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Winterling – Samen wird reif

Samen für Winterling -Aktion werden reif

Der Samen für die Winterling-Aktion wird in den nächsten Tagen reif. Das Beitragsbild zeigt meine in 2020 gesammelten Winterling-Samen. Die aktuelle Presseinformation zur „Winterling-Aktion“ gibt es hier als PDF-Dokument.

Wer bei dieser Blühflächen und Bienenweide-Aktion mitmachen möchte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

Sammelt die Samen Eurer Winterlinge und stellt sie der Aktion zur Verfügung oder säht sie selbst im öffentlichen Bereich an geeigneter Stelle aus.Es ist ein wertvoller Beitrag für Bienen und Wildinsekten und für ein schöneres, blühendes und buntes Chemnitz.

Hier noch einmal der Link zu den Details der Aktion.

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Winterling mit Samen (Quelle, siehe Link)

Wenn das Laub der Winterlinge in den nächsten Wochen gelb wird, ist das der beste Zeitpunkt auch überzählige Knollen zu entnehmen (und am gelben Laub noch zu finden) … und diese Knollen gleich wieder (innerhalb von max. 3-5 Tagen) zu stecken, bevor sie zu stark austrocknen.

Winterling Blühflächen – Kulturhauptstadt 2025“ ist der Antrag, die „Winterling-Aktion“ als ein Microprojekt innerhalb der Vorbereitung des Kulturhauptstadtjahres durchzuführen. 2021 ist dabei voraussichtlich das letzte Jahr, aus dem Samen noch in 2025 zu blühenden Winterlingen werden. Allerdings gab es mit der durch den Grünflächenamtsleiter Peter Börner vorgeschlagen Fläche im Park der Opfer des Faschismus in 2021 Probleme, siehe „Winterlinge abgemäht„. Ein persönlicher Kontakt mit Peter Börner ist bisher immer noch komplett unmöglich (typisches CS³ Verhalten).

Auf der zweiten „offiziellen“ Blühfläche im Nordpark (in Zusammenarbeit mit dem BUND in Chemnitz) ist das Ergebnis sehr vielversprechend.

Ob jemand noch einmal das Risiko mit dem Park der OdF eingehen möchte, sollte jede(r) selbst entscheiden. Die Tipps in der ausführlichen Projektbeschreibung der „Winterling-Aktion“ helfen auch,  als „Guerilla Aktion“ eine eigene geeignete Fläche zu finden.

Macht mit.

Die Selbstgerechten – ein Dank

„Die Selbstgerechten“

-Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt

von Sahra Wagenknecht ist für mich das beste deutsche Politik-Buch seit Jahren.

Ich danke ihr für das Buch, weil es nun nicht mehr geschrieben werden muss. Das spart Zeit, auch weil viele Themen darin gut und passen formuliert sind und deshalb direkt in der eigenen Argumentation (als Zitate) nutzbar sind. Eine gute Analyse zum Buch enthält der Spiegel online Artikel „Ein bisschen größenwahnsinnig“ von Tobias Becker.
Auch wenn Sarah Wagenknecht hauptsächlich linke Themen adressiert, passt vieles doch auch auf sehr viele Grüne und die „Lifestyle“-Mittelschicht in den anderen Parteien. Es ist ein Buch, was ein breiter Teil der heutigen deutschen Mittelschicht nicht gerne lesen wird. Deshalb ist es so gut und richtig.
Da es bisher nur in gebundener Version verfügbar und auch digital noch recht kostenintensiv ist, sollten die nicht so Privilegierten noch etwas warten, ehe sie das Buch lesen (oder Glück haben, es in der Bilbliothek zu bekommen ;-).

Um nicht vieles doppelt zu schreiben, lest die oben verlinkte Analyse. Aus dieser habe ich auch die beiden folgenden Zitate übernommen:

»Die meisten Wähler rechter Parteien sind keine Feinde der Demokratie. Viele haben eher den Glauben daran verloren, in einer zu leben.« (Sahra Wagenknecht)

»Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden.« (Sahra Wagenknecht)

In diesem Sinne: Denkt darüber nach, welche Initiativen in Chemnitz mit öffentlichen Geldern und durch unsere „?Freie? Presse“ unterstützt werden, und welche nicht.

In der oben zitierten Analyse auf Spiegel online schreibt Tobias Becker:

„Die Identitätspolitik, schreibt sie, »begräbt den Anspruch, eine rationale Debatte auch nur führen zu können, und überhöht diffuse Empfindungen und mimosenhaftes Beleidigtsein.« Mal angenommen, da ist etwas dran (und das ist es), mal weiter angenommen, man will stattdessen eine rationale Debatte anstoßen (und das behauptet Wagenknecht): Ist es dann klug, die Empfindungen »diffus« und das Beleidigtsein »mimosenhaft« zu nennen? Ist es klug, die identitätspolitischen Lifestylelinken, die man gerade als besonders kränkbar identifiziert hat, gleich darauf zu beleidigen?

Wenn frau der durch Lifestylelinke und Lifestylegrüne zwingend geforderten „Gewaltfreien Kommunikation“ (GFK. nach Rosenberg ), also einer wertschätzenden, verbindenden, emphatischen Kommunikation ohne Urteile und Bewertungen, folgt, müsste ich jeden meiner Beiträge über „S² den Großen“, die CS³ oder unsere „?Freie? Presse“ zwingend mit Sätzen beginnen, wie:
„Es ist so schön, dass es Euch gibt. Es ist großartig, das ihr atmet und jeden früh aufsteht, um zu essen. Es ist so toll, dass ihr es geschafft habt, Euch anzuziehen und es ist mutig, wie ihr zu Euch steht und Euch die Erholung des Schlafens angedeihen lasst …“ 

… ehe ich verständnisvoll nach Beendigung des „in den Arsch kriechens“ eine vorsichtige Bemerkung formulieren dürfte (kniehend auf dem Boden, mit dem Gesicht nach unten), dass ich das sinnlose opfern von Menschenleben durch Sven Schulze  und die CS³ (Chemnitzer Sven Schulze Stadtverwaltung) nich 100% großartig finde, sondern dass man vielleicht (irgendwann, wenn es etwas ruhiger geworden ist)  darüber nachdenken sollte (natürlich nur, wenn das nicht zu schwer fällt), evtl. das ein oder andere sinnlose Opfer zu vermeiden, wobei ich mir der Unannehmlichkeiten für S² und die CS² und der Maßlosigkeit dieser Anmerkung bewusst bin und mich auch jetzt gleich wieder dafür entschuldige und verspreche dafür zusätzlich und intensiver „weiterzulecken“.

Man kann das so machen, wie sich das S², unsere CS³, unsere „?Freie? Presse“ und viele unserer Chemnitzer Politiker wünschen. Ich finde diese Vorgehensweise persönlich aber nicht ganz 100% angemessen, für Personen in „Machtpositionen“ mit überdurchschnittlichen Einkommen. Deshalb kann ich mich mit der Formulierungsweise von Sahra Wagenknecht eher anfreunden … und vielleicht finde ich Ihr Buch auch deshalb so gut … weil es MICH bestätigt. So anders bin ich also auch nicht  ;-).


Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

MDR-Sendung „Expertenrat: Imkern und Wildbienenpflege“

Chemnitzer „Wildbienen-Projekte“ und „Honigbienen-Themen“

waren die Ausgangsbasis für die „Expertenrat“ Radiosendung des MDR am 6.4.2021.  Als stellvertretender Vereinsvorsitzender des Imkerverein Chemnitz 1874 e.V. , stand Dirk Liesch, zum Thema Expertenrat: Imkern und Wildbienenpflege Rede und Antwort. Es ging um allgemeine Fragen rund um den Start als Hobby-Imker, zu Wildbienen und zu Honigthemen. Erfahrene Imker und Wildbienen-Experten werden darin sicher nicht viel Neues finden. Aber für Chemnitzerinnen, die sich mit dem Gedanken tragen, vielleicht Honigbienen zu halten, sollte es informativ sein.Das mehrmals angesprochene Mauerbienen-Thema basiert auf der Mauerbienen-Aktion von „lebenswertes Chemnitz“.

Die Zusammenfassung der Sendung (nur das Gespräch, ohne die Musik dazwischen) ist in den nächsten Wochen unter dem folgenden Link  erreichbar: https://www.mdr.de/sachsenradio/audio-1707876.html

Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz

Wissen zu Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz – Live-Sessions des Chemnitzer Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

Der Chemnitzer „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC), eine kostenfreie Online Weiterbildung zu Bienen (Honigbienen und Wildbienen), Imkerei, Blühflächen und Umwelt- und Naturschutzthemen hat (Stand 18.3.2021) mehr als 1.100 angemeldete Teilnehmer aus 18 Ländern (obwohl er in Deutsch stattfindet). Dieses von Dirk Liesch ehrenamtlich aufgebaute Bildungsprojekt mit freien Lerninhalten (OER) bietet auch zahlreiche kostenfreie sogenannte „Live Session“ an, in denen unterschiedliche Experten der jeweiligen Themenbereiche Vorträge halten und dann für Fragen und Ratschläge zur Verfügung stehen. Daran kann auch jede interessierte Chemnitzerin teilnehmen, wenn sie sich im kostenfreien biMOOC anmeldet (oder Imkerin im Imkerverein Chemnitz 1874 e.V. ist). Dort gibt es jeweils die Einwahldaten für diese Live-Sessions.

Hier folgt die Liste der Themen und Zeiten der biMOOC Live-Sessions bis zum 23.April 2021:

Dienstag, 23. März, 19:00 Uhr
„Wie ich imkere und warum ich es so tue“
 mit Dr. Michael Hardt, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Imker e.V., Mitglied im Präsidiums des Deutschen Imkerbundes (Themenschwerpunkte: Bienengesundheit, Jugendarbeit).
In dieser Live Session stellt Michael Hardt als langjähriger Imker vor, wie er selbst imkert und erklärt, warum er es so tut und beantwortet Eure Fragen. Gerade als Jungimker und Anfänger ist eine der entscheidenden Fragen, wie möchte man imkern (Betriebsweise). Erfahrenen Imkern „über die Schulter“ zu sehen und an deren Erfahrungsweg und Überlegungen teilzuhaben, ist eine Entscheidungshilfe, den eigenen Weg zu finden, oder zu verbessern auch wenn man nicht alles 1:1 nachmacht oder seinen eigenen Weg geht.

Dienstag, 30. März, 17:00 Uhr
„Die Bienenentwicklung unter der Lupe: Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk “ 
mit Dr. Paul Siefert, Institut für Bienenkunde, Polytechnische Gesellschaft Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Biowissenschaften
Dr. Paul Siefert hat in den letzten Jahren eine Videobeobachtungsmethode entwickelt, um damit das Verhalten von Arbeiterinnen und Brut zu erforschen. Seine hochauflösenden Videos der Bienenentwicklung in der Zelle sollte jeder gesehen haben, der sich mich Bienen befasst – Varroa und Wachsmotten tragen ihren Teil zu einem wahren „Bienenthriller“ bei. Ein toller Vortrag erwartet Euch zur Verhaltensanalyse im Bienenvolk, mit beeindruckenden Videos aus dem Volk und interessanten und nützlichen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Thema sowohl für Anfängerinnen als auch für langjährige Imker.

Donnerstag, 8. April 2021, 18:00 Uhr
„Mauerbienen-Aktion: Ein Wildbienen-Projekt zum Lernen und Nachmachen“ 
mit Dirk Liesch, Initiator des Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC), stellv. Vorsitzender Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., Initiator der „Mauerbienen-Mitmach-Aktion
Dies ist ein konkretes Praxisbeispiel eines Mauerbienen-Mitmach-Projektes in Chemnitz, was sich nicht nur für Euch als Wildbienen-Interessierte selbst eignet, sondern Menschen aus Eurer Region mitnimmt. Es eignet sich sehr gut als praktisches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche zum Thema Wildbienen- und Insektenschutz, auch als Angebot durch Imkervereine.

Donnerstag, 15. April 2021, 18:00 Uhr
„Frühjahrsentwicklung der geschiedeten Völker, Arbeiten am Bienenvolk und Antworten auf Fragen“ 
mit Rolf Schülbe, Landesverband Sächsischer Buckfastimker, 50 Jahre persönliche Imkererfahrung
Auf vielfachen Wunsch ist dies ein Folgevortrag auf „Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum“ (Link zur Youtube Aufzeichnung). Ihr habt auch hier noch einmal die Möglichkeit ihn persönlich auszufragen, wie er imkert und warum er es so macht. Der Vorgängervortrag war bisher der von erfahrenen Imkern meistgesehene und auch meistkommentierte Vortrag. Deshalb haben wir Rolf noch einmal dazu gewonnen.


Montag, 19. April, 19:00 Uhr
„Droplegverfahren – ein Beitrag zur Risikominderung“
mit Anke Hoppe, Sächsisches Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

„Spritzen“ in der Landwirtschaft und im Obstanbau führt regelmäßig zu Spannungen zwischen Naturschützern, Imkerinnen und Landwirten. Die „Dropleg“-Technik wird als eine Lösung gesehen, die beiden Seiten besser gerecht wird.

Kann das Verfahren einen Beitrag zur Risikominderung bei der Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen leisten? Ist es praxistauglich und bekämpft es ertragsrelevante Krankheiten genauso effektiv wie konventionelle Verfahren?
Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens sowie einem Strategieversuch wurde das Dropleg-Verfahren hauptsächlich im Winterraps geprüft. Auch zur Abdrift im Winterweizen wurde die Technik getestet.


Freitag, 23. April, 19:00 Uhr
„Projekte und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche“ 
mit Sven Hoffmann, Imkerverein Cottbus e.V., Jugendobmann
Aus den Erfahrungen in der der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Imkerverein Cottbus berichten wir über Projekte, die bisher an unserem zentralen Lehrbienenstand im städtischen Schulgarten stattfinden und über den Aufbau und Betrieb einer Schulimkerei. Neben Anregungen zur Planung und zur Durchführung dieser Bildungsangebote sollen auch Hinweise zu gut nutzbaren Informationsmaterialien und für die Verknüpfung mit relevanten, schulischen Themen gegeben werden. Wir wollen Mut machen, Honigbienen und ihre wilden Schwestern als Sympathieträger in der Umweltbildung zu nutzen und damit auch auf andere Umweltthemen aufmerksam zu machen. Wenn Bildungsthemen für Kinder und Jugendliche für Euch ein Thema sind, solltet Ihr diese Live-Session nicht verpassen.

Es sind noch weitere Themen und Referenten angefragt, teilweise schon mit Zusagen, aber noch ohne festgelegten Termin (evtl. auch noch im Zeitraum) bis 23.4.2021. Außerdem gibt es noch bis zum Ende des biMOOC 2021, am 8.8.2021, noch aller 14 Tage jeweils mindestens eine Live-Session.

Wenn Euch Themen aus dieser Liste interessieren, holt Euch die Zugangsdaten aus dem biMOOC, oder vom Imkerverein Chemnitz 1874 e.V.  und seid kostenfrei und live dabei.

Corona: Wahrheiten und Diffamierung

Politische Diffamierung in Wahrheiten verpackt

Der Artikel „Brasilien ist eine Gefahr für die Weltgesundheit“ (Spiegel Online, 15.3.2021) ist ein sehr anschauliches Beispiel für „Desinformationen“ die teilweise weitaus gefährlicher und schlimmer als „Fake News“ sind: Hier werden Wahrheiten, die weltweit gelten, zur politischen Diffamierung anderer Länder genutzt und dabei zusätzlich noch vom eigenen Versagen abgelenkt.

Der Artikel kurz zusammengefasst: „Brasilien unter Bolsonaro ist daran schuld, wenn es Corona-Mutanten gibt, die gegen Impfungen resistent sind.“ Das wird an einem möglichst emotionalen Beispiel erläutert.

Wir kennen diese Fremdzuweisung von Schuld auch aus dem Beginn der Corona-Krise: „China ist Schuld, weil es zu spät und falsch auf das Corona-Virus reagiert hat.

Die Wahrheiten, die auch in der Brasilien-Diffamierung angesprochen werden, gehen allerdings dabei unter.

Was sind die einfachen Wahrheiten, deren Anwendung unter anderem dazu geführt haben, dass Asien die Corona-Pandemie ganz gut gemeistert hat:

  • Wo es sehr viele Individuen gleicher Art gibt, steigt das Risiko, dass Viren und andere Krankheiten sich diese Art als neuen „Wirt“ suchen. (Wenn zu viele Fische in einem Aquarium sind, werden sie über kurz oder lang an einer Seuche/Krankheit sterben.) „Überbevölkerung“ ist also ein wichtiger Auslöser für eine neue Seuche.
  • Dort wo der Kontakt mit der Natur am nächsten ist, es also viele potentielle Kontakte zu Tieren gibt, von denen Krankheiten auf den Menschen übergehen können, wird dies eher erfolgen, als dort, wo sich der Mensch von der Natur gelöst hat und in „sterilen Städten“ lebt. „Naturnähere Lebensweise“ verbunden mit großen Menschenmengen (Überbevölkerung) erhöht deshalb die Chance, dass an dieser Schnittstelle eine neue Krankheit/Seuche, wie Corona beginnt. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn neue „Pandemie-Kandidaten“ derzeit in Asien, Afrika oder Südamerika entstehen.
  • Viren mutieren, immer und überall. Diese Mutationen sind Zufall. Ist allerdings eine Mutation zufällig überlebensfähiger, als andere, verbreitet sich diese. Der „Übergang nur von Tier zum Mensch“ ist für ein Virus eine Sackgasse (bezogen auf den Menschen als Wirt). Eine Mutation, die es von Mensch zu Mensch schafft, ist einen natürlichen Evolutionsschritt weiter. Je besser sich neue Mutationen auf den Menschen anpassen, desto weiter ist ihre natürliche Evolution fortgeschritten, in Bezug auf den Mensch als neuen Wirt, den es weltweit im Überfluss = „Überbevölkerung“ gibt. Es handelt sich also um eine ganz natürliche evolutionäre Entwicklung.
  • Je mehr Infizierte es gibt, desto mehr Mutationen können ganz natürlich entstehen. Werden in einem Land z.B. nur 2.500 Menschen infiziert (wie in Vietnam, Stand: 17.3.2021), ist die Chance auf eine gefährliche Mutation ca. 1000fach (Tausendfach) geringer, als in einem Land, in dem 2.6 Millionen Menschen infiziert wurden (wie in Deutschland, Stand: 17.3.2021, Quelle jeweis COVID-19 Dashboard Johns Hopkins University).  Die Chance, dass in Deutschland die erste impfresistente Corona-Mutation (oder auch eine mit viel höherer Todes- oder Ansteckungsrate) entsteht, ist also in Deutschland ca. 1000 Mal höher, als in Vietnam. (Vietnam könnte also zu Recht sehr sauer auf Deutschland und seine verantwortungslosen Politiker sein!)

