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Corona Chaos in Chemnitz: Die Übersicht

Inzwischen sind (leider) einige kritische Beiträge zum Thema „Corona in Chemnitz“ entstanden. Dieser Beitrag fasst diese Themen strukturiert zusammen.

  1. Notizen bis zum Corona-Ende in Chemnitz“ (ab 26.1.2021), Notizen und Beispiele, was bis zum Erreichen des „Lichts“ (Corona-Ende) noch erwähnens- und erinnerungswert bleibt.
  2. Corona: Licht am Ende des Tunnels“ (23.1.2021), ein positiver Ausblick hinsichtlich der aktuellen Lockdown-Entwicklung, der Verfügbarkeit von Corona-Impfungen, ein „Sputnik V“ Überblick und „Was wir alle gelernt haben“.
  3. Tod durch Verzweiflung„, zeigt die Unmöglichkeit für über 80-Jährige (die selbständig und nicht im Pflegeheim leben) bis zum heutigen Tag (18.1.2021) einen Corona-Impftermin zu bekommen, und welche Falschaussagen und welcher Irrsinn (das Wort ist wirklich angebracht) diesen vergeblichen „Weg der Verzweiflung“ bisher in Chemnitz gesäumt haben.
  4. Corona: AfD Bashing, statt Lösungen„, ist ein Beitrag (19.12.2020) zum Thema, der auch basierend auf den vorherigen Beiträgen  herausarbeitet, was die wirklichen Ursachen und Verantwortlichen für das Corona Chaos in Chemnitz sind, wie ein sinnvoller Weg aus dem Chaos aussehen könnte und warum wir endlich anfangen sollten, von Asien zu lernen.
  5. Corona Überforderung im Chemnitzer Gesundheitsamt und Testzentrum“ zeigt am konkreten Beispiel, wie Barbara Ludwig bewusst falsche Positivinformationen verbreitete und die Corona – Infektionsausbreitung in Chemnitz förderte, während das Chemnitzer Gesundheitsamt und das Chemnitzer Corona-Testzentrum bereits mit 30 Infektionen/ 100.000 Einwohner (innehrhalb von 7 Tagen) vollständig überfordert und überlastet waren (14.10.2020). Desweiteren fasst der Meinungsbeitrag die seit Jahren bekannten Gründe und Ursachen der Überforderung und Überlastung des Chemnitzer Gesundheitsamtes zusammen.
  6. Corona in Chemnitz – Chaos geht mit Sven Schulze weiter“ („mit Augenmaß„-Beitrag), beschäftigt sich mit dem scheinheiligen „dramatischen Apell“ vom neuen Oberbürgermeister Sven Schulze, am 7.12.2020, nachdem er am 1.12.2020 zum Start des Lockdowns mit seinen „Augenmerk“ Ausführungen, die Chemnitzerinnen explizit ermutigt hat, den Lockdown nicht so ernst zu nehmen.
  7. Corona + Generation Y“ erschien als erster kritischer Beitrag zu COVID-10 am 19.3.2020 zu Beginn der ersten Welle in Chemnitz. Auch wenn damals die „Generation Y“ im zentralen Fokus stand,  wurde bereits über die fehlende Konsequenz in Chemnitz unter Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eingegangen.

Ziel dieser Zusammenfassung ist auch, dass im Andenken an die unnötigen Corona-Toten in Chemnitz, nicht in Vergessenheit gerät, wer dafür verantwortlich war/ist und welche Fehler begangen wurden, um die Chance zu erhalten, daraus für die Zukunft zu lernen … falls die Chemnitzer Politik und Stadtverwaltung daran Interesse hat.

Die meisten kritischen Beiträge sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Tod durch Verzweiflung

Corona-Impfung in Chemnitz

Das Versagen der Stadtverwaltung und des OBs in Chemnitz zu Corona geht bei den Impfungen nahtlos weiter.

Ich habe gerade (18.1.2021, 15:00 Uhr) den geschätzt 200sten erfolglosen Versuch hinter mir, einen Corona Impftermin für meinen über 80jährigen Vater in Chemnitz zu vereinbaren,

geschätzt 200ster erfolgloser Versuch (Screenshot)

was wohl den aktuellen Titel beeinflusst hat.

„Was die Freie Presse für Lügen schreibt, weiß ich doch nicht“ (DRK -Mitarbeiterin – namentlich bekannt – an der Corona-Impfzentrum Hotline am 12.1.2021)

… nachdem die Freie Presse über die Öffnung des Chemnitzer Corona-Impfzentrums am 11.1.2021 berichtete, was offensichtlich eine Falschinformation (Fake News) war. Laut der Mitarbeiterin des DRKs an der Hotline war das Impfzentrum auch am 12.1.2021 NICHT eröffnet, es hat noch keine Impfung dort stattgefunden und es war zu dem Zeitpunkt noch unbekannt, wann es soweit ist und die erste Impfung dort durchgeführt wird.

