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Mitmach-Frühblüherflächen (2022)

Frühblüherfläche der CAWG (Zeisigwaldstraße 17-25)

Die im Beitrag „Mitmach-Flächen für nachhaltige Blühflächen (LC2025)“ vorgeschlagene Fläche vor der Zeisigwaldstraße 17-25 wird zukünftig von der CAWG als Frühblüherfläche gepflegt und wurde auch als solche gekennzeichnet.

Frühblüherwiese der CAWG vor der Zeisigwaldstr. 17-25

Da auf der Fläche aktuell aber Kanalarbeiten durchzuführen sind, wurde das Schild vorrübergehend für den Zeitraum der Arbeiten entfernt. Auch Mitmacherinnen sollten hier erst dann wieder pflanzen, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, oder wenn klar ist, welche Flächenbereiche nicht betroffen sind, damit ihre Pflanzungen durch die Bauarbeiten nicht geschädigt werden.

Wir verfolgen die Entwicklung dieser „Mitmach-Interventionsfläche“ in den nächsten Jahren, bis zum Kulturhauptstadt-Jahr. Einige erste Eindrücke aus diesem Frühjahr (2022) sind in den folgenden Bildern zu sehen.

Zur Erinnerung: Auf der folgenden Karte sammeln wir die bisher  bekannt gewordenen nachhaltigen Blühflächen aus der Frühblüher-Mitmach-Aktion:

 

Chemnitzer-Friedenstag: Friedensaufruf

Aufruf zum Chemnitzer – Friedenstag

Der Ukraine-Krieg muss sofort (schnellstmöglich) beendet werden, ohne noch mehr Leid und Waffen.

„Stoppt den Krieg sofort, ohne neue Waffen“

druckt die Zettel dieser Aktion aus und gebt sie weiter, oder gebt einfach den Link weiter.

Hinweis:
Der Link auf dem Zettel führt zum ausführlichen Beitrag:

der sich neben dem reinen Friedens- und Hilfsaufruf auch mit den Hintergründen, Lösungsmöglichkeiten und Verantwortlichkeiten zum Krieg auseinandersetzt.

Stoppt den Ukraine-Krieg sofort

Stoppt den Ukraine-Krieg sofort + nicht mehr Waffen + Hintergründe

Der Ukraine-Krieg muss sofort (schnellstmöglich) beendet werden, ohne noch mehr Leid und Waffen.

Sinnvoller aber unrealistischer Vorschlag für das wenigste Leid.

Ukrainer und Ukrainerinnen legt die Waffen nieder, geht in Eure Wohnungen und wartet die politische Lösung ab. (die wahrscheinlich sehr ähnlich ausfallen würde, wie nach heroischem Kampf und viel Leid)
Klingt blösinnig und unfair, ist aber (rational) meiner Meinung nach das Beste, wenn es um Leid und Folgen geht.

Friedlicher Aktionvorschlag (in Deutschland):

Stellt bis zum Ende des Ukraine-Krieges jeden Tag zwischen 19-20 Uhr eine brennende Kerze in ein straßenseitiges Fenster.

Aufnahme Ukrainischer Flüchtlinge

Wie bereits an mehreren anderen Stellen erklärt, nehme ich gerne auch selbst einige ukrainische Flüchtlinge auf, für die Dauer des Krieges + eine angemessene Zeit (1-2 Monate) nach dem Ende  (max.3-4 Personen, zumindest ein wenig Englisch wäre schön)  und fände es gut, wenn sich viele Menschen finden, die die Möglichkeit in Ihren Wohnungen haben, die dies auch tun.

Video „Stoppt den Krieg & Hintergründe“

Das ausführlichere Video (aber über Index gezielt auch nur ausschnittsweise ansehbar) enthält:

  • begründete Vorschläge/Meinungen wie der Krieg kurzfristig beendet werden kann
  • Gründe, Ursachen, Hintergründe und Gefahren
  • die historische Einordnung dieses Krieges
  • Warum „mehr Waffen“ falsch ist
  • Rollen & Verantwortung: Russlands, der ukrainische Regierung, der NATO, der EU und der WHM (deutliche & begründete Kritik am „Westen“)
  • Wie realistisch ist die Gefahr eines Atomkriegs und der Vernichtung der Menschheit?
  • Was muss getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholt?
  • Warum sollte jede(r) in den Spiegel schauen und reflektieren?

Hier gibt es die PDF-Präsentation aus dem Video (mit funktionierenden Links der enthaltenen Quellenangaben).

Dauer des Videos: 38:12 min:

Index zum Video:

  • 00:00 min : Anfangsstatment: Schrecklich und schnellstmöglich beenden !
  • 01:56 min : Gliederung der Argumentation bis zu Lösungsüberlegungen.
  • 03:24 min : Krieg ist niemals eine Lösung und „NATO gegen Jugoslawien“
  • 05:51 min : Ursachen des Ukraine-Krieges 1 (Demütigung & Rolle Gorbatschows)
  • 07:42 min : Ursachen des Krieges 2 (langfristige US+NATO Strategie + Atomwaffen-Drohung der Ukraine)
  • 11:18 min : Ursachen des Krieges 3 (Tanzbär, Arroganz und Befreiung vom Nasenring)
  • 13:14 min : Wirtschaftssanktionen (inkl. SWIFT)
  • 16:05 min : Ein Gedankenexperiment zum „Bündnis- bzw. Beistandsfall
  • 18:02 min : Lösungsvorschläge: Aufruf 1
  • 22:22 min : Lösungsvorschläge: Aufruf 2
  • 24:52 min : Lösungsvorschlag – An die Deutsche Regierung
  • 27:28 min : Die Westeuropäischen/Westdeutschen HerrenMenschen (WHM)
  • 30:54 min : Persönliches zum Ende
  • 33:34 min : CC-BY 4.0 + Dank & Ablehnung
  • 34:06 min : Meine Zusammenfassung zum Krieg und Vorschlag, die Waffen niederzulegen und Begründung, den Krieg SOFORT zu beenden.

Inhalt des Videos (Stichpunkte)

  • längerer Krieg, mehr Waffen => mehr Leid, deshalb den Krieg schnellstmöglich und ohne zusätzliche Waffen und verlängernde Kämpfe beenden und die Probleme jetzt endlich diplomatisch lösen.
  • Ursachen des Krieges: gebrochene Versprechen an Russland seit 1989, vielfache „STOPs“ ignoriert, falsche Annahme der ukrainischen Regierung, dass EU+NATO sie schützt, egal welche Forderungen sie stellen, Kriege der NATO inkl. des sehr ähnlichen völkerechtswiedrigen Angriffskriegs 1999 auf Jugoslawien, Überheblichkeit aus dem Selbstversständnis „Westeuropäischer Herrenmenschen“ (WHM)
  • Risiko eines Atomkrieges: Aktuell wahrscheinlich ähnlich oder sogar höher, als zur Kuba-Krise 1962 (kritischste Situation im „Kalten Krieg“), da damals den Menschen das Risiko bewusster war. „Russland steht mit dem Rücken zur Wand“ – wäre eine Katastrophe für die Menschheit. Ein Atomkrieg wäre dann sehr wahrscheinlich.
  • Wirtschaftssanktionen & SWIFT: Risiken hinsichtlich der IT-Sicherheit bei Sanktionen mit Bezug zu IT-Systemen (wie SWIFT). Realistische Bewertung der Möglichkeiten Russlands für „wirtschaftliche“ Gegensanktionen/Aktionen
  • Lösungsvorschlag an die deutsche Regierung: kurzfristige Schritte zu einem Waffenstillstand und Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine. Schritte für eine langfristige Lösung des ursächlichen Problems, was zu diesem Krieg geführt hat.
  • Aufrufe zur langfristigen Konflikt-Problemlösung: Aufrufe (teilweise trivial, aber trotzdem richtig und wichtig) zur kurzfristigen Beendigung des Krieges und zur langfristigen Lösung des Problems, an die Bevölkerung in der Ukraine, Russland und EU, an Politiker aller Seiten, an Journalistinnen und Presse, und an die WHM.
  • Kerngedanken: Sich wieder mehr in die jeweiligen Gegenpositionen versetzen und diese berücksichtigen, Sich selbst nicht als „Nabel der Welt“ sehen. Zusagen und Versprechen einhalten, auch wenn man sich gerade in der stärkeren Position hält. Grundsätze der UN wieder leben.

