Trampen in Krakau (Wikimedia Commons, Klick zum Original)
Zusammenfassung:
Es werden an den Chemnitzer Autobahnauffahrten und an den wichtigsten Fernstraßen sichere Einstiegs- und Ausstiegsplätze für Tramper:innen geschaffen und kommuniziert.
Trampen (Hitchhiking) ist eine der ökologischsten, sozialsten und verbindendsten Reisevarianten. Aufgrund der nachhaltigen Zukunftsperspektive unterstützt Chemnitz Trampen/Hitchhiking als An- und Abreise-Variante zum Kulturhauptstadtjahr explizit.
Alle Inhalte hier (Außer den extern eingebetteten mit eigener Lizenz – z.B. Youtube) stehen unter der freien Lizenz „CC-BY 4.0“ (Dirk Liesch), d.h. Ihr könnt z.B. die Postkarten entsprechend wiederverwenden, drucken und daraus auch einen Papier-Adventskalender für Eure Freunde, Kollegen oder Kunden „basteln“.
Die „Secure Hitchhiking Places“ (SHP) sind ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
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Zusammenfassung
Es werden an den Chemnitzer Autobahnauffahrten und an den wichtigsten Fernstraßen sichere Einstiegs- und Ausstiegsplätze für Tramper:innen geschaffen und kommuniziert.
Trampen (Hitchhiking) ist eine der ökologischsten, sozialsten und verbindendsten Reisevarianten, die in den vergangene Jahren zu unrecht aus der Mode gekommen ist. Aufgrund der nachhaltigen Zukunftsperspektive unterstützt Chemnitz diese An- und Abreise-Variante zum Kulturhauptstadtjahr explizit. Dass dies mit sehr geringem finanziellen Aufwand möglich ist, verdeutlich das „historische“ Foto aus den Niederlanden:
Klick auf Bild zum Original (Wikimedia Commons)
Wichtig beim Trampen (und heutzutage schwierig) sind verkehrssichere Ein- und Ausstiegsplätze, an denen Autofahrer Tramperinnen/Hitchhiker rechtzeitig sehen und sicher anhalten können. Schwierig ist auch häufig, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst dicht an optimale Anhalteplätze zu kommen. Außerdem ist es schwer als Ortsfremder die geeigneten Anhalteplätze zu finden. Optimal wäre es also, geeignte Haltestellen des Chemnitzer ÖPNV (Busse) an den Ausfahrtstraßen und in der Nähe der Autobahnauffahrten auch fürs Trampen freizugeben (das Autos hier zum Ein- und Aussteigen von Tramperinnen halten dürfen) und entsprechend zu kennzeichnen.
Die Karte enthält die Vorschläge für die sicheren Tramperplätze in Chemnitz.
Begründung des „Secure Hitchiking Places“-Projektes
Ich bin selbst zwischen meinem 14. Lebensjahr und dem Ende meines Studiums sehr viele meiner längeren überregionalen Fahrten und Reisen getrampt und habe danach zahlreiche Tramper (solange es diese noch gab) und später Mitfahrerinnen (Mitfahrgelegenheit, BlaBlaCar) mitgenommen. Trampen auf Auslandsreisen halte ich bis heute für die sozialste und intensivste Art, andere Länder, Menschen und Kulturen kennenzulernen und auch innerhalb Deutschlands für eine schöne und kommunikative Weise zu reisen. Im Ausland und auch in Deutschland war ich zahlreiche Nächte, aber auch teilweise bis zu einer Woche bei „zuerst Fremden“ zu Gast, oder hatte später selber Gäste, die wegen einbrechender Dunkelheit an dem Tag nicht weiter konnten. Der Rucksack des folgenden Bildes erinnert mich an meinen damals.
Tramper mit altem Alugestell-Rucksack (Wikimedia Commons)
Außerdem ist Trampen eine der nachhaltigsten Reiseformen, da dafür kein Fahrzeug mehr CO₂ außstoßen oder mehr Kilometer fahren muss, als es sowieso fahren würde. Deshalb ist es CO₂ neutral. Prinzipiell gilt das auch ähnlich für „Mitfahrgelegenheiten“, wobei dabei die soziale Komponente nicht so ausgeprägt ist.
Diese soziale Komponente, des Kennenlerns, der Gespräche und des sozialen Austauschs, ist „des Pudels Kern“ (das Besondere) beim Trampen. Oft wird man von „lokalen Insidern“ mitgenommen, die einem, beim Reisen in fremden Regionen und Ländern, gute Tipps für den nächsten Stop (Unterkunft, Events, Lohnenswertes, Essen usw.) geben können. Deshalb währe die aktive Förderung des Trampens zur Kulturhauptstadt 2025 ein großartiges Zeichen der „Willkommenskultur“.
Klick auf Bild zum Original (Wikimedia Commons)
Die Zukunft wird wahrscheinlich mehr Elektroautos bringen, was den Individualverkehr mit deutlich niedrigerer CO₂-Belastung ermöglicht. Zusätzlich wird dies wahrscheinlich durch das „autonome Fahren“ verstärkt. Nicht nur wegen der Monopole (z.B. Bahn) und möglicher Streiks, sondern vor allem wegen Flexibilität und Unabhängigkeit, also auch persönlicher Freiheit, wird der Individualverkehr bleiben, wenn auch zum größten Teil elektrisch oder über E-Fuels. Außerdem ist bereits heute absehbar, dass zum Einen das „49,-€ Ticket“ deutlich teurer wird, als auch die Bahn ihre Probleme mittelfristig nicht in den Griff bekommen wird (selbst unabhängig von Finanzierung, weil „Monopolproblem“). Deshalb wird „Mitfahren“ und „Trampen“ wieder deutlich interessanter und wichtiger, wobei „Trampen“ davon die sozialere Variante darstellt.
Zimmermänner auf der Walz (Wikimedia Commons)
Deshalb ist es innovativ und zukunftsorientiert, wenn Chemnitz für C2025 diese Reisevariante offensiv durch „Secure Hitchhiking Places“ unterstützt.
Im einfachsten Fall handelt es sich um die Aufstellung ähnlicher Schilder, wie das Foto aus den Niederlanden zeigt, an den Bushaltestellen, die als sichere Tramperplätze dienen (siehe Karte) und der Öffentlichkeitsarbeit zu C2025 hinsichtlich der An- und Abreise nach Chemnitz zum Kulturhauptstadt-Jahr. => Das kostet fast nichts, außer gutem Willen !
Sicheres Ankommen
Ein weiteres wichtiges Thema, welches allerdings das C2025-Team nicht allein lösen kann, sondern höchstens ein „Start-Up“ aus Chemnitz (oder doch von woanders), ist das „Sichere Ankommen“ („sichere Mitfahren“ bzw. „sichere Mitnehmen“).
Deshalb ist entprechende Aufmerksamkeit und Vorsicht selbstverständlich geboten. Man sollte IMMER auf sein Gefühl hören, bei wem man einsteigt, oder wen man mitnimmt. Diese Regel gilt, seitdem es Trampen gibt.
