten auf Seiten der Migranten
  • bei weitem gewalttätiger war die linke Gegendemo, weshalb es auch weit mehr Verletzte auf Seiten der ProChemnitz Demonstranten gab. Diese Verletzten werden in den Medien natürlich nicht thematisiert.

Wenn man die „kriminelle islamsche Migranten“ schützende Berichterstattung der Medien und Politik, sowie die üble Propaganda gegen die meist friedlichen Trauernden bedenkt, zusammen mit den Erfahrungen von Polizei und Strafverfolgung mit  kriminellen islamische Migranten (inklusive des Maulkorbs für die Berichterstattung), lässt sich das Leaken des Haftbefehls tatsächlich ein wenig mit Edward Snowden vergleichen. Ganz vergleichbar würde es natürlich erst, wenn ein ganzes Archiv über die Betrugs- und Straftaten durch islamische Migranten, die Aufklärungsquote und die zugehörigen Strafen geleakt würde, inklusiver der Anweisungen, was alles vor der Bevölkerung geheimzuhalten ist (der letzte Satz ist eine sarkastische und satirisch gemeint 🙂

Wenn bekannte Realität ist, dass die meisten Sachsen, so wie ich, alle „kleineren Straftaten“ nicht mehr anzeigen, da sie sowiso nicht verfolgt, geschweige denn aufgeklärt, oder selbst dann nicht bestraft werden, und man weiß, dass das bestimmt 3-4 pro Aufenthalt in der Innenstadt wären, ist es zwar kein Witz, sondern eine traurige Tatsache, dass eine Kriminalitätsstatistik von Medien und Regierung präsentiert wird, in der nur die schwereren Straftaten gestiegen sind, die leichteren aber zurückgegangen sind. Jeder Mitdenkende, in der sächsischen Realität Lebende weiß, dass das nur ein Zeichen des Staatsversagens ist, weil die Menschen begreifen mussten, dass die Anzeige kleinerer Straftaten inzwischen in Deutschland komplett sinnlos geworden ist, insbesondere wenn es sich um Straftaten islamischer Migranten handelt, weil dann noch die ganze rot-grüne Medien und Politiker-Power, als Feind überwunden werden muss.

Sollte es Seehofer, obwohl es unwahrscheinlich ist, gelingen, etwas Vertrauen in den Rechtsstaat wiederherzustellen, hätte das ganz logisch zur Folge, dass die kleinere Straftaten statistisch um wahrscheinlich 300-500% ansteigen würden, weil sie wieder angezeigt werden. Das würde dann natürlich unsere rot-grünen Gutmenschen als Beweis nehmen, dass die Seehofer-Politik gescheitert ist, auch wenn es in Wirklichkeit ein erster Schritt wieder in die richtige Richtung wäre.

Ein Land benötigt Zivilcourage, auch oder besonders von Staatsbediensteten, wenn die Politik, die Medien und der Staat versagen.

Rechtsfreie Zonen, in denen Drogenhandel und Kriminalität nicht mehr verfolgt wird, wie in Parks in Berlin oder in NRW möchte ich und auch die sächsischen Bürger nicht.

Wenn ich abends wieder sicher durch Chemnitz laufen möchte und meine weiblichen Bekannten wieder sexuell unbehelligt von islamischen Migranten in Klubs, in Schwimmbäder oder in die Sauna gehen. Wenn sie dort nicht mehr überall ungewollt von Arabern gefilmt und in sozialen Netzen geteilt werden möchten, bis es dann endlich zur „richtigen“ Vergewaltigung kommt, dann halte ich dies für ein angemessenes Verständnis einer freien und offenen Gesellschaft. Wenn ich dafür als Nazi bezeichnet werde, kann ich damit inzwischen nach der inflationären Verwendung dieser Bezeichnung durch „rot-grüne Gutmenschen“ und die „Lügenpresse“ (;-) sehr gut leben. Es stört mich einfach nicht mehr. Inzwischen hat der Begriff eher das Gefühl „Mensch mit Zivilcourage“ erlangt und das halte ich für sehr gefährlich, weil dies das 3. Reich verherrlicht und verharmlost. Genauso gefährlich ist die Verharmlosung der Massenkriminalität und Gewalt durch islamische Migranten und die Stigmatisierung der Opfer, die dieser Kriminalität im täglichen Leben ausgesetzt sind (z.B. der sächsischen Bürger). Nimmt man dies nicht ernst und tut der Staat nichts dagegen, versagt er. Dass ist dann der Grund, warum sich als logische Konsequenz ein Holocaust tatsächlich wiederholen kann. Ursache sind dann jedoch NICHT die Rechten, sondern in diesem konkreten Fall Links-Grüne Politik und unsere Leitmedien, allen voran die öffentlich-rechtlichen Medien, wie ARD und ZDF. Die Rechten sind in dem Fall „nur“ die Wirkung.