USA, Brasilien, Indien, Russland, Großbritanien, Frankreich, Italien  haben selbstverständlich aufgrund ihrer Infektionszahlen eine noch größere Chance, eine neue gefährliche Mutation zu schaffen, als Deutschland, wobei aufgrund der absoluten Infektionszahlen daraus noch nicht abzulesen ist, wie hoch „die Schuld“ der jeweiligen Regierung ist. Sondern dazu ist relevant, wieviele Personen, z.B. auf 1 Mio. Einwohner, infiziert wurden und welche wirtschaftlichen Möglichkeiten das jeweilige Land hat, dies zu verhindern. Es ist also überhaupt nicht verwunderlich, dass gefährliche Mutationen in Großbritanien und Brasilien entstanden sind. Die USA und Indien sind für die Zukunft genauso wahrscheinlich. Es ist also „Diffamierung“ und „Desinformation“ mit dem Beitrag „Brasilien ist eine Gefahr für die Weltgesundheit“ Hetze gegen Brasilien zu betreiben, während die USA, Großbritanien, Frankreich und auch Deutschland „verschont“ bleiben.

Auch in Deutschland gab es genug Experten, die Monate vor der ersten, vor der zweiten und jetzt vor der dritten Welle gewarnt haben und die ignoriert wurden, obwohl es gute bekannte Lösungen gab (siehe: „Corona – Vietnam als Maßstab für Deutschland„). Im Spiegel-Artikel wird nun angeprangert, dass Bolsonaro nicht auf einen Biologen im Amazonas gehört hat und dass dieser in der Bevölkerung nun angefeindet wird. Diese Beispiele finden sich auch in Deutschland.  Deshalb meine Fragen:

  • Warum gegen andere Länder hetzen und mit dem Finger auf sie zeigen, wenn es bei uns in Deutschland nicht besser ist?
  • Was haben deutsche Politiker dafür getan, dass sich möglichst wenige Menschen infizieren, um damit die Chance auf gefährliche Mutationen aus Deutschland zu reduzieren? Spielt Deutschland nicht auch mit dem Leben der Weltgemeinschaft, weil es diese Mutationen über die großen Infektionszahlen in Deutschland herausfordert?
  • Hat Deutschland nicht eine ganz andere ökonomische Stärke, um zumindest so gut zu sein wie Vietnam? Ist das bei Brasilien nicht etwas anders? Haben wir es nicht eigentlich noch viel mehr „verkackt“ als Brasilien? Sind also unsere Politiker bei Corona nicht mindestens genauso schlimm, wie Bolsonaro?
  • Hätte China nicht das gute Recht (und sogar recht damit), die ganze westliche Welt anzuprangern, dass über die unterlassenen bekannten und wirksamen Lösungsmaßnahmen diese gefährlichen Mutationen überhaupt entstehen konnten? Macht China das in dem Maß, wie „der Westen“ gegen China zu Anfang der Pandemie gehetzt hat?

Übrigens ist es auch eine Wahrheit, dass „teilimmunisierte“ Gesellschaften mit geringer Impfquote bei gleichzeitig hohen Infektionszahlen die optimalen Voraussetzungen schaffen, dass das Virus so mutieren kann, dass die aktuellen Impfungen ihm nichts mehr anhaben können. Die Deutsche Politik (Öffnungen mit hoher Infektionszahl bei gleichzeitig überschaubarem Anteil geimpfter Personen) ist also ein sehr guter Nährboden die Mutation in Deutschlan zu schaffen, die gegen die Impfungen immun ist. „Wir schaffen das.“

Deshalb finde ich den Spiegel-Artikel so gut: Er zeigt wie „Diffamierung und Desinformation“ genutzt werden, um mit dem Finger auf Andere zu zeigen und von den eigenen Fehlern in Deutschland abzulenken.

Hier geht es zur Übersicht zum „Corona Chaos in Chemnitz“.

Aber jeder sollte sich eine eigenen Meinung bilden, deshalb:

Die meisten kritischen Beiträge hier im Blog sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

 

Winterlinge „abgemäht“

Winterlinge 2021 im Park der Opfer des Faschismus „abgemäht“

Im Projektvorschlag „Winterling-Aktion für Kulturhauptstadt 2025“ wurde schon erwähnt, dass der „Park der Opfer des Faschismus“ (Park der OdF) die einzige Fläche der „Winterling Mitmach-Aktion“ war, die „offiziell“ vom Chef des Grünflächenamts, Peter Börner, vorgeschlagen wurde. Deshalb wurden dort zwischen 1000-2000 Winterling Knollen aus den Spenden der Chemnitzerinnen in 2020 gesteckt und Winterling Samen ausgesät.

Wie im C2025 Projektvorschlag angekündigt, war ich am 2.März 2021 dort, um das Ergebnis anzusehen. Zu erwarten war, dass auf den Pflanzflächen einzelne Winterlinge (jetzt im ersten Jahr noch schwach) blühen, oder auch nur die typischen Blätter zeigen, weil sie noch zu schwach zum blühen sind. Das Ergebnis war jedoch, dass ca. 90-95% der Winterlinge „abgemäht“ oder „abgeharkt“ wurden. Abgeschnittene/abgerissenen Blüten und Blätter, wie auf den folgenden Bildern, waren an vielen Stellen des „sauberen“ Rasens noch zu sehen:

Abgeschnittene oder abgerissene Winterlingblüten und Blätter im Park der OdF

Mit Klick auf die Bilder ist eine größere Ansicht möglich.

Nur an ganz wenigen Stellen und ganz niedrig (direkt über dem Boden) gab es an vereinzelten Stellen noch blühende Winterlinge. Entweder dies waren besondere „Schwächlinge“, die es nicht bis auf „Mähhöhe“ gebracht haben, oder die beim „Abharken“  verschont blieben, weil sie so klein waren. Das folgende Bild zeigt eine der „überlebenden Ausnahmen“, die klein waren und an geschützterer Stelle standen:

„überlebende“ Winterlinge im Chemnitzer „Park der OdF“

Die Vernichtung der Winterling-Anpflanzung ist wahrscheinlich ganz gut gelungen, da diese im ersten Jahr sowiso noch schwach sind und deshalb dieses „Abmähen“ wahrscheinlich nicht überleben. Der überwiegende Teil dieser hier verpflanzten Spenden ist also verloren, ausgerechnet auf der einzigen Fläche, die vom Grünflächenamt dafür konkret benannt wurde! Die Aussat ist sicherlich noch nicht geschädigt, aber davon blühen die ersten Winterlinge frühestens in zwei Jahren und auch nur, wenn das Abmähen oder Abharken zwischen Ende Dezember und Ende Mai- Mitte Juni (je nach Wetter) auf diesen Flächen zukünftig unterbleibt.

Diese Zerstörung der Pflanzung kostet natürlich extrem Vertrauen, da sich nach allen negativen Vorerfahrungen mit der Chemnitzer Stadtverwaltung in den letzten Jahren und insbesondere auch mit dem Grünflächenamt die Frage stellt: War das Absicht?

Andere Pflanzflächen, die im Rahmen der „Guerilla Aktion“ an anderen Stellen der Stadt gepflanzt wurden und die mir bekannt waren, wurden nicht betroffen, sondern ausgerechnet das einzige Gebiet, welches mit dem Grünflächenamt abgestimmt war.

Bis zu einer Klärung und eindeutigen Stellungnahme des Grünflächenamts zur Entwicklung der Winterling-Flächen im Park der OdF, entsprechend des Kulturhauptstadt-Vorschlags (und des darin enthaltenen Lageplans), sollten dort keine gespendeten Knollen und Samen aus den kommenden Winterling-Aktionen mehr ausgebracht werden.  Aus schmerzlicher Erfahrung scheint es in Chemnitz doch besser zu sein, selbst Flächen zu wählen und die Winterling-Aktion als „Guerilla -Aktion“ oder in Abstimmung mit Wohnungsgenossenschaften (die vielleicht verlässlicher sind) fortzusetzen.

Wie bereits im Projektvorschlag „Winterling-Aktion für Kulturhauptstadt 2025“ beschrieben, war es auch bis heute (14.3.2021) unmöglich, ein persönliches Gespräch oder einen persönllichen Kontakt mit Peter Börner zu erhalten. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass ers sich „für etwas Besseres“ hält und deshalb auch weiterhin nur indirekt über Dritte kommuniziert. So wirkt er wie ein typisches Ergebnis der BLS (Barbara Ludwig Stadtverwaltung), also der Chemnitzer Stadtverwaltung die seit 14 Jahren kontinuierlich ein Eigenleben in einer geschützten „Filterblase“ entwickelt und sich immer weiter von „störenden Bürgern“ entfernt und die Zeit dafür nutzt, sich immer weiter darin zu perfektionieren, ehrenamtlichen Initiativen „Stöcke zwischen die Beine zu werfen“, statt diese mit ihrer Kompetenz zu unterstützen. Leider ist bisher meiner Meinung nach eine nahtlose Fortführung dieser Fehlentwicklung unter Sven Schulze zu erkennen, so dass wir bald von der CS³ (Chemnitzer „Sven Schulze Stadtverwaltung“) sprechen können.

Nur wenn wir (Chemnitzerinnen) dagegen gemeinsam aktiv werden, können wir die CS³ evtl. etwas verbessern.

Die meisten kritischen Beiträge hier im Blog sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu nützliches Wissen.

Corona – Vietnam als Maßstab für Deutschland

„Denk ich an Deutschland in der Nacht …

… Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Heinrich Heine hat seine „Nachtgedanken“ in einer vorrevolutionären Situation in Europa geschrieben. Ich hoffe, es ist nicht bald wieder so weit, sondern es sind nur Zeilen , die auf das Versagen in der Corona-Krise  auf allen Ebenen von der EU über Deutschland und Sachsen bis hin zur Kommunalpolitik in Chemnitz passen.

Um das Ausmaß des Versagens zu begreifen, eignet sich wohl kein Land besser zum Vergleich als Vietnam, zudem wir hier in Chemnitz schon seit lange vor der Wende mit vielen Vietnamesen zusammen leben.

Vietnam grenzt an China, dem Corona – Ausbruchsland. Vietnam hat ca. 95 Millionen Einwohner, ca. 10 Mio. mehr als Deutschland. Es ist also ca. genauso groß. Vietnam hatte ungefähr die gleiche Ausgangssituation wie Deutschland zu Beginn des Pandemie-Ausbruchs (eigentlich eine schlechtere Position, aber das soll mal vernachlässigt werden). Wie stellt sich der Unterschied nach 13 Monaten „Corona-Pandemie“ da:

  • jedem einzelnen Corona-Toten in Vietnam stehen mehr als 2.000 Corona-Tote in Deutschland gegenüber. Das Verhälnis ist also 1:2000 (Stand 12.3.2021, lt. COVID-19 Dashboard der Johns Hopkins University: 35 Todesfälle in Vietnam, 73.150 Todesfälle in Deutschland)
  • Das öffentliche Leben in Vietnam läuft weitgehend normal während Deutschland nach 13 Monaten immer noch im Lockdown und ohne Veranstaltungen verharrt, mit katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, sowie einer Neuverschuldung, deren Folgen noch nicht absehbar sind.

Diese beiden Punkte fassen das Ergebnis des Versagen der Politik in Chemnitz, Sachsen, Deutschland und Europa sehr zutreffend zusammen.  Daran gibt es nichts schönzureden.

Auch war der erfolgreiche Weg sehr zeitig bekannt, wie der Artikel „Auslöschen statt abflachen“ (7. August 2020, zeit online) zeigt.

Selbst bei den Impfungen, bei denen man sich fragt, warum Vietnam diese bei der Infektionslage überhaupt braucht, spielten Wirksamkeit und Rettung (oder hier eher „Schutz“) von Menschenleben in Vietnam die entscheidende Rolle, siehe hier:

„Vietnam hatte sich bereits im vergangenen Jahr für bis zu 150 Millionen Dosen von Sputnik V registriert. „ („Großes internationales Interesse an Russlands Sputnik V„, Berliner Zeitung, 9.2.2021) Bei 95 Millionen Menschen und zwei nötigen Impfungen reicht dies für eine Durchimpfung von 80% der Bevölkerung und damit sicher für die berühmte „Herdenimmunität“.

Während wir selbst heute noch lieber auf einen minderwertigeren „Johnson & Johnson“ Impfstoff warten (hat deutlich schlechtere Wirksamkeit als „Sputnik V“ und sogar schlechtere als der Astra-Zeneca Impfstoff) und lieber weitere Menschen sterben lassen, statt „Sputnik V“ zu bestellen, hat Vietnam sich ausreichend Impfstoff für die eigenen Bevölkerung schon 2020 gesichert!

Hier in Chemnitz ist bis heute (12.3.2021) unser Oberbürgermeister Sven Schulze zu feige, die Beschaffung von „Sputnik V“ durch Deutschland zu fordern. Stattdessen stellt er sich schon wieder an die „fordernde“ Front zur schnellstmöglichen, maximalen Öffnung gleich zu Beginn der dritten Corona-Welle. Es interessiert ihn nicht im geringsten, dass z.B. 79jährige mit Vorerkrankungen noch keine Chance auf einen Impftermin in Chemnitz bekommen, wie auch seine Nichtreaktion auf die bisherigen Beiträge unter „Corona Chaos in Chemnitz: Die Übersicht“ zeigt (über die er nachweislich informiert war).

Zur Erinnerung für alle „Wessis“: Vietnam ist das Land, was durch die Kriegsverbrechen der Amerikaner so zerstört wurde, dass noch heute Tausende unter den körperlichen Spätfolgen leiden. Meiner Meinung nach waren es eindeutige, teilweise unvergleichliche  Kriegsverbrechen, die in Vietnam durch die USA begangen wurden und für die es keine Entschädigung gab, bis heute nicht. Die ökonomische Ausgangslage für Vietnam war also deutlich schlechter als in Deutschland.

Vietnam hat es ohne einen solch harten Lockdown wie in Wuhan (China) geschafft. Es war also ein weit weniger einschneidendes Vorgehen, was ebenfalls funktioniert.  Das vietnamesische Vorgehen wäre so auch in Deutschland und Europa möglich gewesen (für die Chinesische Version wären wir weder technisch noch logistisch in der Lage gewesen, vom Bildungsstand der Menschen mal ganz abgesehen).

Die vietnamesische Lösung ist meiner Meinung nach der Beweis, dass in Deutschland völlig unnötigerweise mehr als 73.000 Menschenleben vermeidbar und damit sinnlos geopfert wurden.

Das Versagen zog sich durch, von der Bundesregierung über den sächsischen Landtag bist zu unserer Stadtpolitik, allen voran unserem Oberbürgermeister Sven Schulze, der nicht müde wurde zu betonen, wie wichtig „Augenmaß“ (also keine Bestrafung der Menschen, die sich nicht an Corona-Auflagen hielten) ist und dass so schnell wie möglich wieder maximal geöffnet werden müsste, während weder Kontaktnachverfolgung, noch Impfungen noch Schnelltests funktionierten, während im Gesundheitsamt ungeordnetes kopfloses Chaos herrschte (wie in einigen Themen hier dokumentiert), während bis heute (14.3.2021) 79jährige mit Vorerkrankungen vergeblich um eine Impfung kämpen müssen.

Sven Schulze hat das natürlich im politischen „Marketing-Stil“ formuliert und nicht so direkt wie hier. Wobei wir bei einem Teil des „Barbara Ludwig“ -Problems sind, dem „Eigen-Marketing“ und dem „Eigen -PR“ also der Chemnitzer Version des „Personenkults“. Immer dort, wo es etwas „positives Image“ zu erhaschen gilt, steht Sven Schulze für Statements und Aussagen bereit (wie die Öffnungen und das Augenmaß in seiner Corona-Politik), nach dem Motto „ICH gebe Euch Eure Freiheit“ zurück.  Überall wo es zum nachhaltigen Nutzen für Chemnitz schwieriger wird und wo unbeliebte Entscheidungen, unschöne Wahrheiten und Maßnahmen notwendig sind, ist von Sven Schulze genauso wenig zu bemerken, wie 14 Jahre von Barbara Ludwig zuvor. Dieses zutiefst opportunistische Verhalten, was nur das „Selbstmarketing“ und das eigene „positive Image“ im Fokus hat, wird positive Veränderungen für Chemnitz seitens der Stadtpolitik weiterhin verhindern, wenn es nicht „von unten“ initiiert und eingefordert wird. Für Opportunisten, wie Sven Schulze muss es zu „unbequem“ werden, nur Selbstmarketing und Personenkult zu betreiben. Dafür kann nach 14 Jahren Barabara Ludwig und ihren negativen Folgen in der Chemnitzer Stadtverwaltung und Stadtpolitik nur jede einzelne Chemnitzerin selbst sorgen. Machen wir diesen Opportunismus unbequem. Zumindest ist dies meine Einstellung nachdem nun (nach der OB-Wahl) weiter 7 Jahre Fehlentwicklung in Chemnitz drohen, wie bereits die ersten Monate von Sven Schulze zeigen.

Entschädigung der sinnlosen Corona-Opfer aufgrund des Politikversagens

„George Floyds Familie“ erhält in den USA wegen des Fehlverhaltens eines Polizisten mit Todesfolge ein Schmerzensgeld von 27 Mio. US$ (ca. 22,6 Mio. €). (Quelle: Zeit online, 12.3.2021). Die 73.000 Corona-Toten sind ebenfalls durch unglaubliches Fehlverhalten der deutschen, sächsischen und Chemnitzer Politik entstanden. Sie waren einfach (und mit viel weniger Belastungen für die Wirtschaft und das öffentliche Leben) vermeidbar und sind sinnlos durch Fehlverhalten der Politik geopfert worden, wie der Vietnam-Vergleich sehr deutlich zeigt und meiner Meinung nach beweist.

Deshalb sollten auch Deutschland, die Bundesländer und die Kommunen zu jeweils gleichen Teilen für die durch sie verschuldeten Todes-Opfer der Corona-Pandemie eine Entschädigung zahlen.