Aber der Reihe nach:

Beginnen möchte ich mit einem Zitat:

Geschäftsführer, ärztlicher Direktor, Pflegedirektorin: Die Auswahl derer, die am Klinikum Chemnitz im Zuge eines Probedurchlaufs für das neue hausinterne Impfzentrum als Erste gegen das neuartige Coronavirus geimpft wurden, ist bei manchem Chemnitzer auf Unverständnis gestoßen …“ aus „Klinikum Chemnitz nach Impf-Auftakt in der Kritik„, Freie Presse, 29.12.2020

Da es keine plausible Antwort dazu gab, warum das „Krankenhaus-Management“ des Klinikum Chemnitz unbedingt als erstes geimpft wurde, sehe ich diese Auswahl auch kritisch, selbst wenn sich diese Geimpften jetzt nicht gemeinsam mit dem Amtsarzt (Chef vom Gesundheitsamt) für 5 Wochen im „Kuba-Urlaub“ befinden (das mit dem Kuba-Urlaub ist KEIN Scherz … dazu später).

Nahtlos ging es am 30.12.2020 mit Falschaussage zur Corona-Schutzimpfung an der Hotline des Gesundheitsamtes in Chemnitz weiter (ich möchte hier keine bewusste Lüge unterstellen). Da es auf die schriftliche Beschwerde hierzu weder aus dem Büro des Oberbürgermeisters Sven Schulze,  noch vom Amtsarzt Dr. Harald Uerlings irgendeine Reaktion gab (bis heute, 18.1.2021), veröffentliche ich das Beschwerdeschreiben (PDF-Download hier):

Beschwerde: Falschaussage des Gesundheitsamtes

Trotz expliziter Nachfrage und Zweifel, blieb das Gesundheitsamt über seine Hotline bei der Aussage, dass über 80-Jährige in Chemnitz seitens ihrer Krankenkasse zum Impftermin angeschrieben werden und selbst nichts unternehmen müssten. Eine Rückfrage bei zwei Krankenkassen (der Betroffenen) bewies dies als evtl. lebensgefährliche Falschaussage! Zu einer Klarstellung oder auch nur Entschuldigung waren unser Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) und das Büro des Amtsarztes bisher NICHT bereit. Eine telefonische Nachfrage am 18.1.2021 brachte zum Vorschein, dass unser Chemnitzer Amtsarzt Dr. Harald Uerlings  (auf dem Höhepunkt der Corona -Krise, bei völlig überfordertem Gesundheitsamt, im harten Lock-Down und zum Start der Impfungen) für 5 Wochen in den Urlaub nach Kuba geflogen ist !!! (nachdem er zuvor während der Überforderung des Gesundheitsamtes „krank“ war). Jedem Mitarbeiter in der „freien Wirtschaft“ wird in schwierigen Situationen der Urlaub verschoben und der Chef des Chemnitzer Gesundheitsamtes fliegt in der schlimmsten Krise seines Amtes (und während alle „normalen“ Bürger möglichst nicht verreisen, sondern zu Hause in der Wohnung bleiben sollen) für 5 Wochen zum Urlaub nach Kuba.

Allerdings passt dieses Verhalten mit dem „Erbe in Stadtverwaltung und den städtischen Chemnitzer Unternehmen“ zusammen, was uns Barbara Ludwig (SPD) als Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende (der städtischen Unternehmen) überlassen hat. In dieses Bild passt auch die Corona-Impfung des Managements als erste Personen am Klinikum Chemnitz.

Ein zwischenzeitlicher Anruf meiner Eltern bei der sächsischen Corona-Hotline führte zwar nach einigem Warten zu einer Verbindung. An der Hotline meldete sich jedoch eine Frau, die fast kein Deutsch konnte, völlig unverständlich und nicht in der Lage war auch nur ein Wort zu buchstabieren. Das einzige was meine Mutter aus dem Telefonat trotz mehrfachem Nachfragen verstehen konnte, war, dass es Informationen zur Corona-Impfung in Sachsen im Internet gibt, die ich dann letztendlich dank „Google“ gefunden habe. Da auf dieser sächsischen Corona-Hotline hauptsächlich ältere Menschen anrufen, die zum großen Teil auch schwer hören, hat unsere „Staatsministerin für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ Frau Petra Köpping (Sozialministerin, SPD) eine typische „Köpping“-Maßnahme getroffen, dort an dieser derzeit wichtigen Hotline-Stelle „Deutschunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund“ anzubieten.

Die „Fiktion“ eines Chemnitzer Corona-Impfzentrums

Die verlängerte Wartephase auf den Start der Impfungen in Chemnitz wurde durch die Informationen zur Eröffnung des Chemnitzer Impfzentrums (Wilhelm-Raabe-Str. 6) am 11.1.2021 beendet (verschiedene Medien haben darüber berichtet).