Materialien für friedlichen Protest

Aktuelle Berichterstattung in Medien und Politik

(Stand 28.2.2022): Wenn ich derzeit (fast) überall in Politik und Medien als Hoffnung lese „Russland steht mit dem Rücken zur Wand“, sehe ich darin vor allem den Selbstzerstörungswillen unserer zu arrogant gewordenen westlichen Gesellschaft, allen voran Politik & Medien.
Sollte es wirklich dazu kommen, dass diese Aussage stimmt, geht die Welt in einem Atomkrieg unter. Politik und Medien sollten endlich stoppen, das herbeizureden und sich um einen schnellstmöglichen Frieden mit wenig vorherigem Leid und eine langfristige und ehrliche Friedensordnung mit Russland danach bemühen.
Die Empörung über den Krieg ist scheinheilig, wenn man diesen möglichst blutig ausdehnen möchte, um ihn medial und politisch für sich ausschlachten zu können.

Externe Quellen (Auswahl, ab&zu ergänzt)

mit recht guten, sachliche Betrachtungen der Lage (nach Kriegsbeginn) und teilweise auch aus dem Vorfeld, die beim Verständnis helfen:

PS: Da ich aufgrund der generell objektiveren Berichterstattung (derzeit 2021/22) den „Freitag“ abboniert habe, werden hier verhältnismäßig oft frei zugängliche Beiträge aus dieser Wochenzeitung empfohlen.

Hinweis zu Änderungen:
Die Gliederung des Beitrags wurde am 5.3. angepasst, damit die Struktur logischer und klarer wird.


Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Olympische Winterspiele 2022 – Entschuldigung und Danke an China

Entschuldigung & Dank China!

Diese olympischen Winterspiele waren die nachhaltigsten seit Jahrzehnten.

Dieses Video ist entstanden, weil ich mich sehr über die negative Berichterstattung in deutschen Medien geschämt und geärgert habe. Ich möchte mich hiermit bei allen Chinesinnen und Chinesen entschuldigen, die diese ungerechte Einseitigkeit und vor allem falsche, diffamierende Berichterstattung ertragen mussten.

Neben der Entschuldigung und dem Dank, begründe ich hier recht ausführlich meine Meinung, warum:

  • Olympia in Peking die nachhaltigsten Winterspiele der letzten Jahrzehnte waren
  • warum ich die Vergabe an China durch das IOC nicht nur als richtig, sondern als großen Glücksfall für das IOC und alle Freunde von Olympia ansehe.
  • warum ich den politischen Boykott der Spiele durch unsere deutschen Politiker nicht nur für falsch halte, sondern vor allem für komplett scheinheilig und mich dafür schäme.

Außerdem gehe ich auf einige, der immer wieder im Raum stehenden, Kritikthemen gegenüber China ein, wie:

  • die Unterdrückung der Uiguren
  • die Menschenrechte
  • die Pressefreiheit

… und meine Meinung dazu ein.

Die vollständige Abschlussfeier, inkl. objektiver Moderation ist hier von Eurosport zu finden (Danke Eurosport!).

Vielen Dank nochmals an China für diese wunderbaren und sicheren Spiele in Corona Zeiten. (Video-Dauer: 36:46 min):

Hier gibt es die Präsentation aus dem Video als PDF zum Download, inkl. funktionierender Links.

Index zum Video:

  • 00:00 min : Entschuldigung und Dank an China und seine Menschen
  • 01:35 min : China war die ideale Wahl – ein IOC Glücksfall
  • 03:04 min : „Schwarzer Kanal“ Beispiele in öffentlich-rechtlichen Medien
  • 03:58 min : Nachhaltigkeit: Die Sportstätten (Nachnutzung der Sommerspiele 2008)
  • 05:24 min : Nachhaltigkeit: Anreise und Transport zu den Sportstätten
  • 06:55 min : Nachhaltigkeit: Wintersport in China sowieso nur für Reiche
  • 08:51 min : Gigantismus-Kritik und die nachhaltige Skisprunganlage
  • 11:07 min : Kein Schnee / Kein Wasser
  • 14:03 min : Nachhaltigkeit: kein Wasser / kein Schnee / Energiefresser?
  • 15:40 min : War Gott auch über die China-Hetze verärgert?
  • 16:19 min : Nachhaltigkeit: Erneuerbare Energien
  • 18:11 min : Landwirtschaft, Natur und Armutsbekämpfung
  • 19:59 min : bestmöglichste Winterspiele in Corona-Zeiten
  • 23:07 min : Boykott von olympischen Spielen im Rückblick
  • 24:43 min : Diplomatischer Boykott von Olympia 2022 in Peking
  • 28:19 min : Menschenrechte & Pressefreiheit
  • 34:13 min : Eröffnungsfeier und bisherige Winterspiele 2022

 


Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Mitmach-Flächen für nachhaltige Blühflächen (LC2025)

Grünflächenamt und CAWG mit

Mitmach-Flächen für nachhaltige Blühflächen im Vergleich

Dies ist ein konkreter Vorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für Mitmach-Flächen (C2025-Sprech: „Interventionsflächen“) für NACHHALTIGE Blühflächen-Projekte.
Im Rahmen der „Kulturhauptstadt – Projektvorschläge“ (LC2025) sind mit der „Frühblüher Mitmach-Aktion“ und „Winterling-Aktion“ bereits zwei nachhaltige Blühflächen-Aktionen enthalten, die bereits seit 2018 mit zunehmenden Erfolg stattfinden.

Im Beitrag über die Ergebnisse der Frühblüher Mitmach-Aktion in 2021 wurde bereits über bekannte Aktionsflächen (Interventionsflächen) berichtet. Auf der folgende Karte sollen weitere zukünftig bekannt werdende Flächen eingetragen werden:

Zwei dieser durch die Guerilla-Mitmacher*innen  bekanntgewordenen Flächen eignen sich jedoch auch ausgezeichnet für „offizielle“  Blühflächen Mitmach-Aktionen im Rahmen der Kulturhauptstadt 2025  – Initiativen. Das begründete Konzept dazu wird nachfolgend ausführlicher erläutert. Es handelt sich um die Flächen:

  1. Stadtpark Chemnitz: Fläche über dem Regenüberlaufbehälter (RÜB LU 4)  beim Otto-Werner-Garten (verantwortlich: Grünflächenamt Chemnitz) – siehe Karte „Punkt 1“
  2.  Frühblüher-Fläche vor der Zeisigwaldstraße 17 im Yorckgebiet (verantwortlich CAWG eG) – siehe Karte „Punkt 3“

Beide Flächen sind in der Karte eingetragen und ihr Ausgangszustand nach den Frühblüher Pflanzungen in 2021 im Bericht über die „Frühblüher Mitmach-Aktion 2021“ fotografisch festgehalten.

