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Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz

Wissen zu Bienen, Imkerei, Blühflächen und Umweltschutz – Live-Sessions des Chemnitzer Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

Der Chemnitzer „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC), eine kostenfreie Online Weiterbildung zu Bienen (Honigbienen und Wildbienen), Imkerei, Blühflächen und Umwelt- und Naturschutzthemen hat (Stand 18.3.2021) mehr als 1.100 angemeldete Teilnehmer aus 18 Ländern (obwohl er in Deutsch stattfindet). Dieses von Dirk Liesch ehrenamtlich aufgebaute Bildungsprojekt mit freien Lerninhalten (OER) bietet auch zahlreiche kostenfreie sogenannte „Live Session“ an, in denen unterschiedliche Experten der jeweiligen Themenbereiche Vorträge halten und dann für Fragen und Ratschläge zur Verfügung stehen. Daran kann auch jede interessierte Chemnitzerin teilnehmen, wenn sie sich im kostenfreien biMOOC anmeldet (oder Imkerin im Imkerverein Chemnitz 1874 e.V. ist). Dort gibt es jeweils die Einwahldaten für diese Live-Sessions.

Hier folgt die Liste der Themen und Zeiten der biMOOC Live-Sessions bis zum 23.April 2021:

Dienstag, 23. März, 19:00 Uhr
„Wie ich imkere und warum ich es so tue“
 mit Dr. Michael Hardt, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Imker e.V., Mitglied im Präsidiums des Deutschen Imkerbundes (Themenschwerpunkte: Bienengesundheit, Jugendarbeit).
In dieser Live Session stellt Michael Hardt als langjähriger Imker vor, wie er selbst imkert und erklärt, warum er es so tut und beantwortet Eure Fragen. Gerade als Jungimker und Anfänger ist eine der entscheidenden Fragen, wie möchte man imkern (Betriebsweise). Erfahrenen Imkern „über die Schulter“ zu sehen und an deren Erfahrungsweg und Überlegungen teilzuhaben, ist eine Entscheidungshilfe, den eigenen Weg zu finden, oder zu verbessern auch wenn man nicht alles 1:1 nachmacht oder seinen eigenen Weg geht.

Dienstag, 30. März, 17:00 Uhr
„Die Bienenentwicklung unter der Lupe: Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk “ 
mit Dr. Paul Siefert, Institut für Bienenkunde, Polytechnische Gesellschaft Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Biowissenschaften
Dr. Paul Siefert hat in den letzten Jahren eine Videobeobachtungsmethode entwickelt, um damit das Verhalten von Arbeiterinnen und Brut zu erforschen. Seine hochauflösenden Videos der Bienenentwicklung in der Zelle sollte jeder gesehen haben, der sich mich Bienen befasst – Varroa und Wachsmotten tragen ihren Teil zu einem wahren „Bienenthriller“ bei. Ein toller Vortrag erwartet Euch zur Verhaltensanalyse im Bienenvolk, mit beeindruckenden Videos aus dem Volk und interessanten und nützlichen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Thema sowohl für Anfängerinnen als auch für langjährige Imker.

Donnerstag, 8. April 2021, 18:00 Uhr
„Mauerbienen-Aktion: Ein Wildbienen-Projekt zum Lernen und Nachmachen“ 
mit Dirk Liesch, Initiator des Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC), stellv. Vorsitzender Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., Initiator der „Mauerbienen-Mitmach-Aktion
Dies ist ein konkretes Praxisbeispiel eines Mauerbienen-Mitmach-Projektes in Chemnitz, was sich nicht nur für Euch als Wildbienen-Interessierte selbst eignet, sondern Menschen aus Eurer Region mitnimmt. Es eignet sich sehr gut als praktisches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche zum Thema Wildbienen- und Insektenschutz, auch als Angebot durch Imkervereine.