Das dies ebenfalls eine Falschinformation war, zeigt das Anfangszitat dieses Beitrags:

„Was die Freie Presse für Lügen schreibt, weiß ich doch nicht“
(DRK -Mitarbeiterin – namentlich bekannt – an der Corona-Impfzentrum Hotline am 12.1.2021)

Ob bis heute (18.1.2021) bereits ein Patient im Chemnitzer Corona-Impfzentrum auf der Wilhelm-Raabe Straße geimpft wurde, weiß ich nicht. Am 12.1.2021 wusste die DRK-Hotline (DRK ist Betreiber des Impfzentrums) noch nicht, wann es in Betrieb gehen wird.
Nachtrag: Heute (19.1.2021) kam über verschiedene Chemnitzer Medien die Aussage vom DRK-Vorstand, dass im Impfzentrum alles toll funktioniert hat und alle Impfdosen geimpft wurden, in der zweiten Wochenhälfte wohl auch an Ü80. Die persönlichen Erfahrungen des folgenden Abschnitts zeigen jedoch, dass dies wieder eine der völlig übertriebenen „Positiv-Meldungen“ eines Vorstandes sind, zu einer Aktion die kaum schlechter hätte laufen können.  Die aktuell vorhanden Google-Rezensionen lassen einen Impfbeginn ab dem 14.1.2021 vermuten und auch, dass das nicht gut läuft (1 von 5 Sternen, 0 – geht nicht, also schlechtester möglicher Wert):

Bewertung Impfzentrum Chemnitz - schlechtester möglicher Wert
Stand: 19.1.2021

Wie über 80-Jährige von der Corona-Schutzimpfung in Sachsen möglichst ausgeschlossen werden:

Am 15.1.2021 wurde im Chemnitzer Amtsblatt ein „Bürgerbrief der sächsischen Sozialministerin Petra Köpping“ veröffentlicht, in dem beschrieben wurde, wie in „zwei Schritten“ in Sachsen über 80-Jährige zu einer Corona-Impfung kommen.

  • Schritt 1: persönliche Registrierung auf der Website „sachsen.impfterminvergabe.de
  • Schritt 2: „Wenn Sie sich erfolgreich registriert haben, können Sie Ihren Wunschtermin im Impfzentrum wählen“ steht wörtlich, in dem Bürgerbief, meiner Meinung nach eine glatte Irreführung. (warum, folgt gleich)

Es folgt der real viel kompliziertere Weg, der mit bisher ca. geschätzten 200 Fehlversuchen gepflastert war.

Am Besten stellt man sich hier mehrere Menschen zwischen 80-95 Jahren vor (meist nicht mehr so gut sehend und mit gemäßigter IT-Expertise), um die „Einfachheit“ der nachvolgenden Schritte für diese Zielgruppe zu verstehen.

Hier der reale Ablauf in kommentierten Screenshots (mit Klick aufs Bild wird es größer und lesbar angezeigt):

Aus den 2 Schritten lauf Brief von Frau Köpping wurden schon im ersten Bildschirm 7 Schritte!

 

Die „Berechtigungsprüfung“ (erster Bildschirm) ist noch einfach. Daraufhin folgt die Eingabe umfangreicher persönlicher Daten (zweiter Bildschirm).

Spätestens hier ist eigentlich alles klar. Die/der Ü80 hat sich angemeldet und kundgetan, dass er/sie gerne geimpft werden möchte. Da sowohl Adresse, als auch E-Mail und Telefonnummer abgefragt werden, steht nichts mehr im Weg, den „Prozess“ hiernach zu beenden und den/die Ü80 anzurufen oder anzuschreiben, wenn ein Impftermin zur Verfügung steht, aber es geht (ab hier eigentlich unnötig) weiter:

Die Ü80 müssen jetzt (wie bei einem Online-Shop) ein eigenes Zugangspasswort anlegen, welches sie sich merken müssen.

Danach erfolgt eine Bestätigung mit einer Bestätigungsnummer, die im nachhinein noch eine wichtige Bedeutung hat, die erst aus der E-Mail im Posteingang deutlich wird.

Die Bestätigungsnummer ist gleichzeitig die Zugangs-Kennung. Was aber viel wichtiger ist, ist die eindeutige Warnung in der E-Mail:

„Für den Fall, dass Sie keinen Termin vereinbaren, werden Ihre Daten nach 14 Tagen gelöscht.“

Jetzt kommt nur noch der 2.Schritt laut Petra Köpping, der mit der Vergabe des „Wunschtermins“ endet:

Einfach über den Link in der E-Mail zur Terminvereinbarung klicken, deutlich genug ist dieser Link ja für Ü80 gekennzeichnet (Sarkasmus).

Dann einfach „gemerktes“ sicheres Passwort eingeben und einloggen.