Die meisten „offiziellen“ Blühflächenprojekte in Chemnitz waren bisher (bis Ende 2021) nicht nachhaltig und aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten Geldverschwendung. Die Flächen wurden fast alle so angelegt, dass sie aufgrund der ausgewählten Standorte (Bodenbedingungen+Licht) und Blühpflanzen nach ca. 2-3 Jahren neu angelegt werden müssen. Sie haben also keinen natürlichen Bestand. Damit sind sie auch nur ein schlechtes Beispiel für die Themen Insekten- und Bienenschutz, sowie Nachhaltigkeit. „Pilotbeispiele“ bzw. „Leuchtturm-Flächen“ sollten jedoch Vorbildcharakter haben und ein positives Bildungsbeispiel, also tatsächlich nachhaltig sein. Am folgenden Vorschlag der beiden „Leuchtturm-Flächen“ für C2025 soll dies nachfolgend erläutert werden:

1. RÜB LU4 – Stadtpark Chemnitz (Klick auf Bild für Detailansicht)
2. Zeisigwaldstraße 17, Chemnitz (Klick auf Bild für Detailansicht)

Die jeweils in den Bildern als „Frühblüher-Pilotfläche“ gekennzeichneten Flächen sind die bereits bis Ende 2021 in Guerilla-Aktionen bepflanzten Flächen (Fotos der Ausgagssituation siehe „Frühblüher Mitmach-Aktion 2021„)

Als „Leuchtturm- Blühflächen“ besonders geeignet

Warum?

RÜB LU 4 – Stadtpark (Leuchtturm Blühfläche 1)
Zwischen „Rosengarten“ und „Otto-Werner-Garten“ bietet der integrierte „Industriebau“ des „RÜB LU 4“ der eins Energie, dessen Flächen durch das Grünflächenamt gepflegt werden, sehr gute Voraussetzungen sowohl für nachhaltige „Frühblüher-Flächen„, als auch zwei geeignete Flächen für „Sommerblühflächen“ für typische „Blühmischungen“. Die Flächen sind in der Grafik entsprechend gekennzeichnet. Die „Boden- und Stadortdetails“ führen hier zu weit (Anfragen dazu können gerne beantwortet werden) .
Aufgrund der Lage zwischen den beiden „gärtnerischen Bepflanzungen“ (Rosengarten, Otto-Werner-Garten) bieten scih hier nachhaltige, naturnahe, insektenfreundliche Blühflächen an. Die Anlage, Wegeführung und Treppen des „RÜB LU 4“ bieten sich auch für künstlerische Events im Kulturhauptstadtjahr 2025 an, ähnlich den „Events unter Apfelbäumen“ oder in „Garagen“. Die Fläche ist für Besucher des Stadtparks optimal gelegen und eignet sich auch nach 2025 für „Lernexkursionen“ von Schulklassen in den Stadtpark, z.B. zu „gärtnerische Bepflanzungen“, „nachhaltigen Blühflächen“, „naturnahe Wiesenflächen“, „Integration von Industriebauten“ und „Streufrucht-Fläche“ (z.B. Hundewiese am Rosengarten, wo schon Esskastanien, Walnüsse und Kirschbäume stehen) . In Verbindung mit dem Projektvorschlag Freie Umweltbildung als OER“ (siehe LC2025 Projektvorschlag, derzeit „10.“) ist das ein rundes Gesamt-Konzept auch nach 2025.
Da sowohl die Frühblüher-Flächen, als auch die Sommer-Blühflächen nachhaltig geplant sind, entsteht erfordert es vom Grünflächenamt nur guten Willen, aber keinen Mehraufwand für die längerfristige Pflege. Die Frühblüher-Flächen dürfen von Ende Dezember bis ca. Mitte Juni nicht bearbeitet (gemäht / geharkt) werden, also ca. einmal weniger als bisher. Die Sommerblühflächen sollten zwischen Mitte Mai bis September nicht bearbeitet werden, wobei es gut wäre, wenn ca. 50% der Sommerblühflächen auch über Winter stehenblieben (nicht gemäht würden), also auch ca. eine Bearbeitung weniger als sonst. Selbst wenn dadurch die nachfolgende Bearbeitung etwas aufwändiger wird, sollten die Gesamtpflegekosten etwas niedriger ausfallen oder maximal den gleichen Aufwand erreichen. Es entstehen also dauerhaft keine Zusatzkosten für die Pflege dieser Blühflächen des RÜB LU 4.
Ob der gute Wille seitens des Grünflächenamtes da ist, wird schon das Frühjahr 2022 zeigen.

„CAWG Leuchtturm-Fläche“ – Zeisigwaldstraße

Als „Gute Tat“ für den 18.Dezember wurde im diesjährigen „Adventskalender“ folgender Spaziergang vorgeschlagen:
(Video-Dauer: 0:53 min)

Link zur Karte (Map) des Rundwegs im Yorck-Gebiet in Chemnitz. Der Weg wurde mit Blickwinkel „umweltbewusstes Leben“ ausgewählt. Warum? Denke darüber auf dem Weg nach und erfühle es!

Die Frühblüherfläche vor der Zeisigwaldstraße  liegt an diesem Rundweg und bildet auf der Verbindung zwischen ehemaliger Kinderkombination an der Zeisigwaldstraße (heute Eigentumswohnungen) und dem Knappteich eine „Frühjahrs-Blühlinie„. Auf dem Gelände der ehemaligen Kinderkombination befindet sich eine der umfangreichsten „Winterling-Blühflächen“ in Chemnitz. Entlang der „Frühlüherfläche – Zeisigwaldstraße“ erreicht man den Knappteich mit seinen naturnahen Aktionen und ebenfalls schon länger bestehenden Frühblüherpflanzungen erreichbar.

Erste spontane Frühblüher Pflanzungen auf der Pilotfläche vor der Zeisigwaldstraße 17 durch Bewohner gab es schon seit einigen Jahren.  Diese wurden in 2021 erweitert. Zentrales Ziel der Frühblüher-Mitmacher-Aktion ist es, dass Beweohner eines Stadtteils ihre eigene öffentliche Umgebung schöner machen. In Wohngebieten, wie im Yorckgebiet, ist es eine optimale Lösung, wenn gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Flächen entsprechend einer sinnvollen Nutzung gepflegt werden, z.B.  als Frühblüherfläche, als Sommerblühflächen, als „Nutzfläche“ (z.B. Trockenplätze) oder Spielfläche (z.B. Fußball). So können Anwohner die Frühblüher-Flächen und nachhaltige Sommerblühflächen mitgestalten, ihr Wohnumfeld als „Mitmach-Aktion“ verschönern und die Pflegeaufwände für die Wohnungsgenossenschaft bleiben konstant (oder verringen sich sogar).

Nahe der vorgeschlagenen „Frühblüherfläche – Zeisigwaldstraße“ befindet sich auch eine mögliche CAWG -Fläche für eine nachhaltige Sommerblühfläche. Diese sollte allerdings -auch wegen offener Fragen – zuerst mit der CAWG besprochen werden.

Ausgangsituation Frühjahr 2022

Die Ausgangssituation zum Jahreswechsel 2021/22 wurde fotografiert und im Beitrag „Frühblüher Mitmach-Aktion 2021“ veröffentlicht, so dass jede Interessierte den Fortgang, die Entwicklung und den „Guten Willen“  (Grünflächenamt) bereits ab dem Frühjahr 2022 selbst verfolgen kann.

Stellen Sie sich dieses Ergebnis auf vielen Flächen in Chemnitz und in allen Chemnitzer Wohngebieten, ähnlich dem Yorckgebiet, vor. Das ist das Ziel der entsprechenden C2025 Blühflächen-Projektvorschläge von „lebenswertes Chemnitz“.

Status: Frühblüher Mitmach-Aktion 2021 (LC2025)

Frühblüher – Aktion 2021

Die seit 2018 jährlich stattfindende „Frühblüher  Mitmach-Aktion“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nicht nur, dass es für die Aktion bereits in anderen Städten Nachahmer gibt (siehe „Frühblüher-Flächen im Wohngebiet„, Halle Neustadt), sondern auch in Chemnitz ist eine zunehmende Zahl von Mitmachern bekannt. Über ein Beispiel aus dem letzten Jahr wurde auch in „Chemnitz grünt“ Herbstausgabe 2021 berichtet ( „Yvonne und die Blumenzwiebelguerilla“ S.6 ff).