Donnerstag, 15. April 2021, 18:00 Uhr
„Frühjahrsentwicklung der geschiedeten Völker, Arbeiten am Bienenvolk und Antworten auf Fragen“ 
mit Rolf Schülbe, Landesverband Sächsischer Buckfastimker, 50 Jahre persönliche Imkererfahrung
Auf vielfachen Wunsch ist dies ein Folgevortrag auf „Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum“ (Link zur Youtube Aufzeichnung). Ihr habt auch hier noch einmal die Möglichkeit ihn persönlich auszufragen, wie er imkert und warum er es so macht. Der Vorgängervortrag war bisher der von erfahrenen Imkern meistgesehene und auch meistkommentierte Vortrag. Deshalb haben wir Rolf noch einmal dazu gewonnen.


Montag, 19. April, 19:00 Uhr
„Droplegverfahren – ein Beitrag zur Risikominderung“
mit Anke Hoppe, Sächsisches Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

„Spritzen“ in der Landwirtschaft und im Obstanbau führt regelmäßig zu Spannungen zwischen Naturschützern, Imkerinnen und Landwirten. Die „Dropleg“-Technik wird als eine Lösung gesehen, die beiden Seiten besser gerecht wird.

Kann das Verfahren einen Beitrag zur Risikominderung bei der Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen leisten? Ist es praxistauglich und bekämpft es ertragsrelevante Krankheiten genauso effektiv wie konventionelle Verfahren?
Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens sowie einem Strategieversuch wurde das Dropleg-Verfahren hauptsächlich im Winterraps geprüft. Auch zur Abdrift im Winterweizen wurde die Technik getestet.


Freitag, 23. April, 19:00 Uhr
„Projekte und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche“ 
mit Sven Hoffmann, Imkerverein Cottbus e.V., Jugendobmann
Aus den Erfahrungen in der der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Imkerverein Cottbus berichten wir über Projekte, die bisher an unserem zentralen Lehrbienenstand im städtischen Schulgarten stattfinden und über den Aufbau und Betrieb einer Schulimkerei. Neben Anregungen zur Planung und zur Durchführung dieser Bildungsangebote sollen auch Hinweise zu gut nutzbaren Informationsmaterialien und für die Verknüpfung mit relevanten, schulischen Themen gegeben werden. Wir wollen Mut machen, Honigbienen und ihre wilden Schwestern als Sympathieträger in der Umweltbildung zu nutzen und damit auch auf andere Umweltthemen aufmerksam zu machen. Wenn Bildungsthemen für Kinder und Jugendliche für Euch ein Thema sind, solltet Ihr diese Live-Session nicht verpassen.

Es sind noch weitere Themen und Referenten angefragt, teilweise schon mit Zusagen, aber noch ohne festgelegten Termin (evtl. auch noch im Zeitraum) bis 23.4.2021. Außerdem gibt es noch bis zum Ende des biMOOC 2021, am 8.8.2021, noch aller 14 Tage jeweils mindestens eine Live-Session.

Wenn Euch Themen aus dieser Liste interessieren, holt Euch die Zugangsdaten aus dem biMOOC, oder vom Imkerverein Chemnitz 1874 e.V.  und seid kostenfrei und live dabei.

Bienen und Imkerei MOOC 2021

Am 22.2.2021 startet der biMOOC 2021

Der biMOOC ist eine kostenlose Online-Weiterbildung aus Chemnitz zur Bienenhaltung und Imkerei, für alle Interessierte rund um  Honigbienen, Wildbienen, Imkerei, Blühflächen und Insektenschutz. Der Schwerpunkt liegt auf der Honigbiene und der Imkerei. Viele Inhalte des biMOOC lassen sich auch für Schulen, Kinder und Imker-AGs nutzen.

Ein Beginn ist jederzeit auch später möglich und sinnvoll. Für die Interaktion ist es aber am besten, bereits möglichst „im Zeitplan“ mit dabei zu sein.

Hier findet ihr die inhaltliche Planung und die genaue Zeitplanung des Bienen und Imkerei MOOC 2021.

Mehr Informationen zum Kurs selbst findet ihr hier auf der „Kursseite“ des biMOOC, über die auch die Anmeldung möglich ist. Der Kurs und alle Lernmaterialien sind kostenlos.