Dann auswählen, dass ein Corona-Impftermin gewünscht ist und nicht eine Stornierung (zumindest gibt es offensichtlich Scherzbolde unter den Programmierern und deren Auftraggebern), wobei der letzte Punkt vermuten lässt, dass ein Ü80 nach der Impfung diesen Zugang und seine Daten noch manuell löschen muss, sobald er einmal einen Impftermin haben sollte.

„UUUps“ – „Bei der Verarbeitung der Anfrage ist ein Fehler aufgetreten“.

Kein Beinbruch, seit „LernSax“ erwartet niemand mehr, dass ein sächsischer Online-Service fehlerfrei funktioniert, also noch ein „Neuer Versuch“ und … es geht weiter, „hurra“.

Zwar hat Petra Köpping etwas von „Wunschtermin“ geschrieben, aber Papa ist genügsam. Ab dem ersten möglichen Termin, ohne Einschränkung für „Wochentag oder Wochenende“ und zu „jederzeit“ wäre in Ordnung.
Also „weiter“ und Termin erhalten.

Die Wunschterminbestätigung lautet: „Aufgrund der aktuellen Auslastung der Impfzentren und der verfügbaren Impfstoffmenge können wir Ihnen leider keinen Termin anbieten. Bitte versuchen Sie es in ein paar Tagen erneut.

Seltsam, das RKI teilt für Sachsen mit, dass Stand 12.1.2021 (Tag des hier dokumentierten Versuchs) erst 29% der bereits vorhanden Impfdosen geimpft wurden, während es in Mecklenburg Vorpommern bereits 66% sind. Überlastet ist unser Chemnitzer Impfzentrum offensichtlich auch nicht, eher „leer“ und Impfdosen hat Sachsen wohl auch noch reichlich. Es sieht derzeit wohl eher so aus, als ob einige verfallen, weil niemand sie impft.

Die Begründung, warum es keinen Termin gibt, scheint also eine weitere Falschaussage in der langen Reihe zu sein.

Die 6 Schritte:

  1. E-Mail aufrufen
  2. Link anklicken
  3. Passwort eingeben
  4. „Termin für Impfung“ auswählen
  5. „Chemniter Impfzentrum“, „beliebiger Tag“ , „beliebige Zeit“ auswählen
  6. Absage erhalten

habe ich seit dem 12.1.2021 ca. 200 Mal erfolglos probiert. Bald sind die 14 Tage um und die Registrierungs-Daten der Ü80 Person werden gelöscht, weil sie keinen Termin für die Impfung vereinbart hat (siehe eMail)!!!

Wahrscheinlich wurde dieser Prozessablauf extra für Petra Köpping  entwurfen. Passender geht dieser „Köpping“-Terminfindungs-Prozess kaum um mit ihren Maßnahmen und ihrer Kommunikation in der Corona-Pandemie in Sachsen eine rundes Gesamtbild abzugeben. Zumindest passt so alles zusammen, ein ganzheitlich negatives Bild.

Analysieren wir kurz:

  • In anderen Bundesländern werden die Ü80 seitens ihrer Krankenkassen kontaktiert und die Impfung inklusive Termin organisiert.
  • Der „Köpping“-Prozess schließt erst einmal alle Ü80 aus, die keine E-Mail Adresse haben, oder die E-Mail und Internet nicht mühelos bedienen können. Hinzu kommt noch der Ausschluss von denen, die nicht mehr besonders gut sehen können. Die die nicht gut hören können, werden durch die Hotline mit fremdsprachiger Ansprechpartnerin verhindert.
  • Wer es im „Köpping“-Prozess doch hartnäckig bis zur Online-Terminvereinbarung schafft, wird mittels sinnloser Fehlversuche über die 14 Tage bis zur automatischen Löschung seiner Daten in die Verzweiflung getrieben.
  • Spätestens nach der Eingabe der persönlichen Daten während der Registrierung ist 100% klar, wer sich impfen lassen möchte und wie die Person über unterschiedliche Kontaktwege erreichbar ist. Spätestens dort könnten den Ü80 hunderte Fehlversuche abgenommen werden (Login und Passwort wären gar nicht erforderlich), wenn man die „willigen“ Ü80 kontaktiert, sobald eine Impfung für sie möglich ist.
  • Selbst wenn man diesen „Köpping“-Abwimmel-Prozess beibehalten möchte, würde es nur Minuten dauern, die automatische Löschung nach 14 Tagen auszusetzen. Schon vor der Registrierung oder allerspätestens in der „Registrierungs E-Mail“ könnte man einfach mitteilen, dass derzeit keine Impftermine vergeben werden können.
  • Die Terminvergabe könnte in der Reihenfolge nach zeitlichem Eingang der Registrierung erfolgen, damit nicht permanent „probiert“ werden muss, um den „vielleicht einzigen Termin der kommenden Tage oder Wochen“ zu erhalten.
  • Offensichtlich ist aber eine Vereinfachung des Prozesses für die Ü80 im „Köpping“- Impfverhinderungs-Prozess nicht gewollt, wenn selbst die einfachsten Maßnahmen nicht ergriffen werden.