Aber: Solche Verbrechen sind auch in Zügen oder bei anderen Reisevarianten nicht ausgeschlossen UND das Mitfahren/Mitnehmen ist aufgrund der „Digitalisierung“ heute viel sicherer geworden, als noch zu „analogen Zeiten“, wie z.B. bereits „Mitfahrgelegenheit.de“ (heute leider BlaBlaCar) zeigt.
Das nachvollziehbar ist, wer in welchem Fahrzeug welche Person über welche Streckle mitgenommen hat, ist in „Smartphone-Zeiten“ kein Hexenwerk für eine App mehr. Mit diesen Infos sind Verbrechen extrem unwahrscheinlich, insbesondere wenn man das mit der obigen Tramper-Regel kombiniert!
Hitchhiking im Iran (Wikimedia Commons, Klick auf Bild zu Original)
Chemnitzer IT-Unternehmen mit „Tramper -App“?
Überlegungen außerhalb dieses konkreten Projektvorschlags, da nicht im Einflussbereich des C2025-Teams:
Es gibt natürlich die Mitfahrportale, z.B. „blablacar.de“ oder „Fahrgemeinschaft“ und auch einige bisher ungeeignete Versuche zu „Tramper-Apps“, aber diese sind fürs trampen bisher ungeeignet. Deshalb kommen hier ein paar Überlegungen, was eine sinnvolle Tramper-App für Tramper und Mitnehmende unbedingt können müsste und was optional außerdem noch schön wäre.
Unbedingt / muss:
Tramperinnen müssen signalisieren können, dass sie trampen und wo sie warten (Position), möglicht mit einem Klick
Mitnehmer müssen, sobald sie in die Nähe der Warteposition von Trampern kommen (ca. 1km), angezeigt bekommen, wo Tramper warten.
Tramper und Mitnehmer müssen sich registrieren können, optional mit Bild und otional mit Fahrzeug(Typ,Farbe, Kennzeichen) damit möglich ist, zu erkennen mit wem man mitfährt bzw. wen man mitnimmt.
Es sollte eindeutig ekennbar/registriert/nachvollziehbar sein (zumindest für ca. 72h-14 Tage), wer mit wem gefahren ist. Mitfahrende und/oder Mitnehmende sollten das optional mit möglichst nur einem Klick „registieren/festhalten“ können. Ein „löschen“ nach sicherem Abschluss der Fahrt sollte möglich sein.
Die Option, dass jemand ohne registriert zu sein, als Tramper mitfahren kann oder Tramper mitnehmen kann, sollte erhalten bleiben (eigenes Risiko der Beteiligten = old school hitchhiking). App geht also auch prinzipiell ohne Registrierung.
optional: Bewertungsmöglichkeit von Mitnehmenden und Mitfahrenden (Möglichkeit, über Bewertungen, Vertrauen zwischen Trampern und Mitnehmerin zu schaffen)
Optional (nice to have):
Tramperinnen können das Ziel (bzw. Route) schon vorab eingeben und Fahrer kann sich dies schon vorab anzeigen lassen.
Die Route vom Fahrer (falls mit Navi unterwegs) und die der Tramper kann bereits automatisch abgeglichen werden, mit Vorschlag des Teilstücks, was eine Mitnehmerin die Tramper mitnehmen kann (möglicher Ausstiegspunkt)
Vorschläge für gute Ausstiegspunkte (Zwischenstopps), von wo aus die Tramperinnen möglichst gut weiterkommen.
Optional: Recording der gemeinsam gefahrenen Strecke, des Einstiegs- und des Ausstiegspunkten, inkl. Zeiten, sowie Speicherung der Informationen für 72h-14 Tage.
Projekt: Yorckgebiets-Rundweg als Zukunftsvision (C2025)
Zusammenfassung:
Das Pilotbeispiel „Yorckgebietsrundweg“ als Zukunftsvision für „Lebenswerte Plattenbausiedlunen“ ist der heutige Projektvorschlag für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
Auf einem Rundweg im Chemnitzer Yorckgebiet wird eine Zukunftsvision gezeigt, wie nachhaltiges, klimafeundliches und „lebenswertes“ Wohnen in der „Stadt der Zukunft“ aussehen kann. Dazu wird der Rundweg mit entsprechenden Wissen zur Vergangenheit, zum IST-Zustand und vor allem zu den Zukunftsvisionen ausgestaltet. Diese „digitale Begleitung/Führung“ auf dem Yorckgebiet-Rundweg erfolgt über „SOL-Infoschilder“ („freie digitale Lernpfade“ des SOL-Projekts). Der Rundweg ist eine Vision für die Zukunft von Plattenbausiedlungen nicht nur in Ostdeutschland, sondern in ganz Europa und wahrscheinlich darüber hinaus. Die heutige „Gute Tat“ (siehe weiter unten) schlägt bereits einen Spaziergang auf dem geplanten Rundweg vor.
Unser heutiger Vorschlag für Eure gute Tat heute: (Video-Dauer: 0:53 min)
Link zur Karte (Map) des Rundwegs im Yorck-Gebiet in Chemnitz. Der Weg wurde mit Blickwinkel „umweltbewusstes Leben“ vorgeschlagen. Warum? Denke darüber auf dem Weg nach und erfühle es.
heutiges Weihnachtskarten-Motiv
Weihnachtskarten-Motiv: Chemnitzer Stadtpark (Klick auf Motiv für größeres Bild)
heutiges Postkarten -Motiv
Postkarten-Motiv mit Spruch (Klick auf Motiv für größeres Bild)
Wer kennt sich aus, welches Chemnitzer Weihnachtskarten-Motiv dargestellt ist? (das heutige Postkarten Motiv: eine Rose aus Chemnitz)
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Das Pilotbeispiel „Yorckgebietsrundweg“ als Zukunftsvision für „Lebenswerte Plattenbausiedlunen“ ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
Zusammenfassung
Auf einem Rundweg im Chemnitzer Yorckgebiet wird eine Zukunftsvision gezeigt, wie nachhaltiges, klimafeundliches und „lebenswertes“ Wohnen in der „Stadt der Zukunft“ aussehen kann. Mehrfamilienhaus-Viertel sind für nachhaltiges urbanes Wohnen mit Abstand die beste Lösung. Das Chemnitzer Yorckgebiet ist ein sehr gutes Beispiel für das positive Lebenspotential von Plattenbausiedlungen. Der für C2025 entstehende Rundweg im Yorckgebiet lässt erfühlen, warum das Wohnen in Plattenbausiedlungen lebenswerter ist, als zum Beispiel im Einfamilienhaus. Dazu wird der Rundweg mit entsprechenden Wissen zur Vergangenheit, zum IST-Zustand und vor allem zu den Zukunftsvisionen ausgestaltet. Diese „digitale Begleitung/Führung“ auf dem Yorckgebiet-Rundweg erfolgt über „SOL-Infoschilder“ („freie digitale Lernpfade“ des SOL-Projekts). Der Rundweg ist eine Vision für die Zukunft von Plattenbausiedlungen nicht nur in Ostdeutschland, sondern in ganz Europa und wahrscheinlich darüber hinaus. Dies Vision können Gäste ind C2025 auf diesem Weg erleben und mit in ihre Heimat nehmen.