Selbstverständlich können wir uns die ca. 1,65 Billionen € nicht aufbringen, die für eine „George Floyd“-Entschädigung erforderlich wären. Aber mindestens 150.000,-€ Entschädigung pro Opfer sollten es wohl schon sein. Jedes Bundesland und jede Kommune hatte die Chance, die Opferzahlen „in der eigenen Stadt“ durch konsequente Umsetzung der Maßnahmen zu reduzieren. Wenn das nicht der Fall war, wie hier in Chemnitz, ist es nur gerecht, wenn die Entschädigungszahlungen an die Angehörigen der Opfer insgesamt als Summe höher ausfallen und somit das eigenen Versagen entsprechend widerspiegeln.

PS:
Die Lösung sollte nun nicht sein, dass sich Chemnitzer Politiker und Stadtverwaltungsbeamte  „Urlaubsreisen“ aus Steuergeldern nach Vietnam bezahlen lassen und damit  von ihrem Versagen noch profitieren, sondern es lässt sich auch online, oder durch Einladung von Experten aus Vietnam oder auch nur aus dem bereits bekannten Wissen ausreichend lernen, so der Wille vorhanden ist.

Die meisten kritischen Beiträge hier im Blog sind persönliche Meinungen, mit entsprechenden Argumenten und Schlussfolgerungen. Bilden Sie sich Ihre eigenen Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (aus dem Wissensmanagement MOOC) vermittelt dazu sehr nützliches Wissen.

Bienen und Imkerei MOOC 2021

Am 22.2.2021 startet der biMOOC 2021

Der biMOOC ist eine kostenlose Online-Weiterbildung aus Chemnitz zur Bienenhaltung und Imkerei, für alle Interessierte rund um  Honigbienen, Wildbienen, Imkerei, Blühflächen und Insektenschutz. Der Schwerpunkt liegt auf der Honigbiene und der Imkerei. Viele Inhalte des biMOOC lassen sich auch für Schulen, Kinder und Imker-AGs nutzen.

Ein Beginn ist jederzeit auch später möglich und sinnvoll. Für die Interaktion ist es aber am besten, bereits möglichst „im Zeitplan“ mit dabei zu sein.

Hier findet ihr die inhaltliche Planung und die genaue Zeitplanung des Bienen und Imkerei MOOC 2021.

Mehr Informationen zum Kurs selbst findet ihr hier auf der „Kursseite“ des biMOOC, über die auch die Anmeldung möglich ist. Der Kurs und alle Lernmaterialien sind kostenlos.

Zeitraum des biMOOCs:  22.2.2021 –  8.8.2021

Zitat aus dem Rundschreiben Nr. 01-2021 des Landesverband Sächsischer Imker e.V. (LVSI) vom 27.1.2021:

„In Zusammenarbeit mit dem LVSI wurden die Schulungsinhalte für Anfängerlehrgänge in einer Onlineschulung zusammengestellt. Informationen zur Onlineplattform erhalten Sie unter: https://www.oncampus.de/bimooc. Eine Teilnahme ist mit der Anmeldung unter https://bienen.open-academy.com nicht nur für neue Imker möglich. In mehreren Online-Modulen zu verschiedenen Terminen wird das theoretische Wissen der Bienenhaltung vermittelt.“

Die detaillierten Informationen zum biMOOC-Projekt findet Ihr hier. Im Beitrag  „im biMOOC lernen“ ist überblicksmäßig in zwei Videos erklärt, „wer, was, wann“ im biMOOC mitmachen sollte und wie ein konkreter Lernablauf aussehen könnte.

Wie jeder MOOC, lebt auch der biMOOC von seinen Mitmachern. Ideen und Vorschläge, wie Ihr mitmachen könnt, findet Ihr im Beitrag „Mitmachen – aber wie?“ Aber schon, wenn Ihr Euch in den Foren und Themen beim Erfahrungsaustausch während des biMOOCs einbringt, helft Ihr mit, den Nutzen für alle zu erhöhen.

Habt Ihr Freunde oder Bekannte, die sich dafür interessieren, wie man Insekten über nachhaltige Blühflächen, Trachtfolgen und Bienenweidepflanzen unterstützen kann, oder wie sich Wildbienen optimal unterstützen lassen? Dann könnt Ihr sie auch nur für das zweite Modul (Ende März – Mitte April) einladen, mitzumachen. Diese Themen werden konzentriert im Modul 2 behandelt. Das gilt für alle Themen: Jede(r) braucht nur bei den Themen dabei zu sein, die für ihn/sie interessant sind.  Das kann auch nur ein Modul oder nur eines der Themen sein. Probiert es aus.

Zu Anfang von innovativen Veränderungen gibt es immer viele Bedenken, wenig Zeit, ganz viel Arbeit und wenig Unterstützung. Mit dem Beitrag „Unterstützer(in) werden“ zeigen wir Unterstützungsmöglichkeiten auch für Dich oder evtl. eine Organisation die Du kennst.

Deshalb möchte ich mich bedanken, bei den Teilnehmern, die „einen Kaffee spendiert“ haben und besonders bei den „Becker Umweltdiensten“, die den biMOOC bereits im ersten Jahr (als es „noch gar nichts gab“, außer der Idee und dem Konzept)  unterstützt haben.

Ich würde mich freuen, wenn viele von euch und euren Bekannten beim biMOOC 2021 mit dabei sind. Meldet Euch gleich an, bevor es wieder in Vergessenheit gerät: Link zur Kursinformation und zur Anmeldung.

Herzliche Grüße
Dirk Liesch

PS:  Ein MOOC (hier in Wikipedia detaillierter erklärt) ist ein Online Kurs, der gleichzeitig von vielen Teilnehmern auch aus entfernten Orten besucht wird und in dem interaktiver Austausch (Teilnehmer lernen auch sehr stark voneinander), Experten-Vorträge und digitale Lerninhalte (Inhalte im Internet) nach einem sinnvollen Plan (Curriculum) ausgewählt sind, um Wissen möglichst gut zu vermitteln, zu lernen und auszutauschen.

Corona – Ende, Notizen

Notizen bis zum Corona-Ende in Chemnitz


Ein Ende der Corona-Pandemie ist abzusehen (26.1.2021). Für ein Chemnitzer „lessons learned“ nach der Pandemie, ist es sinnvoll, auch die „letzten Schritte“ festzuhalten (die anderen Themen sind hier) . Diese sollen hier kontinuierlich ergänzt werden, bis Impfungen für alle Chemnitzer/innen, die das möchten, tatsächlich durchgeführt wurden. Bis heute (15.3.2021) zeigt sich: Jeden Fehler, der mehr Todesopfer erzeugt, findet und begeht die Chemnitzer Politik rund um Sven Schulze („S² der Große“) mit schlafwandlerischer Sicherheit, unterstützt von der „Chemnitzer – Sven Schulze – Stadtverwaltung“ (CS³). Bis heute (4.5.2021) gibt es keine personellen Kosequenzen für dieses Totalversagen mit hunderten sinnlosen Todesopfern.

Ergänzung 07.05.2021

Dank Bundeslockdown sinken die Corona-Zahlen auch in Chemnitz weiter. Es werden endlich Menschenleben vor Sven Schulze und der CS³ gerettet. In Zeit online wird wie auch in anderen Medien die Richtigkeit festgestell , dass die Fußballer Dennis Aogo und Jens Lehmann ihre Posten räumen, weil sie in Kommentaren die falsche Wortwahl verwendeten. Wir haben in Chemnitz mit Sven Schulze und Ralph Burghart zwei Personen, die meiner Meinung nach für über 200 sinnlos geopferte Menschenleben verantwortlich sind, die haarsträubende „Querdenker“-Entscheidungen für diese Opferungen getroffen haben und die gar nicht daran denken, für diese durch sie verursachten Toten (die unnötigen Intensivpatienten mal in den Skat gedrückt), persönliche Konsequenzen zu ziehen. Dazu haben wir weiterhin eine „?Freie? Presse“, die solch ein  Verhalten wohlwollend begleitet. Die aktuelle „Fußballer-Diskussion“ im Vergleich zum Verhalten unserer Stadtführung zeigt die Richtigkeit der Aussagen des Buches „Die Selbstgerechten“ von Sahra Wagenknecht  zur „„Lifestyle“-Mittelschicht“. Es ist in Chemnitz ok, sinnlos Menschenleben zu opfern, solange man nur die richtige Wortwahl nutzt. Die konkreten Corona-Inzidenz Zahlen heute (Quelle: Zeit online) Chemnitz: 256, Leipzig: 94, Rostock: 66. Frage: Wo sind mehr Freiheiten bei wesentlich weniger Opfern möglich (nicht nur für Schülerinnen, sondern auch für die Wirtschaft und Kultur)? Hier in Chemnitz, mit der „Querdenker“-Politik von Sven Schulze, oder in Leipzig oder Rostock mit einigermaßen vernünftiger Politik (nach deutschem Maßstab)?

Ergänzung 04.05.2021

Der Bundeslockdown rettet Chemnitz mit unserem „Querdenker“-Oberbürgermeister. Auf 287 (Quelle: Zeit online) ist die Inzidenz in Chemnitz dadurch inzwischen gesunken. Wer z.B. nach Mittweida oder Zwickau fährt, bekommt inzwischen auch eher einen Impftermin. Wir nähern uns dem Licht am Ende des Tunnels. Zeit für einen Blick auf eine deutsche Stadt vergleichbarer Größe mit einem PARTEILOSEN Bürgermeister aus der Wirtschaft (eine Chance, die Chemnitz leider verpasst hat): Rostock (209T Einwohner) hat eine Inzidenz von 75 (Stand heute) und eine Corona Todesrate von 16,3 (Chemnitz: 188). In Rostock können somit Geschäfte und Schulen lt. „Bundesnotbemse“ problemlos öffnen. In Rostock sind 10 mal weniger Menschen durch den parteilosen „Wirtschaftsbürgermeister“ geopfert worden, als durch unseren SPD „Querdenker“-Politiker Sven Schulze.  Wie breits mehrfach erwähnt, haben an dieser Katastrophe in Chemnitz auch Ralph Burghart, sowie Harald Uerlings und Cornelia Utech ihren entscheidenden Anteil. Immer noch hat keine einzige Person aus dieser Gruppe Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. Diese Personen haben sinnlos hunderte Chemnitzer/innen geopfert, während selbst für die Schüler/innen, die Wirtschaft und die Kultur die PARTEILOSE Rostocker-Politik der Opfervermeidung wesentlich besser ist. Mehr Versagen geht nicht. Mehr „klammern“ an Posten, für die man offensichtlich unfähig ist, auch nicht.

Dagegen wird in Chemnitz derzeit nachgedacht, die Bevölkerungsgruppen (Stadtteile) bevorzugt zu impfen, die maximal im Sinne der Querdenker-Politik von Sven Schulze gegen die Corona-Auflagen verstoßen haben und deshalb die höchste Inzidenz haben, die Bevölkerungsgruppen, die mit bis zu 20 Personen intensiven Kontaktsport (Fußball, Basketball, Handball) betrieben haben, z.B. auf dem Sportplatz  Ecke Augustusburgerstraße – Martinstraße (siehe Notiz 26.3.2021), für die bereits extra die Chemnitzer Corana-Verordnung geändert wurde. Diese Menschen sollen nun belohnt werden, für ihre Verstöße gegen die Coronaauflagen. Die Rücksichtsvollen sollen weiterhin die Dummen sein. So funktioniert die Politik von „S² dem Großen“ und die Arbeit der CS³ in Chemnitz, wohlwollend begleitet durch die „?Freie? Presse“.

Rostock: heutige Inzidenz 75 , bisherige Corona-Todesrate 16,3 (Quelle: Zeit Online)

Ergänzung 29.04.2021

Chemnitz 339, Leipzig 119, Dresden 164 sind die Inzidenzen heute (Quelle: Zeit online). In Chemnitz ist „alles zu“ in Leipzig vieles offen und selbst die 100er Grenze in Sicht. Ein klares Ergebnis der „Querdenker“ Corona Politik von Sven Schulze und der CS³ in Chemnitz. Noch deutlicher sind folgende Zahlen. In Leipzig sind bis heute 494 Personen gestorben (83,3 pro 100.000 Einwohner). In Chemnitz sind bis heute 452 Personen gestorben (183,5 pro 100.000 Einwohner). Leipzig hat weit mehr als doppelt soviele Einwohner wie Chemnitz (Leipzig: 605T Einwohner, Chemnitz: 247T Einwohner). Selbst wenn man den Altersdurchschnitt herausrechnet (in Chemnitz leben anteilig mehr ältere Menschen als in Leipzig), sind in Chemnitz mehr als doppelt soviele Menschen (pro 100.000 Einwohner) gestorben, als in Leipzig. Damit gehen Stand heute mindestens 225 Todesopfer (völlig unnötige Menschenopfer) in Chemnitz allein auf die „Querdenker“ Corona-Politik von Sven Schulze (und Ralph Burghart) und unsere CS³ Stadtverwaltung.  Man muss also nicht mit sehr guter Corona-Politik in Vietnam vergleichen, sondern es reicht, mit „deutscher Corona-Politik“, z.B. Leipzig  (als Nachbarstadt) zu vergleichen, um das katastrophale Ergebnis unserer Chemnitzer Politik (speziell Sven Schulze und Ralph Burghart) und der CS³ (speziell: Gesundheitsamtsleiter Harald Uerlings und Leiterin des Pandemiemanagements: Cornelia Utech). Wenn sonst in Deutschland jemand so eindeutig an mehr als 10 Todesopfern schuldig ist, ist ein Rücktritt selbstverständlich. Hier sind es mindestens 225 eindeutig unnötig Geopferte und die „?Freie? Presse“ stellt noch nicht einmal die Frage nach dem Rücktritt von Sven Schulze, Ralph Burghart, sowie der Absetzung von Harald Uerlings und Cornelia Utech. Warum wohl? Wie ist die „?Freie? Presse“ so zur Propagandazeitung der Chemnitzer Politik verkommen? Das diese „Querdenker“-Verantwortlichen in Chemnitz niemals freiwillig die Verantwortung übernehmen und von sich aus zurücktreten, ist mehr als offensichtlich.

Übrigens, während des „Querdenker“-Öffnungswahns von Sven Schulze und Ralph Burghart hat Chemnitz „Deutschlandrekord“ bei den Inzidenzen an Schulen (10-14 Jährige) mit ca. 700 erreicht! (Siehe „Inzidenzen bei Jugendlichen steigen auf Höchstwert„, Spiegel online, 29.4.2021). „Spiegel“ berichtet, die Chemnitzer Propagandazeitung „?Freie? Presse“ duldet dieses Politikversagen selbstverständlich weiterhin.

Auffällig ist auch, dass sich bei Leipzig die „Zeit online“-Zahlen (heute: 119) zu den RKI-Zahlen (heute: 112.8) immer deutlich weniger unterscheiden, als die von Chemnitz (heute, Zeit-onlline: 339,4, RKI: 293,9). Das ist bereits die ganze Corona-Zeit auffällig. Grund ist, dass bei den zugrunde gelegten Einwohnerzahlen „getrickst“ werden kann. Rechnet eine Stadt für die RKI-Zahlen ihre Einwohnerzahl sehr hoch (z.B. Studenten mitzählen, insbesondere ausländische, die die ganze Zeit gar nicht in Chemnitz waren), dann fällt die RKI-Zahl natürlich deutlich niedriger aus. Auch dass passt in das einheitliche Bild der menschenverachtenden Corona-Politik in Chemnitz, eben auch mit häufigen „Auffälligkeiten“ bei den Chemnitzer Corona-Zahlen.

Quelle: Zeit online, 29.4.2021, Inzidenz in Chemnitz: 339

Ergänzung 22.04.2021

Es ist abzusehen, dass die bundesweite „Notbremse“ naht. Schuld daran sind vor allem Kommunen wie Chemnitz unter S² mit der „hörigen“ CS³ (in diesem Fall offensichtlich dem Gesundheitsamt). Trotz einer Inzidenz weit über 300 seit mehr als 3 Wochen (Quelle: Zeit online) zelebriert Chemnitz „maximale Öffnung“ entgegen aller Verzweiflungsrufe aus der Intensivmedizin und allen wissenschaftlichen Quellen, die sich mit Epidemiologie  beschäftigen.  Ganz Vietnam hat in der Pandemie (ohne einen so harten Lockdown wie in China und mit wieder fast normalem Leben seit bald einem Jahr) bis heute 35 Corona-Tote (bei 90 Mio. Einwohnern). Chemnitz hat  (Stand heute) 437 Corona-Tote, also mehr als 12x so viele, bei nur 0,247 Mio. Einwohnern. Das sind bezogen auf die Einwohnerzahl  3.640 mal mehr Tote als in Vietnam, bzw. unvorstellbare 360.000%. Politik sollte „ausgewogen“ sein, ist die Verteidigung von Sven Schulze, Ralpf Burghart und OB-Sprecher Matthias Nowak in der virtuellen Einwohnerversammlung vom 16. April 2021 für dieses Chemnitzer-„Massaker“. Was ist „ausgewogen“ an 3600 mal mehr Toten gegenüber einer Politik (Vietnam), die seit fast  Jahr ihren Bürgern wieder ein fast normales Leben gestettet? Wegen dem George Floyd Tod (als Beispiel für diskussionswürdige Polizeigewalt und Rassismus, die weniger als 50 Tote pro Jahr in den gesamten USA kostete) kommen die Medien seit 2020 nicht mehr zur Ruhe und der Polizist wird für diesen einen vermeidbaren Toten viele Jahre im Gefängnis  zubringen. Sven Schulze, Ralph Burghart und der Chemnnitzer Gesundheistamtsleiter (GAL), die meiner Meinung nach für viel mehr Tote verantwortlich sind, laufen immer noch frei in Chemnitz rum! Auch unsere ?Freie? Presse hält diesen Tätern weiterhin den Rücken frei. Es brauchte die bundeseinheilliche Notbremse, um diesen Chemnitzer Wahnsinn zu stoppen.  Nicht einmal über einen simplen Rücktritt denken Sven Schulze, Ralph Burghart und der GAL nach, wobei offensichtlich ist, wie viele Menschenleben (von den vermeidbar schwer Erkrankten mal ganz abgesehen) ihr verantwortungsloses und egoistisches Handeln  gekostet hat. Eventuell gelingt es über „unerklärliches“ Verschwinden von Covid-19 in Chemnitz, S² gemeinsam mit dem hörigen Gesundheitsamt auch bis zum Montag den 26.4.2021 unter eine Inzidenz von 100 zu gelangen, so wie sich bereits früher die Zahlen für die Chemnitzer Politik anpassten.  Bis zur letzten möglichen Sekunde (Start der bundeseinheitlichen Regelung), werden in Chemnitz durch Sven Schulze  und die Leitung des Chemnitzer Gesundheitsamtes weiterhin unnötig (und menschenverachtender als bei „George Floyd“) Menschenleben gefährdet. Es folgen die Screenshots der tagesaktuellen Coronadaten für Chemnitz und für Vietnam:

Inzidenz 306 (Todesopfer 437) in Chemnitz am 22.4.2021 (Quelle Zeit online)
Vietnam, 35 Corona Todesopfer bis 22.4.2021 (Quelle: Johns Hopkins, Coronavirus Resource Center)

Ergänzung 16.04.2021

Wieder einmal musste Chemnitz plötzlich, überraschend und natürlich wieder einmal völlig unverschuldet, unerklärbar und zufällig die Infektionszahlen nach oben korrigieren.  Die Inzidenz ist förmlich auf 383 explodiert (Quelle Zeit Online, 16.4.2021). Dass das alles überhaupt nichts mit der Öffnungsorgie von Sven Schulze und der CS³ zu tun hat, ist selbstverständlich. Auch die erlaubten 20 köpfigen Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen, die ohne Tests und Masken intensive Körperkontaktsportarten, wie Basketball und Fußball spielen sollen, spielen für diese „Explosion“ der Infektionszahlen selbstverstänlich keine Rolle. Diese Entwicklung war in keiner Weise absehbar (um sich sinnlose Fragen danach an unser OB-Sprecher Matthias Nowak zu sparen, da seine Antworten im Auftrag von „S² dem Großen“ im vorhinein klar sind).