Ergänzung 21.1.2020:

  • Das Ministerium hat inzwischen reagiert und erste hier enthaltenen Vorschläge umgesetzt. 1. Es wird direkt vor der Registierung hingewiesen, dass es derzeit keine Termine gibt (wobei allerdings die Schuld zu 100% BioNTech / Pfizer zugeschoben wird, so generell nicht ganz ok ist). 2. Es wird in der Bestätigungs-E-Mail hingewiesen, dass die Registrierung erst nach 6 Monaten gelöscht wird.
Screenshot: neue Startseite zur Registrierung
Screenshot: Text aus der Bestätigungsemail – geänderte Löschfrist
  • Der Urlaub des Chemnitzer Amtsarztes hat inzwischen zu einer Diskussion geführt deren Ergebnis noch offen ist und einige Medien sind darauf aufmerksam geworden.

— Ende der Ergänzung vom 21.1.2021

Ich hielt es bisher für „Verschwörungstheorie“, dass Sachsen versucht, über Corona die zukünftigen Gesundheits- und Pflegekosten durch eine geringer Anzahl älterer vorerkrankter Personen zu senken. Wenn man sich aber den Chemnitzer Amtsarzt derzeit im 5-wöchigen Kuba Urlaub vorstellt, während sein Gesundheitsamt bereits seit Anfang der zweiten Welle hoffnungslos im Chaos versunken ist und „normale“ Bürger nur 15 km aus der Wohnung dürfen und nachts Ausgangssperre haben, dann zweifelt man schon. Wenn der Chemnitzer Oberbürgermeister, Sven Schulze (SPD), so ein Verhalten weiterhin deckt und diesen offensichtlich komplett überforderten und auch menschlich offensichtlich völlig ungeeigneten Amtsarzt deckt und nicht sofort absetzt und ersetzt, zweifelt man noch mehr.  Wenn im Klinikum Chemnitz zuerst „das Management“ geimpft wird, vor dem wirklich gefährdeten Personal macht das nachdenklich. Der „Köpping“- Impfverhinderungs-Prozess passt ebenfalls nur dann logisch mit ihrer dazu passenden vorherigen Corona-Politik und Corona-Kommunikation zusammen, wenn die Leben der Ü80 für sie kaum eine Rolle spielen. Nun gibt es eigentlich nur zwei Optionen: Entweder die Corona-Verantwortlichen in Chemnitz und Dresden sind so unglaublich inkompetent (siehe auch die anderen Corona-Beiträge), dass das Chaos der letzten Monate einfach zufällig daraus resultiert, oder die Verschwörungstheoretiker haben recht mit ihrer Vermutung/Theorie. Beide Varianten sind keine gute Vorstellung für Chemnitz und Sachsen.

Gegen die „Inkompetenz“-Vermutung spricht selbstverständlich auch, dass bereits seit vielen Jahren immer wieder seitens OB, Stadtverwaltung und städtischen Unternehmen in Chemnitz betont wurde, dass selbst an kostenlosen Weiterbildungen zum „intelligenten Umgang mit Wissen“ (Wissensmanagement), wie dem Wissensmanagement MOOC, kein Bedarf besteht. Wenn das wahr ist, kommt Inkompetenz nicht in Frage. Dann ist es Absicht. Das musste jetzt als „Seitenhieb“ sein 😉

Fakt ist: Es fällt einem nicht viel ein, was noch schlechter hätte laufen können und trotzdem wird dieses Komplettversagen über die Verantwortlichen und auch die ihnen scheinbar „hörigen“ Medien als Erfolge verkauft.

Erfolg ist für mich, wenn in einem Land wie Vietnam (95 Mio. Einwohner = ca. 10 Mio mehr als Deutschland), die etwa zur gleichen Zeit und mit gleichem Wissensstand in die Corona-Pandemie gestartet sind bis heute (18.1.2021) 35 Menschen an Corona gestorben sind und bisher 1539 infiziert waren (Quelle: Johns Hopkins University – „Corona-Map“). Selbst China, die mit der Pandemie ohne Vorwissen, als erste klarkommen mussten, hat heute im Land seit Monaten ein weitgehend „normales“ Leben und im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Deutschland trotzdem ca. 10.000% (in Worten: Zehntausend Prozent) mehr Corona-Tote. Das heißt, China war trotz viel schlechterer Startposition in der Corona-Bekämpfung ca. 10.000% erfolgreicher als Deutschland! (wenn Menschenleben die Bemessungsgrundlage sind). Die Berechnung für Vietnam ist sinnlos, weil die hohe Prozentzahl, die Vietnam besser war, fast niemand rational im Kopf ins Verhältnis setzen kann.