Das folgende Bild zeigt die Frühblüher-Zwiebeln (ca. 10.600 Zwiebeln), die der Initiator dieses Mitmach-Projektes allein in diesem Jahr (2021) beisteuerte (ohne öffentliche Mittel!):

Frühblüher-Zwiebeln für die "Frühblüher Mitmach-Aktion" 2021
ca. 10.600 Frühblüher-Zwiebeln für die „Frühblüher Mitmach-Aktion“ 2021, von Dirk Liesch

Ein besonderer Dank gilt dabei der jährlichen Abverkaufsaktion bei Dehner, die unsere „Frühblüher Mitmach-Aktion“ darüber seit 2018 indirekt begleitet und darüber etwas größere Pflanzaktionen ermöglicht.

Obwohl es sich bei der Frühblüher Mitmach-Aktion in Chemnitz bis heute größtenteils um eine Guerilla – Pflanzaktion handelt (also fast alle Beteiligten und Pflanzflächen unbekannt sind), gibt es doch auch einige „Mitmach-Flächen“ (im C2025 – Sprech: „Interventionsflächen“) die inzwischen bekannt sind. Diese Chemnitzer Flächen sind auf folgender Karte eingezeichnet (und werden vielleicht in den nächsten Jahren ergänzt):

Damit sich diese bienen-/insektenfreundlichen und vor allem schönen Frühblüherflächen in den kommenden Jahren in Chemnitz nachhaltig entwickeln können, ist es wichtig, dass sie zwischen Ende Dezember bis ca. Mitte Juni nicht gemäht und bearbeitet werden. Es ist also NUR notwendig, die Flächen einmal weniger zu mähen, damit die Frühblüher noch ihre Kraft für das nächste Jahr sammeln können. Es darf also erst gemäht werden, wenn ihre Blätter bereits gelb (bzw. eingezogen) sind. Es sind deshalb KEIN Mehraufwand und KEINE zusätzlichen finanziellen Mittel notwendig, damit sich diese Frühblüherflächen nachhaltig über viele Jahre entwickeln können und Chemnitz dadurch ein wenig lebenswerter wird. Ob allerdings der „Gute Wille“ vorhanden ist, die Mahd im Frühjahr zu unterlassen (oder zu verschieben), wird sich zeigen. Insbesondere können wir Chemnitzer:innen dies an zwei Flächen verfolgen:

  • Stadtpark Chemnitz: Fläche über dem Regenüberlaufbehälter (RÜB LU 4)  beim Otto-Werner-Garten (verantwortlich: Grünflächenamt Chemnitz) – siehe Karte „Punkt 1“
  •  Frühblüher-Fläche vor der Zeisigwaldstraße 17 im Yorckgebiet (verantwortlich CAWG eG) – siehe Karte „Punkt 3“

Bisher hat das Grünflächenamt der Stadt Chemnitz zu allen Frühblüher-Mitmach Aktionen (die jährlichen „Frühblüher Mitmach-Aktionen“ und „Winterling-Aktionen“) von „lebenswertes Chemnitz“ keine Kooperationsbereitschaft erkennen lassen. Selbst die vorgeschlagene Winterling-Fläche im Park der OdF wurde zum ungünstigsten Zeitpunkt  im Frühjahr 2021 bearbeitet, siehe: „Winterlinge abgemäht“ (14.3.2021). Deshalb ist zu vermuten, dass das Grünflächenamt auch eher versuchen wird, die Frühblüher-Fläche am RÜB LU 4 im Stadtpark wieder zu vernichten.  Wir werden sehen.
Mehr Hoffnung besteht für die Frühblüher-Fläche vor der Zeisigwaldstraße 17 im Yorckgebiet, da hier die CAWG eG die Pflegemaßnahmen (unterlassen der Mahd zwischen Dezember bis ca. Mitte Juni) beeinflussen kann.
Wir werden die Entwicklung beider Pilot-Flächen in den nächsten Jahren verfolgen können. Hier folgen einige Fotos beider Flächen zum Jahreswechsel 2021/22, als Ausgangspunkt/Startpunkt des Vergleichs (vorher/nachher). Ein „Klick“ auf die Fotos führt zu größerem Bild:


RÜB LU4, Stadtpark Chemnitz, 31.12.2021

Zeisigwaldstraße 17, Chemnitz, 1.1.2022

Es gibt natürlich bereits schöne Frühjahrsfotos der Aktionen aus den vergangenen Jahren. Wir möchten uns hier aber bewusst ausschließlich auf den Vergleich dieser beiden „Pilot-Flächen“ konzentrieren und diese Vergleichsbilder hier dokumentieren, inkl. der Entwicklung der Flächen über mehrere Jahre.

Beide Mitmach-Projekte für nachhaltige Blühflächen von „lebenswertes Chemnitz“ wurden bereits als Mikroprojekte für das Kulturhauptstadt-Jahr (C2025) eingereicht, siehe:

… und natürlich vom C2025-Projektteam abgelehnt, vermutlich, da „lebenswertes Chemnitz“ zu anderen Chemnitzer Themen und Kulturhauptstadt-Projekten auch kritische Positionen einnimmt.

Unsere beiden Blühflächen-Projekte haben Chemnitz KEINEN Euro gekostet und sind zudem noch wesentlich nachhaltiger als die bisherigen (sehr teuren) Blühflächenprojekte im Rahmen von C2025, die aufgrund von Anfängerfehlern bereits nach 2-3 Jahren neu angelegt werden müssen/mussten, da sie eben (trotzt teurer Finanzierung) NICHT nachhaltig sind.
Warum Blühwiesen-Projekte im Rahmen von C2025 finanziert werden, die NICHT fachgerecht und kompetent ausgeführt wurden und deshalb nicht länger als 3 Jahre ohne Neuanlage überleben, wird das Geheimnis des C2025-Teams bleiben, genauso wie die Ignoranz der massiven Kritik zu „WE PARAPOM!“ (Apfelbaumparade), wo auch bisher eine tolle Ursprungsidee bisher komplett gegen die Wand gefahren wird (beispielsweise: „WE PARAMALUS! <=> WE PARAPOM!“). Hoffen wir, dass sich diesbezüglich noch etwas ändert, bevor noch mehr Gelder vernichtet werden, statt sie nachhaltig einzusetzen.

Impf-Flashmob „NichtFürEuch“

Chemnitzer Impf – Flashmob „Nicht Für Euch“

Vom  3.12.-6.12.2021

gehen möglichst viele bisher ungeimpfte Chemnitzer:innen zur Corona-Schutzimpfung unter dem Motto:  „Nicht Für Euch“ (#NichtFürEuch) um trotzdem den Protest zur aktuellen Politik und Medienberichterstattung auszudrücken. Mit „Nicht Für Euch“ sind Politiker und einseitig berichtende Medien/Journalistinnen gemeint.

Mitmachen als Protest!

Die ausführliche Begründung für diese Aktion ist im Beitrag „Impfen statt Suizid“ beschrieben. Hier der Ausschnitt daraus zur dieser Aktion:

Vorschlag – Kulturhauptstadt – Aktion (C2025):
„Chemnitzer Impf – Flashmob“

Da auch die Kulturhauptstadt-Organisation in Chemnitz bekanntermaßen in die falsche Richtung läuft, z.B. nur eine Elite (die das „richtige“ und derzeit „konforme“ Weltbild hat) entscheidet, was passieren darf (und wer das ganze Geld bekommt),  oder „Kultur“ nur in „Kunst“ umgedeutet wird, möchte ich Euch:

  • eine gemeinsame C2025 Flashmob- Aktion: einen Chemnitzer „Impf-Flashmob“ vom 3.12.-6.12.2021

vorschlagen, UNABHÄNGIG und auch als Protest GEGEN das heutige Kulturhauptstadt-Team in Chemnitz (deshalb das Flashmob-Format als „Kunstform“) und GEGEN die heutige Politik und Medienberichterstattung  und GEGEN die Diskriminierung von „Ostdeutschen“. Es ist eine Aktion FÜR Freiheit und FÜR Solidarität mit dem Pflegepersonal und Menschen mit schwachem Immunsystem.