Der Vorschlag der „Guten Tat“ : „Mache einen Spaziergang im Chemnitzer Yorck-Gebiet mit dem Blickwinkel: umweltbewusstes Leben“ zeigt bereits den Rundweg, mit seinen wesentlichen Informationspunkten und Wegabschnitten: (Video-Dauer: 0:53 min)
Link zur Karte (Map) des Rundwegs im Yorck-Gebiet in Chemnitz. Der Weg wurde mit Blickwinkel „umweltbewusstes Leben“ erstellt und enthält dabei schon die meisten wesentlichen Stationen, um die Zukunftsvision zu verdeutlichen.
Einige Ideen und Konzepte der Vision hinter dem „Yorckgebiets-Rundweg“ werden bereits in Halle-Neustadt im Projekt „Zusammenleben 4.0“ umgesetzt. Diese konkreten Maßnahmen würden hier zu weit führen (hier geht es um die Vermittlung der Zukunfts-Vision).
Attraktives, nachhaltiges Wohnen in Plattenbausiedlungen
Plattenbausiedlungen, auch in Ostdeutschland, driften nach der Wende, nach dem Vorbild westeuropäischer Städte, immer mehr weiter in Richtung Problemviertel ab. Dabei sind gerade die Plattenbausiedlungen in Ostdeutschland oft so geplant und gebaut, dass sie ein „lebenswerteres Wohnen“ gestatten, als in anderen urbanen Bereichen , insbesondere lebenswerter, als in Einfamilienhaussiedlungen.
Chemnitzer Yorckgebiet im Frühjahr (Foto: Dirk Liesch, CC-BY 4.0)
Ich nutze beim Yorckgebiets-Rundweg bewusst die ursprünglichen Bezeichnungen zu Zeiten der Planung, des Baus und während der 27-28 jährigen Nutzungszeit bis zur Wende (1989), um das ursprüngliche Konzept zu verdeutlichen, von dem Einiges seitdem zerstört wurde.
Was zeigt uns der Yorckgebietsrundweg ?
auf direktem Weg ist jeder Punkt dieses Rundwegs weniger als 1km entfernt. Befindet man sich im inneren Bereich, sind es meist weniger als 500m.
Es sind also alle Einrichtungen, Erholungs- und Sportmöglichkeiten fußläufig erreichbar.
Es sind in diesem Bereich weder Auto, noch öffentlicher Personennahverkehr, noch Fahrrad oder Roller und Fahrräder mit Hilfsmotor (z.B. eBikes) erforderlich.
Auf dem Rundweg passieren wir:
zwei Kaufhallen (heute Diska und Edeka)
mehrere Kinderkombinationen aus Kindergarten und Kindergrippe mit jeweils großem Außengelände (heute teilweise Eigentumswohnungen)
Kinderkombination Yorckgebiet mit großem Außengelände
mehrere 10-klassige Polytechnische Oberschulen, jeweils mit eigenen Turnhallen, Außensportanlagen, Schulhof, Schulgarten und Schulklub, in die Schülerinnen alle von Klasse 1-10 gegangen sind (heute z.B. Montessori-Schule)
ehemalike Matrossow- und Komarow-Schule mit beiden Turnhallen (POS, 10 klassig)
das Versorgungszentrum Yorckgebiet, mit ehemals Kaufhalle, Einkaufsmöglichkeiten, Bibliothek, Post, Friseur, Schulspeisung usw. (heute Yorck-Center)
die Polyklinik (mit den verschiedensten Ärzten in einem Haus) und das Zeisigwaldkrankenhaus (heute Zeisigwaldkliniken)
Yorckgebiet Polyklinik
die Schwimmhalle Gablenz, für Freizeit- und Schulschwimmen
Schwimmhalle Gablenz, Yorckgebiet
zahlreiche Spielplätze die überall im Wohngebiet verteilt waren (heute teilweise Parkplätze, Grünflächen oder ziemlich verfallen)
Spielplatz, Yorckgebiet, ziemlich verfallen
ehemals öffentlich zugänglich Sportanlagen (heute z.B. eingezäumter Sportplatz Vogelweide, oder Grünflächen, oder verfallen)
heute eingezäumter Sportplatz Vogelweide
drei Kleingartensparten: Vogelweid, Zeisigwaldlehne Höhenluft, mit jeweils ihren Gaststätten mit grüner Außenanlage
der Ententeich, als Beispiel für Erholungsbereiche (heute Knappteich)
Hinweis: Das ehemalige Kino „Welt Echo“ (ca. 3 min. vom Rundweg entfernt) und das ehemalige „Zeisigwaldbad“ (Freibad, ca. 7-10 min vom Rundweg entfernt) wurden weggelassen, da diese der „Wende“ zum Opfer gefallen sind (bzw. nur der Name „Welt Echo“ in einem anderen Stadtgebiet erhalten wurde).
Ein Beispiel für die negativen Entwicklungen im Bildungssystem seit der Wende ist zum Beipiel der Verfall des Schulhofes (heute teilweise Lehrerparkplatz), des Schulgartens und der ehemaligen Außensportanlagen des Schulkomplexes der Matrossow- und Komarow POS:
verfallener ehemaliger Schulhof der Matrossow und Komarow POS
Nachhaltigkeitsbetrachtungen „Plattenbausiedlung“, am Beispiel Yorckgebiet
keine Überlastung des ÖPNV in Spitzenzeiten und weniger überflüssigen Fahrten mit ÖPNV, PKWs, Fahrrädern mit Hilfsmotor usw. (Schulbeginn, KITA, Einkaufen für täglichen Bedarf, Sport, Schwimmen, Arztbesuche, Spaziergänge, Gartenarbeit …), z.B. keine „Elterntaxis“ in KITAs und Schule, keine ÖPNV-Schulwege bis Klasse 10
5-10min Fußwege zur Schule, auch zu den Arbeitsgemeinschaften (AGs, heute „Ganztagesangebote“ – GTAs) am Nachmittag oder Abend (=> 1-2 Stunden Zeitersparnis für die Schüler/Tag). Allein das bedeutet 21-42 Stunden/Monat mehr Zeit für Aktivitäten und Freizeit
Zeiteinsparungen auch für erwachsene Bewohner jeden Alters von ca. 4-20 Stunden/Monat (je nach Tätigkeit und Lebenssituation)
Minimale Bodenversiegelungen und maximale „Grünzonen“(bezogen auf die Bewohnerzahl) für die Wohngebäude und zur Erreichung der regelmäßig erforderlichen Infrastruktur (Schulen, Kitas, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten)
Minimale Imissionen und CO₂-Ausstoß, u.a. auch für Heizen und Warmwasser, durch sehr gute Dämmbarkeit der Wohngebäude und effektive Versorgungsmöglichkeit durch Fernwärme.