Warum ist es für Medien (auch Öffentlich-Rechtliche, trotz „Rundfunkbeitrag“) nicht mehr möglich, auch nur einigermaßen objektiv zu berichten? Warum wird auch in diesen „klägliches Versagen“ als „Erfolg“ verkauft und Erfolge in anderen Ländern diskreditiert, statt annerkannt, nur weil das „Gesellschaftsmodell“ in bestimmten Aspekten von unserem abweicht?

Auch weil deutliche Kritik an offensichtlichem Versagen in Medien, die längerfristig auf „Zuarbeiten“ von Politikern angewiesen sind, heutzutage kaum noch vorkommt, sind die kritischen „Meinungsbeiträge“ hier, möglichst deutlich und direkt geschrieben.

Dieser kritische Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Belegen (falls verfügbar). Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Corona: AfD Bashing, statt Lösungen

Die „AfD“ ist Schuld

… liest und hört man an vielen Stellen als Erklärung für das Corona Chaos in Sachsen.

Hier eine ganz konkrete eigene Beobachtung: Gestern (18.12.2020) war ich im Aldi einkaufen. Überall standen große Schilder zur Maskenpflicht auf dem Parkplatz. Beobachtung während meiner kurzen Zeit beim Weg in und aus dem Markt: Die einzigen Personen, die ohne Maske auf dem Parkplatz unterwegs waren waren 4 wahrscheinlich arabischstämmige „Mitbürger“ (in zwei unterschiedliche Gruppen), eine „Kopftuchträgerin“ mit zwei Kindern, ein junger Mann mit fast schwarzer Hautfarbe und ein Mann, der aus einem Auto mit slovakischem Kennzeichen ausstieg. Gleichzeitig war keine einzige Frau mit Kopftuch oder arabisch aussehender Mann mit Mundschutz zu sehen. Die „Verstoßquote“ gegen die Corona-Auflagen aus dieser Personengruppe lag also im ganz konkreten Fall bei 100%.

Natürlich ist dies eine Einzelbeobachtung, die aber mit dem Eindruck der letzten Monate übereinstimmt, dass sich sehr viele Personen mit Migrationshintergrund überall in der Stadt nicht an die Corona Bestimmungen halten und auch NICHT dafür bestraft werden.

Ich vermute, dass das schwer der AfD zuzurechnen ist.

Auch ich glaube, wenn man die Personen ohne Migrationshintergrund getrennt betrachtet, dass dann die Verstoßenden gegen die Auflagen wahrscheinlich auch viele AfD Beführworter sind.

Beide Gruppen zusammen genommen, ergibt sich eher das Bild:

  • Es sind Menschn, die entweder die Regeln unseres Staates überhaupt nicht anerkennen oder nur müde belächeln, oder
  • es sind Menschen, die über Jahrzehnte von unseren Politikern so enttäuscht sind, dass sie diesen „kein Wort mehr glauben“.

Dazu kommt in Sachsen die weitere sehr große Gruppe von Menschen, die es nach 9 Monaten müde sind, zu erleben, dass diejenigen, die sich an die Auflagen halten „die Dummen“ sind und diejenigen, die sich an nichts halten, „die Gewinner“.

Wenn seit 9 Monaten  in Sachsen und Chemnitz Maßnahmen beschlossen, aber dann deren Umsetzung nicht durchgesetzt wird, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die sich daran halten. Diese seit Monaten „Geprügelten“ sind es zunehmens müde, was verständlich ist. Welche Rolle „wenn Migranten ungestraft keine Corona-Regel einhalten müssen, dann tun wir es aus Protest auch nicht“ bei AfD-Wählern spielt, kann ich nicht genau einschätzen, aber auch nicht ausschließen.

Egal ob wir nun Barabara Ludwig, Sven Schulze, oder die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (übrigens alle SPD) betrachten. Alle drei haben aktiv  die letzten Monate deutlich gemacht, dass Corona nicht so schlimm ist, dass Verstöße gegen die Auflagen verfolgt und bestraft werden müssten (im Gegensatz zu falsch Parken oder Geschwindigkeitsüberschreitungen). Mit „Augenmaß“ wurden dadurch jeweils die „Verstoßenden“ belohnt und diejenigen, die die Auflagen einhielten waren (und sind bis heute) die Dummen.

Der grundlegende Fehler in Sachsen war in den vergangenen Monaten, dass die asozialen Egoisten belohnt und die sozial Handelnden „bestraft“ wurden. Das führte zu einem fatalen „Lerneffekt“  => „Mit meinem sozialen Verhalten und dem Einhalten der Regeln bin ich der/die Dumme!“ (was auch wirklich bisher in Sachsen so war und bis heute ist).