Alle von Euch, die bis dahin noch nicht geimpft sind, gehen in diesem Zeitraum zum Impfen, entweder zu den impfenden Ärzten (bevorzugte Option) oder auch ins Impfzentrum  auf der Wilhelm-Raabe-Straße (für das Sachsen für die Neueröffnung 4 Millionen Euro an Chemnitz zugesagt hat – also ein finanzielles Gewinngeschäft für die Stadt).

In diesem Zeitraum können alle von Euch, die mitmachen auch wirklich geimpft werden (wenn die Stadt das möchte). Deshalb ist es keine 15min Aktion und auch nicht ganz so kurzfristig und trotzdem noch recht spontan und selbstorganisiert. Wer möchte kann auch sehr gerne eine „Nicht für EUCH!“ Plakette, Plakat o.ä. mitbringen, als Protest gegen die aktuelle Politik (Stadt, Land, Bund) und/oder gegen die bisherige C2025 Organisation in Chemnitz.

Da ich persönlich zu diesem Zeitpunkt sowohl geimpft, als auch geboostert bin, nehme ich nicht teil, verfolge aber die Ergebnisse. Es wäre toll, wenn es danach von Euch ein paar Fotos gibt, von der Aktion und Euren Stickern und Plakaten … und zwei Wochen später eine Impfquote von min. 84% (2×42) in Chemnitz.

Bitte: Wer die Aktion gut findet, sollte diese Information jetzt an Freunde und Bekannte in Chemnitz weiterleiten (da ich nicht so „Social Media“ aktiv bin und deshalb kein entsprechendes Netzwerk habe).

Hinweis: der Text wurde am 1.12.2021 leicht angepasst.

Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Mauerbienen – Aktion: 2021

Mauerbienen Mitmach-Aktion 2021

Die nachhaltige Nistblock-Mitmach Aktion für Mauerbienen und andere Wildbienen kann auch 2021 stattfinden.

Wer einen oder mehrere Nistblöcke haben möchte, muss eine E-Mail an „liesch@email.de“ mit dem Titel/Betreff „Mauerbienen-Aktion“ senden und wird dann in die Interessenten-Liste aufgenommen. Alle weiteren Informationen (z.B. Fertigstellung der Herstellung in der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ und Abholungsmöglichkeiten) erfolgen dann per E-Mail.

Die Details zur Aktion  (Nutzen, Mitmacherinnen/Partner, fachliche Informationen, Bildungsinhalte) sind in der Projektbeschreibung „Mauerbienen-Aktion“ erläutert.  Hier geht es zum Lernpfad  dieser Mauerbienen-Aktion (Wissenswertes zu den Nistblöcken, zu Mauerbienen, Wilbienen und nachhaltige Blühflächen).

In diesem Beitrag werden „nur“ die laufenden Informationen der Mauerbienen-Aktion in 2021 „protokolliert“.

Ziel ist es, auch dieses Jahr mindesten 100 Mitmacherinnen zu gewinnen, die einen entsprechenden Nistblock unserer Aktion auf ihren Grundstücken oder Balkonen aufstellen/aufhängen.

Zeitplan und aktueller Stand (2021):

Am Donnerstag, den 8.April 2021 wurde die „Mauerbienen Aktion“ als Live-Session im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC) vorgestellt. Die Aufzeichnung unter dem Titel „Mauerbienen-Aktion: Ein Wildbienen-Projekt zum Lernen und Nachmachen“  (Dauer: 56:58 min):

wurde bereits mehr als 3.000 Mal angesehen. Unter diesem Link ist das Video mit Index  (Inhaltsverzeichnis) erreichbar.

Am 15. April 2021 wurde die Mauerbienen-Aktion als Grundlage für den Projektantrag „Wildbienen-2025“ als Kulturhauptstadt 2025 Mikroprojekt eingereicht (und inzwischen durch das entsprechende „#chemnitz 2025“ Auswahlgremium abgelehnt). Wir sind also weiterhin auf uns allein gestellt.

Ende August 2021: Die konkreten Kosten für die Herstellung der Nistblöcke in 2021 liegen mit dem Angebot der regionalen „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ vor. Sie betragen 26,-€ pro Nistblock (gegenüber 22,-€ in 2021). Grund dafür sind die im letzten Jahr explodierten Holzpreise (sicherlich auch aus den Medien bekannt). Stand heute, darf es in 2021 kein Starterset mit „Mauerbienen-Kokons“ (wie in 2020) geben. Die „Untere Naturschutzbehörde“ in Chemnitz hat dies untersagt bzw. mit unerfüllbaren Auflagen für jeden einzelnen Teilnehmer der Aktion unmöglich gemacht. Genaueres dazu ergänze ich noch in einem gesonderten Beitrag, für die Tranzparenz und die eigene Meinungsbildung.

Am 7. September informierte uns die „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“, dass es in 2021 die Möglichkeit gibt, die Nistblöcke auch schon (teilweise) vor Anfang Dezember (wie in 2021) zu erwerben. Es wird ab Ende September bereits erste Abholmöglichkeiten für die Nistblöcke geben. Genaueres über den Newsletter (Interessentenliste).

Am Sa. 2.Oktober , 10-12 Uhr findet der erste Abholtermin für die bisher bestellten Nistblöcke der diesjährigen Mauerbienen-Aktion statt, für alle Interessenten, die bis 20.9.2021 ihre Nistblöcke bestellt haben.

9.Oktober: Die ersten 50 Nistblöcke dieses Jahres wurden den Mitmacher:innen übergeben. Es kann weiter mitgemacht werden. Ein zweiter Termin zur Übergabe ist im November angestrebt.

Am Sa. 4. Dezember und Sa. 11. Dezember  findet die zweite und dritte Übergabe statt. Die vorbestellten Nistblöcke dafür erhalte ich heute (30.11.) von der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“. Alle Interessenten haben dazu eine E-Mail erhalten. Falls nicht, bitte im SPAM-Ordner nachsehen und sich sonst bei mir melden.

Hinweis:

Da wir dieses Jahr keine Mauerbienen-Kokons mit ausgeben dürfen, ist es möglich, auch noch einmal bis Mitte Februar 2022  Mauerbienen-Nistblöcke herzustellen, wenn wenigstens 50 Interessenten zusammen kommen, die wir dann in der „Werkstatt für Menschen mit Behinderungen“ hergestellt werden können.  Wer noch einen oder mehrere Nistblöcke haben möchte, kann noch eine E-Mail an „liesch@email.de“ mit dem Titel/Betreff „Mauerbienen-Aktion“ senden.

Impfen statt Suizid

„Ja“ – zur Corona-Impfung

… warum Ihr Euch gegen Corona impfen lassen solltet, auch als Skeptiker.

Dass ich für die Impfung bin, ist aufgrund der bisherigen „Corona-Beiträge“ auf „lebenswertes Chemnitz“ nicht überraschend. Gerade deshalb lasse ich hier die überall gegenwärtigen Argumente weg.