Ursache und Wirkung richtig zu sehen, ist die zweite Grundvoraussetzung (neben der schonungslosen Offenlegung von Tatsachen und Wahrheit), um eine Chance zu haben, eine funktionierende Lösung zu finden (das ist nun ausnahmsweise mal ein Thema, was meinem beruflichen Spezialgebiet „Wissensmanagement“ entspricht ;-).

Die hetzerische Heuchelei unserer Leitmedien:
(aktuellstes ZDF-Beispiel)

Die Heuchlerei der Leitmedien, allen voran im folgenden Beispiel das ZDF, wird deutlich beim Verweis auf den Pressekodex, wenn weder Namen, noch Bilder, noch Religion noch Herkunft von islamischen Straftätern mit Migrationshintergrund genannt werden. Sorgfältigst werden alle Gesichter gepixelt und jedes Persönlichkeitsrecht eines islamischen Mörders gewahrt.
Wenn jetzt ein LKA-Mitarbeiter außer Dienst bei einer Pegida-Demonstration vom ZDF nicht gefilmt werden möchte und sich dagegen verwehrt, dann gibt es keinerlei Zurückhaltung. Alles wird mit Empörung und Hetze an die Öffentlichkeit gezerrt, Bilder, Videos, Name, Verhalten, Arbeitsstelle und mehr, was die geballte Journalisten-Power des ZDFs ermitteln kann. Es wird gehetzt, bis er seine Arbeit verliert und möglichst Berufsverbot bekommt, weil er aus Sicht des ZDF eine falsche Meinung geäußert hat und durch die Teilnahme an der falschen Demo in unserem freien Deutschland als Deutscher gefälligst nicht mehr arbeiten darf. Es fehlten nur noch die Bilder und Namen der Kinder, und wo sie zur Schule gehen … wahrscheinlich hatte er keine mehr in dem Alter, oder es waren keine Nacktbilder der Kinder zu finden.
Nach diesem Leitmedien-Verständnis werden die kriminellen islamischen Messermigranten geschützt, ein unschuldiger Bürger, der beim LKA arbeitet, jedoch fertig gemacht. Erinnert sich noch jemand, wie Kachelmann zerstört wurde, obwohl er unschuldig war?

Solche propagandistische, manipulierende Berichterstattung der deutschen Leitmedien, die arbeitende rechtschaffende Bürger bei „falscher“ Meinungsäußerung fertig macht und zerstört, dagegen aber kriminelle islamische Migranten schützt, sind deshalb für mich an der ersten Stelle der Schuldigen für die jetzige Situation in Chemnitz (siehe Video) und auch in Sachsen. Vielleicht reagieren auch Ostdeutsche, die das noch an schlimmste Vorwendezeiten und den „schwarzen Kanal“ erinnert, besonders sensibel auf diese plumpe Propaganda. Vielleicht habe ich mich auch deshalb für diese offensive Schreibweise in diesem Artikel entschieden.