Das ist der Hauptgrund für das Corona-Chaos in Sachens.

Die Wirkung des „Verharmlosens“ durch Politiker ist z.B. auch deutlich in Stollberg (Inzidenz: >1200, 18.12.2020 = größter Hotspot Deutschlands) zu sehen, wo der OB ebenfalls zuvor verharmloste und erst einmal riet, abzuwarten, ob Corona schlimmer als eine Grippe wäre.

Trotzdem ist bisher immer noch keine Änderung des politischen Handelns und Willens zu erkennen (siehe Beispiel von gestern). Solange die Auflagen nicht konsequent (möglichst zu 100%) auch mit empfindlichen Strafen durchgesetzt werden, sind die „Sozialen“ weiterhin die Dummen … und werden sich das auch, zumindest unterbewusst weiter einprägen.

Die Politik in Sachsen wird von CDU, SPD und Grünen gemacht und ALLE betonen, dass die AfD überall zu 100% ausgeschlossen bleibt. Jetzt das katastrophale Ergebnis der eigenen Unfähigkeit auf die AfD zu schieben, ist bei dieser Ausgangslage ein Witz.  Soweit wäre früher nicht einmal „Der schwarze Kanal“ mit Herrn „Schnitz“ gegangen ;-). Das aktuelle Coronaergebnis bzw. Corona-Chaos in Sachsen ist ein Ergebnis der Politik von CDU, SPD und Grünen, ohne wenn und aber! Es gab Beschlüsse und Regeln, die zu Lasten der sozialen Menschen, die sich daran gehalten haben, nicht durchgesetzt wurden. Dafür sind CDU, SPD und Grüne verantwortlich und nicht die Partei, die systematisch ausgegrenzt wurde und somit gar nicht die Möglichkeit hatte, die notwendigen Beschlüsse zu fassen und durchzusetzen.

Die Lösung ist relativ einfach: Die Beschränkungen und Beschlüsse zu 100% durchsetzen und ALLE Vergehen konsequent bestrafen, insbesondere auch ohne Angst vor den „Migranten-Gruppen“. Hier spürt man bisher, selbst bei den harmlosen Ermahnungen,  förmlich die Angst … nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei „Scherheitskräften“. Diese Ungleichbehandlung erzeugt ebenfalls viel Frust. Außerdem müsste der Wochenmarkt in Chemnitz sofort geschlossen werden, da es hier immer wieder zu Verstößen kommt, z.B. Gruppen von Menschen, die essend ohne Maske zwischen den Buden wandern oder Menschen, die die Abstände nicht einhalten oder gar nicht einhalten können. Zudem ist der Wochenmarkt inzwischen ein Symbol, dass Corona immer noch nicht so ernst zu nehmen ist, sondern die Gesamtmaßnahmen weiterhin total übertrieben sind.

Deshalb sind an den vielen Toten die jeweils beteiligten Politiker maßgeblich mit Schuld. An ihren Händen „klebt das Blut“. Ihr „Augenmaß“ hat dieses Chaos verursacht. Insbesondere  die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping müsste aufgrund der Schwere ihrer Verantwortung und des immensen Schadens, den sie angerichtet hat, unverzüglich zurücktreten. Das wird sie (zumindest freiwillig) nicht tun und somit den Vertrauensverlust in die Politik weiter verstärken.

Warum gibt es immer noch keine Themen in der „Freien Presse“, wie:

  • „Verstöße gegen Corona Auflagen werden endlich  bestraft – auch bei Menschen mit Migrationshintergrund“
  • oder „Warum wird bis heute das Nichteinhalten von Corona-Beschränkungen in Chemnitz nicht konsequent geahndet?“

Das würde zumindest das Vertrauen in die Objektivität der Medien wieder etwas stärken ;-).

Zum Vergleich: Große Teile Asiens sind inzwischen „Corona frei“ und das normale Leben ist bereits seit Monaten zurück. Die Menschen können seit Monaten wieder feiern, die Wirtschaft „brummt“ und die Anzahl der Toten, die Kosten und die sozialen Schäden sind deutlich niedriger als in Deutschland. Zumindest in dieser Pandemie ist unsere gegenwärtige Demokratie eindeutig unterlegen und für das Leben der Menschen schlechter und auch „unfreier“. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt, daraus zu lernen, warum es in Asien besser funktionierte. Das heißt nicht, deren System zu kopieren, sondern nur, aus den eigenen Schwächen zu lernen und geeignete Konsequenzen zu ziehen, damit das in Zukunft nicht mehr passiert. China hat auch nicht unser System kopiert, um erfolgreich zu werden. Sie haben von Anderen gelernt. Das ist für mich „intelligenter Umgang mit Wissen“. In Chemnitz passiert in Politik und Stadtverwaltung zunehmend das Gegenteil (Lernresistenz). Vielleicht lässt sich dieser Trend umkehren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dieser Beitrag ist meine Meinung, mit meinen Argumenten. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Corona in Chemnitz – Chaos geht mit Sven Schulze weiter

Sven Schulze – Der Corona Brandbeschleuniger

Weil Chemnitz Corona-Hotspots ist, mit einer Inzidenz deutlich höher als 200, gelten für die Stadt die verschärften sächsischen Regeln des „Teillockdowns“ ab 1. Dezember 2020.