Ich halte „Nichtimpfen“, auch als Protestaktion, für unklug und schade, da mich dies sehr an die „judäische Volksfront“ und deren „fliegendes Suizidkommando“ erinnert. Für alle, die jetzt keine Zeit haben, sich „Das Leben des Brian“ komplett anzusehen, gibt es den entsprechenden Ausschnitt hier in Youtube (Dauer: 0:55 min):

Ausgangspunkt der Idee für diesen Beitrag ist derAbschnitt eines Artikels von Spiegel-Online („Die vierte Welle ist politisch“ 14.11.2021):
Jetzt sterben für den Widerstand
… Wir haben es mit Leuten zu tun, die jedes Vertrauen in diesen Staat und seine Institutionen verloren haben.
… die Botschaft ist trotzdem erschreckend klar.
Die vierte Welle ist politisch. Jetzt wird gestorben für den Widerstand gegen »das System«.“

Meiner Meinung nach ist diese Einschätzung richtig, wenn man „jedes Vertrauen“ gegen „fast jedes Vertrauen“  ersetzt. Dass dieses oft auch Wähler der AfD sein sollen, hat deshalb auch nur indirekt mit der AfD zu tun, sondern daran, wie man derzeit in Deutschland seinen Protest noch demokratisch ausdrücken kann, wenn es diesen erkannten Vertrauensverlust in die aktuelle Politik und deren Institutionen (inklusive der Presse und sogar die Justiz) gibt. Demzufolge ist die Wahl der AfD noch eine sehr gemäßigte, demokratische und trotzdem sichtbare Form des Protestes.

Diesen Vertrauensverlust kann ich sehr gut verstehen !

… und es ist logisch und überhaupt nicht überraschend, dass es diesen berechtigten Vertrauensverlust gerade in den (nicht mehr) „Neuen Bundesländern“ gibt. Deshalb hier ein kurzer Seitenblick dazu:
Dieser Vertrauensverlust ist die Folge „westdeutsch“ dominierter Politik und Medienberichterstattung in den letzten mehr als 30 Jahren. Nicht nur die Enttäuschung darüber, sondern auch die tatsächliche bis heute vorhandene (demokratische) Machtlosigkeit der „Ostdeutschen“ ist daran schuld … und nicht die AfD.  Nur ca. 20% der Wähler und weniger als 20% des Stimmrechts für „Ostdeutsche“ im Bundestag sind die Basis, mit der Westdeutsche seit mehr als 30 Jahre über die Köpfe der Ostdeutschen hinweg entscheiden. Dies ist das eigentliche „Diskriminierungsproblem“, was der heutigen Situation zugrunde liegt. Menschen auf dem Land und Landwirtinnen, sind übrigens eine weitere größere Gruppe dieser diskriminierten Minderheiten in Deutschland.
Daraus resultieren inzwischen mehr als genug nachvollziehbare Protestgründe und sehr sehr gute Gründe für diesen Vertrauensverlust in die aktuelle deutsche Politik und ihre Institutionen. Die Mehrheitsverhältnisse fundamentierten diese seit mehr als 30 Jahren existierende Diskriminierung  in der heutigen Gesellschaft. Solange es hier kein grundlegendes Umdenken gibt, wird dies  auch so bleiben und sich das Problem verstärken. Das stimmt leider. Um eine Chance zu haben, irgendeine geeignete Lösung dieses tatsächlichen Problems zu finden, brauchen WIR Euch, lebend !

Lasst Euch gegen COVID-19 impfen

…gerade deshalb. Lasst die Anderen, die auch unter diesen grundlegenden Problemen in „Ostdeutschland“ leiden, nicht im Stich! Euer Protest wird benötigt, wenn sich zukünftig wieder etwas verbessern soll. Wenn auch nur wenige von Euch (so sinnlos) sterben, fehlen diese für zukünftige Proteste und diejenigen, wegen denen Ihr das Vertrauen in die deutsche Politik (inkl. Medien) verloren habt, können sich (mehr oder weniger still) freuen. Wenn Ihr Zeit habt, seht Euch „Das Leben des Brian“ komplett an und wenn nicht, dann wenigstens den oben eingebetteten Ausschnitt zum „fliegenden Suizidkommando“. Jede(r) muss seine eigene Art finden, Protest auszudrücken, aber nicht gegen Covid-19 impfen, suggeriert mir diese Bildsequenz der „judäischen Volksfront“.

Es gibt noch einen wichtigen anderen Grund, warum Ihr Euch impfen lassen solltet:
Die Mitarbeiterinnen im Gesundheitsbereich, egal ob im Krankenhaus oder in der Pflege, sind übel dran. Sie leiden seit inzwischen fast zwei Jahren extrem unter der hohen persönlichen Überbelastung durch Corona, auch weil es keine normale (so schon harte) Arbeit ist, sondern wegen der Maßnahmen zum eigenen Schutz (z.B. Schutzkleidung) noch zusätzlich belastet, inkl. der höheren Totenzahl trotz des großen eigenen Einsatzes . Klar gibt es das Problem beim Pflegepersonal schon lange, auch ohne Corona. Das heißt aber auch, diese Pflegekräfte wurden von der Politik und unserer derzeitigen Demokratiesituation genauso im Stich gelassen, wie wir „Ostdeutsche“. Sie sind dem genauso ausgeliefert. Ich finde es unfair und unsolidarisch, wenn diese Menschen unter dem „Impfprotest“ besonders leiden müssen und sich die eigentlichen „Problempersonen“ still und heimlich freuen können, wenn einige ihrer politischen Gegner sterben.  Solidarität mit den Menschen im Krankenhaus und in der Pflege finde ich richtig.

Lasst Euch gegen COVID-19 impfen

NICHT für die heutige Politik, sondern aus Solidarität zu denjenigen, die Ihr sonst „So“ oder „So“ im Stich lasst.

Meine persönliche Impf-Einschätzung

Ja, die Impfreaktionen durch die mRNA-Impfstoffe sind vergleichsweise heftig. Ich selbst habe wohl (auch aufgrund vieler Reisen) deutlich mehr als 100 Impfungen (wahrscheinlich 100te) in meinem Leben erhalten und KEINE hatte bisher so starke Impfreaktionen, wie meine zweite Biontech-Impfung und auch aus meinem Bekanntenkreis erlebe und erfahre ich ähnliches.

Aber ich halte Impfungen für eine der größten Errungenschaften für die Gesundheit der Menschen und obwohl ich die Berichterstattung fast aller deutschen Medien aus Sicht eines „im Osten Aufgewachsenen“ inzwischen oft unerträglich finde, glaube ich, dass das RKI oder die WHO ausreichend unabhängig empfehlen und das die mRNA-Impfstoffe wirksam (und sicherlich auch die Zukunft moderner Impfstoffe) sind. Selbst für Kinder und Jugendliche (die wirklich bei den bisherigen Virus-Varianten nur selten ernsthaft erkranken), glaube ich, dass das Risiko der Impfung (inkl. aller möglichen Nebenwirkungen) sehr deutlich unter dem geringen Risiko ernsthaft zu erkranken liegt. Für alle anderen Menschen sowieso. Auch wenn zukünftig bei den mRNA-Impfstoffen die Impfreaktionen sicherlich noch reduziert werden müssen, vergleiche ich das Risiko (wie bei allen anderen Dingen des Lebens) aufgrund von Wahrscheinlichkeiten mit den Vorteilen/Nutzen.  Hier gibt es für mich keinen Zweifel, dass der Vorteil auch der mRNA-Impfstoffe, selbst für Kinder extrem größer ist, als das Risiko. Eine Malariaprophylaxe oder die Tollwut-Impfung sind meiner Meinung nach deutlich kritischer (hinsichtlich der kritischen Nebenwirkungen) und trotzdem hielt ich den Nutzen (bei entsprechenden Reisezielen und Reisezeiten) für höher und musste mir dann bei dem Kratzer durch eine Affen in Indien eben keine Gedanken mehr machen.