Zeitraum des biMOOCs:  22.2.2021 –  8.8.2021

Zitat aus dem Rundschreiben Nr. 01-2021 des Landesverband Sächsischer Imker e.V. (LVSI) vom 27.1.2021:

„In Zusammenarbeit mit dem LVSI wurden die Schulungsinhalte für Anfängerlehrgänge in einer Onlineschulung zusammengestellt. Informationen zur Onlineplattform erhalten Sie unter: https://www.oncampus.de/bimooc. Eine Teilnahme ist mit der Anmeldung unter https://bienen.open-academy.com nicht nur für neue Imker möglich. In mehreren Online-Modulen zu verschiedenen Terminen wird das theoretische Wissen der Bienenhaltung vermittelt.“

Die detaillierten Informationen zum biMOOC-Projekt findet Ihr hier. Im Beitrag  „im biMOOC lernen“ ist überblicksmäßig in zwei Videos erklärt, „wer, was, wann“ im biMOOC mitmachen sollte und wie ein konkreter Lernablauf aussehen könnte.

Wie jeder MOOC, lebt auch der biMOOC von seinen Mitmachern. Ideen und Vorschläge, wie Ihr mitmachen könnt, findet Ihr im Beitrag „Mitmachen – aber wie?“ Aber schon, wenn Ihr Euch in den Foren und Themen beim Erfahrungsaustausch während des biMOOCs einbringt, helft Ihr mit, den Nutzen für alle zu erhöhen.

Habt Ihr Freunde oder Bekannte, die sich dafür interessieren, wie man Insekten über nachhaltige Blühflächen, Trachtfolgen und Bienenweidepflanzen unterstützen kann, oder wie sich Wildbienen optimal unterstützen lassen? Dann könnt Ihr sie auch nur für das zweite Modul (Ende März – Mitte April) einladen, mitzumachen. Diese Themen werden konzentriert im Modul 2 behandelt. Das gilt für alle Themen: Jede(r) braucht nur bei den Themen dabei zu sein, die für ihn/sie interessant sind.  Das kann auch nur ein Modul oder nur eines der Themen sein. Probiert es aus.

Zu Anfang von innovativen Veränderungen gibt es immer viele Bedenken, wenig Zeit, ganz viel Arbeit und wenig Unterstützung. Mit dem Beitrag „Unterstützer(in) werden“ zeigen wir Unterstützungsmöglichkeiten auch für Dich oder evtl. eine Organisation die Du kennst.

Deshalb möchte ich mich bedanken, bei den Teilnehmern, die „einen Kaffee spendiert“ haben und besonders bei den „Becker Umweltdiensten“, die den biMOOC bereits im ersten Jahr (als es „noch gar nichts gab“, außer der Idee und dem Konzept)  unterstützt haben.

Ich würde mich freuen, wenn viele von euch und euren Bekannten beim biMOOC 2021 mit dabei sind. Meldet Euch gleich an, bevor es wieder in Vergessenheit gerät: Link zur Kursinformation und zur Anmeldung.

Herzliche Grüße
Dirk Liesch

PS:  Ein MOOC (hier in Wikipedia detaillierter erklärt) ist ein Online Kurs, der gleichzeitig von vielen Teilnehmern auch aus entfernten Orten besucht wird und in dem interaktiver Austausch (Teilnehmer lernen auch sehr stark voneinander), Experten-Vorträge und digitale Lerninhalte (Inhalte im Internet) nach einem sinnvollen Plan (Curriculum) ausgewählt sind, um Wissen möglichst gut zu vermitteln, zu lernen und auszutauschen.

Bildung 4.0 für Chemnitz

Rahmenprojekt: Bildung 4.0

Der Chemnitzer Verein „aracube e.V.“ beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Konzepten und konkreten Beispielen für „freie Bildung“ und „freie Bildungsmaterialien“ (OER). Im Januar 2020 wurde vom aracube e.V. in einem White-Paper ein umfassendes Konzept für „Bildung 4.0“ vorgeschlagen, welches den schwierigen und bürokratischsten Bereich der Bildung adressiert, die Schulbildung .

In diesem Konzept wird deutlich, dass „Bildung 4.0“ viel mehr sein muss, als nur Digitalisierung. Es geht um ein ganzheitliches, soziales und nachhaltiges Bildungskonzept für die Zukunft (Link direkt zum „White-Paper“, freie Lizenz:CC-BY 4.0).