Nennung von Herkunft und Religion

Ich habe mich sehr bewusst, aufgrund der unzähligen Diskussionen und auch Verunglimpfungen der Ostdeutschen durch die Leitmedien und die Berliner Politik, entschieden, explizit Religion und Herkunft zu nennen (siehe auch LKA-Mann Beispiel), aber auch begründete sachliche Argumente stehen hinter der Entscheidung:

  • spätestens die Wahlentscheidungen der Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland haben bewiesen, dass der Islam, so wie er derzeit von den meisten seiner Gläubigen verstanden und gelebt wird, nicht mit einer freien und offenen Gesellschaft zusammen passt. Wenn selbst die zweite und dritte Generation der islamischen Einwanderer aus der Türkei eine islamische Diktatur (also die Dominanz der Religion) mehrheitlich unserer theoretisch freien und offenen Gesellschft (Religion Privatsache) vorziehen (siehe Wahlergebnis der Deutschtürken) und die Türkei noch das weltoffendste der islamischen Länder gilt, dann passt es mit dem Islam und unserer Gesellschaftssicht nicht zusammen.  Die islamische Religion spielt also tatsächlich eine wichtige Rolle beim Mißerfolg der Integration von Migranten.
  • Da wir (Ossis) nach der Berichterstattung der Leitmedien gar keine Ausländer kennen (gerade erst kürzlich wieder verstärkt propagiert), schon gar keine islamischen und diese nichtvorhandenen islamischen Migraten nun unabstreitbar im Vorfeld der Demos in Chemnitz gemordet haben (dafür wird sicher auch noch eine Propagandaargumentation gegen die Sachsen gefunden), müssen wir im Osten zwangsweise die Herkunft, die Religion  und den Migrationshintergrund unserer Straftäter nennen, damit die westlichen Leitmedien und Politiker irgendwann zur Kenntnis nehmen müssen: Hier im Osten gibt es tatsächlich islamische Migranten und wir wissen aus dem täglichen Leben, wie sie sich verhalten.
  • Wenn wir explizit und konsequent Herkunft und Religion nennen, fällt den Leitmedien und westdeutschen Politikern vielleicht auch irgendwann auf, dass z.B. Vietnamesen, Russen, Tschechen, Polen, Ungarn, Kubaner, Angolaner usw. , die im Osten ihre Integration erleben durften, sehr gut integriert sind und das insbesondere die zweite Generation dieser Migranten weit überdurchschnittlich zu den Spitzenkräften und Eliten der Gesellschaft und Wirtschaft geworden ist, was im Westen mit den islamischen Migranten nicht annähernd so gut gelungen ist. Am Osten kann es somit nicht generell liegen. Könnten dann nicht doch Herkunft und Religion eine wichtige Rolle spielen, ob Integration gelingt? Oder liegt es am positiven freundlichen Klima im Osten, gegenüber integrationswilligen Migranten, dass es mit diesen Zugewanderten nachweislich und überprüfbar so gut klappt?

Wissen, Fakten und Tatsachen gehören zu einer Problemlösung auf den Tisch. Daraus mussen logische Schlussfolgerungen und Maßnahmen inklusive des entsprechenden Handelns (Umsetzung) folgen, auch wenn sie politisch unangenehm sind. Wurden aus falscher Rücksichtnahme in der Vergangenheit Fakten nicht oder nicht korrekt erfasst, muss notfalls der „educated guess“ helfen und der Missstand schnellstmöglich korrigiert werden.

Wenn ein deutscher Armeeangehöriger anerkannter syrischer Flüchtling werden kann, wenn Attentäter mehr als 10 fach  Geld als Flüchtlingsunterstützung erhalten (vermutlich mehr als 7.000,- Euro monatlich), wenn 30 Jährige problemlos und unkontrolliert als Minerjährige anerkannt werden und über 40 Jährige als Senioren, wenn jeder einfach sein Land und seine Nationalitär wählen kann und diese Angabe geglaugt wird und nach Links-Grünen Argumentation auch nicht in Frage gestellt werden darf (weil: „Flüchtlinge lügen nicht“), wenn links-grüne Mitarbeiter in Bundesbehören zu Tausenden illegal und gesetzwidrig Flüchtlinge anerkennen und Links-Grüne Gutmenschen diese Gesetzesbrüche auch noch gut finden … dann ist es aus meiner Sicht ein Verbrechen, die Rechten in Ostdeutschland als Ursache des Problems und nicht als Wirkung zu sehen. Bestrafung der „Schuldigen“ ja, aber die sind „Rot-Grün“, Politiker in Berlin, Journalisten in den Leitmedien oder Beamte in den Bundesbehörden, wie obige Beispiel zeigen. Bisher bestraft werden die Wirkungen: der Bundeswehrsoldat, der LKA-Mann, der Haftbefehl leakende Verzweifelte, die zu Recht Wütenden der Demo in Chemnitz ….