Gerade weil die Russland-, China- und Berichterstattung über andere Länder, die unserer Politik und Medien (aus welchem Grund auch immer) nicht gefallen, immer negativ ausfallen müssen (außer es geht um Oppositionelle), ist der Beitrag über „Bolsonaros Brasilien“ (Beispiel-Beitrag der ARD: „Keine Angst vor Impfungen“) mit seiner inzwischen hohen Impfquote recht interessant und zeigt, warum Impfen auch bei Mutationen der sinnvollste Weg ist, unsere Freiheit wieder zu erlangen. Besonders deutlich wird dies sicherlich beim kommenden „Karneval in Rio“ werden. Mir ist Freiheit auch besonders wichtig und dazu ist in diesem Fall die Impfung der mit Abstand geeignetste Weg, aber nur, wenn genug (>90%) mitmachen.

Es stimmt, ich bin vorgeschädigt. Meine Mutter hat mehr als 40 Jahre (bis zu Ihrem Ruhestand) in der Epidemologie im Chemnitzer Gesundheitsamt gearbeitet (damals war mindestens ein 3jähriges Studium im Fachgebiet dazu Pflicht – keine Verwaltungsfachangestellten-Ausbildung). Ich bin also mit Infektionskrankheiten-Themen groß geworden. Deshal weiß ich auch, dass das gleichzeitige Auftreten vieler Geimpfter und vieler Ungeimpfter eine optimale „Zuchtumgebung“ für Mutationen ist, die den Impfschutz umgehen können.  Auch um unsere Freiheit wiederzuerlangen und nicht wegen immer neuer Varianten noch Jahre mit Einschränkungen (wie in den letzten zwei Jahren) leben zu müssen, finde ich es gut, wen wir eine hohe Impfquote so schnell wie möglich erreichen, am liebsten so, dass auch ein Karneval in Deutschland im Februar 2022 wieder für ALLE unbeschränkt offen sein kann (man kann ja träumen).
Wenn die 90% Impfquote nicht freiwillig erreicht wird (z.B. bis Ende Dezember 2021), bin ich deshalb für eine generelle Impfpflicht. Viel besser finde ich es aber, wenn sich mindestens 90% Freiwillige finden.

Eine Impfpflicht nur für Krankenhaus- und Pflegepersonal (und wenige Andere)  finde ich dagegen extrem ungerecht! Diese Gruppen leiden besonders seit zwei Jahren und dann sollen sie als Einzige mit einer Impfpflicht „bestraft“ werden? Nein! Wenn Impfpflicht, dann ALLE.

Ich persönlich habe mich weniger wegen mir impfen lassen (wenn mir mein Leben und meine Gesundheit zu wichtig wären, würde ich die kritischen Beiträge in „lebenswertes Chemnitz“ nicht so schreiben, wie ich es tue) , sondern wegen der Personen, die sich nicht impfen lassen können oder deren Immunsystem auch mit Impfung nicht ausreichend funktioniert.

Sicherlich werden wir zumindest einige Jahre, auch wegen der Mutationen, mit Auffrischungsimpfungen, auch mit angepassten Impfstoffen leben müssen (was Mist ist) … aber es ist ein sinnvoller und menschlicher Weg zurück in die Freiheit.

Mein Deal-Vorschlag

Da mein persönlicher Nutzen (Freiheit) aus einer höheren Impfquote höher ist, möchte ich Euch auch einen Deal vorschlagen.

Wenn bis Ende Dezember 2021 eine freiwillige Impfquote in Chemnitz von mindestens 84% (2 x42;-) erreicht wird, starte ich im neuen Jahr eine Beitragsreihe darüber: wie, wo und warum der Osten nach der Wiedervereinigung diskriminiert wurde … vor allem an den Beispielen, wo dies bis heute noch existiert und besonders falsch ist.

Das wird mich viel Freizeit kosten. Aber die nehme ich mir, wenn Ihr auch mir meine Freiheit über diese Impfquote zurück gebt und wir so vielleicht sogar ohne Impfpflicht auskommen.

„Protest ja“ – aber sinnvoll

Ich finde es wichtig, dass sich jede(r) gegen die existierenden großen Missstände in der aktuellen Politik und der Medienberichterstattung engagiert. Es ist logisch, dass das vor allem dort passiert, wo die Misstände am größten sind (hier im Osten). Ich bin auch froh, dass sich der gerechtfertigte Frust bisher hauptsächlich auf diese friedliche und demokratische Weise äußert, wie die Wahl der AfD. Es könnte deutlich schlimmer sein und niemand müsste sich darüber wundern. Natürlich liegt der Ball schon seit längerem im Feld der Politik und der Medien, um dies zu ändern, solange es noch nur demokratische „Protestwahlen“ sind. Leider ist bisher kein Erkenntnisgewinn in der gesamtdeutschen Politik und den „öffentlich-rechtlichen“ Medien zu erkennen.

Aber als nächste Eskalationsstufe das „fliegende Suizidkommando“ zu wählen, halte ich für falsch. Lokal gab es hier in Chemnitz sogar  einen allerersten Lichtblick. Ich habe natürlich keine Ahnung, ob mein „Offener Brief  an den Chemnitzer Stadtrat„, den jedes Mitglied des Stadtrates am 23.11.2021 per E-Mail erhalten hat, damit zu tun hatte, aber: Cornelia Utech (die „Altmaier-Option“ für den Chemnitzer Bürgermeisterposten – Dezernat 5) wurde nicht gewählt. In der aktuellen Chemnitzer Politik- und Mediensituation ist das fast ein „Wunder“. Ich danke den Stadträt:innen dafür – übrigens, egal welcher demokratisch gewählten Partei sie angehören.

Jede(r) von Euch sollte einen eigenen Weg des Protestes finden (den ich auch selbst für bitter notwendig halte). Für mich sind ein Weg u.a. diese Kritik-Veröffentlichungen hier im „lebenswerten Chemnitz“ inkl. vieler unveröffentlichter Themen hinsichtlich der Überbürokratisierung und Bürgerunfreundlichkeit der Ämter in Chemnitz. „Nicht Impfen“ trifft aber meiner Meinung nach stärker die Schwächeren (z.B. im Gesundheitswesen oder Menschen mit schwachem Immunsystem) und die Verursacher des eigentlichen gesellschaftlichen Problems freuen sich im Stillen über jede(n), die von Euch stirbt (auch wenn die Wahrscheinlichkeit, wenn Ihr sonst gesund seid, nicht so hoch ist).  „Nicht Impfen“ trifft also zu stark die Falschen (Schwachen) und hilft denen, gegen die Protest angebracht ist (heutige Politik und Medien).

Vorschlag – Kulturhauptstadt – Aktion (C2025):
„Chemnitzer Impf – Flashmob“

Da auch die Kulturhauptstadt-Organisation in Chemnitz bekanntermaßen in die falsche Richtung läuft, z.B. nur eine Elite (die das „richtige“ und derzeit „konforme“ Weltbild hat) entscheidet, was passieren darf (und wer das ganze Geld bekommt),  oder „Kultur“ nur in „Kunst“ umgedeutet wird, möchte ich Euch:

  • eine gemeinsame C2025 Flashmob- Aktion: einen Chemnitzer „Impf-Flashmob“ vom 3.12.-6.12.2021

vorschlagen, UNABHÄNGIG und auch als Protest GEGEN das heutige Kulturhauptstadt-Team in Chemnitz (deshalb das Flashmob-Format als „Kunstform“) und GEGEN die heutige Politik und Medienberichterstattung  und GEGEN die Diskriminierung von „Ostdeutschen“. Es ist eine Aktion FÜR Freiheit und FÜR Solidarität mit dem Pflegepersonal und Menschen mit schwachem Immunsystem.

Alle von Euch, die bis dahin noch nicht geimpft sind, gehen in diesem Zeitraum zum Impfen, entweder zu den impfenden Ärzten (bevorzugte Option) oder auch ins Impfzentrum  auf der Wilhelm-Raabe-Straße (für das Sachsen für die Neueröffnung 4 Millionen Euro an Chemnitz zugesagt hat – also ein finanzielles Gewinngeschäft für die Stadt).