Wie bei der Genehmigung des 20 köpfigen Gruppensports, muss die CS³ um Sven Schulze nun natürlich auch hinsichtlich der Kritik am Impfzentrum in der Hartmannhalle „gegensteuern“. Statt den jetzt mehr verfügbaren Impfstoff (BioNTech sei Dank) an Chemnitzer Hausärzte zu vergeben, die immer noch vergeblich darauf warten, wird seit etwa Dienstag, der neue Impfstoff auf die Hartmann-Halle konzentriert, damit man zeigen kann, das Impfzentrum ist ausgelastet und der Umzug war nicht sinnlos. Da die Hausärzte gleichzeitig vergeblich warten, ist diese „Alibi-Auslastung“ mit zusätzlichen Fragezeichen zu versehen, da sich jetzt (EINE!) lange Schlange vor der Hartmannhalle bildet, in der im Regen die bestellten Personen stundenlang warten, Begleitpersonen nicht mehr zugelassen sind und trotzdem die Zahl der Personen, die im Impfzentrum zusammen kommen, ohne Not unnötig hoch ist. Die Logistik (insbesondere auch die Wege vom Parkplatz des Impfzentrums zur Warteschlange) ist katastrophal, von fehlender Wegweisung ganz abgesehen. Aber auch die Abläufe sind seltsamerweise viel uneffektiver als vorher an der Wilhelm-Raabe Straße. Unter der „Alibi-Auslastung“ müssen nun wieder die Chemnitzer Bürger leiden und die Hausärzte tatenlos warten. So ist Chemnitz unter Sven Schulze und der CS³. Die „Topnachricht“ heute (16.4.2021) auf der Corona-Informationsseite der Stadt Chemnitz ist immer noch „… weitere Öffnungsschritte sollen folgen“. Da erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar zu dieser Verachtung von Menschenleben.

offizielle Chemnitzer „Corona-Informationsseite“ am 16.4.2024, Inzidenz ist gerade wieder einmal von ca. 300 auf über 380 innerhalb eines Tages „explodiert“.
Inzidenz in Chemnitz: 383,2 am 16.4.2021 (Quelle: Zeit online)

Ergänzung 12.04.2021

S² und die CS³ kommen wahrscheinlich zum Glück doch um die konkrete Anzeige meinerseits wegen vorsätzlicher Körperverletzung (mit welchen Folgen auch immer) herum. Die 79jährige hat gestern einen Impftermin erhalten, so dass das größte Risiko innerhalb der nächsten 14 Tage hoffentlich vorbei sein sollte.
Ansonsten wird gerade Durch Sven Schulze und die CS³ wiederum gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung verstoßen. Der Grenzwert von 1300 coronabedingt belegten Krankenhausbetten in Sachsen (Grenzwert lt. aktueller sächsischer CS-verordnung) ist deutlich überschritten und in Chemnitz können immer noch 20 Jugendliche und junge Erwachsene in intensivem Körperkontakt, ohne Maske und Test z.B. Fußball spielen bei einer (noch durch Ostern verzerrten verringerten) Inzidenz von 284!.  Das Verbrechen (aus meiner Sicht) geht also in Chemnitz munter weiter.
Klar ist sicher auch der Grund dieser 20 Personen „Kontaktsport“ – Regelung in der Chemnitzer Allgemeinverfügung. Es war im Stadtrat und er Chemnitzer Stadtverwaltung sofort bekannt, dass mein Kommentar vom 26.3.2021 zu den 20 Personen mit Migrationshintergrund auf dem Sportplatz Ecke Augustusburgerstraße – Martinstraße stimmt, und er damals noch illegale Regelzustand dort war. Genauso war der S² und der CS³ klar, dass unsere Polizei und Stadtverwaltung machtlos gegen diese Verstöße seitens dieser Personengruppen sind, und die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen gegen diese nicht durchsetzen kann. Also wurde mit der aktuellen Allgemeinverfügung gegenüber diesen Verstößen „kapituliert“ und diese Kontaktsportarten ohne Tests und Masken „legalisiert“.  Da selbstverständlich auch jetzt keinerlei Kontrollen bezüglich des Alters in diesen Gruppen stattfinden, ist es bekanntermaßen eine Regelung, die in der Chemnitzer Realität bedeutet, 20 Personen, egal welchen Alters können in Chemnitz ohne Test und Maske intensiven Körperkontakt pflegen, solange es draußen passiert und sie behaupten es hat was mit Sport zu tun!
Diese „Kapitulation“ bei einer tatsächlichen Inzidenz von über 300 (ohen die Osterverzerrungen) und mehr als 1500 belegten Krankenhausbetten mit Corona-Patienten in Sachsen (deutlich über der Grenze der sächsischen Corona-Schutzverordnung) ist extrem übel. Es zeigt, wohin übertriebens Entgegenkommen gegenüber Migranten in Chemnitz bereits geführt hat. Wir opfern lieber Menschenleben, weil keine(r) den Mut hat, diese Gruppen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen, da jeder Person, die das versucht, sofort „Rassismuns“ unterstellt wird, insbesondere in Chemnitz.

Ergänzung 10.04.2021

Heute hänge ich ewig in den Warteschleifen der online Impfterminvergabe. Einen Termin für die 79jährige Risikoperson gibt es nach den langen Wartezeiten (ca. 15 min bei jedem Versuch) jedoch auch nicht. Bisher wartet ihr Hausarzt auch immer noch vergeblich auf Impfstoff, hat ihr aber zugesagt, sobald er die erste Dosis irgendwann bekommen sollte, bekommt sie diese! Schon diese Aussage zeigt die ganze Idiotie der Terminvergabe für das Chemnitzer Impzentrum und der „Verschiebung von Impfstoffen“ an Gruppen mit „guten Beziehungen“, wie die „Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft“ (CSG). Meiner Überzeugung nach wurde in Chemnitz bisher nicht nach „Priorität“ und „tatsächlichem Risiko“ geimpft, sondern zumindest in einem bisher nicht bekannten Umfang, nach Beziehungen. „Externes Impfen“ bei der CSG (für CSG-Mieter) über „Beziehungen“ und die viel sinnvollere Einbeziehung der Hausärzte, die ihre Patientinnen entsprechend des Risikos persönlich kennen und einschätzen können, zeigen auch den ganzen Irrsinn und die Geldverschwendung des Umzugs des „Chemnitzer Impfzentrums“ von der Wilhelm Raabe Straße in die Hartmann-Halle. Warum interessiert wohl niemanden im Stadtrat oder bei der „?Freien? Presse“, wer von diesem Umzug wie finanziell profitiert hat? Hinsichtlich der Impfmöglichkeiten war es von Anfang an sinnlos. Das schaffen die Hausärzte genauso gut und ansonsten gibt es zahlreiche Apotheken, Wohnungsgenossenschaften (;-), Testzentren, Facharztpraxen, Zahnärztinnen usw.. Da braucht es nicht einmal Einkaufszentren (Russland), Dogerien + Supermärkte (USA). Der Umzug des „Chemnitzer Impfzentrums“ war einfach nur Geldverschwendung bzw. „ein guter Deal“ für die, die direkt daran beteiligt waren.

Zum „Gewissen“ unserer CS³ und Stadträte (zu Sven Schulze, Ralph Burghart und dem Chemnitzer Gesundheitsamtsleiter wurde dessen Nichtvorhandensein schon ausreichend thematisiert): Der Beitrag „Das Mitgefühl-Paradox“ (taz online, 5.4.2021) beschreibt das Thema des fehlenden Mitgefühls in unseren Chemnitzer -Entscheider-Kreisen wohl recht gut. Die Toten werden egal und normal. Sie werden verdrängt. Wenn Kinder und Jugendliche verstehen möchten, wie der Genozid im Dritten Reich möglich war und warum „niemand“ (außer ein paar Einzelpersonen) etwas dagegen unternommen hat, hat jetzt die optimale Möglichkeit, dieses „Mitgefühl-Paradox“ live mitzuerleben. Ich hoffe nur, dass die Verantwortlichen in ein paar Jahren für die aktuelle Situation ebenso zur Verantwortung gezogen werden. Ein sehr schöner Film, der die Verdrängung von Mitgefühl auch sehr gut thematisiert, wenn Tote die Party stören, ist „The Beach“ (2000, mit Leonardo DiCaprio). Nicht nur im Zusammenhang im „Corona-Vergleich“ ist der Film gut. Der gesamte Chemnitzer Stadtrat und Teile der Stadtverwaltung, von „Links bis Rechts“ kommen mir vor, wie die Gruppe auf der Insel, die sich ihre „Party“ nicht verderben lassen möchte, koste es, was es wolle. In dem Fall ist es auch überhaupt nicht hilfreich, dass das Klinikum Chemnitz eine „städtische Gesellschaft“ ist und deshalb den Mund halten und schweigend leiden und sterben lassen muss. Das Klinikum ist in diesem Fall so unabhängig, wie die Presse in einer Diktatur. Wie passt das in Chemnitz aber mit der „?Freien? Presse“ zusammen. Da möge sich jede(r) seine eigene Meinung bilden.

 

Einer der vergeblichen Versuche, am 10.4.2021 einen Impftermin für die 79jährige Risikoperson zu bekommen

Ergänzung 09.04.2021

Astrazeneca für alle ab 60: Tausende freie Impftermine in Sachsen“ titelt die „?Freie? Presse“ gestern (8.4.2021) , allerdings wieder ohne in irgendeiner Weise nachzufragen, warum es dann trotzdem für die 79jährige Risikoperson in zahlreichen Versuchen täglich (auch gestern 8.4. und heute 9.4.2021) weiterhin UNMÖGLICH ist, einen Impftermin in Chemnitz über die „Impfvergabe“ (also ohne „Beziehungen“ wie die „Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft“) zu erhalten. In der praktischen Überprüfung stellt sich der Titel und auch die Behauptungen des Artikels als „Lüge“ heraus, es sei denn, diese vielen freien Impfstoff-Kapazitäten werden nach „Beziehungen“ vergeben, so dass dies zu keinen Impfmöglichkeiten für die Risikopersonen über das Chemnitzer Impfzentrum führt.

RKI-Chef Lothar Wieler wiederholt permanent „Jeden Tag, den wir nicht handeln, verlieren wir Menschenleben“ (FAZ online, 9.4.2021), aber „S² der Große“ und unser Kuba-Urlauber (unser Chemnitzer Gesundheitsamts-Leiter) wissen es besser und lassen bei Inzidenzen über 300 bis zu 20 Jugendliche und Junge Männer ohne Test und Masken Mannschaftssportarten mit intensivem Körperkontakt (Fußball, Basketball, Handball usw.) spielen, während die täglichen Totenzahlen und die belegten Intensivbetten deutlich steigen! Meiner Meinung nach ist dies inzwischen vorsätzliche Tötung von Menschen, also „Mord“!

Unsere russlandfeindliche Stadtführung hat es bis heute mit aller Macht verhindert, sich für „Sputnik V“ als Impfstoff auszusprechen, während ein Markus Söder in Bayern das nicht nur fordert, sondern inzwischen 2,5 Millionen Dosen „Sputnik V“ für Bayern bestellt hat (siehe z.B. “ Söder prescht bei Sputnik V vor: ein Schlag gegen die Solidarität„, Redaktionsnetzwerk Deutschland, 7.4.2021 – inzwischen ist die Bestellung raus). Meklenburg-Vorpommern zog direkt nach (siehe „Russischer Impfstoff wird zum Renner: Mecklenburg-Vorpommern sichert sich Sputnik„, Redaktionsnetzwerk Deutschland, 8.4.2021) und Brandenburg verhandelt, lt. diesem Bericht,  ebenfalls schon zum Direktbezug des Impfstoffs aus Russland. Es gibt also auch noch Politiker in Deutschland, denen Menschenleben vor „Russlandhass“ gehen, aber leider offensichtlich nicht in Chemnitz! Nicht „ein Wort“, nich „ein Beitrag“, dass eine unserer Stadträtinnen oder Stadräte, einer unserer Bürgermeister, oder jemand aus dem Gesundheitsamt oder aus der sonstigen Stadtverwaltung die Zulassung, Beschaffung und Impfung von „Sputnik V“ fordert. Lieber öffnet die Chemnitzer Politik „alles was möglich und unmöglich ist“. Der Schutz von Risikopersonen ist ihnen dagegen seit Wochen komplett egal und die „?Freie? Presse“ sieht unkritisch zu und wird somit ebenfalls mitschuldig an diesen komplett unnötigen Toten! Noch ein Screenshots von heute, der  einen der zahlreichen vergeblichen Versuche dokumentiert, einen Impftermin für die 79jährige Risiskoperson hier in Chemnitz zu bekommen:

Einer der erfolglosen Versuche am 9.4.2021

Ergänzung 06.04.2021

Die 79jährige Risikoperson hat immer noch keine Chance auf eine Corona-Schutzimpfung in Chemnitz. Dafür konnte sie heute parallel zur „Öffnungsorgie“ von Sven Schulze, Ralph Burghart und dem Chemnitzer Gesundheitsamt wieder einmal stundenlange Erfahrung mit Warteschleifen der „Hotlines“ von Rathaus, Stadtverwaltung, Gesundheitsamt, DRK und Beschwerdehotline der sächsischen Corona-Impfkampagne sammeln. Eine kurze Zusammenfassung: An den entsprechenden Hotlines von Gesundheitsamt, Chemnitzer Rathaus und Stadtverwaltung war niemand zu erreichen. Nach insgesamt stundenlangem Warten in Warteschleifen brachen die Anrufversuche zu 100% erfolglos ab. Die Ansprechpartnerin der DRK-Hotline (des Impfzentrums in Chemnitz) konnte nur mitteilen, dass es keinerlei Impfstoff für neue Termine in Chemnitz gibt und nur die Personen die einen Termin haben noch geimpft werden können. Sie hat auch keine Ahnung, wann sie wieder Impfstoff erhalten, vielleicht nächste Woche. Ansonsten konnte auch diese Ansprechpartnerin nur über das Komplettversagen der Politiker schimpfen. Die zentrale Beschwerdehotline zu den Corona-Impfungen in Sachsen, war noch etwas besser, heute (6.4.2021) gegen 10:30 Uhr teilte eine Frau Lehmann der 79jährigen nahezu wortwörtlich mit, dass Ossis keinen Impfstoff verdient haben und Sachsen nicht ohne Grund an letzter Stelle bei den Impfungen liegt und außerdem nicht bekannt ist, wann es neuen Impfstoff  geben wird.

Dazu kommt noch, dass Chemnitz seinen vorhandenen Impfstoff offensichtlich lieber an eine Wohnungsgenossenschaft (CSG), mit entsprechenden Beziehungen, vergibt und deren Bewohner bevorzugt impfen lässt, statt den Impfstoff „fair“ über das Impfzentrum zu verteilen, was offensichtlich nicht an der Kapazitätsgrenze arbeitet. Wozu der teure Umzug des Chemnitzer Impfzentrums in die Hartmann-Halle notwendig war, wird wohl immer Sven Schulzes Geheimnis bleiben. Genügend zusätzliche Impfkapazität gibt es mit Sicherheit bei den Chemnitzer Hausärzten, die auch beim Impfstoff noch komplett „auf dem Trockenen sitzen“. Die Geld- und Zeitverschwendung des Umzugs des Impfzentrums ist absolut nicht nachvollziehbar. „Freie“ Presse würde sich evtl. dafür interessieren, wer von den Umzugskosten profitiert hat und wie deren Kontakte ins Chemnitzer Rathaus und/oder zum DRK sind.
Da offensichtlich auch die Regelung, das 20 Personen ohne Tests und Maske ab heute wieder „Körperkonakt- Mannschaftssportarten“ (Fußball, Basketball, Handball usw.) in Chemnitz spielen dürfen, seitens der Medien nicht kritisch hinterfragt wird, wird es in den folgenden Tagen zu diesem Thema einen speziellen Beitrag hier bei „lebenswertes Chemnitz“ geben.