Optimale Kombination von „großen Bäumen“ im Wohngebiet und Solaranlagen auf den Flachdächern (bei Gebäuden ab 4-5 Etagen) möglich (Bei Einfamilienhäusern heißt es, „entweder Solar oder große Bäume“!)
Einfachere Infrastruktur zu Entsorgung und Recycling der „Reststoffe“ (Abwasser, Müll etc.)
viel höhere Biodiversität und Vielfalt durch zahlreiche Kleingärten und Naherholungsgrundstücke (kostenfrei für die öffentliche Hand durch die Kleingarten-Besitzerinnen gepflegt), teilweise Selbstversorgung und besseres Wissen zu biologischen Zusammenhängen.
Weniger Fahrten, Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch durch weniger Reisen zu externen, intensiven, ressourcenverbrauchenden „Events“ und externen „Unterhaltungsangeboten“
„Parklet“ – Mahnmal für Fehlentwicklungen
Das „Parklet Yorckgebiet“ sollte als „Denkmal/Mahnmal für Fehlentwicklungen“ wieder aufgestellt werden“!
Parklet Yorckgebiet, sollte als Mahnmal wieder aufgestellt werden
Während Spielplätze (siehe Bänke auf Spielplatz, Bild oben), Schulgärten und Schulhöfe verfallen, wurden jeweils 5-stellige Summen für „Parklets“, wie obiges im Yorckgebiet, ausgegeben, vor allem um PKW-Nutzer zu ärgern. Dieses Parklet wurde weder durch die Anwohner genutzt, noch „nachhaltig“ errichtet. Es war ein Verkehrshindernis und musste, wie auf dem Bild erkennbar, deswegen extra gesichert werden. Die Vorbeifahrt der PKWs wurde eingeschränkt.
Parklet Yorckgebiet, Verfallserscheinungen nach weniger als einem Jahr
Bereits nach wenigen Monaten zeigte sich die Verrottung des Holzes der Bank (sie schwarze Stellen auf der Liegefläche) durch stümperhaften völlig ungeeigneten Holzschutz. Nach weniger als einem Jahr war der Tisch durch Vandalismus kaputt, nur extrem gefährliche Schraubenspitzen waren über Monate noch als „Tretfallen“ an der Stelle vorhanden, wo vorher der Tisch befestigt war. Dort wo „die grüne Lunge der Stadt“ wuchern sollte, befanden sich weniger als ein Jahr nach der Bepflanzung nur noch „Lebensmittelabfälle“, zum Beispiel inzwischen hochgiftiges verrottetes Hackfleisch:
Lebensmittel Abfälle im Parklet Yorckgebiet
Statt also z.B. die Bänke auf den Spielplätzen in Ordnung zu bringen, die früheren Schulgärten wiederzubeleben, Sportplätze wieder für die Allgemeinheit zugänglich zu machen oder das erfolgreiche 10klassige Bildungskonzept des „Chemnitzer Schulmodells“ (CSM) auf mehr „fußläufige“ Schulen im Stadtgebiet „auszurollen“ (siehe „Bildung 4.0“-Konzept des Chemnitzer aracube e.V.), wurden in Chemnitz Unsummen für symbolischen, unwirksammen „Nachhaltigkeitsblödsinn“ wie dieses „Parklet Yorckgebiet“ ausgegeben, statt wirklich für Nachhaltigkeit aktiv zu werden. Für diese Fehlentwicklung sollte das „Parklet Yorckgebiet“ als Mahnmal wieder aufgestelt werden. (Ich ärgere mich etwas, weil es aufgrund meiner Kritiken entfernt wurde. „Nobody is perfekt“)
Fläche der Frühblüher-Mitmach-Aktion vor der Zeisigwaldstraße 17, Chemnitz
Sozialer Zusammenhalt und Mitmachkultur
Die Wohngemeinschaften (Familien in einem Hauseingang eines Plattenbaus) waren in vielen Fällen eine soziale Gemeinschaft, unterschiedlich starker Ausprägung. Bis heute werden teilweise Geburtstage, Silvester und andere Events in der Hausgemeinschaft zusammen gefeiert. Die gegenseitige Entgegennahme von Paketen, die Urlaubsbetreuung der Wohnung (Post, Pflanzen gießen etc.) ist im Haus untereinander genauso selbstverständlich, wie das Abholen vom Arzt, das Mitbringen von Einkäufen oder ähnliche nachbarschaftliche Hilfe.
Auch wenn sich das seit der „Wende“ immer weiter auflöst, da wohlhabendere Bevölkerungsgruppen (nach „Wessi -Menthalität“) Plattenbauten eher als Ghettos ansehen, statt als lebenswerte Wohnumgebung, werden nachhaltige Mitmachbrojekte und Mitmachkultur sehr gerne unterstützt, wenn man das denn fördert (statt „Parklets“), wie das Beispiel der Frühblüherfläche vor der Zeisigwaldstraße 17 im Yorckgebiet (im Rahmen der „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ entstanden) zeigt.
Aufgrund der größeren „Dichte“ an Kindern und Jugendlichen waren gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. Sport (Fußball, Basketball, Federball, Tischtennis usw.), gemeinsame Kino-, Schwimmhallen-, Freibad- und Disko-Besuche (alles fußläufig) selbsverständlich (gelebte Realität, „common sense“) … und natürlich auch einiger „Blödsinn“.
Weitere Vorteile von Plattenbau-Siedlungen
Viele Plattenbausiedlungen in Ostdeutschland werden durch Wohnungsgenossenschaften betrieben, also kostendeckend und nicht profitorientiert. Damit steigen die Mietkosten nur im Rahmen der gesellschaftlichen Inflation (also derzeit trotzdem recht stark), aber systembedingt nur zur Deckung der tatsächlichen Kosten. Bei Schäden und notwendigen Reparaturen reicht bei guten Wohnungsgenossenschaften ein Anruf und das Problem wird kurzfristig behoben. Bis zur Wende galt der Spruch „Trocken, Sicher und Warm“. Selbst das „Sicher“ ist auch heute oft noch (im relativierenden Vergleich zur Innenstadt) gegeben. Aufgrund des negativen „Vorbilds“ der Plattenbausiedlungen in Westeuropa ist es aber eine gesellschaftliche Aufgabe der Stadt Chemnitz, den negativen Trend beim Thema „Sicherheit“ durch geeignete Maßnahmen zu stoppen. Auch das ist wichtiger als Symbol-Aktionismus wie die „Parklets“.