Das Zukunftsmodell für „Bildung 4.0“ ist in folgende 15 wichtige Teilbereiche gegliedert:
  1. Motivierte Lehrer im Schulsystem
  2. 10-klassige Regelschule
  3. Verzahnung von Theorie und Praxis
  4. Einheit von Bildung und Erziehung
  5. Hohe Bildungsqualität in allen Regelschulen
  6. Regelschulen in Laufentfernung für die Schüler
  7. Hochwertige freie Bildungsmaterialien (OER) und Lehrmittelsubvention
  8. Transparente Lehrpläne, Bildungsinhalte und Stundenpläne
  9. Teilweise flexible Ferien für Schüler und Lehrerinnen
  10. Soziale, kulturelle und sportliche Angebote und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche
  11. Durchlässigkeit für nachgewiesene positive Bildungskonzepte in die Regelschulen
  12. Durchlässigkeit und Aufstiegsmöglichkeit für Jugendliche mit niedrigerem Bildungsabschluss
  13. Digitalisierung aller Prozesse im Bildungssystem, die davon profitieren
  14. Breitbandiger Internetanschluss, der entsprechende Digitalisierung ermöglicht
  15. Lebenslanges Lernen mit “flipped classroom” Konzepten

Dies zeigt deutlich: „Bildung 4.0“ ist komplex. Deshalb verbindet dieses Rahmenprojekt alle zukünftigen „Teil“-Projekte, die sich einem oder mehreren der obigen Aspekte widmen.

Im „Bildung 4.0“ Whitepaper sind auch Probleme erläutert, deren Lösung seit mehr als 20 Jahren im sächsischen (und Chemnitzer) Bildungswesen abgeblockt wurden, die uns aber im Corona-Jahr (2020/2021) völlig überraschend „auf die Füße gefallen sind“, zum Schaden unserer Kinder.

Im folgenden werden zukünftig Themen und Beiträge von „lebenswertes Chemnitz“ verlinkt, die sich dem Themenbereich „Bildung 4.0“ zuordnen lassen:
  • Kooperationsschule Chemnitz, ein Lichtblick“ (31.1.2021): lachendes und weinendes Auge zu dieser positiven Nachricht der zweiten 10-klassigen Oberschule in Chemnitz, inkl. Kritik an Chemnitzer Schulpolitik und an Ralpf Burghart als zuständigem Bürgermeister, angerissener Vorschlag eines C2025 Bildungsprojektes (Kulturhauptstadt – Projektvorschlag)
  • Bienen und Imkerei MOOC 2021“ (3.2.2021):kostenlose Online-Weiterbildung aus Chemnitz zur Bienenhaltung und Imkerei, die nach „Bildung 4.0“ folgende Teilbereiche umsetzt: „Verzahnung von Theorie und Praxis“(3), „Hochwertige freie Bildungsmaterialien“ (7), „Digitalisierung wo es sinnvoll ist“ (13), „Lebenslanges Lernen mit flipped classroom Konzepten“(15)

Freie Bildung für komplexe Inhalte und Qualifizierungen

Es gibt mit der:

open-academy

(https://open-academy.com)

ein sehr spannendes Projekt für komplexe freie Lerninhalte,  freie Bildung und freie berufliche Qualifizierung und Weiterbildung in Chemnitz.

Diesem OER – Projekt (Open Educational Resources) liegt als Kern das „Abstract – Modell“ zugrunde, welches in folgendem Video (4:36 min) erklärt ist:


Das praktische Pilotbeispiel (zur Management-Qualifizierung: „Wissensmanagement“) , mit welchem dieses Modell erstmalig umgestzt ist, wurde mit gleich zwei Nominierungen zum OER-Award 2017 ausgezeichnet, in den Kategorien „Hochschule“ und „OER Geschäftsmodelle“ (siehe Beitragsbild).

Hier geht es zum „Wissenmanagement – Kursbuch“ auf der open-academy:

„Wissensmanagement – Kursbuch“ auf der open-academy

Bildung und Wissen, sind ein Schlüssel für viele Herausforderungen in unserer Gesellschaft und auch in Chemnitz. Beides möglichst allen Menschen frei zugänglich zu machen:

  • vom Vorschulkind bis zur Rentnerin
  • vom Hartz IV Empfänger bis zur Millionärin
  • vom Studenten bis zu geistig oder körperlich Beeinträchtigten

… zu möglichst minimalen Kosten, mit minimalen Teilnahme- und Teilhabe – Barrieren, ist ein großes Ziel der Entwicklung von OER und freier Bildung.