Ergänzung 05.04.2021

Am 26.3. hatte ich hier zum Sportplatz Ecke Augustusburgerstraße – Martinstraße erwähnt, das mindesten 20 Jugendliche und junge Männer, optisch alle mit Migrationshintergrund in engem Kontakt auf dem Platz Fußball spielten, natürlich komplett ohne Masken. Jetzt hat Svens Schulze reagiert. Jetzt sollen laut S² in Chemnitz diese kontaktbetonten Manschaftssportarten bis 20 Personen genehmigt werden, bei einer Inzidenz von über 340!. („Im Weiteren ist Individualsport und Sport für bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre im Außenbereich zulässig.“ aus aktueller Chemnitzer Allgemeinverfügung)
Impftermine gibt es für die 65-79jährigen Risikopersonen (mit Vorerkrankungen, aber ohne Beziehungen) in Chemnitz dagegen weiterhin nicht. Unsere Russlandhasser und China-Gegner der CS³ und des Stadtrates fordern immer noch keinen „Sputnik V“ oder einen der Chinesischen Impfstoffe. Politischer Krieg (Kalter Krieg) geht also nicht nur Sven Schulze, Ralph Burghart und dem Chemnitzer Gesundheitsamt vor die Rettung von Menschenleben. Seit dem „Kinderlähmungs-Fall“ (1959-1962) im „Kalten Krieg“, als man in der BRD lieber tausende Kinder behindert werden (und einige Hundert sterben) ließ, statt die russische „Schluckimpfung“ zu nutzen (Ablehnung der 3 Millionen Impfdosen seitens der DDR), hat sich also nicht geändert. Die neuen „Kalten Krieger“ sitzen in der Chemnitzer Stadtverwaltung und im Chemnitzer Stadtrat und sind mit Sven Schultze, Ralph Burhart und dem Chemnitzer Gesundheitsamtsleiter Harald Uerlings zumindest telweise namentlich bekannt.   Ein heutiger „Impfartikel“ auf Zeit-Online enthält ein sehr treffendes Zitat, was sich so auch auf die Chemnitzer Politik und Stadtverwaltung 1:1 übertragen lässt:
„Ein Staat, der den Schutz der Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht organisiert bekommt, muss dringend reformiert werden.“
und auch ein weiteres Sprichwort stimmt in Chemnitz zu 100%: „Der Fisch stinkt vom Kopf her.“.
Wie die letzten Wochen zeigen, stellt sich Chemnitz besonders unsozial bei den Corona-Schutzimpfungen an. Außerdem helfen offensichtlich „Beziehungen“, wenn die älteren Bewohner der CSG (Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft) offensichtlich bevorzugt geimpft werden und Risikopersonen mit Vorerkrankungen ohne Beziehungen keine Möglichkeit der Impfung erhalten. Das ist das reale Chemnitz unter Sven Schulze und der CS³. Hier noch der aktuelle Screenshot, wie er breits weit mehr als 1.300 Mal für eine 79 1/2 jährige mit Vorerkrankungen in Chemnitz  (ohne Beziehungen) das erfolglose Ergebnis der Impftermin-Anfrage war:

bisher mehr als 1.300 Mal das Ergebnis einer 79 1/2 jährigen Risikoperson (ohne Beziehungen) in Chemnitz

Ergänzung 02.04.2021

Die 65-79jährigen Risikopersonen (mit Vorerkrankungen) haben immer noch keine Chance auf eine Impfung in Chemnitz. Die Inzidenz in Chemnitz steigt selbst auf dem sehr hohen Niveau weiter an. Und obwohl der Tübinger Pilotversuch mit negativen Tests zu öffnen gescheitert ist (Quelle: Wirtschaftswoche 1.4.2021) und dort bei einer inzwischen auf 89 gestiegenen Inzidenz (Stand 31.3.2021) der Abbruch des Versuchs diskutiert wird,  kündigt Sven Schulze („S² der Große“) umfangreiche Öffnungen in Chemnitz nach Ostern mit negativen Tests nach dem Tübinger Modell an, bei einer Inzidenz von über 340! Ist das schon ein Mordversuch, an denen, die als Risikopersonen in Chemnitz keine Chance auf eine Impfung erhalten? Meiner Meinung nach ist es zumindest vorsätzliche Körperverletzung mit einigen daraus resultierenden Todesfolgen.

Zudem gerade „S²der Große“ ganz genau wissen müsste, das Theorie und reales Verhalten nicht zusammenpassen. Sein Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung in Sachsen (unterlassene Maßnahmen bei 5 Tagen  Inzidenz über 100) hat ihm zwar den persönlichen Vorteil gebracht, dass sein eigener Sohn wenigstens die zweite  Woche ins Gymnasium konnte (hätte sich S² ans Gesetz gehalten, wäre das nämlich nicht der Fall gewesen). Allerdings ist sein Sprössling bereits dafür berüchtigt, dass ers sich nicht an Coronabeschränkungen hält und er war auch promt in der Schulwoche mehrmals mit 3-5 anderen Jugendlichen Ü15 (in den beobachteten Fällen) in Gruppen unterwegs. Wahrscheinlich liegt das in der Familie und er weiß, dass ihm als Sohn von „S² dem Großen“ in Chemnitz nichts passieren wird, egal, was er macht.

Dabei ist es simpel: Wenn Verkaufspersonal und Gäste mit aktuellen (fehlerfreien) Negativtests sich in den 24h tatsächlich nicht anstecken können, ist das sicher, wenn es nicht dazu führt, dass sich Gruppen auch mit Nichtgetesteten in der Innenstadt oder im ÖPNV dadurch vermehrt treffen. Es ist sicher, wenn dadurch die Menschen nicht leichtsinniger auch im sonstigen Lebensumfeld werden (siehe Negativbeispiel oben: Sven Schulzes eigene Familie). In welchen Restaurants und Kneipen in Chemnitz wurden denn die Hygiene-Konzepte eingehalten, als sie eingeführt, aber in Chemnitz weder kontrolliert noch bestraft wurden? In den meisten, wo ich war, NICHT. Das hat in Chemnitz Tradition: Über 1 1/2 Jahre hatte ich Barbara Ludwig zuvor darauf hingewiesen, dass  in den Chemnitzer Clubs (zumindest in denen, in denen ich war) das Rauchverbot nicht mehr eingehalten wurde, lt. Personal „weil jetzt überall wieder im Club geraucht wird und da kann man nicht als einziger Club mit Verboten seine Gäste vergraulen“. Es hat NIEMANDEN in der Chemnitzer Stadtverwaltung interessiert. Wieso sollte in einer Stadt, wo nur Parkverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen konsequent verfolgt werden (vor allem in Nichtgefahrensituationen), nicht aber Vergehen, die direkt Leben gefährden, jetzt ein „Testen und Öffnen“ – Konzept funktionieren? Solange sich weder Bürgermeister-Sohn, noch Geschäfte oder Besucher an die Vorgaben halten müssen, sondern weiterhin „die Ehrlichen die Dummen sind“, ist „Testen und Öffnen“ in Chemnitz, bei gleichzeitigem Vermeiden des einen Tag Aufwands um die 65-79jährigen Risikopersonen (mit Vorerkrankungen) zu impfen, für mich ein Verbrechen.  Juristisch mag es Schlupflöcher geben. Für mich ist es aber vorsätzlich, dass diese Risikogruppe in Lebensgefahr gebracht wird, bei gloeichzeitiger Vermeidung von ca. 1 Tag Aufwand seitens der Stadtverwaltung um diese Menschen zu retten!

Ergänzung 30.3.2021

Die 65-79jährigen Risikopersonen (mit Vorerkrankungen) haben immer noch keine Chance auf eine Impfung in Chemnitz. Sven Schulze und der CS³ liegt offensichtlich immer noch nichts an deren Leben und der ca. eine Tag konzentrierte Aufwand zur Rettung dieser Menschen wird weiterhin in Chemnitz eingespart.  Der Verstoß von Sven Schulze und des Chemnitzer Gesundheitsamtes gegen die sächsische Coronaschutzverordnung (Überschreitung der Inzidenz von 100 an 5 aufeinanderfolgenden Tagen ohne entsprechende Konsequenz) hat uns in Chemnitz bis heute eine Inzidenz von 338 (Quelle Zeit online, 30.3.2021) beschert und wird damit unnötige Menschenleben gekostet. Diese Menschenleben hat meiner Meinung nach unser „S² der Große“ und das Chemnitzer Gesundheitsamt (ob im Auftrag von S² und/oder Ralph Burghart ist sicher schwer nachzuweisen) geopfert! In den Vergleichsländern, in denen Politiker sinnvoll handelten (siehe frühere Beiträge), gibt es weiterhin offene Gechäfte, offene Schulen, normales soziales Leben UND keine Toten und fast keine Infektionen. Politiker, wie Sven Schulze und Ralph Burghart sind ideale Beispiele, warum wir in Deutschland und Chemnitz seit 13 Monaten so unter dem Virus leiden müssen. Sie stehen nicht für „Öffnung“, auch wenn sie ständig damit „Pluspunkte“ sammeln wollen, sondern sie sind der Grund, warum es  Chemnitz und Deutschland NICHT auf die Reihe bekommen. Sie stehen mit ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen für die unerträglichen Schließungen, die Kontaktverbote, das Chaos und die unnötigen Toten. Sie haben das maßgeblich mit verursacht und verlängern das Problem immer noch weiter! Wie eine Lösung in drei Wochen geht, haben inzwischen viele Länder gezeigt. Politiker wie Sven Schulze und Ralph Burghart wollen daraus aber offensichtlich nicht lernen. Selbst ein Tag angepasste Prozesse um die Gefährdetsten in Chemnitz zu retten, ist ihnen zuviel. „Sputnik V“ forden beide offensichtliche „Russlandhasser“ auch weiterhin nicht, sondern nur immer einseitig „Öffnungen“, koste es, was es wolle und egal wie lange dadurch das Chaos noch weitergeht und egal wieviele Menschen dadurch noch unnötig sterben. Hier noch die Screenshots zu Unmöglichkeit der Impfung der Risikopersonengruppe und den aktuellen Chemnitzer Zahlen:

Inzidenz in Chemnitz: 338,2 am 30.3.2021 (Quelle: Zeit online)
weiterhin Unmöglichkeit der Impfung für 79jährige mit Vorerkrankungen (Risikopersonen) in Chemnitz

Ergänzung 27.3.2021

Die Intensivmediziner fordern einen harten Lockdown, damit die Intensivbetten reichen, die Inzidenz in Chemnitz nähert sich der 300, die 65-79jährigen Risikopersonen (mit Vorerkrankungen) haben in Chemnitz immer noch keine Chance auf eine Impfung. Den einen Tag Aufwand für deren Schutz  hat die CS³ nicht übrig. Gleichzeitig fordern Sven Schulze und Ralph Burghart nach Ostern weitreichende Öffnungen. Welch eine Menschenverachtung!  Das im Gesundheitsamt gefühlt NICHTS rundläuft, ist offensichtlich, mit Ausnahme der verlässlichen Lieferung „passender Infektionszahlen“ für die politischen Entscheidungen in Chemnitz. Deshalb sind passende niedrige Zahlen nach Ostern für das Chemnitzer Gesundheitsamt sicherlich kein Problem. Aber eine verantwortungsvolle Nutzung der App durch alle Chemnitzer und die Shopping Touristen aus dem Umland, die umfassenden Tests (inklusiver ungefälschter Negativ-Zertifikate) und die Kontakt-Nachverfolgung durch das Chemnitzer Gesundheitsamt funktionieren gerade in Chemnitz nach Ostern, wie durch ein Wunder reibungslos! Das ist nur ein schlecher Witz und ALLE wissen das. Hier noch der Screenshot zur „Unmöglichkeit“ der  Impfung für die Risikopersonen heute (27.3.2021):

Das aus Russlandhass seitens der Chemnitzer Politik kein „Sputnik V“  gefordert wird, um Menschenleben zu retten, ist inzwischen ebenfalls mehr als offensichtlich. Wie es mit „Öffnungen und normalem Leben“ bereits seit März 2020 (also schon vor 12 Monaten) sinnvoll geht, zeigen zahlreiche Beispiele. Da ist das am 13.3.2021 hier beschriebene „Vietnam-Beispiel“ nur eines von vielen. Ein kleiner weiterer Ausschnitt an aktuellen Beispielen ist hier zu finden:

Andere positive Beispiele, wie Australien, Neuseeland, Südkorea, Singapur, Kuba 😉 usw.  und natürlich auch China, sind bereits seit langem bekannt.

Es ist inzwischen hinlänglich (mehrfach bewiesen), bekannt, wie man in „drei Wochen“ Corona in den Griff bekommt und dauerhaft unter Kontrolle behält. Die Länder, die das rechtzeitig begriffen haben, haben seit 03/2020 (seit einem Jahr) bereits wieder ein fast normales Leben, auch schon vor den Impfungen.

Das interessiert aber alles die CS³, „S² den Großen“ und offensichtlich auch Ralph Burghart nicht. Hauptsache es werden die gleichen Fehler seit März 2020 weiter geführt, absolut lernunfähig, mit all den unnötigen Todesopfern und das alles nur, um die „eigene persönliche Beliebtheit“ zu erhöhen. An Karl Lauterbach sieht man deutlich, dass sich mit schmerzhaften Wahrheiten nur „Negativ-Punkte“ holen lassen. Deshalb gilt in Chemnitz bis heute: Wahrheiten vermeiden und abstreiten, Fehler fortsetzen, solange es dem eigenen Image nutzt.

Ergänzung 26.3.2021 (abends)

Ich bin 16:30 Uhr am Sportplatz Ecke Augustusburgerstraße – Martinstraße vorbeigefahren. Mindesten 20 Jugendliche und junge Männer, optisch alle mit Migrationshintergrund spielten in engem Kontakt auf dem Platz Fußball, natürlich komplett ohne Masken. Während vier deutsch aussehende Jugendliche aus drei Haushalten in Chemnitz Strafbescheide erhalten, wenn sie sich draußen im Freien treffen, freut sich S² und die „CS³“ wahrscheinlich, dass die Gleichbehandlung in diese Richtung so gut funktioniert und diese Jugendlichen und jungen Männer den Öffnungsgedanken von „S² dem Großen“ so gut verstanden haben. So selbstverständlich, wie die Gruppe dort spielte, ist es wahrscheinlich die ganze Zeit dort „normal“ und völlig „ok“ für unseren integrationsoffenen Sven Schulze … und wieder wird der OB Sprecher sagen, man hätte nichts davon gewusst und Alle würden gleich behandelt. Wer Augen im Kopf hat, sieht es aber, egal was „S² der Große“ gegenteiliges behaupten lässt. An der Front der 65-79jährigen Risikopersonen gibt es weiterhin keine Hilfe durch die CS³. Dass alle, die dort Fußball spielten Migrationshintergrund hatten, ist übrigens nicht verwunderlich, da auf dem Platz deutsch aussehende Kinder und Jugendliche  schon länger systematisch vertrieben werden, was auch schon länger bekannt ist. Der Beginn dieser „Vertreibungen“ fällt aber noch in die Barbara Ludwig Zeit. Es hat sich nur unter Sven Schulze daran leider nichts geändert.

Ergänzung 26.3.2021

Die Folgen des in der letzten Woche thematisierten Fehlverhaltens  von „S² dem Großen“ ist deutlich an den Zahlen zu sehen. Dieser extreme expotentielle Anstieg (Inzidenz: 283,4 am 25.3.2021, Quelle: Zeit online), hätte letzten Mittwoch und Donnerstag vom Gesundheitsamt und „S² dem Großen“ vehindert werden müssen. Die vermeidbaren Erkrankungen und evtl. daraus folgende Todesopfer gehen damit auf die Kappe von „S² dem Großen“ und des Gesundheitsamtsleiters. Die 65-79jährigen Risikopersonen (mit entsprechenden Vorerkrankung), die bei ein wenig Anstrengung an einem Tag geimpft werden könnten und ohne Anstrengung in spätesten einer Woche, haben in Chemnitz immer noch keine Chance auf ein Impfung, im krassen Gegensatz z.B. zu Limbach-Oberfrohna. Die „Sputnik V“ Zulassung und Beschaffung fordert Sven Schulze (scheinbar ein Russlandhasser) ebenfalls NICHT. „S² der Große“ ist weiterhin auf dieser Seite (einfach zu lösende Aufgaben/Themen) der Corona-Bekämpfung völlig blind. Hier die Bilder dazu:

Quelle Zeit online, Zahlen vom 25.3.2021, Inzidenz in Chemnitz: 283,4
einer von vielen vergeblichen Versuchen, seit gestern

Ergänzung 25.3.2021

Das folgende Bild zeigt, dass es in Chemnitz immer noch keine Chance auf einen Impftermin für 79jährige Risikopersonen gibt. Zumindest für Chemnitz sind die Meldungen zu überschüssigem AstraZeneca Impfstoff scheinbar falsch, oder er wird den Menschen vorenthalten:

einer von Duzenden vergeblichen Versuchen seit Sonnag 21.3.2021

Und völlig unmöglich ist eine Impfung bis heute in Chemnitz, wenn bei der Risikoersonen,die Mutter an Thrombose gestorben ist und sie bereits selbst eine schwere Thrombose hatte (also AstraZeneca ungeeignet ist). Dafür gibt es bisher in Chemnitz nachweislich KEINE Lösung. Die ist in der „Köpping-Impfverhinderungs-Initiative“ bis HEUTE unmöglich und wird in Chemnitz auch so im Impfzentrum gelebt.

Gleichzeitig LÜGT der OB-Sprecher Matthias Nowak, dass sich die Balken biegen: „Schwankungen wie in der letzten Woche habe es in den vergangenen Monaten häufiger gegeben. Eine Ursache dafür gebe es nicht. (Quelle). An Zweitklässler: Seht Euch diese Chemnitzer Inzidenzkurve an (grün eingekreist ist die Schwankung, die es laut Matthias Nowak (Sprecher von Sven Schulze) in den letzten Monaten „häufiger“ gegeben hat und für die es KEINE Ursache gibt ;-):

Inzidenzeinbruch am 18.3-19.3. der verhinderte, dass die Inzidenz 5 Tage in Folge über 100 lag.

Allerdings gibt er in der gleichen Stellungnahme zu, was ich hier schon die ganze Zeit thematisiere: „Der Oberbürgermeister sei stets in das Pandemie-Management eingebunden.“

„Ein Fehler muss als Fehler benannt werden und wenn möglich, muss er korrigiert werden“ Angela Merkel, 25.3.2021

Da es solch eine Einsicht nachweislich bei Sven Schulze, seinem Sprecher Matthias Nowak und dem Gesundheitsamtsleiter Harald Uerlings nicht gibt und die bewusste Lüge nachgewiesen ist, lege ich mich jetzt fest: Wer in solch einer Situation, mit Gefährdung von Menschenleben so dreist lügt und seine inzwischen offensichtlichen Fehler (Inzidenz war ja nun offensichtlich mehr als 5 Tage über 100) nicht korrigiert und weitere Leben aufs Spiel setzt, MUSS SOFORT zurücktreten oder unverzüglich abgesetzt werden! Für mich persönlich ist dies inzwischen „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!“ an dem sich alle drei Personen schuldig gemacht haben. Welchen Einfluss Ralph Burghart in dem Prozess bisher hatte, kann ich bisher nicht genau einschätzen. Aber er ist der direkte Vorgesetzte des GAL (Gesundheitsamtsleiters) und damit Verbindungslied zu Sven Schulze.