Wenn man aus dem Gesichtspunkt „helle Wohnräume“ und Nutzung der geografischen Möglichkeiten auf die Wohnblöcke im Yorckgebiet schaut, erkennt man, dass der Ausrichtung der Wohnblöcke (und der Abstände) zuvorige Berechnungen zur Mindestdauer von Sonnen- und Lichteinfall in die Wohnräume (auch im Winter) zugrunde lagen. Die Haup-Wohnräume liegen also auf der Sonnenseite, die Schlafzimmer und „Versorgungsräume“ entweder auf der Schattenseite oder im Innern. Die Grünflächen schließen auf der Sonnenseite an die Häuser an, während sich die Zufahrtsstraße und die Parkplätze auf der Schattenseite befinden.
Es lohnt sich, beim Yorckgebietsrundweg auch auf diese kleineren Dinge zu achten. Wieviel Grün, wieviel mögliche Spiel- und Erholungsflächen, wieviel Potential für soziale Gemeinschaft und Vorteile für Nachhaltigkeit entdeckt Ihr?
Diese Zukunftsvision zu „lebenswerten Plattenbausiedlungen“ sollen die C2025-Besucherinnen aus Chemnitz mit nach Hause nehmen.
Zeisigwald im HerbstZeisigwaldschänke in Chemnitz im Schnee bei Nacht (Dirk Liesch, CC BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)
Der „Tag des Films“ findet als Mitmachaktion am 27. Oktober dem „Welttag des audiovisuellen Erbes“ statt. Viele Chemnitzer sehen an diesem Tag einen Film an, gemeinsam mit 1-3 Personen, die Gäste oder Chemnitzerinnen sind: privat, zu Hause, im Garten etc. , z.B. einen der eigenen Lieblingsfilme. Das Kurzvideo der heutigen „Guten Tat“ erläutert die Grundidee des Projekts. Überall, über die Stadt verteilt, werden in kleinen privaten Gruppen, gemeinsam mit C2025-Gästen besondere Filme angesehen und darüber auch Kontakte geknüpft oder vertieft.
Unser heutiger Vorschlag für Eure gute Tat heute: (Video-Dauer: 0:49 min)
Für alle, die wissen möchten, wie es zu Ende der DDR-Zeit war, empfehle ich den Film „Zwei schräge Vögel“ mit dem Zitat “ … das haben die Neandertaler auch gedacht …“. Aber seht selbst.
heutiges Weihnachtskarten-Motiv
Weihnachtskarten-Motiv: Chemnitzer Stadtpark (Klick auf Motiv für größeres Bild)
heutiges Postkarten -Motiv
Postkarten-Motiv mit Spruch (Klick auf Motiv für größeres Bild)
Wer kennt sich aus, welches Chemnitzer Weihnachtskarten-Motiv dargestellt ist? (das heutige Postkarten Motiv: eine Weinbergschnecke im Chemnitzer Wissensgarten)
Alle Inhalte hier (Außer den extern eingebetteten mit eigener Lizenz – z.B. Youtube) stehen unter der freien Lizenz „CC-BY 4.0“ (Dirk Liesch), d.h. Ihr könnt z.B. die Postkarten entsprechend wiederverwenden, drucken und daraus auch einen Papier-Adventskalender für Eure Freunde, Kollegen oder Kunden „basteln“.
Dies ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
Zusammenfassung
Der „Tag des Films“ findet als Mitmachaktion am 27. Oktober dem „Welttag des audiovisuellen Erbes“ statt. Viele Chemnitzer sehen an diesem Tag einen Film an, gemeinsam mit 1-3 Personen, die Gäste oder Chemnitzerinnen sind: privat, zu Hause, im Garten etc. , z.B. einen der eigenen Lieblingsfilme. Das folgende Kurzvideo erläutert die Grundidee (Video-Dauer: 0:49 min):
Beim „Tag des Film“ geht es nun darum, dass am selben Tag viele Chemnitzerinnen diese Aktion gemeinsam anbieten, so dass in vielen kleinen Gruppen in privatem Rahmen, überall über die Stadt verteilt, viele „Lieblingsfilme“ angesehen werden und dabei zum einen eine Willkommenskultur gegenüber den C2025 Gästen gelebt wird und zum Anderen auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Chemnitzer selbst gestärkt wird.
Mehr Details zum Projektvorschlag
Es gibt zwei Varianten des Vorschlags, aus denen ggf. mit dem C2025-Team abgestimmt werden müsste, welche weiter verfolgt wird:
Es gibt nur eine einmalige große Aktion am 27.Oktober
Es gibt diese Aktion in kleinerem aber kontinuierlichen Umfang an jedem 27. im Monat und am 27.Oktober eine große zentrale Aktion, durch die Kinos der Stadt, mit besonderen Filmen, evtl. auch mit einem „Tagesticket“ (wie beispielsweise zur Museumsnacht), mit dem am 27.10. Filme in den Kinos der ganzen Stadt von Vormittag bis Mitternacht angesehen werden können und die Kinos dafür auch ein besonders Programm auswählen und ggf. auch untereinander abstimmen.
Bei beiden Varianten rufen viele „Kultfilme“ (wie im Beispiel „Das Leben des Brian“) die „audiovisuelle Kraft“ des Film in Erinnerung. Gleichzeitig lernen sich vorher noch fremde Menschen durch den privaten Rahmen und die kleinen Gruppen gegenseitig etwas kennen uns haben über den jeweiligen Film einen Anknüpfungspunkt für den gemeinsamen Austausch.
Die mitmachenden Chemnitzer „Gastgeberinnen“ entscheiden in der Regel, welcher Film angesehen wird und natürlich auch, welche Gäste sie willkommen heißen. Deshalb gibt es zwei grundlegende unterschiedliche Arten, an dem Projekt teilzunehmen:
Man meldet sich als Mitmacherin in der „Tag des Films“ Mitmacherliste (einfacher Veranstaltungskalender) an, mit dem Film, der an dem entsprechenden Tag angesehen werden soll und einer Kontaktmöglichkeit, wie einen Interessierte erreichen können. So kann man individuell entscheiden, ob man zusammen kommt und gemeinsam den Film schaut. Diese Variante richtet sich auch explizit an C2025-Gäste.
Mitmacherinnen sprechen selbst Personen und Menschen aus dem „losen“ Bekanntenkreis an, ob sie Lust haben, am entsprechenden Tag den ausgewählten Film zu sehen oder gemeinsam (im Rahmen der Aktion), einen Film zu sehen, den man sich zusammen z.B. in einem Streaming-Dienst auswählt.
Wenn die zweite Variante, mit dem zentralen Event am 27.Oktober (Welttag des audiovisuellen Erbes) durch die Kinos der Stadt gewählt wird, müssen diese natürlich mit ins Boot geholt werden und der Event-Tag gemeinsam abgestimmt werden, z.B. die Idee mit dem „Kinotag- oder Kinonacht“-Ticket (ähnlich der Museumsnacht).
Bei beiden Varianten, ist eine entsprechende Medienarbeit erforderlich, damit die meisten Chemnitzerinnen von dem Projekt erfahren um sich mit eigenen Angeboten daran zu beteiligen. Gerade für die vielen studentische Wohngemeinschaften der Stadt ist es sicherlich eine interessante Möglichkeit mit C2025-Gästen in Austausch zu kommen und damit eine beidseitig positive Willkommenskultur zu verbreiten.