Dazu kommuniziert Sven Schulze, über alle verfügbaren Kanäle, als quasi eine der ersten wichtigsten Amtshandlungen, dass die Kontrolle der besonders strengen Corona-Auflagen in Chemnitz „mit Augenmaß“ geschehen werde. Im Klartext übersetzt „Es geht so weiter wie bisher in Chemnitz, Vergehen gegen die Corona-Beschränkungen werden, so sie denn überhaupt kontrolliert werden, auch weiterhin nicht bestraft“ oder noch deutlicher zusammengefasst: „Macht was ihr wollt!„.  Meiner Meinung nach war das schon ein Aufruf zur „Vorsätzlichen Körperverletzung“ mit wahrscheinlicher Todesfolge für viele Chemnitzer/innen.
Parallel wird der weiter offene Wochenmarkt mit zusätzlichen Buden mit Weihnachtsartikeln zum „Weihnachtsmarkt light“ aufgebohrt, um auch so öffentlichkeitswirksam zu demonstrieren: „Vergesst den Teil-Lockdown! Diese Panikmache macht Chemnitz mit mir – Eurem Oberbürgermeister- nicht mit“.

Am 7.12.2020, 6 Tage nach seinem „Macht doch was Ihr wollt“ – Aufruf, also genau einen darauf folgenden Infektionszyklus später, wendet sich Sven Schulze „mit einem dramatischen Apell an die Chemnitzer“ (weil die Infektionszahlen und Toten nun trotz Teil-Lockdown deutlich steigen) mit der Feststellung, dass sich viele nicht an die Regeln halten und dass das nich so gut wäre. Dieser „dramatische Apell“  lässt sich doch an Scheinheiligkeit schwer überbieten.

„Hey,  DU warst der Auslöser für diesen aktuellen Anstieg. DU hast Dich an der steigenden Totenzahl mit schuldig gemacht und machst es immer noch“ ist die einzig sinnvolle Antwort auf diese Scheinheiligkeit.

Wie schon Barbara Ludwig lässt auch Sven Schulze weiterhin lieber Parkvergehen und Geschwindigkeitsüberschreitungen abstrafen und nicht die aktuellen „vorsätzlichen Gefährdungen mit zahlreichen Todesfolgen“.  So wie Barbara Ludwig bereits beide Augen zudrückte, damit in Chemnitzer Clubs wieder ungestraft und unkontrolliert geraucht werden konnte (bis zur Corona-Schließung zumindest), sorgt Sven Schulze „mit Augenmaß“ weiterhin dafür, dass Corona-Regeln nicht eingehalten werden müssen und keine Strafen zu erwarten sind.  Dass wir bei einer Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister „mit Arsch in der Hose“ nicht mal einen „Teil-Lockdown“ benötigt hätten, scheint „mit Augenmaß“ ebenso unlogisch, wie, dass selbst die Anordnung eines „Total-Lockdowns“ überhaupt nichts bringt, wenn die die Dummen sind, welche die Regeln einhalten. Bisher wurden in Chemnitz dank „Augenmaß“ nur diejenigen belohnt, die alle Regeln mißachten.
„Augenmaß“ zu Lasten Hunderter vermeidbarer Toter, „Augenmaß“ für ein ganzes Jahr ohne öffentliche Freiheit, statt 4-6 Wochen ohne „Augenmaß“ wie in Asien (Offensichtlich auch in einer Demokratie wie Neuseeland möglich). „Augenmaß“ dafür, dass soziale Menschen (die andere Menschenleben schützen möchten) die Dummen sind, dafür „eiert“ Sven Schulze rum. Er sagte zwar als Wahlversprechen, er „steht“ für irgendetwas, von „Stehen“ ist bisher aber nichts zu erkennen, eher von „Wendehals“, „Fahne im Wind“ oder „rumeiern“.

Mit diesem „Augenmaß“ bist DU, Sven Schulze, schon nach wenigen Tagen Amtszeit mitschuldig an etlichen unnötigen Toten! Bei deren Angehörigen solltest Du Dich entschuldigen!

Dieser Beitrag  ist meine (Dirk Liesch)  persönliche Meinung und keine Tatsachenbehauptung :-). Bildet Euch Eure eigene Meinung und denkt mit.

Hier gibt es tolle Hinweise um „Desinformationen“ und „Fake News“ zu erkennen und richtig einzuodnen.