Genauso gelogen ist es, dass die Steigerungen an der Testzunahme liegen. Jede kann verstehen: Wenn die meisten Risikopersonen (die also schwer an Corona erkranken) inzwischen geimpft sind (Pflegeheine, Ü80 etc.) und die Steigerung der Inzidenz nur an der zusätzlichen Testzahl liegt, dann müsste die Anzahl der Personen, die auf Intensivstationen wegen Corons behandelt werden sinken. Das tun sie aber nicht. Die Anzahl dieser Patienten steigt. Diese offensichtlichen Lügen aus dem Büro des OB sind unerträglich. Wann greift der Stadtrat oder die Justiz endlich ein um weitere unnötige Tote zu verhindern?

Warum ergreifen, wenn schon „S² dem Großen“ unnötige Todesopfer egal sind, der Chemnitzer Stadtrat, oder das DRK nicht die Initiative. Es ist so einfach, die registrierten Risiko-Personen im Alter zwischen 65-79 einfach rauszusuchen, anzurufen, einen Termin zu vereinbaren und in den nächsten 10 Tagen zu impfen. Machbar ist das bei der überschaubaren Anzahl eigentlich innerhalb eines Tages.  Seit Wochen ist das Problem bekannt. Aber niemand tut etwas, um diese Menschen zu retten. Hier geht es ganz konkret um Menschenleben. Wer überlebt, kann notfalls ein neues Leben anfangen. Wer tot ist, nicht mehr. Dieser eine Tag Aufwand, ist dem Chemnitzer Stadtrat, dem DRK und der „Köpping-Impfverhinderungs-Initiativ“ zuviel. Wer diesen einen Tag Aufwand scheut, obwohl für diese überschaubare Anzahl von besonders gefährdeten Personen auf jeden Fall genügend Impfstoff und Kapazität vorhanden ist, ist einfach nur „schäbig“. Diese so einfach und sofort (noch heute) rettbaren Menschen „zu opfern“ und stattdesse nur weiter Öffnungen zu fordern, ist scheinbar typisch für unsere „CS³-Stadtverwaltung“ geworden. Auch für unsere Vertreter im Stadtrat (quer durch alle Parteien)?

PS: In Limbach-Oberfrohna (vor den Toren von Chemnitz) werden diese Risikopersonen angerufen und dann entsprechend der Vorerkrankungen entweder mit AstraZeneca, Biontech oder Moderna geimpft. Es liegt also nicht an sächsischen Vorgaben, sondern allein an dem Unwillen unserer Stadtverwaltung unter Sven Schulze. 

Ergänzung 24.3.2021

Nachdem seit Montag (21.3.2021)  sogar der Freien Presse bekannt ist, dass die niedrigen gemeldeten Inzidenzwerte am 18.3.-19.3. nichts mit der wirklichen Inzidenz zu tun hatten und die tatsächliche Inzidenz eindeutig für mehr als 5 aufeinanderfolgende Tage über 100 lag, haben „S² der Große“, der Chemnitzer Gesundheitsamtsleiter und auch dessen Vorgesetzter, Sozialbürgermeister Ralpf Burghart NICHTS unternommen. Meiner Meinung nach verstoßen sie damit bewusst und vorsätzlich gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung und nehmen damit unnötige Todesopfer durch Unterlassung der entsprechenden Schutzmaßnahmen in Kauf, ganz abzusehen, von Personen, wie der 79jährigen aus der Risikogruppe, die nicht nur KEINE Chance auf eine entsprechende Impfung bekommen hat, sondern die durch solches Verhalten der Chemnitzer Politik inzwischen so „zerstört“ ist, dass „C² der Große“ meiner Meinung nach nicht nur für die seelischen und psychischen Schäden, die daraus entstanden sind, verantwortlich ist, sondern inzwischen auch für körperliche Schäden. Bereits seit Wochen sind im die konkreten Probleme dieser Risikogruppe der 65-79jährigen bekannt. Innerhalb eines Tages hätte sich das Problem während der ganzen Zeit recht einfach lösen lassen. Was hat „C² der Große“ für diese Menschen getan, obwohl er Problem und Lösung kannte? NICHTS. Ich habe heute gehandelt und die meiner Meinung nach Verantwortlichen angezeigt. Sicherllich verläuft auch das im Sande. Aber es sollten alle rechtstaatlichen Möglichkeiten genutzt werden, wenn unsere gewählten Stadträte schon nicht einschreiten.

Ergänzung 23.3.2021

Die „?Freie? Presse“ meldet (erst) heute die „Achterbahnfahrt“ der Corona-Inzidenz in Chemnitz und schützt wie biesher die ganze Zeit des Corona-Versagens  die CS³. Sie schreibt, dass so etwas „mit rechten Dingen zugegangen ist“, das es an den „Mehrtests am Wochenende“ gelegen haben soll (nachzufragen, ob es auch an „Mindertest“ und „Minderauswertungen“ die Tage davor gelegenhaben kann). Sie schreibt das manche, wie solche für Sven Schulze (S²) perfekt passenden „Ruhepausen“ des Corona-Virus „unerklärlich“ wären und es natürlich keine Erklärung sein kann, dass das „Virus“ pausiert hat, um S² die Grundlage zu geben, die sächsischen Corona-Schutzmaßnahmen auszutricksen (zu umgehen) und damit weitere Menschenleben unnötig zu opfern. Darauf kommt unsere ?Freie? Presse nicht und hinterfragt dies auch nicht. Es ist schon auffällg, wie „haarsträubende Erklärungsversuche“ einfach so durch die ?Freie? Presse geschluckt und weiterverbreitet werden. Da ich inzwischen bereits vermutet habe, habe ich am Samstag wegen dieser vermuteten „Inzidenzmaipulation“ Strafanzeige gegen das Chemnitzer Gesundheitsamt und Sven Schulze gestellt. Übrigens wusste die Freie Presse sehr zeitnah davon, was sie wahrscheinlich überhaupt erst bewegt hat, einen Beitrag dazu zu bringen, zumindest einen „es ist alles mit rechten Dingen zugegangen. Ich sage nur „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“  Solche „Verschnaufpausen“ wie die Inzidenz-Kurve in Chemnitz am Do+Fr letzte Woche in Chemnitz gezeigt hat, sind „natürlich“ unmöglich. Wie es zu diesen „Prozessfehler“ in der Infektionsermittlung und Meldung gekommen ist und ob es absichtlich und angeordnet  oder durch entsprechende Arbeitsaufgabenverlagerung entsprechender Mitarbeiterinnen geplant durchgeführt wurde und ob und wer auf diese „Prozessfehler“ im Gesundheitsamt Einfluss genommen hat und aus welchen Grund, ermittelt hoffentlich die Staatsanwaltschaft. Einwas steht 100% fest: Das Virus hat diese „Pause“ definitiv NICHT gemacht. Sowohl bundesweite Zahlen, als auch zahlreiche einheitliche Aussagen von Infektionsexperten erklären eindeutig, dass es durch die Mehrtests so etwas, wie in Chemnitz passiert, nicht gibt. Wenn eine „?Freie? Presse“ so arbeitet, dann bleiben der Bevölkerung nur „Meinungsbeiträge“, wie diese hier und „Gerüchte“ (an denen meist ein wahrer Kern ist). Es macht keinen Sinn, sich über „Fake News“ und „Desinformation“ aufzuregen, wenn angeblich „seriöse Medien“ hier intensiv mitwirken.

22.3.2021 „Sputnik V“-Petition (122104) gestartet

Da unser Opportunist „S² der Große“ zu feige oder zu russlandfeindlich ist, um sich zum Schutz des Lebens der Menschen in Chemnitz für „Sputnik V“ einzusetzen (trotz vielfacher Aufforderung), habe ich heute nun selbst diese „Pedition“ an den Petitionsausschuss des Bundestages gesandt:

Für größere Ansicht der Petition 122104: Klick auf Bild

Sobald die Rückmeldung vom Bundestag kommt, dass dafür abgestimmt werden kann, gebe ich das hier bekannt. Nur zum Vergleich (Stand heute): Ungarn liegt im internationalen Impfvergleich auf Platz 14, Serbien (allerdings nicht EU-Land) auf 12. Beide impfen „Sputnik V“.  Deutschland liegt auf auf Platz 41, und impft aus politischen Gründen ohne „Sputnik V“. Wieviele Menschenleben hat das wohl in Deutschland bereits bis heute sinnlos gekostet? Das muss aufhören.
@ „S² den Großen“: Maximale Öffnungen kann jeder fordern und jede(r) wünscht sich das (ich auch). Nur etwas selbst dafür zu tun, dass dies ohne weitere unnötige Menschenopfer geht, dazu sind Sie, Sven Schulze (S² der Große), meiner Meinung nach nicht in der Lage. Sie schämen sich nicht, da bin ich mir inzwischen sicher.

Ergänzung 22.3.2021

Heute (22.3.2021) hat sich geklärt, dass die 79jährige aus der Risikogruppe keine Chance auf eine Impfung hat. Da ihre Mutter, wie bereits geschrieben an Thrombose gestorben ist und sie selbst bereits wegen schwerer Thrombose behandelt wurde, kommt AstraZeneca aufgrund des Risikos an Thrombose zu sterben, für sie nicht in Frage. Über die online Impfterminvergabe war bisher nur einmal eine Terminvergabe  (bei einem Versuch 2:00 Uhr nachts am 20.3.2021, jetzt nicht mehr) mit AstraZeneca möglich. In 3 Telefonstunden (heute) hat sich nun 100% bestätigt, dass sie, auch wenn sie zu einem Impftermin mit AstraZeneca kommt und der Arzt bestätigt, dass ein höheres Risiko bei ihr bei dem Impfstoff vorliegt, KEINE Chance besteht, dass sie dann einen anderen Termin mit einem anderen Impfstoff erhält!!! NULL Chance. Die Option ist also „vielleicht an Corona zu sterben, oder am in ihrem Fall hohen Risiko, am AstraZeneca-Impfstoff zu sterben“. Auch die Ärzte im Impfzentrum dürfen daran NICHTS ändern, nach übereinstimmenden Auskünften der DRK Hotline des Impfzentrums in Chemnitz und der Hotline der zentralen Impfvergabe.  Da stellt sich die Frage, warum „Kiloweise Formulare“ vor der Impfung ausgefüllt werden müssen, wenn es sowiso NULL Alternativen gibt.  Im Gesundheistamt Chemnitz wird nur nach endlosen Warteschleifen weiterverbunden, bis die Verbindung dann gekappt wird. Es ist also NIEMAND zur Auskunft erreichbar.  Die 79jährige ist komplett verzweifelt und körperlich und seelisch fertig, zerstört durch die Köpping-Impfverhinderungs-Initiative und dem Verhalten von Sven Schulze, sowie des Chemnitzer Gesundheitsamts. Welche Rolle dabei Ralph Burghart spielt, der mir im Bürgergespräch am 17.2.2021 (16:00 Uhr), was übrigens aufgezeichnet sein soll, versichert hat, er hätte persönlich geklärt, dass jetzt im Gesundheitsamt alles reibungslos läuft, kann ich nicht sagen. Fakt ist, das Ralph Burghart dem GAL den 3-wöchigen Kuba -Urlaub genehmigt hat (ohne natürlich zu wissen, wohin es gehen sollte) und nachdem der GAL schon vorher in der größten Herausforderung des Gesundheitsamtes mehrere Wochen krank war (das Gesundheitsamt also führerlos war). Nicht nur, dass Ralph Burghart scheinbar diesem GAL weiterhin 100% vertraut, stellt sich, zumindest für mich,  die Frage, ob mit dem „jetzt reibungslosen Ablauf im Gesundheitsamt“ gemeint war, dass die Inzidenzzahlen, nach Bedarf steuerbar werden, wie zum Beispiel die zum besten Zeitpunkt für Sven Schulze auf 79 „zusammengebrochene“ Inzidenzzahl am Freitag den 19.3.2021. Wer sich im letzten Amtsblatt den Handschlag von Sven Schulze mit Ralph Burghart (unserem neuen Finanzbürgermeister, ab 1.4.2021) ansieht, erkennt, dass sich hier „zwei beste Freunde“ gratulieren. Für die Chemnitzer Finanzen ist es natürlich günstig, wenn es „maximale Öffnungen“ gibt. „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“ fällt  mir dazu als Sprichwort ein. Menschenleben gegen Geld, finde ich persönlich extrem schäbig.   Bei der 79jährigen ist es für mich bereits jetzt Körperverletzung. Sollte es noch schlimmer kommen, werde ich entsprechend reagieren (@ „S² den Großen“: Schick mir ruhig noch einmal die Polizei in die Wohnung und lasse weiter „Gerd“ berichten.) PS: Ich wage ja gar nicht zu fragen, wie die Masken- und Selbsttest Beschaffungen in Chemnitz abgelaufen sind … und eine „Freie Presse“ interessiert das offensichtlich auch nicht, dies kritisch zu hinterfragen und zu recherchieren.

Ergänzung 21.3.2021

Da heute die Inzidenz (am Sonntag wohlgemerkt) bis auf 157,5 gestiegen ist, zeigt das für mich noch deutlicher, dass mit den Zahlen am Freitag durch die CS³ „getrickst“ wurde.

Quelle: ZEIT online, 21.3.2021, Inzidenz in Chemnitz 157,5

Thema 2 – Unendliche Geschichte Impftermin: Für die 79jährige mit Vorerkrankungen (Risikogruppe) wurde jetzt von der „online Impfterminvergabe“ ein Termin angeboten, aber ausschließlich nur mit AstraZeneca. „Risikogruppe“ bedeutet im konkreten Fall jedoch auch, dass die Mutter der Frau an Thrombose gestorben ist und sie selbst breits wegen einer schweren Thrombose behandelt wurde. Leider ist in der „Impfterminvergabe“ keine Chance gegeben, dieses Risiko anzugeben und nach ärztlicher Einschätzung und Bewertung evtl. einen anderen Impfstoff zu erhalten. Auch umfangreiche Recherchen haben nur ergeben, dass eine Änderung des Impfstoffs nach der Terminvergabe „unmöglich“ ist! Das „Fragenbuch“ zu Vorerkrankungen und zur Einwilligung (riesige Bürokratie) wird erst vor Ort ausgewertet, wie ich von meinem Vater weiß. Irgendwelche Änderungen sind dort absolut unmöglich (lt. Auskunft des Personals und der Ärzte beim Impftermin meines Vaters).  Das bedeutet, nicht nur der vorgeschlagene Impftermin mit AstraZeneca ist umsonst, sondern es gibt bisher keinerlei Prozess oder Vorgehen, wie Risikopatienten mit sehr hohem Thromboserisiko zu einem anderen Impfstoff kommen können!  Falls es seitens der Köpping-Impfverhinderungs-Initiative doch irgendwann eine Lösung gibt, vermerke ich diese im entsprechenden Update.

Ergänzung 20.3.2021

Wie durch ein Wunder ist am Freitag den 19.3. 2021 die Inzidenz für einen Tag in Chemnitz auf 79 (Lt. „Freier Presse“ und Gesundheitsamt Chemnitz) regelrecht zusammengebrochen.  Heute am 20.3.2021 liegt die Inzidenz dann plötzlich wieder bei 147,8 also fast doppelt so hoch. Sicher gibt es dafür vom „Kuba-Urlaub“ GAL (Gesundheitsamtsleiter) eine gute Erklärung. Für mich sieht das wie eine Manipulation aus, um Sven Schulze am Freitag die Zahlen zu liefern, die er brauchte, da mit einem einzigen Tag unter 100 in 5 Tagen mehr Öffnungen möglich sind:

Zeit Online, 20.3.2021, Inzidenz bei 147,8

Diese meiner Meinung nach dreiste Manipulation mit den Zahlen („magischer“ Absturz der Zahlen am Freitag und noch größerer explosionsartiger Anstieg am Samstag : 131-79-147)  , die Menschenleben bedeuten, ist für mich persönlich Vorsatz.  Das ist ja noch krasser als das „Übersehen/Vergessen“ der Corona-Toten im Sommer durch unser Gesundheitsamt.

Ergänzung 19.3.2021

Gestern (18.3.2021) wurde der AstraZeneca-Impfstoff (Astra) von der EMA wieder freigegeben, das Paul-Ehrlich Institut schließt sich der Freigabeempfehlung an und Bund und Länder beschließen das die Impfungen wiederaufgenommen werden. Heute steht auf der „Impfterminvergabe-Seite“ der Köpping-Impfverhinderungs-Initiative immer noch, dass alle bereits vergeben Termine für die Erstimpfung ausfallen, sowohl mit Astra, als auch mit Biontec! Obwohl Astra wieder verimpft werden kann, verfallen selbst diese Erstimpftermine, siehe Scrennschot von heute (19.3.2021):

AstraZeneca wieder freigegeben, aber in der Köpping-Impfverhinderung wird das ignoriert (Menschen mit Termin für heute bleiben zu Hause)

Dafür  „beschwert“ sich Sven Schulze bei der „Landespolitik“, dass nicht alle Geschäfte und Dienstleister in der Innenstadt öffnen können, zwar etwas verschwurbelter ausgedrückt, als Beschwerde, das Baumärkte und Supermärkte „dürfen“ und Andere nicht. Aber es ist deutlich, dass er nicht eine Angleichung in die Richtung meint, dass nun auch die Supermärkte zur Lebensmittelversorgung geschlossen werden sollen, sondern, dass alle Anderen auch aufmachen dürfen. Diese Stimmungsmache für „eigene Pluspunkte“ zu Lasten von Menschenleben zu erleben, ist unerträglich. Kein Wort sind ihm die besonders gefährdeten Menschen wert, die bisher immer noch keine Chance haben, in Chemnitz eine Impfung zu erhalten. Ihn interessiert nur, diese „Kollateralschaden-Gruppe“ weiter zu gefährden, statt sich dafür einzusetzen, dass diese Gruppe endlich geimpft wird. Das ist mit dem vorhandenen Impfstoff in Sachsen schon seit mehreren Wochen möglich und könnte in 2-3 Tagen erledigt sein. Das interessiert ihn aber nicht, meiner Meinung nach nur, weil es weniger „Marketing-Punkte“ für ihn gibt. Ebenso ist er weiterhin zu feige, sich für „Sputnik V“ einzusetzen.  Ginge es um Embargos und Sanktionen gegen Russland, ist Sven Schulze sicher sofort dafür … wegen der Menschlichkeit. Geht es um Rettung von Menschenleben in Chemnitz, spielt das keine Rolle. Als SPD-Parteisoldat geht es ja auch nicht, die Köpping-Impfverhinderung zu kritisieren. Das könnte teilweise auf seine SPD zurückfallen und bring „PR Minuspunkte“ für ihn in seiner Partei. Er wollte lt. Wahlversprechen „parteiübergreifende“ Politik in Chemnitz machen – Wahlversprechen halt (Sarkasmus).