PS: Einer meiner Lieblings-Bildungsfilme, für Alle, die die real existierende DDR nicht bewusst miterleben konnten 🙂
Erforderliche Unterstützung durch das C2025-Team
Das C2025-Team übernimmt das Marketing, die Pressearbeit und die Bekanntmachung des Projekts, sowohl in den konventionellen als auch in den digitalen Medien.
Bei Variante 2 (zentrales Event mit den Kinos am 27.10.2025) übernimmt das C2025-Team notwendige Abstimmungen mit den Kinos der Stadt.
Das C2025-Team stellt die Internet-Plattform („Veranstaltungskalender“) in dem die jeweiligen Angebote der Mitmachenden eingetragen werden können (im Idealfall durch die Mitmachenden selbst). Da so ein „Eventkalender“ prinzipiell für alle Mitmachprojekte und auch andere C2025-Veranstaltungen notwendig ist, sollte das nur sehr unwesentlicher zusätzlicher Aufwand sein.
Das C2025-Team erarbeitet einige wenige grundlegende Richtlinien und Hinweise, die die Mitmachenden beachten sollten, damit die „Filmabende“ problemlos und sicher ablaufen können.
Es gibt mindestens eine persönliche verantwortliche Ansprechpartnerin für dieses Projekt im C2025-Team und mindestens eine namentlich genannte Vertretungsperson.
Chemnitz hat viele schöne Wandgemälde (auch sehr große an Plattenbauten) und auch viele gute Graffities. Man muss nur wissen, wo sie sind. Deshalb soll in diesem Projekt eine entsprechende Tour erstellt und veröffentlicht werden, dass jeder Besucher und Chemnitzerin, nicht nur im Kulturhauptstadt-Jahr, diese Werke selbständig erkunden kann.
Wandgemälde auf dem Brühl (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Alle Inhalte hier stehen unter der freien Lizenz „CC-BY 4.0“ (Dirk Liesch), d.h. Ihr könnt z.B. die Postkarten entsprechend wiederverwenden, drucken und daraus auch einen Papier-Adventskalender für Eure Freunde, Kollegen oder Kunden „basteln“.
Dies ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
Zusammenfassung
Chemnitz hat viele schöne Wandgemälde (auch sehr große an Plattenbauten) und auch viele gute Graffities. Man muss nur wissen, wo sie sind. Deshalb soll in diesem Projekt eine entsprechende Tour erstellt und veröffentlicht werden, dass jeder Besucher und Chemnitzerin, nicht nur im Kulturhauptstadt Jahr, diese Werke selbständig erkunden kann.
Wandgemälde auf dem Brühl (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Dabei geht es nicht nur um die großen Wandgemälde, sondern auch interessante kleinere an Pfeilern oder Garagenwänden. Die Erstellung der Karte mit den Chemnitzer Wandbildern und Graffities (street art) erfolgt gemeinsam als Mitmachaktion. Dazu wird die Karte mit den jeweiligen Standorten als Google-Map gepflegt und entsprechende Fotos mit Position der jeweiligen Bilder werden in der Wikimedia Commons in den Kategorien „Street art in Chemnitz“ und „Wandgemälde Chemnitz“ als frei wiederverwendbare Bilder (Lizenz: CC-BY 4.0) zusammengetragen.
Wandgemälde in Chemnitz (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Mehr Details zur Graffiti-Tour
Im ersten Schritt ist es erforderlich, die schönsten Wandbilder und Graffities in Chemnitz zu sammeln, zu fotograffieren und deren Standort festzuhalten (möglichst gleich mit Adresse oder GPS-Position).
Graffiti an Garagenwand (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Im zweiten Schritt (am besten durch die Fotografinnen selbst) werden die Bilder (in guter Qualität und Auflösung) in die Sammlung „Street art in Chemnitz“ (ggf. auch in „Wandgemälde Chemnitz„) in die „Wikimedia Commons“ (Bilddatenbank der Wikipedia) hochgeladen und dort gesammelt. Dabei sollte die freie Lizenz „CC-BY 4.0“ gewählt werden. Am einfachsten geht das (bei wenigen Bildern) über den „Assistenten zum Hochladen von Dateien“ der Wikimedia Commons.
Im dritten Schritt wird eine Google-Map angelegt, in der jede Mitmacherin dieses Projektes weitere Positionen von schönen Wandbildern und Graffities ergänzen kann. So entsteht eine Karte für Chemnitz, auf der die Standorte der Graffities und Wandgemälde markiert sind.
Graffiti an Unterführung (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Wenn es zu bestimmten Werken eine Geschichte und Hintergrundinformationen gibt, kann diese Zusatzinformation erfasst und über „SOL-Infoschildchen“ jeweils am Werk digital zur Verfügung gestellt werden.
Wandgemälde in Chemnitz (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Sobald die gemeinsam erstellte und gepflegte Map/Karte einen relevanten Umfang hat, wird diese Graffiti/Wandgemälde – Tour durch die Marketing-Möglichkeiten des Kulturhauptstadt-Teams bekannt gemacht und in das C2025-Programm integriert.
Graffiti & Industriekultur in Chemnitz (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
offener Punkt: Ob auch Graffities und Wandgemälde an „lost places“ (leere Indutriegebäude) in Chemnitz integriert werden könnten, müsste jeweils von Fall zu Fall durch das C2025-Team geklärt werden, da es hier sowohl Genehmigungen der Eigentümer bedürfte und natürlich auch einer entsprechenden sicheren Begehbarkeit. Diese Plätze sind evtl. nur über spezielle offizielle Führungen zu besichtigen.
„lost place“ in Chemnitz mit zahlreichen Graffities (mit Klick zur Originaldatei, Wikimedia Commons)
Die Fotos für diese Projektbeschreibung wurden bereits so über die Sammlung in der „Wikimedia Commons“ eingefügt, wie es für dieses Projekt vorgeschlagen ist.
Der Heinrich-Sturm-Weg durch den Chemnitzer-Stadtpark (Weg zwischen Heinrich Lorenz-Str. bis Südring) wird als Mitmach-Projekt zu einer Straßengalerie mit Straßenmalereien, an der sich jede Interessierte (aus Chemnitz oder Gast) beteiligen kann.