Die „open-academy“ löst im OER-Umfeld bisherige Probleme, wenn es um komplexere Themenbereiche / Qualifizierungen geht, die sich z.B. nicht in nur einem Video, Podcast oder Text „erschlagen“ lassen.

Auch für ein „lebenswertes Chemnitz“ gibt es viele Bildungs-, Lern- und Qualifizierungs-Themen, die das Leben von Familien mit berufstätigen Eltern erleichtern können, vor allem, wenn die berufstätigen Eltern, die Zeit des Lernens passend in ihren Tagesablauf integrieren können. Einige mögliche Beispiele sind:

  • Volkshochschule: alle Lernmaterialien und die theoretische Wissensvermittlung der Kurse
  • Stadtverwaltung: Wissen, was den Bürgerinnen zu Abläufen und Prozessen in den Ämtern vermittelt werden sollte, inkl. wichtiger „Aufklärungsthemen“ durch die Ämter und Verwaltung. Evtl. auch Qualifizierung der eigenen Verwaltungsmitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der Unternehmen mit städtischer Beteiligung im Aufsichtsrat.
  • Universität und Fachschulen: Theoretische Wissensvermittlung zu allen berufsbegleitenden und berufsergänzenden Qualifizierungen (z.B. zu den berufsbegletenden Master-Ausbildungsangeboten der TU Chemnitz).
  • Schulbildung (von der Grunschule bis zum Gymnasium): Hinterlegung der sächsischen Lehrpläne der einzelnen Fächer und Jahrgänge mit entsprechenden freien eLearning Angeboten und OER-Lernmaterialien, um auch Eltern und Schülerinnen zu unterstützen, verpasste oder nicht verstandene Themen zielgerichtet und qualitativ hochwertig zu Hause nachzuholen, zu üben und zu verstehen.
  • Berufsausbildung (Berufsschulen u.ä.): Entsprechende Abbildung der theoretischen Bestandteile der Ausbildung, sinngemäß zur Schulbildung.

Wie kann ich mitmachen und unterstützen:

Unterstützt werden kann dieses Chemnitzer Projekt für freie Bildung nicht nur von Chemnitzer Schulen, der Volkshochschule,  der Stadtverwaltung, IHK +HWK,  TUC, Fach- und Berufsschulen oder Chemnitzer Unternehmen, sondern von jeder Chemnitzerin, die beruflich komplexere Bildung und komplexeres Wissen vermittelt und zwar in ihrem ganz konkreten Wissensbereich.

Außerdem können ehrenamtliche Projekte, wie es derzeit die „open-academy“ noch ist, nur sehr langsam (oft zu langsam) entwickelt werden. Zumindest eine Teilfinanzierung des damit verbundenen Aufwandes ist hier sehr hilfreich, und z.B. erfolgen durch:

  • Sponsoring
  • Unteraufträge in laufenden Bildungs- und Forschungsprojekten
  • Einbeziehung in neue Bildungs- und Forschungsprojekte
  • Weiterbilungsbudgets von Unternehmen und Verwaltungen, z.B. für die „flipped classroom“ Angebote
  • anteilige Freistellung eigener Dozenten, Lehrer,innen Ausbilder, Trainerinnen etc. für die Zusammenstellung der freien Lerninhalte (OER) zu ihrem spezifischen Fachgebiet

… und wie bei vielen Themen, kann es hilfreich sein, wenn ein gutes Projekt bekannter wird. Deshalb könnt Ihr auch mit Beiträgen in Social Media – Kanälen und über klassische Medien auf dieses Projekt aufmerksam machen.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit dem „open-academy“ Projekt interessiert sind.

Hinweis (zur beeinträchtigten Neutralität): Die „open-academy“ ist mein eigenes Projekt, was auch zukünftig nicht nur ehrenamlich betrieben werden soll.

Dirk Liesch