Ergänzung 16.3.2021

man könnte denken, der Beitrag “ Schönrechnen, rausreden, umdeuten“ (Zeit Online, 16.3.2021) ist für Sven Schulze und den Umgang der Chemnitzer Politik mit Corona geschrieben. Der Beitrag ist lesenswert und muss hier nicht zusammengefasst werden.

Man stelle sich vor im Chemnitzer Stadtrat würde man mit dem Argument kommen „Sehen wir doch erst einmal, ob es noch ein freies Bett es auf den Intensivstationen im Chemnitzer Klinikum gibt„, ehe man über Maßnahmen zum Schutz von Radfahren in unserer Stadt diskutiert. Für den Umgang mit Corona-Kollateralschäden ist dies bei Oberbürgermeister und im Chemnitzer Stadtrat scheinbar selbstverständlich geworden, während große Teile Asiens, Australien, Neuseeland und andere Länder, beide Seiten der Medaille auf die Reihe bekommen: Schutz der Menschen und ein öffentliches Leben bei weitgehend ungestörter Wirtschaft. Nur: Bis zum heutigen Tag ist die Chemnitzer Politik offensichtlich komplett unwillig, zu lernen.
PS: Ein Impftermin für eine 79jährige mit Vorerkrankungen (Risikogruppe) ist in Chemnitz immer noch unmöglich.

Ergänzung 15.3.2021

Aktuellstes und Wichtigstes zu Corona in Chemnitz => „weitere Öffnungsschritte“, Quellen: www.chemnitz.de,  www.zeit.de

Das wichtigste und aktuellste auf der Corona-Informationsseite von Chemnitz am  15.3.2021 (Stand 18:00 Uhr) sind „weitere Öffnungsschritte„, in folgender konkreter Situation:

  • Inzidenz bei 131
  • AstraZeneca Impfungen sind gestoppt
  • keine Schnelltests für Schüler an den Schulen
  • keine kostenfreien Schnelltests für „normale“ Chemnitzer Bürger (quasi NICHT verfügbar)
  • die dritte Corona-Welle rollt, RKI und alle Experten fordern sofortige Rücknahme der Öffnungen
  • besonders Gefährdete, z.B. 79jährige mit Vorerkrankungen haben in Chemnitz immer noch keine Chance auf eine Impfung, trotz mehr als 1000 Versuchen über die online Impfvergabe!

Von Sven Schulze ist weiterhin, seit seinen letzten Äußerungen für möglichst schnelle weitere Öffnungen, nichts zu hören und zu lesen! Keine Anordnung, nicht einmal eine Forderung, die Schulen und viele weitere Geschäfte und öffentliche Einrichtungen an diesem Montag aufgrund der aktuellen Entwicklung NICHT zu öffnen. Es bleibt, wie es seit Anfang seiner Amtszeit war: Das Leben der Gefährdeten ist Sven Schulze offensichtlich egal. Unnötige Tote nimmt er offensichtlich billigend in Kauf, weil „Öffnung und Freiheit“ immer noch mehr positives Image bringt, als Maßnahmen, die Menschenleben retten. Er ist eben, wie bereits mehrfach erwähnt, wahrer Opportunist, ohne „Arsch in der Hose“.   Er überbringt nur „positive Botschaften“ (das bringt mehr „Pluspunkte“ oder „Bienchen“, laut PR-Abteilung). Vermeidbare Tote und negative Maßnahmen stören da nur.  Im Beitrag „Vietnam als Maßstab für Deutschland“ habe ich bereits das Thema „Entschädigungen für die Verbliebenen der unnötigen Todesopfer“ angesprochen, insbesondere auch anteilig durch die Kommune (Chemnitz), die durch ihr kommunales Versagen (z.B. durch „Sven Schulze Politik“ = SSP) für zusätzliche vermeidbare Tote gesorgt habt. Ich kann nur allen Hinterbliebenen sagen, was ich tun werde, falls ich noch „Hinterbliebener“ werde: „Eine Sammelklage für die Entschädigung organisieren„.  Meiner Meinung nach nimmt die Chemnitzer Politik billigend und trotz besserem Wissens (siehe Vietnam-Beitrag) komplett unnötige und vermeidbare Todesopfer in Kauf (weiterhin), hauptsächlich wegen ein wenig mehr eigener Popularität bei den meisten, die überleben. Das ist menschenverachtend und meiner Meinung nach strafbar. Vielleicht sollte mal jemand, z.B. von der AFD ;-), an Sven Schulze vorbei, in Vietnam nachfragen, ob die ein paar ihrer „Sputnik V“ Impfdosen abgeben würden, um Menschen in Chemnitz zu retten, quasi aus Solidarität, wie in DDR-Zeit, nur in die andere Richtung ;-). Der Sarkassmus ist durchaus Absicht.

Ergänzung 12.3.2021

Chaos geht weiter
Chaos geht weiter – die meistgehasste Website Sachsen

Wenn es einen Preis für die „meistgehasste Website Sachsens“ gäbe, wäre diese sicherlich ganz vorn.  Am 22.2. hatte ich den Impftermin für den 24.2. für meinem Ü80 Vater erhalten (as dann übrigens gut und pünktlich zum Termin geklappt hat). Seitdem kämpfe ich vergeblich um den Termin für meine Mutter, die erst in 5 Monaten 80 wird und wegen ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehört.  Erst wurde für unter 65 Jährige aus dieser Risikogruppe geöffnet und dann gleich für gefühlt die „halbe sächsische Bevölkerung“, so dass es seitdem fast unmöglich ist, in das überlastete „Impfvergabe-System“ überhaupt hinein zu kommen (deuert jetzt 10-15 Minuten / Versuch), ohne dass man danach einen Termin bekommen kann. Es ist bis heute (12.3.2021) trotz enormen sinnlosem Zeitaufwand unmöglich, einen Impftermin für meine 79 jährige Mutter mit Vorerkrankungen (Risiko-Gruppe) zu bekommen. „Sozialministerin“ als Bezeichnung für das, was „Petra Köpping“ in Sachsen treibt, ist wie ein Schlag ins Gesicht für die durch ihre Unfähigkeit Betroffenen. Während in Grenzregionen gesunde junge Menschen inzwischen in Sachsen geimpft werden, wird Risiko-Personen die Impfung weiterhin vorenthalten!

Gleichzeitig wird aus politischem Kalkül und politischen Machtspielereien der „Sputnik V“ Impfstoff immer noch verhindert. Während sich Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) und Bodo Ramelow (Thüringen) klar für die Beschaffung und den Einsatz von „Sputnik V“ einsetzen, weil für sie Menschenleben vor Politk stehen, ist dies bei Petra Köpping scheinbar anders. Auch für Sven Schulze hier in Chemnitz, scheinen „Öffnungen“ deutlich wichtiger zu sein, als die Beschaffung eines wirksamen Impfstoffs zum Schutz der Risiko-Gruppen, die bislang in Chemnitz an einer Impfung gehindert werden (siehe Beispiel oben). Meiner Meinung nach sind ihm „politische Signale gegen Russland“ lieber als gerettete Menschenleben mit einem „russischen Impfstoff“.   Ungarn und die Slowakei haben gezeigt, dass auch innerhalb der EU „Sputnik V“ einfach beschafft und erfolgreich eingesetzt werden kann.  Aber ein „Arsch in der Hose“ und klare Forderungen zum Schutz von Risikogruppen in Chemnitz sind durch Sven Schulze in Richtung Dresden und Bundesregierung leider nicht zu erwarten.

Die „Impftermin-Vergabe-Site“ hat  mich wahrscheinlich schon mehrere Tausend vergebliche Versuche gekostet, wobei das Petra Köpping  anzurechnen ist, auch wenn Sven Schuze auch diesen offensichtlichen Missstands nicht einmal kritisiert hat, geschweige denn auf eine Verbesserung gedrängt hätte.

Ergänzung 19.2.2021

sächsischen Sozialministerin Petra Köpping“ verstößt gegen (eigene) Maskenpflicht im Auto. Ü80 in anderen Bundesländern geimpft. Chemnitz scheint besonders unfähig.

Im „Tod durch Verzweiflung“-Beitrag wurde schon deutlich auf die großartigen Erfolge von Petra Köpping bei der Impftermin-Verhinderung für Ü80 eingegenagen.  Nun ist sie selbst treibend für eine Maskenpfllicht im Auto, für alle anderen, nur nicht für sich selbst, wie durch ein Foto (Bild) bewiesen (beispielhaft, siehe Beitrag hier). Das ist nur ein weiteres Beispiel (aus der langen Reihe unter dem Corona-Brennglas) wie weit Politiker und Verwaltungsn „über“ der ordinären Bevölkerung schweben und das Gefühl  für Anstand und Moral verloren haben (wenn sie es jemals hatten).

Während die Ü80 Bekannten meiner Eltern in anderen Bundesländern (Thüringen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern) bereits mindestens einmal geimpft wurden, war es bis heute mit inzwischen vielleicht schon 1000 vergeblichen Versuchen unmöglich einen Impftermin für meinen Ü80 Vater in Chemnitz über die „Impftermin-Verhinderungs“ Website von Petra Köpping zu erhalten (Stand 19.2.2021).

Ergänzung 16.2.2021

angeblich 17.700 Impftermine (15.2.-16.2.) für Ü80 vergeben

Angeblich sollen 17.700 Impftermine am 15.2-16.2. vergeben worden sein (mit riesigem Marketing-Artikel dazu in der „Freien). Allerdings war es im wirklichen Leben (Realität) trotz 4 Versuchen gestern (15.2.) und bisher 3 Versuchen heute (16.2.) unmöglich, einen Termin über die Vergabeplattform zu erhalten. Selbst wenn einzelne „Lottogewinner“ darüber einen Termin gewonnen haben solltem, ist es weiterhin ein Schildbürgerstreich sondersgleichen, Zehntausende Ü80 und deren Angehörige über inzwischen mehr als 1 1/2 Monate täglich x-fach vergeblich versuchen zu lassen, einen Termin bei dieser Lotterie zu gewinnen, statt nachdem sie sich registriert haben, zu informiren (direkt zu kontaktieren), wenn es einen Termin für sie gibt. Dann wäre das ja auch nach Eingang der Registrierung oder nach einem anderen logischen Vorgehen möglich! Es ist unfassbar, dass seit 6-7 Wochen, dass Verfahren beibehalten wird, dass die Ü80 Hunderte oder Tausende Male vergeblich anrufen und die Terminvergabe tatsächlich zu einem kompletten „Lottospiel“ verkommen ist, bisher scheinbar für die meisten Ü80, die nicht in Pflegeheimen leben, ein vergebliches täglich frustrierendes Lottospiel. Besser kann Sachsen und Chemnitz nicht ausdrücken, wie egal der sächsischen Politik die Ü80 sind.

Ergänzung 12.2.2021

Impffortschritt –  in Deutschland nicht für Ü80

Weiterhin 2-3 Mal täglich vergebliche Versuche einen Impftermin für meinen Ü80 Vater zu bekommen. Weiterhin lässt man die Ü80 lieber täglich sinnlos probieren, statt ihre Registrierung zu nutzen, um sie proaktiv seitens der Impfzentren zu informieren, wenn sie einen Termin bekommen können! Das ist Lernunfähigkeit pur und zeigt, die Ü80 sind er sächsischen und der Chemnitzer Politik nicht zu wichtig.

Apropos „Impzentren“: In russischen Städten wird in „Einkaufszentren“ und beim „Hausarzt“ geimpft, kostenlos für alle russischen Bürgerinnen. Auch Deutsche können sich für ca. 50 € impfen lassen (wer es nach Russland schafft ;-).  Unsere teuren extra geschaffenen Impfzentren stehen still.
In Israel sind (Stand gestern) rund 43% aller Einwohner geimpft, in England 19% in Deutschland fast 3%  … in Chemnitz kenne ich niemanden, nicht einmal vom medizinischen Personal, mit einer Impung … nur ein paar Namen aus dem Management des Klinikums.

Folgende heutige Nachrich (Zeit online, Corona-Ticker, 12.2.2021, 12:41 Uhr) sollte man sich mit Rückblick auf die Kritik der „Sputnik V“ Zulassung in Russland im letzten Jahr „auf der Zunge“ oder besser „im Gehirn zergehen lassen“ (War das nicht gerade dass, was dem russischen Imftoff so negativ ausgelegt wurde?):

„Ema startet Schnellprüfverfahren für Impfstoff von CureVac

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat das schnelle Prüfverfahren für den Impfstoff des Tübinger Herstellers gestartet – auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse von Labortests und klinischen Studien.
Die Behörde bewertet die Daten nach dem sogenannten Rolling-Review-Verfahren. Dabei werden Daten und Ergebnisse laufend geprüft, auch wenn die Testreihen noch nicht abgeschlossen sind und auch kein Antrag auf Zulassung in der EU gestellt wurde. Das Verfahren ist schneller als herkömmliche Prüfungen, aber ebenso sorgfältig, wie die EMA mitteilte.“

Ergänzung 2.2.2021

Impffortschritt – nur nicht in Chemnitz und Deutschland für Ü80

Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich bisher vergeblich versucht habe, einen Impftermin für meinen Ü80 Vater zu bekommen und ich probiere es auch nur noch 2-3 Mal täglich. Aber dieses Problem ist inzwischen weitgehend bekannt. Auch wenn die „agile“ Entwicklung der Terminvergabe -Website inzwischen eine Anfrage mit weniger „Klicks“ ermöglicht, ist die „Erfolglosigkeit“ immer noch gleich. Der grundlegend falsche Ansatz, die Ü80 wochenlang über die Website „gegen die Wand“ rennen zu lassen, hat die „Agilität“ leider nicht behoben. Da ist es gut in der FAZ (29.1.2021) zu lesen „Warum Serbien so erfolgreich impft“ … und da die Serbinnen selbst entscheiden können, welchen Impfstoff sie möchten, finde ich natürlich dieses Zitat aus dem verlinkten Beitrag  interessant:

„Der russische Wirkstoff ist laut Angaben von Mirsad Djerlek, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, mit Abstand am beliebtesten in Serbien. Demnach haben sich bisher 40 Prozent unter den Impfwilligen für „Sputnik V“ entschieden, nur 28 Prozent für Pfizer. Ein Drittel habe angegeben, keine Präferenzen zu haben.“

Das die Erläuterungen zum „Sputnik V“ aus dem Beitrag „Corona: Licht am Ende des Tunnels“ wahrscheinlich passen, zeigt nicht nur dieser Bericht über Serbien, sondern auch die letzten Äußerungen (31.1.2021) von Jens Spahn (Gesundheitsminister), dass man sich eventuell doch auch den Einsatz von „Sputnik V“ und den chinesischen Impfstoffen in Deutschland vorstellen kann. Dies ist der Beginn der Vorbereitung auch der deutschen Bevölkerung auf entweder den kommenden Astrazeneca-Impfstoff mit 50% „Sputnik V“ oder pures „Sputnik V“. Immerhin scheint man jetzt das „Kinderlähmungs-Szenario“ (siehe „Licht am Ende des Tunnels“ Beitrag) aus der Zeit des kalten Krieges vermeiden zu wollen. Das ist ein Schritt nach vorn … oder die „weiße Flagge“, je nach sozialer Prägung und entsprechender Sichtweise.

Chemnitzer Gesundheitsamt

Inzwischen wurde über Chemnitzer Politik und Medien wieder der Eindruck verbreitet, dass die „großartige Leistung des Gesundheitsamtes“ der Grund dafür wäre, dass die Infektionszahlen in Chemnitz zurückgehen. Es liegt also, lt. Chemnitzer Politik nicht an den Bürgerinnen, die sich an den Lockdown halten, sondern an nahezu perfekter Arbeit im Gesundheitsamt. Dazu passt folgendes reale Beispiel von gestern (1.2.2021):
Eine Patientin kommt in eine Chemnitzer Arztpraxis. Sie war zuvor, vom Gesundheitsamt verordnet, 10 Tage in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einer Infizierten hatte. Nach ein paar Tagen bekam sie selbst Symptome und wurde jetzt positiv getestet. Daraufhin hat sie im Chemnitzer Gesundheitsamt angerufen, wie es mit ihrer Quarantäne weitergeht, da sie ja nun positiv ist. Die Antwort vom Chemnitzer Gesundheitsamt war: „Die Quarantänezeit ist um, die Quarantäne ist aufgehoben.“  Sie könnte sich wieder frei bewegen. Was sie auch tat und nun mit den Symptomen und positivem Testergebnis in die Arztpraxis zu ihrem Termin (anderes Thema) ging. Da sie sich aber trotz expliziter Genehmigung des Gesundheitsamtes unsicher war, teilte Sie das gleich zu Anfang in der Praxis mit und wurde nach einem 4-Augen Gespräch mit der Ärztin, außerhalb des „Kundenbereichs“ nach Hause geschickt.

Schon zeitlich vorher (1.2.2021) hatte ich Oberbürgermeister Sven Schulze und Sozialbürgermeister Ralph Burghart eine Mail mit folgendem Abschnitt gesandt:

„In aktuellen Presseveröffentlichungen der letzten Woche, wurde die Leistung und Professionalität des Chemnitzer Gesundheitsamtes wieder „in den Himmel gehoben“. Das sich viele Mitarbeiter des Amtes derzeit einsetzen, anstrengen und weit über das übliche Maß hinaus arbeiten, ist unbestritten und dafür ist Dank angebracht. Dass das Gesundheitsamt aber bereits seit Anfang Oktober (noch bei einer Inzidenz von 30) bereits völlig überlastet war und seitdem überdeutlich geworden ist, welche gravierenden Probleme (aus verschiedenen Gründen – im übrigen nicht nur) das Gesundheitsamt hat, ist nicht nur für „Insider“, sondern auch für viele Chemnitzer/innen deutlich geworden. Diese Probleme bestanden schon vor Corona und bestehen bis heute. Ihre Kommunikation (vom perfekten heldenhaften Gesundheitsamt) hat also leider nichts mit der Realität zu tun, sondern färbt große Probleme schön und hält „ordinäre Chemnitzer Bürger“ für dumm. Das ist eine Art der Überheblichkeit und Arroganz.
Würden Sie ehrlich, den Gesundheitsamt Mitarbeitern, danken, die sich in den vergangenen Monaten besonders eingesetzt haben (und trotzdem nicht krank waren), und ansonsten zugeben, dass Corona Probleme im Gesundheitsamt deutlich gemacht hat, die nach der Pandemie dringend behoben werden müssen, ist das ehrlich und bringt ein wenig Vertrauen zurück. Warum ist eine ehrliche Kommunikation ihrereseits scheinbar nicht möglich?“

Ich glaube nicht, dass es eine selbstkritische Antwort auf die Mail gibt. Ich glaube eigentlich gar nicht an eine Antwort, von keinem von beiden.