In diesem Zeitraum können alle von Euch, die mitmachen auch wirklich geimpft werden (wenn die Stadt das möchte). Deshalb ist es keine 15min Aktion und auch nicht ganz so kurzfristig und trotzdem noch recht spontan und selbstorganisiert. Wer möchte kann auch sehr gerne eine „Nicht für EUCH!“ Plakette, Plakat o.ä. mitbringen, als Protest gegen die aktuelle Politik (Stadt, Land, Bund) und/oder gegen die bisherige C2025 Organisation in Chemnitz.

Da ich persönlich zu diesem Zeitpunkt sowohl geimpft, als auch geboostert bin, nehme ich nicht teil, verfolge aber die Ergebnisse. Es wäre toll, wenn es danach von Euch ein paar Fotos gibt, von der Aktion und Euren Stickern und Plakaten … und zwei Wochen später eine Impfquote von min. 84% (2×42) in Chemnitz.

Abschließen möchte ich noch einmal mit meiner Bitte:

Lasst Euch gegen COVID-19 impfen

Mit freundlichem Flügelschlag
Dirk Liesch

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 1.12.2021 leicht angepasst (im Text des „Impf-Flashmob“ Vorschlags)


Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Offener Brief an Chemnitzer Stadtrat

NEIN zu Cornelia Utech

… als neue Chemnitzer Bürgermeisterin für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport (Dezernat 5).

Ergänzung (25.11.2021):
Die Wahl hat am 24.11. stattgefunden: Danke für das Ergebnis.

Sehr geehrte Chemnitzer Stadträtinnen und Stadträte,

ich plädiere an SIE, Ihr Gewissen zu befragen und danach morgen am 24.11.2021 gegen Cornelia Utech als neue Bürgermeisterin des Dezernat 5  (Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport) zu stimmen. Wenn sie für diese wichtigen Bereiche zuständig wird, ist das für Chemnitz schlimm und auf jeden Fall die falsche Entscheidung. Hier kommt meine Begründung und persönliche Meinung, warum dies so ist:

  • Bereits im Beitrag „Sozialamt fordert zu Straftat auf“ bin ich auf die Verantwortung von Cornelia Utech an diesen Zuständen im durch sie geleiteten Sozialamt eingegangen. Auch wenn sie für die konkrete Aufforderung zur Straftat nicht persönlich verantwortlich ist, so hat sie doch in den letzten Jahren die unglaubliche Überbürokratisierung geschaffen, die in diesem Beispiel deutlich wird. Im konkreten Beispiel wurden aus notwendigen zwei Minuten, Tage an Aufwand für alle Beteiligten. Diese extreme Überbürokratisierung die Frau Utech in Ihrem Amt geschaffen hat (nicht nur zufällig im beschriebenen Beispiel) wäre für alle Bereiche des Dezernat 5 noch viel schlimmer.
  • im Beitrag „Inzidenz über 1.000 – Warum?“ (22.11.2021) habe ich dargestellt, welche zentrale Verantwortung Cornelia Utech an der katastrophalen Situation des Gesundheitsamtes (und der aktuellen Corona-Situation in Chemnitz) trägt, so dass das Chemnitzer Gesundheitsamt gestern im wahrsten Sinne des Wortes „kapitulieren“ musste. Eine der zentralen Ursachen dafür ist meiner Meinung nach Cornelia Utech. Machen Sie sich selbst ein Bild  und fragen Sie sich vor allem, warum dies bereits die zweite personelle Fehlbesetzung in der Führung des Gesundheitsamtes in Folge war? Weshalb hat niemand den früheren sehr kompetenten Amtsarzt (Dr. Monzer) und dessen Erfahrung einbezogen, um die Position so zu besetzen, dass diese wichtigen Aufgaben (insbesondere jetzt in der Pandemie) kompetent gelöst werden?

Ich hatte in meiner letzten nichtöffentlichen Mail an Sie bereits die „Altmaier – Knicks“ (Solar- und Windkraft-Einbrüche) erwähnt und dass ich diese Einbrüche in Chemnitz vor allem im Bereich Bildung nicht auch noch möchte. Zwei Eigenschaften sprechen nämlich eindeutig für Cornelia Utech.

  1. Sie ist 100% loyal und wird alle Wünsche des Oberbürgermeisters 100% unterstützten und ihm den „Rücken freihalten“, egal ob dadurch auch völlig unnötig Chemnitzer:innen sterben. Nicht das fachlich Notwendige, sondern das politisch Gewollte, vertritt sie ohne Gewissensbisse zu 100%, eine Eigenschaft die in der Führungsetage des Chemnitzer Klinikums offensichtlich so noch nicht fest implementiert war.
  2. Sie versucht, jeden Fehler zu vermeiden. Ihr Weg dazu ist Überbürokratisierung, wie im Sozialamt und jetzt auch im Gesundheitsamt live zu erleben. „Wer nichts tut, macht nichts verkehrt.“ „Wer schreibt, der bleibt.“  – sind durchaus funktionierende Vorgehensweisen. Bürokratische Prozesse so aufzublähen, dass alle Personalressourcen „überlastet“ sind, ist ein guter Weg zu verhindern, dass Fehler begangen werden, da ja gar keine Zeit bleibt, etwas zu tun, was sich nachfolgend als falsch herausstellen könnte.

Diese beiden Punkte meiner persönlichen Meinung sind an beiden oben verlinkten Beispielen gut nachvollziehbar und sie stimmen auch mit dem überein, was „Untergebene“ von Cornelia Utech berichten, die Sie (Chemnitzer Stadträte) offensichtlich bisher nicht „gehört“ haben.

Natürlich ist es praktisch, wenn Sie als Stadtrat und Oberbürgermeister „durchregieren“ können und es keinerlei Bedenken und Widerstand mehr seitens der fachlichen Kompetenz in der Stadtverwaltung gibt (da gibt es tatsächlich noch eine größere Zahl von Mitarbeiter:innen die in ihrem Fachgebiet sehr kompetent sind). Zu diesem Ziel (Durchregieren) reicht es selbstverständlich, wenn sie dazu geeignete „Leiter:innen“ wie Frau Utech installieren, die Kompetenz aus den entsprechenden Abteilungen der Stadtverwaltung zumindest unter der Decke halten (unterdrücken) oder durch Überbürokratisierung „abwürgen“.

Wer sich ernsthaft und tiefer mit Cornelia Utech und ihrer Rolle in der Corona-Pandemie und im Sozialamt beschäftigt, wird sicherlich zu dem gleichen Ergebnis kommen.

Sie haben mit Frau Utech die Möglichkeit einen „Chemnitzer-Altmaier“ noch weiter zu stärken und wir werden auch ähnliches wie die „Altmaier – Knicks“ (Solar- und Windkraft-Einbrüche) in den Bereichen des Dezernats 5 in Chemnitz erleben. Ich möchte dies aber in den Bereichen Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport  nicht.

Langfristig wird es meiner Meinung nach mehr helfen, wenn die vorhandene Kompetenz in der Stadtverwaltung endlich erschlossen und von zuviel Bürokratie entlastet wird, um auch positive, konstruktive und nach vorn gerichtete Impulse geben zu können. Eine überbürokratisierende „Altmaier – Marionette“ erreicht für mich genau das Gegenteil. Ohne Frau Utech ständen wir auch jetzt in der Corona-Pandemie deutlich besser da!

Wenn Sie keine Kritik und keinen Gegenwind aus der Stadtverwaltung wünschen und einfach nur „durchregieren“ möchten, wählen Sie Frau Utech. Wenn Sie wirklich eine positive Entwicklung für Chemnitz wollen, wählen Sie keinesfalls Cornelia Utech. Sie entscheiden morgen, am 24.11.2021.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Liesch

Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.