Das ist falsch, solange die eigentlichen Schuldigen an der Ursache nicht bestraft werden!

Den Leitmedien unseres Landes und den meisten heutigen Bundespolitikern muss man leider den jedem (ostdeutschen) Kind bekannten Spruch mit auf den Weg geben:

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“

ergänzt um:

„Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.“

und abgeschlossen schon von Galileo Galilei:

„Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“

Das dies alles hier nicht neu ist, sondern seit spätestens 2014 sehr einfach und logisch vorhersehbar war, zeigt folgende dreiteilige Beitragsreihe mit Beginn im Januar 2015:

Die Unruhen in Chemnitz waren vorhersehbar und folgerichtig.

Hier der Beweis in drei Teilen:

Die Beitragsserie bergründet auch die wahrscheinliche weitere Entwicklung in Sachsen und Chemnitz, wenn keine grundlegende Änderung im politischen und medialen Umgang mit Ostdeutschland, evtl. auch nur Sachsen, stattfindet.

Siehe ggf. dazu ergänzend auch den Beitrag auf der GfWM e.V. – Site: „Was hat der Trump-Erfolg mit Ethik im Wissensmanagement zu tun?„, der diese drei Beiträge in einen vergleichbaren Kontext setzt.

Am Ende des Videos (oben im Beitrag) hatte ich erwähnt, dass ich in letzter Zeit öfter ernsthaft darüber nachdenke:

  • ob Ost- und Westdeutschland tatsächlich zusammen passen, oder ob Ostdeutschland, oder auch nur Sachsen, das deutsche Katalonien ist.

nachdem nach fast 30 Jahren, die Integration offensichtlich nicht gelungen ist, wie die Medien- und Politikerhetze wohl gerade wieder sehr deutlich zeigt. Auch das hat rein sachliche Überlegungen:

  • die gesamte Ostdeutsche Bevölkerung, schafft es selbst bei 100% Einigkeit nur auf 20% Stimmenanteil bei Entscheidungen.
  • Die Folge ist, dass seit der Wiedervereinigung bei allen sozialisierungsbedingt unterschiedlichen Fragen, außschließlich die Meinung der Westdeutschen beschlossen wurde.
  • Ergänzend wurde sich konsequent über die Meinung der Ostdeutschen lustig gemacht (Medien und Politik). Bei islamischen Migranten, ist dies strengstens untersagt. Gegenüber Ostdeutschland wurde und wird dies ausdrücklich unterstützt und medial extensiv ausgelebt.
  • In Offenheit (z.B. FKK, Sauna, Umgang der Geschlechter miteinander, Gleichberechtigung), Bildungssystem/Schulsystem, sportliche Betätigung, Ganztagesschulen/Ganztagesangebote, Bildungsleistungen insgesamt, Kindergärten/Kindergrippen/Kinderbetreuung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitssystem, Friedensbewahrung und Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder, sozialer Zusammenhalt in der Bevölkerung  u.v.a. wurden seit der Wiedervereinigung entscheidende Rückschritte erzielt, niemals zugegeben und bisher nur in winzigen Schritten korrigiert.
  • Diese Integrationsleistung der Ostdeutschen, zu all diesen wesentlichen Rückschritten und Nachteilen der Wiedervereinigung wurden nie anerkannt, sondern kontinuierlich medial und politisch diffamiert.
  • Die Ostdeutschen sind aus westdeutscher Sicht: Medien, Politik … aber auch der ganz normalen westdeutschen Bürger und Eliten … immer noch kleine Kinder, die es nicht besser wissen und an die Hand genommen und erzogen werden müssen. Die gleiche Arroganz und Überheblichkeit führt auch zur Einmischung in die Angelegenheiten anderer souveäner Staaten und zur Unterstützung von Spaltungsbewegungen bis hin zum dann freudig begrüßten Bürgerkrieg (wie auch in Syrien).
  • Die Frage ist: Wollen wir Ostdeutsche oder auch nur Sachsen uns weiter daran mit schuldig machen? Wollen wir weiter all diese freiheitlichen und sozialen Rückschritte (außer Reisefreiheit und der Freiheit unbegrenzt Geld zu verdienen … dass das mit der Meinungsfreiheit eine Lüge war, zeigt gut das obige LKA-Mann Beispiel) in Kauf nehmen, oder war die „Wiedervereinigung“ doch „Widervereinigung“.
  • Eine zweifelsfreie Strärke der EU (und auch anderer Bündnisse) ist es, dass auch kleinere Nationen darin einen gleichberechtigten Platz finden können. Ein Großdeutschland ist somit gar nicht notwendig, damit es den Bürgern gut geht.
  • Ein „demokratisches, soziales und friedliches Deutschland“ aus den Ostbundesländern oder auch nur Sachsen, könnte nicht nur eine Bereicherung der EU sein. Es könnte auch das Bündnis von EU Ländern (z.B. Tschechien und Polen) stärken, welche uns von der Sozialisierung in vielen Punkten näher liegen, als die Westdeutschen, die uns nur belächeln und sich auch nach fast 30 Jahren mit all ihren Kriegen und Problemen für moralisch überlegen halten und deshalb lernunfähig sind.

Ich denke, Überlegungen in Richtung „deutsches Katalonien“ sind deshalb sachlich gerechtfertigt und nach fast 30 Jahren eine ernsthaft zu überdenkende Lösungsoption, die mit auf den Tisch gehört.

Mit nicht so glücklichen Grüßen
Dirk Liesch

PS: Selbstverständlich steht auch dieser Text und das Video unter der CC-BY Lizenz dieser Site (siehe hier) zur Nutzung zur freien Verfügung.

PS2: Mir ist klar und ich verstehe es, dass mich die sächsische Polizei weder gegen Links-Grüne Straftaten, noch gegen Straftaten durch Moslems schützen kann. Ich denke es ist an der Zeit, endlich wieder auch öffentlich Zivilcourage zu zeigen, auf friedlichem Weg.
Es ist an der Zeit, die Pause, seit meiner Arbeit im Redaktionsteam des „Organ“ (der politischen Studentenzeitung der TU Chemnitz in der Nachwendezeit) zumindest ab und zu auszusetzen und ab und zu einen notwendigen Beiträge (aus meiner Sicht) auch zu veröffentlichen. Sollte sich jemand fragen, wie dieser Artikel und das frühere Arrangement für linke Themen und besetzte Häuser zusammen passen, gibt es auch gewaltfreie Optionen, wie „miteinander sprechen und gegeseitig zuhören“.

Hinweis: Bitte machen Sie es bei diesem Themenbereich mit der Zivilcourage nicht nach, wenn Sie z.B. noch kleinere Kinder haben, die nocht nicht weitgehend selbständig sind und Sie noch benötigen. Es ist aufgrund der Gewaltbereitschaft von Rot-Grün und von Moslems zu gefährlich. Protestwahlen helfen auch ein wenig und sind wesentlich sicherer.

Wichtig ist mir: Sollte ich zu Tode kommen, was durch Moslems oder Links-Grüne Gewalt durchaus möglich ist, verbitte ich mir jegliche scheinheilige Anteilnahme und Beileidsbekundungen von islamischen Organisationen, sowie Links-Grünen Parteien und Politikern an meine Angehörigen, Verwandten und Freunde oder auch nur zur Selbstpropaganda in die Öffentlichkeit, egal in welcher Form (auch nicht über Medienbeiträge). Danke!