Neben den „street-art“ Straßengemälden wird der insgesamt 2,3 km lange Weg durch aufgezeichnete „Spielfelder“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“ gestaltet, z.B. unterschiedlichste Hüpfspiele, Irrgärten und outdoor-Spiele. Diese Spiele und einige Kunstwerke werden entsprechend des SOL-Projektes digital vorgestellt, erklärt und gezeigt.
street games, Beispiel 1, Donostia (CC-BY 4.0, Dirk Liesch, Klick für größeres Bild)
Unser heutiger Vorschlag für Eure gute Tat heute: „Sei ehrlich zu Anderen und zu Dir selbst.“ (Video-Dauer: 1:45 min)
Damit ist „MEHR Ehrlichkeit“ und nicht das Trendthema „Radikale Ehrlichkeit“ gemeint. Dazu gibt es vom BR – PULS und von Galileo (ProSieben) zwei ganz ordentliche Beiträge zum eigene Meinung bilden.
heutiges Weihnachtskarten-Motiv
Weihnachtskarten-Motiv: Aufgang zur Villa Esche (Klick auf Motiv für größeres Bild)
heutiges Postkarten -Motiv
Postkarten-Motiv mit Spruch (Klick auf Motiv für größeres Bild)
Wer kennt sich aus, welches Chemnitzer Weihnachtskarten-Motiv dargestellt ist? (das heutige Postkarten Motiv: eine Agaven-Blüte vor blauem Meer)
Alle Inhalte hier stehen unter der freien Lizenz „CC-BY 4.0“ (Dirk Liesch), d.h. Ihr könnt z.B. die Postkarten entsprechend wiederverwenden, drucken und daraus auch einen Papier-Adventskalender für Eure Freunde, Kollegen oder Kunden „basteln“.
Dies ist ein Projektvorschlag von „lebenswertes Chemnitz“ für das Kulturhauptstadtjahr C2025.
Straßenmalerei Beispiel (pixabay 4923099)
Zusammenfassung
Der Heinrich-Sturm-Weg durch den Chemnitzer-Stadtpark (Weg zwischen Heinrich Lorenz-Str. bis Südring) wird als Mitmach-Projekt zu einer Straßengalerie. Während die „Straßengalerie-Sonnenberg„, unsere bisherige größte „outdoor gallery“ langsam verschwindet, entsteht auf dem asphaltierten Weg durch den Stadtpark der neue „Walk of Art“, eine Straßengalerie im wahrsten Sinne des Wortes, mit Straßenmalereien, an der sich jede Interessierte (aus Chemnitz oder Gast) beteiligen kann.
Neben „street-art“ Straßengemälden wird der insgesamt 2,3 km lange Weg durch aufgezeichnete „Spielfelder“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“ gestaltet, z.B. unterschiedlichste Hüpfspiele, Irrgärten und outdoor-Spiele, die ein „Spielfeld/Spielbrett“ benötigen (siehe Beispielbilder aus Donostia: Kulturhauptstadt 2016):
street games, Beispiel 1, Donostia (CC-BY 4.0, Dirk Liesch, Klick für größeres Bild)
Neben dem Weg, in unmittelbarer Nähe der Spiele, steht jeweils ein „SOL-Infoschildchen“ (8x8cm), über das neben dem Namen der Straßenspiele (street games) auch die Spielregeln erklärt und jeweils ein Beispielvideo gezeigt wird, wie das Spiel gespielt werden kann.
Jede Chemnitzerin & jeder Gast kann auf diesem Fußweg ein Bild oder eine Botschaft hinterlassen, auf unterschiedliche Weise, entweder sehr vergänglich und temporär mit Straßenmalkreiden, oder dauerhafter mit Graffiti-Farben oder anderen geeigneten Farbsystemen, die zu Straßen- und Wegemarkierungen eingesetzt werden.
Straßengemälde (pixabay 390089), Klick auf Bild für größere Darstellung
Mehr Details zur den Kunstwerken der Straßengalerie
Der bis zu 2,3 km lange „Walk of Art“ (asphaltierter Teilabschnitt des Heinrich-Sturm-Weg im Stadtpark) ist eine „Mitmach-Gallerie“ für ALLE. Es wechseln sich hochwertige Graffitis mit Kinderzeichnungen (und den Staßenspielen/Street games) in zufälliger, selbstorganisierter Anordnung ab.
Wie schon einmal sehr erfolgreich in Chemnitz bei der „Sonnenberg-Outdoor-Galerie„, können sich Schulen und Schulklassen im Rahmen von GTA (Ganztagesangeboten) oder im Kunstunterricht einbringen. Es kann sich aber auch jede Graffiti – Künstlerin der Stadt oder von auswärts beteiligen, genauso wie unsere Fassaden-Malerbetriebe, die sich schon an zahlreichen Fassaden in Chemnitz eingebracht haben.
Es geht nicht um Perfektion (das war auch bei der Sonnenberg-Outdoor-Galerie nicht der Fall), sondern um Vielfalt der unterschiedlichen Werke und Ideen und der mitmachenden Menschen.
Street Painting (pixabay 4256975)
Als Fuß- und Radweg im Chemnitzer Stadtpark, mit sehr guter Erreichbarkeit durch den ÖPNV, eignet sich dieser „Walk of Art“ optimal als „Grünes Klassenzimmer“, als Entspannungs- und Erholungsspaziergang durchs Grüne für Chemitzer und Besucherinnen (insbesondere die Kulturhauptstadtbesucher in C2025) und für Ausflüge mit der Familie zum Spielen und Chillen, und das in gesunder Umgebung im größten Park der Stadt, der symbolhaft für das „Grüne Chemnitz“ steht.
Mehr Details zu den „Street-Games“ (Straßenspielen)
Damit wird der „Walk of Art“ auch ein Bewegungs-, Spiel- und Artivitäts-Bereich der Stadt Chemnitz, der Kunst mit aktiver Erholung verbindet, ein gesunder Ort den Kinder genauso gerne regelmäßig besuchen möchten, wie Ihre Eltern. Wahrscheinlich wird es auch ein gesunder Ort im Grünen, an dem sich auch Jugendliche (z.B. wegen der Graffitis und der Selbstverwirklichungs-Option) gerne treffen werden. Ich füge hier einige der „Street Games“ beispielhaft ein, die ich auf den Straßen Donostias (San Sebastian, Kulturhauptstadt 2016) fotografiert habe. Sicherlich gibt es noch unzähliche andere „Street Games“ (auch für Jugendliche & Erwachsene) aus allen Teilen der Welt, die hier vielleicht bisher noch recht unbekannt sind, oder sogar neue Spiel-Ideen (Klick auf die Bilder für größere Darstellung):
Schon heute werden die angrenzenden Wiesen des Stadtparks als Erholungs- und Spielflächen genutzt. Evtl. lassen sich davon einige Bereiche festlegen (und zukünftig entsprechend pflegen), dass sie die „Straßenspiele“ auch um einige „Rasenspiele“ ergänzen können (z.B. angrenzend an die vorhandenen Spielplätze). Dann könnten diese Rasen-Spielideen (aus aller Welt) ebenfalls mit über die SOL-Infoschilder vorgestellt werden (siehe folgender Abschnitt zur Bildungskomponete).