Ergänzung 27.1.2021

Impftermin-Vereinbarung immer noch nicht möglich, weiterhin planloser unkoordinierter Eindruck:

Laut Medienberichten sollte die Impfterminvergabe für Ü80 am Mo. 25.1.2021 wieder beginnen (nach dem Stopp mit Verweis auf geringere Impfstofflieferungen der Vorwochen). In 6 x 12 min vergeblichen telefonischen Versuchen (insgesamt fast 1 1/2 Stunden), war es unmöglich auch nur einen Kontakt zur Stadtverwaltung Chemnitz, über die zentrale Telefonnummer 488-0 zu erhalten, um sich verbinden zu lassen. Nach ca. 12 min Musikschleife und Ansagen „Alle unsere Mitarbeiter sind gerade im Gespräch … der nächste freie Mitarbeiter ist für Sie da“ wird das Gespräch mit „… bitte versuchen Sie es später noch einmal unterbrochen.“  Die gesamte Stadtverwaltung war also über die Zentrale nicht erreichbar. An der „Impfzentrum – Hotline“ war nach einigen Versuchen vormittags eine offensichtlich überforderte Mitarbeiterin zu erreichen, die „keine Ahnung hatte“, wann wieder Impftermine vergeben werden können, an diesem angekündigten Montag zumindest nicht (das war zumindest sicher). Die Hotline im Gesundheitsamt konnte nach mehreren vergeblichen Versuchen ebenfalls erreicht werden. Ein junger Mann meldete sich und erklärte, sie sind nur für die „Organisation und Dokumentation“ von Corona-Fragen zuständig. Zur Corona-Impfung und zur Verfügbarkeit von Impfstoff könne er keine Auskunft geben, da das nicht zur Corona-Organisation gehört. Nachmittags (25.1.2021) war auf der Impfzentrum-Hotline eine Mitarbeiterin erreichbar, die sagte, sie haben keinen Ahnung, wann wieder Impftermine vergeben werden können. Sie hoffen aber, dass es am Mittwoch wieder losgehen könnte.  Im Zeitraum 25.1.- 27.1. (10 Uhr) war es bisher unmöglich einen Termin über die Online-Terminvergabe in Sachsen für das Chemnitzer Impfzentrum zu erhalten.  Fazit: Medienmeldungen stimmten wieder nicht. Die Ü80 (oder ihre Kinder, wie ich) hängen weiter in der Luft und müssen kontinuierlich selbst täglich weiter versuchen … ohne Information, wann es von Erfolg gekrönt sein könnte. Das ist die Realität des kompetenten Krisenmanagement der sächsischen Sozialministerin Petra Köpping und die Realität hinter den „falschen Hoffnungen“ die zu den Impfungen in Sachen durch entsprechende Aussagen Verantwortlicher geweckt werden. Es hapert an allen Ecken und Enden (Chemnitzer und sächsiche Politik und Verwaltung) an Ehrlichkeit und Transparenz.

Ergänzung 26.1.2021

Sozialbürgrmeister Ralph Burghart – Wie gut ist er für „seine Themen“ für Chemnitz

Ralph Burghart ist für das „Dezernat 5: Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport“ in Chemnitz zuständig. Dazu gehören „Kulturbetrieb, Kunstsammlungen Chemnitz, Sozialamt, Amt für Jugend und Familie, Gesundheitsamt, Schulamt, Sportamt“ lt. Information der Stadt Chemnitz (Stand 26.1.2021).

Zu seinen Themen gehörte auch die Genehmigung des 5 wöchigen Urlaubs des Amtsarztes (Chef Gesundheitsamt) während der schlimmsten Belastung seines Amtes (Gesundheitsamt) seit der Wiedervereinigung . Vom Reiseziel „Kuba“ (während strengerLockdown – inklusive abraten von allen Reisen für „normale“ Bürger – gilt) will Ralph Burghart nichts gewusst haben, da es Privatsache der Mitarbeiter ist, was sie im Urlaub machen. Das ehrt ihn, auch wenn es im konkreten Fall (Amtsleiter Gesundheitsamt) unter den konkreten Umständen (Corona Pandemie) nicht überzeugend klingt, wenn die wichtigste Führungskraft in der schlimmsten Krise 5 Wochen in den Urlaub möchte. Was Ralf Burghart aber explizit betonte:
„Mir war wichtig, dass das Gesundheitsamt zu jeder Zeit komplett arbeits- und leistungsfähig ist.“
zeigt jedoch überdeutlich: Das Übel liegt tiefer. Erstens zeigen die bisherigen Corona-Beispiele aus Chemnitz, dass das Gesundheitsamt wohl in keiner Phase seit spätestens Anfang Oktober „komplett arbeits- und leistungsfähig“ war. Wer die interne Situation bereits seit Jahren kennt, weiß, dass das wohl schon seit Jahren nicht mehr der Fall war, aber während der Corona-Pandemie besonders deutlich wurde. Es könnte sein, das Ralf Burghart wusste, dass das Gesundheitsamt in Abwesenheit seines Amtsleiters genausogut oder besser funktioniert, als wenn er da ist. Das würde zumindest die Gewährung des Urlaubs erklären. Dann stellt sich aber die Frage, warum eine solche Situation Ralph Burghart nicht schon früher dazu gebracht hat, eine nachhaltige Lösung für das Problem zu suchen. So oder so, ist auch die Rolle von Ralph Burghart zu hinterfragen. Zumindest, dass „sein“ Gesundheitsamt auf keinen Fall „komplett arbeits- und leistungsfähig“ ist, muss er zum Zeitpunkt seiner Aussage und auch zum Zeitpunkt der Genehmigung des Urlaubs gewusst haben. Wenn nicht, ist er selbst komplett falsch in seiner Position als Bürgermeister des Dezernat 5. Wenn er es gewusst hat (was sehr wahrscheinlich ist), war die Aussage eine „bewusste öffentliche Täuschung“ der Chemnitzer/innen. Sie sollen sich in Sicherheit wiegen, dem Gesundheitsamt und ihm selbst vertrauen … aufgrund von bewusst falschen Aussagen. Dieses „positive Marketing“ jenseits der Realität passt ins Bild des Erbes, was uns 14 Jahre Barbara Ludwig als OB hinterlassen haben. Insofern ist Ralph Burgharts Verhalten evtl. nur ein Ergebnis dieser Vergangenheit und eines entstandenen Selbstverständnisses der Stadtverwaltung in Chemnitz. Auch zu einigen anderen wichtigen Themen seines Verantwortungsbereiches, konkret Bildung,  Sport und „Jugend und Familie“ war es schon in der Vergangenheit, genau wie jetzt zu den Corona-Themen,  unmöglich für mich, einen Gesprächstermin mit ihm zu bekommen (gescheiterte Versuche gab es genug). Deshalb ist dies hier eine persönliche Meinung und Einschätzung mit dem Blick von außen um vielleicht so, nach und nach, ein realistisches Gesamtbild erlangen und in Zukunft eine konstruktivere Zusammenarbeit zwischen Chemnitzer Stadtverwaltung und Einwohnerinnen zu erreichen.

Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Eigenes (Mit)Denken sollte bei jedem Thema und Informationskanal die wichtigste Grundlage sein.  Der Beitrag „Desinformation (Fake News) aufdecken und einordnen“ (übrigens aus dem Wissensmanagement MOOC) kann bei der zukünftigen eigenen Meinungsbildung positiv unterstützen.

Winterling Blühflächen – Kulturhauptstadt 2025

Winterling-Aktion für Kulturhauptstadt 2025

im „Park der Opfer des Faschismus“, im „Nordpark“ und auf weiteren Flächen, die noch festzulegen sind …

… ist ein konkreter Projektvorschlag (Start: 24.1.2021) für „nachhaltige Blühflächen“ als „Mitmachprojekt“ der Chemnitzer/innen für Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025.

Dabei wird die seit 2019 stattfindende  „Winterling – Aktion“ dahingehend ergänzt, einige festgelegte öffentlich zugängliche Flächen in Chemnitz gezielt in „Winterling-Blühflächen“ zu verwandeln. Bisher gibt es diese „gezielt“ festgelegten und bepflanzten Flächen als „Vorzeigeflächen für 2025“ nicht. Die seit 2019 stattfindende Winterling-Aktion wird in folgendem Video vorgestellt (Dauer: 4:47min):

In der ausführlichen Projekt-Beschreibung zur Winterling-Aktion, wird diese nachhaltige Blühflächen-Aktion erläutert, an der sich bereits in 2019 und 2020 einige Chemnitzer/innen sehr aktiv beteiligt haben. Der verlinkte Beitrag erläutert auch, warum diese Mitmach-Aktion ein besonders nachhaltiges und wichtiges Projekt für den Wildbienen- und Insektenschutz ist und auch für Honigbienen besonders wertvoll ist. Auf der Seite sind auch ausführliche Hinweise für ALLE, die sich an der Aktion beteiligen möchten, um den Erfolg so effektiv und langfristig wie möglich zu gestalten. Jede Interessierte kann sich daran in jedem Frühjahr beteiligen. Um aber so schöne Blühflächen, wie im Rautal bei Jena zu erhalten, dauert es jedoch mindestens 8-10 Jahre.

Winterlinge im Rautal
Eines der bekanntesten Winterling-Gebiete: Winterlinge im Rautal bei Jena

Der Grund ist, dass Sämlinge erst nach 3-5 Jahren blühen. Die 2019 ausgesäten Samen blühen also frühestens 2023 und deren Samen blühen erst frühestens 2026. Jedoch die 2019 und 2020 gesteckten Knollen blühen teilweise bereits schon dieses Jahr (2021) und deren Samen können bereits ab 2024/25 blühen. Deshalb ist es möglich mit der Aktion im Frühjahr 2021 noch zu erreichen, dass in 2025 bereits sehr schöne „Winterling“-Blühflächen entstehen.

Im vorigen Jahr (2020) gab es bereits neben mehreren kleineren Spenden auch eine größere Spende an Winterling-Samen und eine große Spende an Winterling-Knollen, welche die beiden folgenden Bilder zeigen.

Winterling Samen – Spende 2020
Winterling Knollen – Spende 2020

Die 12 Knollen neben den beiden Winterling Knollen-Kisten zeigen im Verhältnis zu den Kisten, dass es sich hier um mehrere tausend Knollen handelt.

Auf indirektem Weg (über die „Redakteurin Kulturhauptstadt“, Jenny Zichner) habe ich am 5.3.2020, eine Mail vom Chef des Grünflächenamts Peter Börner weitergeleitet bekommen (ein direkter Kontakt zu Hr. Börner ist mir übrigens trotz etlicher unterschiedlicher Projekte und Versuche bis heute NICHT gelungen!!!). Diese weitergeleitete eMail enthielt folgende Abschnitte:

„Winterlinge sind wunderschön. Die Aktion an sich ist begrüßenswert.

Gute Winterling- Flächen wären zentrumsnah im Park der Opfer des Faschismus, entlang der Zschopauer Straße.

Park der OdF wäre für einen ersten Anfang ideal.

Deshalb wurden viele der Samen und Knollen dieser Spenden auch im Park der Opfer des Faschismus an geeigneten Stellen (im Frühjahr Sonne, später durch Laub beschattet) gepflanzt und gesät. Es befinden sich also seit 2020 schon ca. 1000-2000 Knollen und eine größere Menge an Samen im Park der OdF.  Das folgende Bild zeigt mich beim „Stecken der Knollen“ im Park der OdF:

Winterling-Knollen stecken im Park der OdF als Teil der Winterling-Aktion
Winterlinge im Park der Opfer des Faschismus an „geeigneten Stellen“ der straffierten Flächen

Es sind also schon viele „Startpunkte“ vorhanden, wovon etliche wahrscheinlich bereits im Frühjahr 2021 blühen. Deshalb lohnt es sich, ab Mitte/Ende Februar dort die Augen offen zu halten. Deren Samen könnten wiederum bereits ab 2024 blühen. Falls das Grünflächenamt mitspielt, und Hr. Börner seine Aussage an die Kulturhauptstadt Redakteurin ernst gemeint hat, besteht somit eine gute Chance, dass der Park der ODF im Kulturhauptstadtjahr 2025 bereits eine sehr schöne Winterling-Blühfläche sein kann.

Dazu müssen sich die Winterlinge aber gut und ungestört entwickeln, Samen bilden und diese ausstreuen können. Das bedeutet, dass die (wenn das Laub austreibt) beschatteten Rasenflächen des Parks der OdF von Anfang Januar bis zum Ende des Ausstreuens der Samen und vergilben der Winterling-Blätter (Ende Mai – Mitte Juni, je nach Wetter) NICHT gemäht werden dürfen. Da es nur die im Sommer beschatteten Flächen betrifft, auf denen das Gras sowieso „gemäßigt“ wächst, ist das bei vorhandenem Willen kein Problem.

Ich werde in diesem Frühjahr beobachten, ob das der Fall ist und darüber berichten, da das Grünflächenamt über die erfolgte Pflanzung bereits im letzten Jahr per eMail informiert wurde.
Ergänzung (14.3.2021): Die Winterlinge wurden „abgemäht“ oder oder „abgeharkt“ (Details im verlinkten Beitrag).

Eine Fläche auf der der BUND offiziell die Bepflanzung in Chemnitz durchführen darf, ist der „Nordpark“. In Abstimmung mit dem BUND-Verantwortlichen für die dortige Aktion, erfolget in 2020 ebenfalls eine „offizielle“ Pflanzung und Aussaat im Rahmen der Winterling Aktion. Im Nordpark ist dies vor allem in folgenden Bereichen erfolgt:

Winterling Pflanzung und Aussaat 2020

Somit bietet sich der Nordpark als zweite „offizielle“ Fläche der „Winterling-Aktion“ im Rahmen „Kulturhauptstadt 2025“ an. Es kann sein, dass es bereits einige andere mögliche Flächen gibt, da die „Winterling-Aktion“ so angelegt ist, dass jede Mitmacherin sich auch ihre eigene (möglichst geeignete) Stelle im öffentlichen Bereich suchen kann. Das macht Sinn, damit Winterlinge überall in Chemnitz blühen und Mitmacher in der Nähe ihrer Wohnung pflanzen können.
Damit man Kulturhauptstadt-Besuchern, dass Projekt aber nahebringen/zeigen kann, sind einige ausgewählte Flächen (wie der Park der Oper des Faschismus oder der Nordpark) als Beidpiele („Leuchttürme“) sinnvoll.

Vielleicht möchten sich auch einige Wohnungsgenossenschaften mit einer ihrer Flächen und ihren Mietern im Rahmen dieses Kulturhauptstadt-Projektes beteiligen? 

Mit einem konzentrierten Start im Frühjahr 2021 ist es noch rechtzeitig möglich, eine ganz schöne Winterling-Fläche bis 2025 zu erreichen.

Als Frage lässt sich noch diskutieren, ob im Rahmen des Projektes jeweils „reine“ Winterling – Flächen gewünscht sind, wie im Beispiel des Rautals bei Jena, oder gemischte Flächen mit Schneeglöckchen und Märzenbechern oder Elfenkrokussen, wie die folgenden Foto’s symbolisieren:

Winterlinge maerzenbecher schneegloeckchen verbund 2020
Verbund aus Winterlingen, Scheeglöckchen und Märzenbechern
Winterlinge krokusse an baum lebenswertes chemnitz
Winterlinge im Verbund mit Elfenkrokussen

Ein gemeinsames Pflanzen/Säen mit Schneeglöckchen und Elfenkrokussen würde die Mähzeiten der Flächen nicht weiter verändern. Bei Märzenbechern, dürfte wahrscheinlich bis Mitte Juni nicht gemäht werden, damit sie die Blätter in Ruhe „einziehen“ können, während der Elfen-Krokus Ende Mai auch ausgesamt haben sollte.

Aufwand für Chemnitz für dieses Kulturhauptstadt -Projekt um es erfolgreich zu machen

Wenn das Motto gilt, „einfach machen  – einfach machen“, kostet das „Winterling-Projekt“ die Stadt und das Kulturhauptstadt-Team keinen zusätzlichen Euro. Für einen Erfolg ist jedoch folgendes erforderlich:

  • Das Grünflächenamt hat zumindest für den Park der OdF den Vorschlag ernst gemeint und mäht deshalb zumindest die durch Bäume und Hecken beschattetet Flächen in der Zeit zwischen 1.Januar und  Ende Mai/Mitte Juni (bis Vergilben der Blätter der Winterlinge) nicht mehr. Außerdem erfolgt in dem Zeitraum keine Bodenbearbeitung unter den Hecken, also die Entfernung des Laubs (wenn nötig) bis spätestens Ende Dezember. Wenn das Laub unter den Hecken liegen bleibt, dann in einer „normalen Schicht“, ohne das zusätzliche Blätter „darunter gepustet“ werden, damit die Winterlinge noch durch die Laubschicht austreiben können. Es geht also eher um etwas weniger Aufwand zur Pflege der Flächen (oder den gleichen nur mit Beachtung der „pflegefreien Zeit“).
  • Der BUND kann für den Nordpark gleiches für die „Winterling – Flächen“ erreichen.
  • Wenn sich noch Wohnungsgenossenschaften an dem Winterling-Projekt mit festgelegten Flächen beteiligen, stellen sie das gleiche für diese Flächen sicher.
  • Die Chemnitzer-Medien berichten über das Projekt und machen es noch bekannter, damit viele Bürger an diesem „Mitmach-Projekt“ vor allem in 2021 und 2022 teilnehmen (die noch relevanten Jahre für 2025).
  • Dieses „Bürger-Mitmach-Projekt“ wird in Besucherinformationen und „Veranstaltungspläne“ für die Kulturhauptstadt 2025 mit aufgenommen, damit das

Mit „einfach machen – einfach machen“ ist gemeint, dass nur weil es ein Kulturhauptstadtprojekt wird, nicht unnötig viel organisatorischer Overhead/Zusatzaufwand entsteht.

Im oben bereits verlinkten Projektbeitrag zur „Winterling – Aktion“ ist alles fachlich Notwendige für die Projektdurchführung bereits beschrieben und auch erläutert, warum es ein besonders nachhaltiges und wertvolles Blühflächenprojekt zum Insektenschutz ist, nicht nur für Wildbienen und Honigbienen.

Dies ist einer der Projektvorschläge von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadt-Jahr 2025.