Bildungskomponente(n) des „Walk of Art“
Beim Bildungskonzept des „Walk of Art“ wird derSOL-Projekt-Ansatz (SOL-Smart Object Learning), mit seinem objektbasierten Wissens- und Lernansatz über digitalen Lernpfade und freie Bildungsmaterialien (OER), eingestzt. Entlang der Straßengalerie gibt es deshalb zur Vorstellung und Erklärung der Spiele und „aufwendigerer Kunstwerke“ entsprechende Infostelen (aus der regionalen Werkstatt für Menschen mit Behinderung) mit den 8x8cm Infoschildchen direkt neben dem Weg, möglichst nahe am jeweiligen Spiel oder Kunstwerk. Künstlerinnen (oder auch Schulklassen) können darüber genauso ihre Werke erklären (so sie das möchten) wie jede Familie oder Spaziergängerin sich darüber die unterschiedlichen Spiele oder Werke erschließen kann. Dabei können die Informationen zum „Objekt“, die „digitalen Lernpfade“ direkt durch die unterschiedlichen Mitmacherinnen (Künstler und „Spiele-Bereitsteller“) selbst erstellt werden, vergleichbar mit der Erstellung und Pflege von Beiträgen in der Wikipedia. Das all diese Inhalte als freie Lerninhalte (OER, CC-BY 4.0 Lizenz) entstehen, können sie durch andere Gemeinden in Deutschland, Europa und weltweit wiederverwendet werden. Jede Gemeinde, die z.B. einige dieser Spiele zukünftig auf eigenen Spielstraßen/Spielwegen einsetzt, kann sich einfach das entsprechende 8x8cm Infoschildchen ausdrucken und damit diese Erklärungen zu den jeweiligen Spielen mitnutzen, mit wirklich minimalem Aufwand:
Infostele – Muster der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“SOL-Infozeichen (Beispiel: 8x8cm), mit Themen-Farbcode (siehe SOL-Projekt)
Machbarkeit, Nachhaltigkeit & Projektkosten
Die „Sonnenberg Outdoor Galerie“ hat bereits bewiesen, dass so ein umfangreiches Mitmach-Projekt in Chemnitz in beeindruckendem Maß möglich ist. Die umfangreichen und teilweise tollen Graffities und Wandgemälde im Chemnitzer Stadtgebiet (insbesondere auch in den verlassenen Gebäuden – „lost places“, wo die Sprayer mehr Zeit und Ruhe haben) zeigen das enorme Potential, was sich auch daraus ergibt. Neben den bekanntesten Straßenspielen (street games), die auch mehrfach auf der 2,3 km langen Strecke vorkommen können, gibt es sicher weltweit zahlreiche Straßenspiele, die auch für Chemnitzerinnen und Besucher interessant sein könnten. Vielleicht ist jemand im Spielemuseum interessiert, dazu weltweit zu recherchieren, oder entsprechende Hinweise von Chemnitzerinnen zu sammeln. Außerdem können Familien auf die Spaziergänge die Straßenmalkreiden für ihre Kinder und sich selbst mitnehmen. Deshalb bin ich überzeugt, dass das ausreichende Potential vorhanden, das Projekt also sehr gut machbar ist.
Graffiti-Spraydosen (pixabay 3349588)
Niedrige Projektkosten und Nachhaltigkeit gehören bei diesem Projekt eng zusammen. Die Kosten für die „Outdoor Galerie“ auf dem Sonnenberg waren minimal, da viele Chemnitzer Schüler mitgemacht haben. Beim „Walk of Art“ werden die Kunstwerke auch von vielen Mitmachenden und nicht über „Auftragswerke“ erstellt. Für einzelne Aktionen können durch das C2025-Team die Graffiti-Farben zur Verfügung gestellt werden. Für die dauerhafte Aufzeichnung der Spielfelder mit den Straßenmarkierungs-Farben fallen ggf. etwas höhere Kosten an. Ansonsten bringen die Mitmachenden ihre eigenen Farben mit und erstellen die Werke auf diesem Weg kostenfrei/ehrenamtlich. Die Zeichnungen mit Straßenmalkreide verschwinden sehr schnell wieder, was gut ist, da so immer wieder neue Bilder entstehen können und Familien, für die Kreidemalereien ihrer Kinder immer wieder genügend Platz finden.
Die „Sonnenberg-Outdoor-Galerie“ besteht seit den Anfängen ca. 2010, also über 13 Jahre und verschwindet langsam durch die Sanierung der entsprechenden Häuser. Dieser „Walk of Art“ ist nicht nur für das Kulturhauptstadt Jahr angelegt, sondern hat ebenfalls das Potential für einige Jahrzehnte, also für eine lange Nachhaltigkeit.
Verblichene Bilder können durch Neue ersetzt werden, so wird sich in Zukunft eine Mischung aus Alt und Neu ergeben und es wird jedes Jahr wieder viel Neues zu entdecken geben. Es wird ein über Jahrzehnte lebendes Mitmach-Kunstprojekt. Ein Beispiel: Seit 1962 (seit mehr als 60 Jahren) ist folgendes 120m hohes und 180m breites Felsenkunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo ein Touristen-Magnet im Viñales-Tal in Kuba (die Farben werden dort immer mal aufgefrischt, auch weil sie auf Kalkstein gemalt sind, der leichter im tropischen Klima abwäscht):
Mural de la Prehistoria im Valle de Viñales (Wikipedia, Foto: Fluffi500, public domain),
Erforderliche Unterstützung durch das C2025-Team
Das C2025-Team übernimmt das Marketing, die Pressearbeit und die Bekanntmachung des Projekts, sowohl in den konventionellen als auch in den digitalen Medien.
Das C2025-Team übernimmt notwendige Abstimmungen mit den für den Weg verantwortlichen Ämtern, ggf. auch mit dem Grünflächenamt bzgl. Sport- und Freizeitflächen (ausgewählte angrenzende Wiesenbereiche des Stadtparks neben dem „Walk of Art“).
Das C2025-Team koordiniert ggf. stattfindende Graffiti und „Street-Art“ Events mit auswärtigen Künstlern, oder stimmt großformatige Werke mit unseren regionalen Fassaden-Malern und Graffity-Künstler ab und stellt ggf. die dafür erforderlichen Farben zur Verfügung.
Das C2025-Team erarbeitet einige wenige grundlegende Richtlinien, z.B. max. Größe für private – nicht abgestimmte- Werke (z.B. ca. 1m² für Schülerinnen bei Klassenprojekten) und ist Ansprechpartner für Schulen, die sich am Projekt beteiligen möchten.
Das C2025-Team organisiert die Zusammenarbeit z.B. mit dem Spielemuseum hinsichtlich der Spiele und aufzuzeichnenden „Spielbretter“, sowie ggf. einer öffentlichen Ideen- und Vorschlagsammlung zu dafür geeigneten Spielen.
Das C2025-Team organisiert die Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer aracube e.V. hinsichtlich der SOL-Lernpfade , der Infostehlen für die 8x8cm Infoschilder und der Einarbeitung der Informationserstellerinen (Spielinformationen, Erläuterungen zu ausgewählten Werken)
Es gibt mindestens eine persönliche verantwortliche Ansprechpartnerin für dieses Projekt im C2025-Team und mindestens eine namentlich genannte Vertretungsperson.